Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Montag, 26. September 2016

Stöberrunde #1 durch bunt gemischte Blogs

Die Aktion Stöberrunde habe ich bei Weltenwanderer entdeckt und mit ein paar Tagen Verspätung als Anlass genommen, das, was ich sonst immer nur auf Twitter retweete und das irgendwann mal in der Masse an Tweets untergeht, in einer Übersicht zusammenzutragen.

Die Reihenfolge ist beliebig. 


Diesen Artikel habe ich auf LexasLeben.de gefunden und befasst sich, nun, mit dem Jammern, dass niemand mehr Kommentare schreibt oder die Posts liked und warum das ein ziemlich ätzendes Verhalten ist. Im Grund kann man sagen: Es ist alles ein großes Nehmen, wo es ein großes Geben (und Nehmen) hätte sein sollen. Der Post ist ein ziemlicher Rant, macht dadurch aber sehr nachdrücklich darauf aufmerksam. (Und ist einer der Gründe, warum ich diesen Post verfasse und endlich mal ein paar meiner Lieblingsblogs rechts verlinkt habe. Schaut rein, sie sind alle lesenswert!)


Den Artikel fand ich auf Schreibsuchti.de und befasst sich ganz offenbar mit dem Schreiben. Wenn ich eines bei Leipzig lauscht gelernt habe, dann ist es, dass das Schreiben von Rezensionen eine Menge kreativer Energie bedarf und sich nicht einfach mal so machen lässt. Der Post bezieht sich auf Blogger im Allgemeinen, kann aber eigentlich für alle Autoren jedweder Art gelten. (Wobei das »Lies mehr!« vielleicht nicht unbedingt auf Buchblogger zutrifft, die lesen ohnehin ^^)


Passend dazu ein Post von SvenHensel.de, der sich mit der negativen Seite von Schreibtipps befasst. Ich kann dazu nur sagen: Lies viel und lies vor allem reflektierend. Das ist meiner Meinung nach der nützlichste Tipp von vielen nützlichen Tipps.


Ein vernünftiger Post der vernünftigen jungen Erwachsenen Ink of Books. Unsere Stadtbibliothek wirbt übrigens mit dem Slogan: »Schock deine Eltern, lies ein Buch!« Ich mag den Spruch. Im Grunde zielen beide Aussagen, der Slogan und der Post, darauf ab, dass Lesen nicht »uncool« ist, sondern im Gegenteil nur förderlich. Und ja, das gilt auch für Schundliteratur. Da gab es jüngst auch eine wunderschöne Blogaktion, schaut mal hier bei Kapri-Ziös vorbei.


Noch mal von der guten Anna von Ink of Books. (Sie hat einen echt schönen Blog, husch husch!) Dieser Post befasst sich nicht mit den Jugendlichen, sondern den Büchern, die auf diese Leserzielgruppe abzielt. Außerdem zeigt der Post ziemlich gut auf, warum ich Jugendliteratur/YA nur in Ausnahmefällen lese.


Einmal bitte eine 180° Kehrtwenden hin zu buchrevier.com. Der Post mag etwas elitär daherkommen, und ganz folge ich der Aussage im Titel an sich auch nicht (ich lese immerhin selbst fast ausschließlich Trivialliteratur). Aber dennoch: Anspruchsvolle, hochtrabende Literatur ist ein Hochgenuss. Nichts, dass man mal eben zur Entspannung liest (würde ich jedenfalls nicht machen), keine Frage, aber der Post fasst die Thematik im Grunde schön zusammen, was genau denn jetzt »anspruchsvoll« sei.


Who is Kafka? (ebenfalls ein empfehlenswerter Blog) hat das Lieblings-Aufreg-Thema der Blogger und der werten Damen und Herren vom Feuilleton auseinandergenommen. Der Feuilleton schaut gern herablassend lächelnd von seinem Thron herab auf die Blogger hernieder – während diese mal wieder empört aufschreien, wie das denn nur sein könne, sie würden den verstaubten Herrschaften schon längst medial davonstürmen. Es ist ein Geben und Nehmen, das ich ehrlich gesagt mit einem Grinsen im Gesicht verfolge. Ich mein: Macht’s doch einfach besser, verzichtet auf fancy Feenglitzerstaub und Heititeiti- Bewertungsschleifchen, denn genau das ist ein sehr häufiger Angriffspunkt des Feuilletons. Und ehrlich gesagt: Mit Recht. Jammern hilft nicht viel, weil der Feuilleton vielleicht mal wieder Muffensausen bekam und einen Aussetzer hatte, aber so ganz sind alle Kritikpunkte nicht von der Hand zu weisen … Auf der anderen Seite: Der Feuilleton ist auch nicht viel besser, einige Herrschaften baden förmlich in ihrer Überheblichkeit.


Noch mal ein schöner Post von HerrBooknerd zu diesem Thema, sachlich, ruhig und reflektierend, indem er anspricht, dass nicht nur der Feuilleton auf die Blogger herabschaut, sondern auch innerhalb der Szene (wenn man es denn so nennen will) etliche Problemherde existieren.


Mal was zum Schmunzeln, wieder von Ink of Books.


Gefunden auf Kaffeehaussitzer.de und einfach soooo wahr! Ich würde am liebsten jedem diesen Post um die Ohren schlagen und bin gerade ziemlich froh, dass ich das in meiner Twitter-Timeline wiedergefunden und hier archiviert habe. So viele Leute schwärmen für Harry Potter. Nehmt eure Affinität und übertragt sie auf Tolkien, dann wisst ihr vielleicht, wie es mir geht. Seine Werke sind einfach pure, ewige Liebe! (Und ganz klammheimlich ein klein wenig Eigenwerbung: da.)


Und zum Schluss was von Stehlblüten. Nun weiß der eine oder andere ja vielleicht, dass ich Germanistik studiere. Zufälligerweise ergab es sich, dass Stehlblüten dasselbe an derselben Uni studiert. Sie hat ein sehr schönes Video zum Studium gedreht. Wenn ihr also wissen wollt, wie das Studium aussieht oder Fragen allgemein zum Thema Studium habt, ist das Video auf jeden Fall einen Blick wert.




Mal sehen, was ich in nächster Zeit noch so finde. Falls ihr Empfehlungen hab, lasst es mich gern wissen!

Kommentare:

  1. Hi!

    Freut mich sehr, dass du dich der Aktion angeschlossen hast und da sind einige tolle Beiträge dabei, die ich mir auf jeden Fall die Woche noch genauer anschauen muss!

    Vielen Dank fürs mitmachen :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. Vielen lieben Dank für die vielen interessanten Links, ich stöbere mich gerade durch alle durch :)
    Liebe Grüße, Anja

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  3. Hallo,
    danke für die Verlinkung :) Toll, dass mein Gemecker tatsächlich etwas bewirkt hat bei dir. Das ist schon mehr, als ich zu hoffen wagte. Eigentlich wollte ich mir nur ein bisschen Luft verschaffen...
    LG Lexa

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