Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Donnerstag, 30. Juni 2016

Lesemonat Juni 2016

Nichts los diesen Monat. Die Hausarbeit wollte weiter geschrieben werden und die ersten Prüfungen des Semesters flatterten ins Haus. Ich schaue übrigens gerade auf die Zahl der gelesenen Seiten, habe das Gefühl, eigentlich kaum was gelesen zu haben, und werde von dieser Zahl Lügen gestraft. Well ...

Eine kleine Fast-Premiere gab es allerdings diesen Monat: Ich habe mal wieder ein Ebook gelesen! Ich bin absolut kein Fan von elektronischen Büchern, weil ich gerade längere Texte nicht gern am Bildschirm lese. Dennoch willigte ich ein, als der Lente-Verlag mir anbot, „Die Wächter der Auserwählten“ als Rezensionsexemplar in digitaler Form zuzuschicken. So ein paar Vorteile hat das ja schon, gerade was Materialkosten und Platzverbrauch angeht. Aber ich werde dennoch nicht mit Ebooks warm.

Eine echte Premiere war allerdings, dass ich mir nun doch einen Bibliotheksausweis angelegt habe (bisher habe ich gelegentlich ausleihen lassen). Ich bin ein Büchermessi, ich muss die Bücher besitzen und wissen, dass sie mein sind, völlig ungeachtet des Faktes, dass ich keinen Platz mehr für sie habe. Außerdem sind diese angekauten Bibliothekslappen echt nicht schön ... Das mit dem Platz ist allerdings wirklich urgend und Geld muss auch gespart werden und da ist nicht nur die angepeilte Grafikkarte für The Witcher 3 schuld. Da sind 7,50€ im Jahr dagegen doch sehr verlockend. (Wahrscheinlich werde ich mir die Bücher wohl eh später gebraucht zulegen, wie ich mich kenne.)



Gelesen habe ich diesen Monat
Brett, Peter V.: The Daylight War (Demon Cycle #3)

Bisher hat mich dieses Buch am wenigsten aus der Reihe überzeugt. Es dümpelte so vor sich hin und nahm einfach nicht wirklich Fahrt auf. Die persönlichen Konflikte der Protagonisten waren allerdings vor allem in der zweiten Hälfte des Buches durchaus spannend zu lesen.

Die Rezension kann man hier lesen.

Corvus, Robert: Grauwacht


Lest es! Liebt es! Vergöttert es! Der Autor ist für mich eine Neuentdeckung und ein absoluter Glücksgriff. Nur gut, dass ich beim Wühltisch mit den reduzierten Mängelexemplaren „nur mal geguckt“ habe. Ich bin ja prinzipiell für ausgefallenes Worldbuilding zu haben, und da hier auch noch eine ganze Menge Astronomie mit hinein fällt, für die ich auch zu haben bin, war die Liebe fast schon vorprogrammiert. Mal ganz von dem unheimlich spannenden und umwerfenden Ende abzusehen. Das Buch ist für mich mein bisheriges Jahreshighlight,


Die Rezension kann man hier lesen.


de  Waard, Farina: Jamil: Zerrissene Seele

Das Buch war ein reiner Coverkauf (und weil ich so viel Gutes von der Autorin gehört habe). Auf dem Foto sieht man es hoffentlich etwas: Das Cover ist ein Wackelbild, das die beiden Geister in Jamil repräsentiert, was schon ein ziemlicher Hingucker ist. Leider hat mich das Buch inhaltlich kaum überzeugen können. Mir war es viel zu vorhersehbar und flach und die Charaktere zu eindimensional.

Die Rezension kann man hier lesen.

Zurawczak, Sascha: Die Wächter der Auserwählten

Aus ähnlichen Gründen wie Jamil konnte auch dieses Buch mich nicht wirklich überzeugen. Es war etwas Lockeres und teils auch Amüsantes für zwischendurch, aber nicht wirklich das Gelbe vom Ei.

Die Rezension kann man hier lesen.

Herrndorf, Wolfgang: tschick

Ich erinnerte mich an meinen Literaturprofessor des ersten Semesters, als ich dieses Buch in Händen hielt. Er ist ein absolut toternster Mann (jedenfalls in der Vorlesung), der, wenn er dich nur anblickt, dich stramm stehen lässt. Als er uns dieses Buch in der letzten Vorlesung vor den Sommerferien vorstellte, stand er hinter seinem Pult und konnte vor Lachen nicht mehr. während auch der Hörsaal vor Lachen am Boden lag. Also lieh ich mir das Buch spontan aus der Bibliothek aus, las spontan hinein, bekam spontan Lachanfälle und war ebenso spontan noch am selben Abend mit den 250 Seiten fertig.


Die Statistik
  • StuB zu Beginn des Monats: 75 Bücher
  • StuB am Ende des Monats: 74 Bücher
  • Neuzuwachs: 3 Bücher
  • Gelesen: 5 Bücher
  • Gelesene Seiten: 2072 Seiten

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