Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Sonntag, 26. Februar 2017

Game of Thrones Rewatch: S05E05: Kill the Boy

Grey Worm hat den Überfall schwer verwundet überlebt, doch Ser Barristan fand darin sein Ende. Daenerys beschließt, nun einen anderen Kurs zu gehen. Sie droht den Führern der großen Familien mit ihren Drachen und schließt einen Kompromiss mit Hizdahr zo Loraq. Sie wird die Fighting Pits wieder eröffnen und Hizdahr heiraten. Jon kann Thormund davon überzeugen, Frieden zwischen den Free Folks und der Night’s Watch zu schließen, und wird dazu mit Thormund nördlich der Mauer gehen, um den Free Folks diese Nachricht persönlich zu überbringen. Stannis rückt indes aus, um Winterfell anzugreifen. Sansa entdeckt Theon und was aus ihm geworden ist. Außerdem erfährt sie, dass sie noch immer Verbündete im Nord hat, eine Nachricht, die ihr insgeheim von Brienne überbracht wurde. Jorahs Kurs führt sie durch die Ruinen des untergegangenen Valyria. Durch den Nebel sehen sie Drogon über sich hinweg fliegen. Der Anblick bannt sie so sehr, dass sie die Stonemen nicht bemerken, die sie angreifen. Sie können ihnen entkommen, doch Jorah wurde angesteckt.


Ohmeingottohmeingottohmeingottohmeingott! Mir sind während dieser Folge ein paar Dinge klar geworden, die in verdammt viel Spannung endeten. Entgegen des Endes der letzten Folge fand ich dieses Ende dieses Mal sogar sehr wohl sehr spannend, als Tyrion und Jorah von den Stonemen angegriffen werden. Und Drogon bot natürlich einen absolut grandiosen Anblick.

Außerdem feiere ich es sehr, dass wir zumindest einen klitzekleinen Ausblick auf Valyria erhalten. Das, was man schemenhaft von den Gebäuden erahnen kann, wirkt wie Dschungelruinen; vielleicht haben sich die Macher der Serie daran orientiert. Man fragt sich, welche Geheimnisse in diesen Ruinen verborgen liegen, und will sie am liebsten erkunden.

Es war einfach zu schön, um das emotionslos an sich vorbei ziehen zu lassen. Grey Worm sagt, dass er sich schämt, weil er Angst hat, Missandei nie mehr wieder zu sehen. Und es ist einfach so unglaublich süß! Man will den beiden die Köpfe zusammenschlagen, auf dass sie sich nie wieder loslassen! (Okay, wer von den beiden stirbt in Staffel 7 oder 8?)

Mir gefällt, dass Daenerys jetzt endlich durchgreift und von ihrer starren Haltung abweicht. Erst demonstriert sie ihre Macht, als sie einen der ehemaligen Masters an ihre Drachen verfüttert und die anderen zusehen lässt. Dann beschließt sie, sich in einem angemessenen Rahmen der Kultur ihres Volkes zu öffnen. Hizdahr hatte nämlich doch sehr gute Argumente.

Dass Sansa Theon entdeckt, eröffnet einige spannende Aspekte. Ramsay verschleiert, dass Theon Bran und Rickon nicht getötet hat und lässt Sansa in dem Glauben, Theon sei der Mörder ihrer Brüder. Ihr Hass auf Theon wird damit am Leben erhalten, was ihr auch diese letzte Verbindung zu ihrer alten Heimat und Familie nimmt.

Maester Aemon berührt mich so sehr. Er erfährt von Daenerys und lernt damit, dass seine Dynastie nicht untergegangen ist. Gleichzeitig bedauert er es, dass er sie nie wird sehen können, da er weiß, dass er allmählich stirbt, und auch sie somit niemals einen anderen Verwandten wird kennenlernen können. Wenn ich so darüber nachdenke, stimmt mich das sehr traurig.

Der Auszug von Stannis‘ Armee hat so etwas endgültiges, vor allem, wenn man bedenkt, worin das enden wird. Und auch das stimmt mich irgendwie traurig. Kurz vorher rät er Sam jedoch, dass er weiterlesen soll, damit er herausfindet, wie sie die Others bekämpfen können. Sam trägt damit wahrscheinlich das Schicksal der Welt auf seinen Schultern. Maester Aemon ist blind und kann nicht mehr lesen. Und niemand sonst in der Night’s Watch ist gebildet genug, um Sams Aufgabe mit ihm zu teilen. Mit Ausnahme von Jon vielleicht, doch der hat nun andere Verpflichtungen. »Kill the boy and let the man be born«, rät Aemon ihm, ein Satz, in dem so viel Wahres steckt. Überhaupt sind Aemons Ratschläge an Jon Gold wert. Jon tut das Richtige, aber ich bezweifle, dass seine Brüder das jemals merken werden – vielleicht, wenn es zu spät ist. 

Und zum Schluss noch etwas, das ich während dieser Folge realisierte: Das war ja diese Staffel und nicht Staffel 6, die die Zombieapokalypse genialer in Szene setzt als The Walking Dead! Aber das dauert noch drei Folgen. Das ist Motivation für diese Posts …

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