Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Montag, 25. Juli 2016

Game of Thrones Rewatch: S01E05 The Wolf and the Lion

Nachdem Robert Baratheon durch seinen Spitzel Jorah Mormont erfährt, dass Daenerys schwanger ist, ordnet er ihre Ermordung an. Ned protestiert dagegen, kann den König aber nicht umstimmen und legt daher sein Amt als Hand ab. Stattdessen sucht er weiter nach Jon Arryns Spuren und gerät damit immer mehr ins Visier seiner Feinde. Indes bringt seine Gemahlin Catelyn ihren Gefangenen zum Eyrie und ihrer Schwester Lysa. Sie denkt, dort ihren Gefangenen sicher verwahren zu können, täuscht sich jedoch sehr in ihrer Schwester. 

Ich muss ehrlich sagen, dass das eine so nichtssagende Folge gewesen war. Da passiert mal hier ein bisschen was. Ohh, der Mountain schlachtet sein Pferd und geht dann auf Ser Loras los. Uh, Loras und Renly sind ja ein schwules Paar. Oha, jetzt prügeln sich die Clegane-Brüder, da will ich nicht live dabei sein. Oha, diese Lysa hat einen an der Waffel. Ohh!! Jaime überfällt Ned, tötet seine Leute und verletzt ihn schwer!

Bis auf die letzte Szene mit dem Überfall („Such a small pack of wolfes.“ Ich mag den Spruch.) war die Folge überwiegend nicht der Renner. Die letzte Szene feiere ich dafür umso mehr, da sie exemplarisch für das steht, was ich so sehr an der Serie und den Büchern liebe und was ich einfach nicht oft genug betonen kann: Jede Handlung greift wie ein Zahnrad in die anderen über und treibt diese an. Es setzt sich wie eine Lawine fort, bei der ein Stein zwei weitere anstößt.

Sehr mochte ich auch Varys und Littlefinger in dieser Folge. Als ich das erste Mal die Serie geschaut hatte, hatte ich nicht kapiert, was Arya da im Schädel von Balerion sitzend mit anhört, und glaubte ihr, dass sich da welche gegen Ned verschworen haben. Mittlerweile ist mir klar, dass das Varys und Master Illyrio sind, die im Verborgenen für Daenerys arbeiten. Hut ab vor Varys, dass er das so gut verschleiern kann, dass ich mir lange nicht sicher war, woran ich bei ihm bin.

Und ganz nebenbei war das Gespräch zwischen Varys und Petyr vor dem Eisernen Thron einfach ein Traum! 

Wie gesagt, die Folge war ganz nett, aber nicht der Oberrenner. Da bin ich bei manch einer anderen Folge GoT wesentlich mehr mitgerissen. Daher ist das Review dieses Mal nur ein Kurzes.

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