Es gibt für alles ein erstes Mal. Zählt man die
Kurzgeschichte nicht dazu, die ich vor Jahren mal in einer Anthologie gelesen
habe, war »Schattenkaiser« von Christoph Hardebusch für mich ein erstes Mal. Im
Nachhinein betrachtet wäre es vielleicht doch besser gewesen, als erste Lektüre
des Autoren zu den »Sturmwelten« zu greifen.
Das Imperium der Menschen, das sich um die Metropole
Anthanopolis gebildet hat, bildet seit vielen Jahren eine unbezwingbare Macht.
Doch lange Jahre des Erfolgs und der Übermacht haben das Reich schwach werden
lassen. Der Kaiser ist paranoid und die Feinde regen sich. Als der Kaiser einen
Fehler nach dem anderen begeht, wittern sie ihre Stunde. Sie regen sich in den
Schatten und rütteln an den Grundfesten des Imperiums. Doch in den Schatten
lauern weitaus größere Gefahren, die nun ebenfalls ihre Stunde gekommen sehen.

