Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Dienstag, 14. März 2017

Game of Thrones Rewatch: S06E08: No One

Cerseis Handeln wird immer aggressiver. Sie stellt sich nun offen gegen die Faith Militant und nimmt bereitwillig Gewalt in Kauf. Gleichzeitig wird sie von ihrem eigenen Sohn politisch ausmanövriert, welcher mehr und mehr zur Marionette des High Sparrow wird. Sandor Clegane verfolgt weiterhin die Mörder der Komune. Er findet sie, wie sie gerade von Beric Dondarrion gehängt werden. Dondarrion bietet ihm ein Bündnis an. Tyrion versucht immer noch, aus Grey Worm und Missandei gute Gesprächspartner zu machen, als plötzlich der Alarm in der Stadt ausgelöst wird. Die Masters kommen, um ihren Besitz einzufordern und belagern die Stadt. Doch da kehrt Daenerys auf Drogons Rücken heim. Jaime gelingt es, Edmure dazu zu bewegen, Riverrun zu übergeben. Der Blackfish stirbt kämpfend, doch Brienne und Pod können entkommen. Arya flieht weiterhin vor dem Wraith. Sie kam bei Lady Crane unter, doch der Wraith findet sie. Crane wird ermordet und Arya flieht weiterhin. Sie lockt den Wraith in ihr Versteck, wo sie sämtliches Licht löscht und den Wraith töten kann. Sie fügt das Gesicht der Sammlung der Faceless Man hinzu und will nach Westeros zurückkehren.


Diese imaginären Finger, die alle auf Tyrion zeigen, als Daenerys mit einem Blick hineingestürmt kommt, der förmlich schreit: »Wer war das?!« Der arme Tyrion. Die Witze, die kurz zuvor erzählt werden, sind auch nur wegen der Reaktionen lustig. Boah, waren die schlecht! Und Grey Worm versucht Witze zu machen? Na ja, ich weiß ja nicht. Ich glaube, er hat dann doch andere Talente. Lustig war es dennoch irgendwie. »I make joke.« Das üben wir noch mal!

»I choose violence«, sagt Cersei in dieser Folge, wohl das Leitthema der ganzen Staffel. Mit dem Mountain hinter sich kann sich sich aber auch gewiss sein, dass sie so sehr weit kommt. Das weiß auch der High Sparrow, weshalb er sie durch Tommen politisch ausmanövrieren lässt, als dieser trials by combat verbietet.  Blöd gelaufen …

Die ganzen letzten Folgen hatte man solche Angst um Arya. Man weiß ja, dass in Westeros Plotarmor nicht existiert und auch die Hauptcharaktere plötzlich und überraschend sterben können. Und es hätte wirklich nicht viel gefehlt, und Arya wäre dasselbe Schicksal angediehen. Clever von ihr, den Wraith in ihr Versteck zu locken und alle Lichter zu löschen. Arya hat gelernt, blind zu kämpfen, der Wraith anscheinend nicht. Das war ihr Ende. Der Faceless Man wirkt so stolz, als Arya ihm das Gesicht des Wriath präsentiert und ankündigt, dass sie nun nach Westeros gehe. Wie ein Vater, dessen Küken flügge wird und ausfliegt.

Der Wraith sagt jedoch während der Verfolgungsjagd, dass »no one« die Dinge ändern kann, wie sie sind und der Faceless God immer bekommt, was ihm gehört. Es klingt fast so wie eine versteckte Anspielung, dass Arya dahingehend noch eine große Rolle bekommen wird, auf wenn der Wraith das sicher nicht implizierte.

Mit Jaime und Brienne fühlt man in dieser Folge mit. Sie beide haben ihre Loyalitäten und dummerweise lässt sie das nun auf verschiedenen Seiten stehen. Man gönnt den beiden so sehr ihren Frieden, aber leider soll es nicht sein. Brienne ist auf Sansa eingeschworen und Jaime der Krone treu. Das macht sie zu Feinden. Auf persönlicher Ebene bleiben sie jedoch Freunde und bedauern selbst, wie die Dinge gekommen sind.

In dem Gespräch mit Edmure sagt Jaime außerdem: »The things, we do for love.« Erinnert sich noch jemand an die allererste Folge? Das waren seine Worte, bevor er Bran aus dem Fenster stieß. Er ist nicht völlig verändert, seit er seine Hand verlor. Er ist immer noch ein gefährlicher Mann; wenn auch einer, der sein Wort hält, und auf das man zählen kann, auch wenn der Rest der Welt außer Brienne das nicht so sieht.

Ein klein wenig verwirrend war die Situation jedoch, als Edmure Einlass verlangte und der Blackfish es ihm verwehren wollte. »He is my Lord, My Lord.« Okay, das kann wirklich verwirrend sein in so einer Situation. Der Mann, der das sagte, wird sich hinterher sicher ordentlich in den Hintern gebissen haben, Edmures Befehl gefolgt zu sein. 

Beric Dondarrion bietet Sandor an, sich mit ihnen zusammen zu tun. Er macht eine gewisse Andeutung über die kommenden Kriege, die einen sich fragen lässt: Spielt er auf die White Walker an und weiß, was auf sie zukommt? Er hat einen Red Priest bei sich, Thoros of Myr, also ist das durchaus denkbar. Und Jon kann in diesem Krieg wirklich jeden letzten Mann gebrauchen …

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