Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Sonntag, 8. Januar 2017

Kommentierter Readthrough: The Lord of the Rings, Teil 3: The Return of the King von J.R.R. Tolkien

The English-speaking world is divided into those who have read The Lord of the Rings and The Hobbit and thoes who are going to read them.
Sunday Times

Der Herr der Ringe ist für mich kein Buch oder Film. Er ist nicht einfach nur eine exzellent erzählte Geschichte, die mich nach Mittelerde entführt und die mich Frodo und seine Gefährten begleiten lässt auf ihrem Weg, den Herrscherring zu zerstören und den Dunklen Herrscher Sauron niederzuwerfen. Tolkiens Lebenswerk, das Legendarium, geht für mich schon lange weit darüber hinaus. Es ist für mich Teil meines Lebens geworden, und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich im Auenland heimischer bin als in Deutschland. Das macht den Herrn der Ringe in meinen Augen unmöglich zu rezensieren. Seine Genialität lässt sich nicht paraphrasieren, sondern am besten immer noch am eigenen Leib spüren. Da ich, sobald es um Tolkien geht, zu einem sprudelnden Quell der Begeisterung werde, möchte ich euch nun mit dem kommentierten Reread mit auf eine Reise durch Mittelerde nehmen.

Am Ende des Posts finden sich ausgesuchte Zitate aus dem Herrn der Ringe. Hier noch einmal der Hinweis auf Tolkiengateway.com. Ich weiß nicht, wie der Wissensstand meiner Leser ist, weshalb ich einfach mal von mir ausgehe. Da mich Freunde gern einmal das wandelnde Tolkien Lexikon nennen, kann es sein, dass ihr zwischenzeitlich nur Bahnhof versteht. Tolkiengateway ist da eine gute Aushilfe. (Ich kann immer noch nicht fließend Sindarin und Quenya sprechen, Asche auf mein Haupt.)

Frodo ist in Cirith Ungol gefangen und seine Aufgabe scheint verloren. Doch noch gibt Sam nicht auf. Die Schlacht um Rohan ist geschlagen, doch die Schlacht um Mittelerde steht noch bevor. Auch der Verräter Saruman ist noch nicht gänzlich aus der Welt. Das Schicksal Mittelerdes steht auf Messers Schneide.
Während meines kompletten Rereads des Herrn der Ringe höre ich die Filmmusik, freilich Complete Recordings. Wenn man die mit dem Hobbit vergleicht, fallen so ein paar Dinge auf.

1. Der Hobbit versucht ein zweiter Herr der Ringe zu sein und scheitert natürlich auf ganzer Länge. Das sowieso, das ist klar.

2. Woran es auch bei der Filmmusik des Hobbits mangelt, ist eigenständige Musik. Der Hobbit hat eine Handvoll markanter Themen, die man wiedererkennt, die ich aber selten wirklich bewegend finde. Darüber hinaus hat er vor allem Musik, die die Atmosphäre der jeweiligen Szene untermalen und unterstützen soll. Das ist eine recht einfache Möglichkeit, Filmmusik zu komponieren, diese Musik wirkt losgelöst von ihrem jeweiligen Film allerdings selten auch nur halb so bewegend. Ich hab die Complete Recordings aller sechs Filme, hören tu ich eigentlich nur noch den Herrn der Ringe, nachdem ich ein paar Mal durch den Hobbit gegangen bin und der Musik herzlich wenig abgewinnen konnte.

Das ist beim Herrn der Ringe anders. Gerade bei Teil 1 und erst Recht Teil 3 hat man so großartige Musik, die man nur hören muss, und schon hat man wieder THAT FEELS!!! Besonders Teil 3 hat einige der meiner Meinung nach großartigsten Lieder, die jemals komponiert wurden. The Grace of Undómiel, The Battle of the Pelennor Fields und so weiter und so fort. Da braucht es keine Bilder und keinen Text, um einen mitzureißen und völlig in Mittelerde aufgehen zu lassen. Bei Teil 2 mangelt es ein bisschen an dieser Musik im Vergleich zu den beiden anderen, doch auch hier haben wir einige wunderschöne Themen. Rohan zum Beispiel, der letzte Marsch der Ents oder Théodens Sturmangriff während der Schlacht um die Hornburg. „Now for wrath, now for ruin and a red dawn!“


Nachdem seine Angelegenheiten in Isengard geklärt wurden, reitet Gandalf mit Pippin nach Gondor, wo die nächste große Schlacht geschlagen wird.

Ich liebe die Szenen, wenn Gandalf und Pippin in Minas Tirith ankommen und Pippin in die Dienste Denethors aufgenommen wird. Dann wird er in die Gepflogenheiten der Diensthabenden in der Stadt eingeführt. Die Details hauen mich jedes Mal um. Das ist alles so lebendig beschrieben, das man meinen könnte, man würde an Pippins Seite stehen und die Stadt erkunden (und Essen suchen und finden, was überhaupt das wichtigste ist), statt auf Papier zu starren und Druckerschwärze zu deuten. Das, Leute, ist exzellente Literatur, genau so etwas muss sie mit dem Leser machen!

Auch Rohan sammelt seine Reiter, denn Minas Tirith wird ohne sie wahrscheinlich fallen. Die Herren des Westens ziehen nun alle Kräfte zusammen, die sie finden können. Ganz unverhofft kommt Hilfe aus dem Norden. Die Graue Schar zusammen mit Halbarad und den Söhnen Elronds kommen an Aragorns Seite, welcher nun bereit ist, sein Erbe für sich zu beanspruchen und dunkle Pfade zu gehen. Théoden reitet in großer Eile nach Minas Tirith, um die Belagerung zu sprechen – und seinem Untergang entgegen zu treten.

Du weißt, dass du es als Autor in den Olymp geschafft hast, wenn deine Leser Seite an Seite mit deinen Protagonisten in den Krieg ziehen wollen. Genau so ergeht es mir als Leser nämlich immer, wenn Éomer die Eorlingas in ihre vermeidlich letzte Schlacht führt. Dann will ich immer zu meinem Speer greifen und Seite an Seite mit dem König der Mark in die Schlacht reiten, so bewegt bin ich von dem Heroismus, der aus Tolkiens Worten spricht.

Ich glaube, wir sind uns einig, dass die Schlacht auf dem Pelennor sowohl im Film aus auch im Buch die epischsten Momente bat. Ich finde ohnehin, dass Rohan da noch mehr bietet als Gondor. Gondor wirkt so … steinern und kühl. Erhabene Ritter von einst, die in Würde auf die Heldentaten alter Zeiten zurückschauen. Die Eorlingas hingegen reitend frohlockend und singend in die Schlacht und ihren Untergang und wirken Gondor gegenüber irgendwie jünger und dynamischer.


Indes beschreitet Aragorn die Pfade der Toten und Halbarad tritt sehenden Auges seinem Tod entgegen. Mithilfe des vergessenen Volkes befreien die Pelagir und segeln mit einer Flotte den Anduin hinauf. Doch nur durch günstige Seewinde schaffen sie es rechtzeitig zur Schlacht.

„The winds of fortune turning to our favour“, sagt Gandalf bei der letzten Beratung nach der Schlacht. Mir kam der Gedanke, ob das nicht vielleicht von Manwës veranlasst worden sein könnte. Die Schlacht um Minas Tirith konnte nur deswegen gewonnen werden, weil Aragorn weitere Streitkräfte heranführte, und das konnte ihm nur deswegen rechtzeitig gelingen, weil der Wind drehte und von der See her wehte, sodass er schneller den Anduin hinaufsegeln konnte. Ich weiß, die These ist recht gewagt. Aber abstreiten kann man sie auch nicht, oder?

In der Schlacht selbst werden große Taten vollbracht. Die Rohirrim reiten einen mächtigen und glorreichen Angriff, und Éowyn als Dernhelm verkleidet reitet ihrem Heldentod entgegen. Wenn sie nicht Königin von Gondor werden kann, so möchte sie nichts und auf ihre letzten Stunden einen Heldentod finden. Und was für eine Tat das ist!

Tolkien mangelt es an starken Frauenfiuren, ja, er ist gar frauenfeindlich? Und was ist mit Éowyn? Gerade sie sticht unter allen Frauenfiguren Tolkiens geradezu hervor. Sie ist eine Schildmaid Rohans, eine aus dem Geschlechte Eorls, das viele tapfere Krieger hervorgebracht hat. Und sie kann sich getrost mit ihnen allen messen. Sie suchte Heldentaten – und einen Heldentod – in der Schlacht auf dem Pelennor und erschlug einen Feind weit mächtiger als sie. Wer weiß, was wäre, wenn sie sich dem Hexenmeister nicht gestellt hätte oder sich gar als ihm unterlegen erwiesen hätte? Doch sie triumphierte über ihn und das ist eine Tat, die noch lange besungen wird! Eine Frau, die aus dem Korsett ihrer Gesellschaft ausbrach und dafür hoch belohnt wurde. Ist das immer noch nicht stark genug?

Auch Sam gibt wider aller Hoffnungen nicht auf und befreit Frodo aus Cirith Ungol. Noch einmal wurde wie so oft die Katastrophe für den Moment abgewehrt. Die beiden tapferen Hobbits schleppen sich voran, geraten erneut in die Hände von Orks und können ein letztes Mal entkommen. Nun gibt es nur noch eine Etappe: den Weg zum Orodruin.

Welche Herzen fliegen hier nicht diesen beiden Hobbits zu? Es ist einfach so unglaublich, wie sie weit über ihre Kräfte hinaus noch immer weitergehen und an ihrer Aufgabe festhalten, obwohl sie wissen, dass es sie wahrscheinlich das Leben kosten wird.

Und doch … Am Ende scheiterte Frodo. Er beansprucht den Ring für sich und schwingt sich zum neuen Herrn der Ringe auf. Ebenso aber erfüllen sich Gandalfs Worte, dass auch Gollum am Ende noch eine Rolle spielen wird, ob gut oder schlecht. Denn wäre Gollum nicht, der Ring wäre nie vernichtet worden.

Aber kann man Frodo jetzt dafür belangen, dass er am Ende doch gescheitert ist? Ich denke nicht. Er hat sein Bestes getan und ging weit darüber hinaus. Niemand hätte wohl jemals gehofft, dass er so weit kommen würde, bis zur Sammath Naur, dem Herzen von Saurons Reich. Es gab so viele Gelegenheiten, wo dem Feind beinahe seine Waffe in die Hände gefallen und alles vorbei gewesen wäre. Von Anfang an schwebte Frodo in größten Gefahren, doch gemeinsam mit Sam hat er es weiter geschafft, als jemals zu hoffen gewesen wäre. Mir geht einfach jedes Mal das Herz auf, wenn ich diese beiden unglaublichen Hobbits sehe, die alles für eine Aufgabe gegeben haben, die eigentlich weit über ihre Kräfte hinaus ging. Das sind meine Helden! Sie haben weiter gemacht, als schon alles verloren schien und sie selbst wussten, dass die Aufgabe ihr Leben fordern würde. Und doch gingen sie weiter bis zum bitteren Ende. Gib niemals auf und die Eukatastrophe wird sich zeigen.

Sauron ist niedergeworfen, es ist eingetreten, worauf alle hofften, und die Hoffnung doch so schwach schien. Endlich gibt es keinen Dunklen Herrscher mehr. Gondor hat wieder einen König und die Hobbits werden in höchsten Ehren gehalten.

Und ich sitze jedes Mal da und mir bricht das Herz. Ganz ähnlich seinen Ur-urgroßvater hatte Elrond Aragorn die Pflicht abgenommen, dass er die Hand seiner kostbaren Tochter in niemand geringeres Obhut als die des Königs von Gondor legen würde. Damit verlangt er zwar nicht gleich nach einem silmaril, wie Thingol es tat, aber ähnlich aussichtslos scheint es dennoch. Aragorn erfüllt seinen Teil der Abmachung und auch Elrond hält sich an seinen. Das bedeutet für ihn jedoch eine Trennung über alle Zeiten und Welten hinaus. Erst verlor er seine Eltern, dann seine Ziehväter, Bruder und Frau und schließlich auch seine Tochter, die ihm so unendlich kostbar war. Je nach Interpretation schließt dies übrigens auch Elladan und Elrohir ein. Ich meine, er hat damit einfach alles verloren, und ob Celebrían in Aman wirklich Heilung gefunden hat, weiß ja auch niemand. Es ist einfach … mir bricht das Herz! Die Emotionen am Ende des Herrn der Ringe überwältigen mich jedes Mal.

Nun ist das so eine Sache mit den Schicksalen der Kinder der Peredhel, der Halbelben. Die Wahl wurde von den Valar eigentlich nur Earendil, Elwing, Elrond und Elros gegeben, deren Wahl gilt also auch für ihre Kinder. Für Elros‘ Nachfahren ist das recht klar, die waren alle sterblich, aber bei Arwen ist das irgendwie nicht ganz klar. Logisch wäre es, wenn auch sie keine Wahl hat und sie 121 VZ wirklich bewusst an gebrochenem Herzen stirbt beziehungsweise ihre fëa freiwillig ihren Körper verlässt. Andererseits steht im Herrn der Ringe eindeutig, dass die Trennung von Vater und Tochter über alle Zeiten und Welten hinaus geht, was darauf hindeuten würde, dass ihr doch ein sterbliches Schicksal beschieden ist und sie nicht nach ihrem Tod in Mandos einging, sondern Aragorn wohin auch immer folgte. Es ist wie immer kompliziert, was die Tragik dieser Szene jedoch kein bisschen mildert.

Übrigens kleiner Funfact am Rande: Als Elros Tar-Minyatur im hohen Alter von 500 Jahren starb (keiner seiner Nachfahren wurde jemals so alt), war sein Sohn Valandil bereits selbst so alt, dass er nicht mehr regieren konnte, und Elros‘ Enkel ihm auf den Thron folgte. Valandil wird dennoch pro forma als Tar-Valandil geführt, welcher zumindest auf dem Papier ein Jahr lang regierte.

Die Gemeinschaft des Ringes zerbricht in Fangorn, als Legolas und Gimli in ihre Heimat aufbrechen, Aragorn und Arwen nach Gondor zurückkehren und Frodo mit Elrond und Galadriel in Richtung Bruchtal aufbricht. Dort trifft er Bilbo wieder, welcher nun ein alter Hobbit ist, da die Macht des Ringes von ihm genommen wurde. Von Bruchtal geht es weiter ins Auenland.

Hier müssen die Hobbits einen letzten Schrecken erleben und Sam nennt es ganz zu Recht schlimmer als Mordor. Denn Mordor kam ins Auenland. Saruman hat seine Hand danach ausgestreckt und die Hobbits unter seiner Knute geknechtet. Es geht an die Befreiung des Auenlandes.

Erneut blutet einem das Herz, denn das ist wirklich schlimm, was da passiert. Das Auenland ist nicht mehr frei und friedlich und böse Menschen treiben ihr Unwesen. Wenn böse Dinge in der Ferne geschehen, ist das schon übel genug, aber wenn sie Dinge zerstören, an denen man mit ganzem Herzen hängt, ist das wirklich, wirklich übel, denn das trifft noch einmal viel mehr. Und jeder, nicht nur die Hobbits, hängt doch am Auenland.

Doch das Auenland kann befreit werden, auch wenn es mit Saruman und Gríma ein böses Ende nimmt. Und wir nähern uns dem letzten der vielen Enden des Herrn der Ringe: der einzigen Szene in all den Büchern, die ich in meinem Leben gelesen habe, bei der ich wirklich weinen muss. Das Ende des Herrn der Ringe ist das berührendste, was ich jemals gelesen habe. Die Vorstellung, wie Frodo Valinor erreicht (und Sam ihm eines Tages nachfolgen wird, denn auch er war ein Ringträger) und Sam schließlich seinen Frieden in Beutelsend findet, ist das einfach großartigste, was Literatur jemals hervorgebracht hat! Ich tu mich wirklich schwer, meine Gefühle in Worte zu fassen und fast möchte ich meinen, dass es dafür keine anderen Worte als Tolkiens eigene gibt.

Apropos Tolkiens Worte: Eine der vielen, vielen tollen Sachen bei ihm ist ja, dass er nicht nur großartige Sentenzen schreibt, sondern diese oftmals auch eine Botschaft haben. Nicht nur toll klingen, sondern auch toll sein. Deshalb hier nun die letzten Zitate für dieses Reread.
„The beacons of Gondor are alight, calling for aid. War is kindled.“

Pippin flushed and forgot his fear. „The mightiest man may be slain by one arrow“, he said; „and Boromir was pierced by many.“

„I don't think that any would come“, he said. „They have no need to ride to war; war already marches on their own lands“

„May I lay the sword of Meriadoc of the Shire on your lap, Théoden King?“, he cried. „Receive my service, if you will!“

„Too often have I heared of duty“, sie cied. „But am I not of the House of Eorl, a shieldmaiden and not a dry-nurse?“

„What do you fear, lady?“, he asked.
„A cage“, she said. „To stay behind bars, until use and old age accept them, and all chance of doing great deeds is gone beyond recall or desire.“

„This is an evil door“, said Halbarad, „and my death lies beyond it. I will dare to pass it nontheless; but no horse will enter.“

„Here is a thing unheared of!“, he said. „An Elf will go underground and a Dwarf dare not!“

„The Dead are following“, said Legolas. „I see shapes of Men and of horses, and pale banners like shreds of cloud, and speares like winter-thickets on a misty night. The Dead are following.“
„Yes, the Dead ride behind. They have been summoned“, said Elladan.

The way is shut. It was made by those who are Dead, and the Dead keep it, until the times comes. The way is shut.

„For it is before the walls of Minas Tirith that the doom of our time will be decided.“

„So we come to it in the end“, he said: „the great battle of our time, in wich many things shall pass away.“

And then he shivered, for it came suddenly to him that it was the face of one without hope who goes in search of death.

„Yes“, said Pippin. „Well, yes, well enough for my own people. But we have no songs fit for great halls and evil times, lord.“

One wheeled towards him; but it seemed to Pippin that he raised his hand, and from it a shaft of white light stabbed upwards.

„So you with then“, said Faramir, „that our places had been exchanged?“
„Yes, I wish that indeed“, said Denethor. „For Boromir was loyal to me and no wizard's pupil.“

„There never was much hope“, he answered. „Just a fool's hope, as I have been told.“

„Then farewell!", said Faramir. „But if I should return, think better of me!“
„That depens on the manner of your return“, said Denethor.

„Do not throw your life away rashly or in bitterness. [...] Your father loves you, Faramir, and will remember it ere the end. Farewell!“

„King of Angmar long ago, Sorcerer, Ringwraith, Lord of the Nazgûl, a spear of terror in the hand of Sauron, shadow of despair.“

„You cannot enter here. Go back to the abyss prepared for you! Go back! Fall into the nothingness that awaits you and your Master! Go!“

And in that very moment, away behind in some courtyard of the City, a cock crowed. Shrill and clear he crowed, recking nothing of wizardry or war, welcoming only the morning that in the sky far above the shadows of death was coming with the dawn.

In dark Mindolluin's sides they dimly echoed. Great horns of the North wildly blowing. Rohan had come at last.

Arise, arise, Riders of Théoden!
Fell deeds awake: fire and slaughter!
spear shall be shaken, shield be splintered,
a sword-day, a red day, ere the sun rises!
Ride now, ride now! Ride to Gondor!

„Hinder me? Thou fool. No living man may hinder me!“
„But no living man am I! You look upon a woman. Éowyn I am, Éomund's daughter.“

„Death! Ride, ride to ruin and the world's ending!“

To hope's end I rode and to heart's breaking:
Now for wrath, now for ruin and a red nightfall!

„I can't carry it for you, but I can carry yo and it as well.“

„But I do not choose now to do what I came to do. I will not do this deed. The Ring is mine!“

„I am glad you are here with me. Here at the end of all things, Sam.“

„Do not scorn pity that is the gift of a gentle heart, Éowyn!“

„I will be a healer, and love all things that grow and are not barren.“

Et Eärello Endorenna utúlien. Sinome maruvan ar Hildinyar tenn' Abmar-metta!

None saw her last meeting with Elrond her father, for they went up into the hills and there spoke long together, and bitter was their parting that should endure beyond the ends of the world.

„For the world is changing: I feel it in the water, I feel it in the earth, and I smell it in the air. I do not think we shall meet again.“

The Road goes ever on and on
Out from the door where it began.
Nor far ahead the Road has gone,
Let others follow it who can!
Let them a journey new begin,
But I am las with weary feet
Will turn towards the lighted inn,
My evening-rest and sleep to meet.

„It is useless to meet revenge with revenge: it will heal nothing.“

„I have quite finished, Sam“, said Frodo. „The last pages are for you.“

„I tried to save the Shire, and it has been saved, but not for me.“

„Go in peace! I will not say: do not weep; for not all teares are an evil.“

He drew a deep breath. „Well, I'm back“, he said.

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