Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Montag, 31. Oktober 2016

Lesemonat Oktober 2016

Der Monat, in dem die Uni wieder losging, dieses Semester auch dankbarerweise wesentlich mehr im Kernfach als alles andere. Als Wahlpflichtfach für dieses Semester habe ich mir übrigens Onomastik gewählt, Namenforschung. Ich denke, das wird ziemlich cool.

Auf Goodreads habe ich mir ein neues Bücherregal angelegt: mein TBR des Monats. Ich habe es auch oben auf meinem Blog verlinkt, sodass man eine Übersicht hat, welche Bücher ich im jeweiligen Monat lesen will. Die Liste wird jeweils zu Beginn eines Monats aktualisiert und gegebenenfalls auch erweitert.

Kaum hatte ich mir meinen Leseplan für den Monat zurechtgelegt, kam übrigens die Uni dazwischen: Für mein Literaturseminar steht ein sehr hohes Lesepensum an, ein Roman pro Woche, zusätzlich zu der ganzen Fachliteratur, die ich lesen muss (und will). Das ist eine ganze Menge, bei der kaum noch Platz für privates Lesen bleibt. Ich denke aber, dass Rezensionen zu diesen Romanen unter Einbezug des Lehrinhaltes nicht ganz uninteressant sein dürften. Das Seminarthema ist übrigens der Adoleszenzroman in der Kinder- und Jugendliteratur.


Diesen Monat standen auf meiner Liste:
  1. Corvus, Robert: Flammendes Gold ✔️
  2. Hesse, Hermann: Unterm Rad (Adoleszenzroman) ✔️
  3. Jager, Jennifer: Die flammenden Schwingen Ethernas ✔️
  4. MacKay: Nina: Plötzlich Banshee ✔️
  5. Marzi, Christoph: London ✔️
  6. Orgel, T.S.: Sturm aus dem Süden ✔️
  7. Oswald, James D.: The Obsidian Throne (The Legend of Sir Benrfo #5); das Buch hatte ich mir bereits Ende August vorbestellt, nun erschien es endlich und landete natürlich spontan ebenfalls auf der Liste. ✔️
  8. Sanderson, Brandon: Elantris (10th Anniversary Edition)
  9. Schwartz, Gesa: Schattenreiter (Ära der Drachen #1)
Gelesen habe ich diesen Monat:

MacKay, Nina: Plötzlich Banshee

Eine einzige, große Enttäuschung. Man hörte ja allerlei Gutes darüber, und auch die Stimmen, die nicht ganz so gut davon dachten, äußerten sich nicht vernichtend kritisch. Ehrlich gesagt kann ich sie alle nicht nachvollziehen. Ich empfand dieses Buch als ausgesprochen schlecht und kann ihm nur insofern etwas Positives abgewinnen, als dass ich bereits noch schlechtere Bücher gelesen habe.

Die Rezension kann man hier lesen.

Jager, Jennifer: Die flammenden Schwingen Ethernas (Etherna-Saga #1)

Ehrlich gesagt fiel es mir schwer, mir hierzu eine Meinung zu bilden. Das Buch war so ... nichtssagend. Es war nicht direkt schlecht, aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Hinzu kommt, dass das Buch teils sehr generisch sein Genre, High Fantasy, vertritt, und man das Genre wirklich sehr mögen muss, um dem etwas Gutes abzugewinnen. Dennoch: Ich denke, dass ich irgendwann auch zu Teil 2 greifen werde.

Die Rezension kann man hier lesen.

Hesse, Hermann: Unterm Rad

Eines der Bücher, die ich für die Uni lesen musste. Ich habe ehrlich gesagt schon weitaus langweiligere Schullektüre lesen müssen (meist auch nie beendet, aber psst), aber so wirklich toll fand ich dieses Buch nun auch wieder nicht. Es war nicht direkt langweilig, aber der Mahnfinger war sehr deutlich erhoben. Außerdem war der Schluss ... speziell. Da stirbt der Junge, weil er besoffen war. Hätte dem nicht eine Bedeutung auf Metaebene beigefügt werden können? Dient das nur dazu, um zu zeigen, wie ignorant alle anderen sind, weil sie Hans auch im Tod schon wieder nur auf seine Leistungen reduzieren? Da hatte Hesse eine ganze Menge verschenkt.

Ene Reznsion wird es hierzu nicht geben.

Marzi, Christoph: London (Die Uralten Metropolen #5)

Pure Liebe! Anders als die Bücher um die Aufgetauchte Welt, welche ebenfalls eine alte Jugendliebe von mir sind und immer sein werden, sind Marzis Bücher um die uralten Metropolen auch nach all den Jahren immer noch klasse. Nach acht Jahren wieder in Londons uralte Metropole abtauchen zu können, war ein Träumchen. Die Ratte auf dem Bild ist übrigens Mylady Hampstead ;)

Die Rezension kann man hier lesen.

Orgel, T.S.: Sturm aus dem Süden (Die Blausteinkriege #2)

Tja, was genau mochte ich nun an dieser Reihe? Das weiß ich ehrlich gesagt bis heute nicht. Irgendetwas muss es aber doch sein, das mich nach dem ersten Band dazu veranlasste, die Reihe nicht einfach Reihe sein zu lassen, sondern dennoch neugierig auf den zweiten Band zu sein. Viel besser oder schlechter erging es mir hier aber auch nicht.

Die Rezension kann man hier lesen.

Oswald, J.D.: The Obsidian Throne (The Ballad of Sir Benfro #5)

Nachdem der vorherige Band so rasant endete, brauchte der abschließende Teil der Reihe sehr viel zeit, um an Temnpo aufzunehmen und auf das Ende zuzugehen. Dieses entschädigte dafür umso mehr für die Tiefpunkte im Vorfeld! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ende. Bei all meinen Besuchen in Westeros momentan ist es echt schön, mal wieder etwas Friede Freude Eierkuchen zu lesen. Außerdem war dieses Buch das erste, das ich für die Messeblueschallenge las, da es der Abschluss einer Reihe ist.

Die Rezension kann man hier lesen.

Corvus, Robert: Rotes Gold (Schwertfeuer-Saga #1)

Nachdem mich Grauwacht so sehr überzeugt hatte, konnte ich auch zu diesem Buch nicht nein sagen. Es entpuppte sich als exakt das, was ich von ihm erwartet hatte, was heißt, dass es mir durchaus gut gefiel, aber wenige überraschende Momente bereithielt. Mir gefiel jedoch die Perspektive, die der Leser durch die Charaktere auf die Welt erhielt. Sehr kanalisierend zwar, aber  zu den Söldnern passend.

Die Rezension kann man hier lesen.

Die Statistik
  • StuB zu Beginn des Monats: 73 Bücher
  • StuB am Ende des Monats: 71 Bücher
  • Neuzuwachs: 4 Bücher
  • Gelesen: 7 Bücher
  • Gelesene Seiten: 3237 Seiten

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