Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Dienstag, 31. Januar 2017

Gemeinsam lesen #28: Der ewige Krieg (The Forever War #1) von Joe Haldman

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Der ewige Krieg (The Forever War #1) von Joe Haldman auf der Seite 109.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Die letzten fünf Kilometer legten wir äußerst vorsichtig zurück.

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?
Ich dachte, ich wage mich mal etwas in das SciFi Genre hinein. Was Filme angeht, bin ich da ja sehr affin dafür, wie ich lernte vor allem für sogenannte hard SciFi. Ich hab wirklich keine Ahnung davon! :D Bei Büchern habe ich irgendwie noch nie so wirklich viel aus diesem Genre gelesen; letztes Jahr mit Grauwacht hatte ich zumindest ScienceFantasy gelesen, aber so sonderlich viel Sciene war da nicht, eher Fantasy (Wobei die Genreeinordnung dennoch berechtigt ist, das meine ich gar nicht). Und irgendwie fehlte mir immer ein Anfang, weil es so viel gibt. Also nach Empfehlungen gefragt, mir eine Liste angelegt, gestern in die Bibo gestapft und mir dieses Buch ausgeliehen. Wenn ihr noch mehr habt: Immer her damit! Ob jetzt Soft SciFi was für mich ist, weiß ich nicht, weil ich mit Star Wars und Co. nie viel anfangen konnte. Aber ansonsten ... Ich bin offen für Vorschläge.

Das Buch hier gefällt mir bisher sehr. Die Erzählperspektive ist recht interessant, weil es zwar ein Ich-Erzähler ist, der aber eher ein Teil eines Kollektivs ist, sodass seine individuellen Wesenszüge gar nicht mal so sehr in den Vordergrund treten, wie man es sonst bei dieser Erzählperspektive erwarten würde. Das passt aber eigentlich verdammt gut in das Setting. »Der ewige Krieg« ist, wie ich gelernt habe, ein Anti-Kriegsroman, den der Autor schrieb, um seine Erlebnisse im Vietnamkrieg zu verarbeiten. Dementsprechend ist auch der Prota ein Soldat, der gerade seine Ausbildung absolviert hat und jetzt in den Fronteinsatz in den Krieg mit den Tauriern zieht, einer fremdartigen Alienrasse, die ohne bisher ersichtlichen Grund Sternenkreuzer der Menschen angegriffen hatte. Ich bin ja auf die Auflösung gespannt. Ich mein, man beballert nicht einfach so eine fremde Rasse im Weltall.

4. Auf welches Buch hattest du dich schon total gefreut und wurdest enttäuscht? (Giselas Bücher)
Ich habe überlegt und überlegt aber so wirklich fällt mir da nichts ein. Direkt enttäuscht trifft es vielleicht nicht, aber von Plötzlich Banshee hatte ich mir wesentlich mehr erwartet. Auch wenn ich ehrlich gesagt keine literarische Offenbarung erwartet hatte. Ich glaube, wegen meines Verrisses falle ich laut Autorin in die Kategorie Hater ... Aber da fällt mir doch was ein! Nils Holgersson. Darauf gefreut im Sinne »Juchu, es kommt bald raus!« ging ja nun irgendwie nicht, aber ich hatte daran wirklich hohe Erwartungen, die komplett enttäuscht wurden. Das war auch das erste Buch seit Jahren, das ich abgebrochen hatte. Na ja, und von Arcanum Unbounded war insofern enttäuscht, dass es einfach zu Ende war und einfach nicht weiterging. Und Stormlight drei kommt erst November diesen Jahres heraus. Nicht ok, Sanderson!

Kommentare:

  1. Hey :)

    Dein aktuelles Buch kenne ich noch nicht, ist aber momentan auch nicht unbedingt mein Beuteschema.
    Ich wünsche dir viel Spaß beim lesen :D

    Von Plötzlich Banshee habe ich so viel gutes gehört, aber auch ein ganz paar negative Kritiken. Ich habe es noch ungelesen auf dem Tolino :)

    Mein heutiger Beitrag

    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Guten Abend,

    immerhin habe ich schon mal von deinem Buch gehört. Ich gehöre auch eher zu denen, die bisher Science Fictiorn eher in Filmen und Serien genossen habe. Oft lese ich allerdings keine Science Fiction.
    Ich tendiere eher zu Science Fantasy (wie die alten Anne McCaffrey Bücher - für Drachenliebhaber) oder zu einer Art Space Opera.
    Ich kann mir nicht vorstellen, Hard Science Fiction zu lesen, da mich die wissenschaftlichen Elemente nur am Rande interessieren. Mir geht es da eher um Aciton und die (teils fremdartigen) zwischenmenschlichen Aspekte. Allerdings schreibe ich ganz gerne Sci Fi ( Aber auch eher Space Opera)

    Aracnum Unbounded liegt ja Gott sei Dank noch vor mir. Ich kanns kaum erwarten Mr Sanderson im März live zu sehen.

    Mein Beitrag:
    http://punktundende.blogspot.de/2017/01/gemeinsam-lesen-10.html

    LG, Ina

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