Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
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Mittwoch, 29. März 2017

Rezension: Schattenkaiser (Schattenkaiser #1) von Christoph Hardebusch

Es gibt für alles ein erstes Mal. Zählt man die Kurzgeschichte nicht dazu, die ich vor Jahren mal in einer Anthologie gelesen habe, war »Schattenkaiser« von Christoph Hardebusch für mich ein erstes Mal. Im Nachhinein betrachtet wäre es vielleicht doch besser gewesen, als erste Lektüre des Autoren zu den »Sturmwelten« zu greifen.

Das Imperium der Menschen, das sich um die Metropole Anthanopolis gebildet hat, bildet seit vielen Jahren eine unbezwingbare Macht. Doch lange Jahre des Erfolgs und der Übermacht haben das Reich schwach werden lassen. Der Kaiser ist paranoid und die Feinde regen sich. Als der Kaiser einen Fehler nach dem anderen begeht, wittern sie ihre Stunde. Sie regen sich in den Schatten und rütteln an den Grundfesten des Imperiums. Doch in den Schatten lauern weitaus größere Gefahren, die nun ebenfalls ihre Stunde gekommen sehen.

Donnerstag, 23. März 2017

Lesung: Kringel für die Welt! Christoph Hardebusch liest aus seinem Roman »Schattenkaiser«

Kringel für die Welt!
Christoph Hardebusch liest auf der Leipziger Buchmesse aus »Schattenkaiser«.


Zugegeben, auf der Messe eine entspannte Lesung zu veranstalten, ist eine Kunst. Ständig ziehen Menschen an einem vorbei, es ist laut, die benachbarten Veranstaltungen machen nicht weniger Lärm als die sich unterhaltenden Messegäste und überhaupt ist immer etwas los. Und wenn es Robert Corvus ist, der sich im Hintergrund entlang schlängelt.

Irgendwie schafft es die Leseinsel Fantasy dennoch, tatsächlich eine Insel im hektischen Strom der Messe zu sein. Schon am Donnerstag, dem eigentlich ruhigsten Tag der Messe, ist allerhand los. Leute kommen und gehen, schauen, lauschen, oder nutzen die Gelegenheit einfach, um zu essen und dabei was zum Gucken zu haben. Alles ist wie immer. Nur die charmante Moderation von Richard Haxel fehlt irgendwie; der Streit der Buchmesse mit WerkZeugs hinterlässt seine Spuren. Dieses Jahr heißt es also: Selbst ist der Autor! Oder die Autorin.