Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Sonntag, 3. Februar 2019

Gestrickt: Temperaturschal 2019

Das Jahr ist jung und die Temperaturen frostig. Die perfekte Gelegenheit, um einen Schal zu beginnen! Aber nicht irgendeinen, sondern einen Temperaturschal. Falls du dich jetzt fragst, was das sein soll, sein unbesorgt: So ging es mir vor einem Monat ebenfalls.

Ein Temperaturschal ist im Prinzip nichts weiter als ein bunter Schal, der durch seine vielen Farben den Temperaturverlauf an eine Ort über einen bestimmten Zeitraum hinweg anzeigt, üblicherweise über ein Jahr. Damit sieht er toll aus, ist superleicht selbst zu stricken und ist ausgesprochen individuell. Schließlich sind die Temperaturen überall gleich. In diesem Beitrag möchte ich dir vorstellen, wie ich an die ganze Sache heranging.

Sonntag, 20. Januar 2019

Rezension: Guides - Die erste Stunde von Robison Wells

Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

»Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
(Quelle: Goodreads)

Freitag, 4. Januar 2019

Rezension: Terra von T.S. Orgel

Egal ob nun über Land oder interplanetar: Ware muss transportiert werden. Die Trucker steuern dann eben statt Lastwagen Weltraumkonvois. In ihrem Roman »Terra« erzählt das Autorenduo Tom und Stephan Orgel die Geschichte eines ebensolchen Konvois, welcher sich soeben auf dem Weg vom Mars zur Erde befinden. An Bord: eine ungeahnte Gefahr für die Menschheit.

»In der Zukunft hat sich die Erde in ein ökologisches Wrack verwandelt. Der Mond ist ein einziges Bergwerk, und alle Hoffnungen liegen nun auf der Besiedlung des Mars. Dessen Terraforming ist in vollem Gange, und mit Raumfrachtern werden die Rohstoffe des roten Planeten abtransportiert. Jak ist Mechaniker an Bord eines dieser vollautomatischen Frachter, der gerade mit zwei Millionen Tonnen Erz auf dem Weg zur Erde ist. Was er nicht weiß: Einer der Container ist vollgestopft mit Bomben. Und auch Jak hat ein paar Geheimnisse zu verbergen. Für ihn und seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um nichts weniger geht als um das Schicksal des Planeten Erde …«
(Quelle: Goodreads)

Donnerstag, 3. Januar 2019

Lesemonat Dezember 2018 und Jahresrückblick

Am Tag von Tolkiens 127. Geburtstag gibt es endlich meinen Jahresrückblick. Bevor ich aber zu einer Menge Statistiken komme, eine kleine Erinnerung an den Geburstagstoast. Heute Abend um 9 Ortszeit ist es Brauch in der Tolkien-Community, sich nach Westen zu wenden und mit den Worten »The Professor!« einen Toast auf Tolkien auszusprechen. Wer ist dabei?

Ein kleines Vögelchen Update habe ich auch. So langsam lebt sich Legolas, mein neues Vögelchen, ,hier ein. Gestern hatte ich Möhren gekauft und den beiden das Grünzeug gegeben. Elrond knabberte natürlich bald daran. Legolas hat heute seinen ersten Bisschen genommen, und das macht mich gleich doppelt froh, weil er bisher so gut wie jedes Leckerli ignoriert hat, das ich ihm angeboten habe. Es wird, es wird!

Im Dezember gab es so gut wie keine Rezensionen, weil ich noch eine Menge Altlasten aus November abarbeiten musste, es aber dank Weihnachten und damit der vollen Dröhnung Familie ziemlich schlecht um meine Gesundheit stand. 2018 war dahingehend ohnehin ein ziemlich verrücktes, aufregendes und nervenaufreibendes Jahr. Ich will (hoffentlich zeitnah) noch einen eigenen Post dazu schreiben.

Kommen wir jetzt aber zu meinem Jahr in Büchern 2018. Ich habe ein wenig anders gezählt als Goodreads, also fix mein Statistik-Büchlein gezückt und die Zahlen zusammen gezählt! Insgesamt habe ich 103 Bücher gelesen (das mach 8,6 pro Monat) und 13 abgebrochen. Zusammen ergibt das 39.539 Seiten, als 3295 pro Monat. Das ist allerdings nur einen Tick mehr als letztes Jahr, wo Goodreads für mich 39.030 Seiten zählt. Das heißt also mehr sehr kurze Bücher, was vor allem auf den Februar fällt. Dort hatte ich nämlich stolze 15 Bücher gelesen auf 3116 Seiten, also im Schnitt 207,73 Seiten pro Buch. Durchschnittlich habe ich alle gelesenen Bücher mit 3,59 bewertet.

Auch 2018 habe ich wieder hauptsächlich neuere Bücher gelesen (mit Ausnahme Pearl, Sir Orfeo und Sir Gawain and the Green Knight von 1400 in der Bearbeitung von Tolkien, gibt einen lustigen Ausreißer in der Statistik.) Dieses Jahr gibt es aber kaum Streuung, so gut wie alle Bücher sind Neuerscheinungen, was sich auf auf meinem SuB bemerkbar macht. Das Jahr schließe ich mit 144 Büchern ab, begonnen habe ich mit 110. Ich möchte unbedingt damit aufräumen (und muss ohnehin Geld sparen), daher noch mal der Hinweis auf mein Sub-Projekt 2019.



Insgesamt habe ich 151 Bücher zu insgesamt 694,90 erstanden, also pro Buch 4,60. Ups. An und für sich bin ich doch ein Sparfuchs und habe im Schnitt günstige Bücher erstanden. Aber die Masse ... Zumal, wenn ich mir drei Vollpreis Sanderson-Bücher erstehe und die jeweils signieren lasse, fällt das halt doch sehr ins Gewicht. im Februar stöberte ich zum einen sehr viel in der kostenlosen Ecke der Amazon eBooks und zum anderen war ich dort In London und Oxford und holte einmal im Forbidden Planet den Staubsauger heraus. Wenn man schon mal in London ist, kann man auch Bücher shoppen gehen. Wir hatten übrigens genau deswegen nur leichtes Gepäck mitgenommen, um auf dem Rückflug genug Platz für die Bücher zu haben, ahem.


Die gelesenen Bücher verteilen sich wie folgt:

Die Bücher im Detail:

Und über die Autoren:

Ich lese also überwiegend erwachsene High Fantasy, aber mittlerweile auch verstärkt Science Fiction. Mein Lieblingsformat sind Taschenbücher. Die Romane, die ich lese, sind im Schnitt von mittlerer Länge (ich habe zwar dieses Semester tatsächlich ein Modul zur Statistik, aber ich hab eine ziemliche Aversion dagegen, ich werd's mit also an dieser Stelle verkneifen, da irgendwas auszurechnen!). Am liebsten lese ich außerdem in der Originalsprache und etwas mehr männliche Autoren als Frauen. Der überwiegende Teil der gelesenen Damen und Herren stammt aus Europa und Nord Amerika, dort vor allem Deutschland und den USA. An POC habe ich dieses Jahr vor allem Cixin Liu und Nnedi Okorafor gelesen, mit letzterer allerdings keine guten Erfahrungen gemacht.

Zu meinen Highlight dieses Jahres gehören neben Brandon Sanderson, Martin und Tolkien (surprise!) auch wieder einige tolle Neuentdeckungen. So konnte ich mich ausgesprochen für Marie Brennans Lady Trent Reihe erwärmen, ebenso für Todd Lockwoods Sommerdrachen. Beide Reihen sind auf meine Feel Good Bücherliste gelandet, zu der ich vielleicht auch einmal etwas bloggen könnte. Absolut begeistern konnte mich auch Cixin Lius Remembrance of Earth's Past Reihe. Schwere Hard SciFi Kost und definitiv nicht für jeden was, aber genau mein Ding. Ich freue mich schon, mich nächstes Wahr The Wanderin Earth und Ball Lightning anzunehmen, die beide bereits auf meinem SuB warten. Eine weitere Neuentdeckung war auf jeden Fall Michael J. Sullivan, über den ich noch gar nicht groß gebloggt habe, dessen Romane aus der Welt Elan mich aber absolut begeistern konnten, vor allem seine Legends of the First Empire, wo bereits der dritte Band auf meinem SuB wartet.

Aktuell lese ich ürbrigens noch immer Fire & Blood von George R.R. Martin, und auch wenn ich kaum 100 Seiten von über 700 bisher geschafft habe, zähle ich es eiskalt zu meinen Jahreshighlights 2018. Es ist wirklich faszinierend, wenn auch keine leichte Kost.

Sonntag, 30. Dezember 2018

Challenges: (SuBventur)Challenge - #DasSuBabc | Part 2 & Wortmagie’s makabre High Fantasy Challenge 2019


Beginn der Challenge: 01.01.2019
Ende der Challenge: 31.03.2019

SuB zu Beginn: 144 (ups)
Sub am Ende:

Das SuBabc von Kerstin und Jana geht in die zweite Runde! Nachdem mein erster Versuch grandios scheiterte (wie genau, könnt ihr hier nachlesen), versuche ich es erneut. Ich bin einmal so frei und verlinke für die Regeln und Teilnahmbedingungen auf den Originalpost.
Meine Wunschbücher sind »John Ronald's Dragon« von Caroline McAlister und »Eona Drachentochter« von Alison Godman.

Die Aufgaben, ganz frech kopiert:

#DasSuBabcEgal ob Print, eBook oder Hörbuch!
A – Aller Anfang ist schwer
Lies ein SuB-Buch Deiner Wahl
B – Beziehungen, egal in welcher Form
(Liebe, Lust, Leidenschaft – Hass, Verlust, Feindschaft)
C – Cover machen Bücher (#CoverMachenBücher)
Lies ein Buch, welches du aufgrund des Covers gekauft hast
Das 1×1 des SuBPrint, eBook und/oder Hörbuch!
  1. Lies ein Buch, dessen Klappentext Dich zum Kauf verführt hat
  2. Lies ein Buch aus Deinem Lieblingsverlag
  3. Lies ein Buch, dessen Autor*in zu Deinen Favoriten zählt
  4. Lies ein Buch, das seit mindestens einem Jahr auf Deinem SuB/RuB liegt
  5. Lies ein Buch, in dem ein Tier vorkommt
  6. Lies ein Buch, welches Du geschenkt bekommen hast - The Adventures of Tom Bombadil von J.R.R. Tolkien
  7. Lies ein Selfpublisher-Buch (#SPbuch)
  8. Lies ein Buch, das vor 2015 erschienen ist
  9. Lies ein Buch, das Du Dir aufgrund einer Rezension gekauft hast
    (diese gerne ebenfalls verlinken)
  10. Lies ein Buch, dessen Ende keines ist (Reihenbuch, nicht der letzte Band!)

Die zweite Challenge, der ich mich (wieder) stellen möchte, ist wieder Wortmagies makabre High Fantasy Challenge. Die Regeln und alle weiteren Details findet ihr hier.


  • 1. Lies ein Buch, in dem eine Figur bevorzugt mit einem (Kriegs-)Hammer kämpft. 
  • 2. Lies ein Buch, in dem ein riesenhaftes Volk auftaucht. Die Bezeichnung ist irrelevant, die entsprechenden Figuren sollten aber durch die Beschreibung körperlicher Merkmale als Riesen erkennbar sein. 
  • 3. Lies ein Buch, in dem sich eine Figur Blut von den Händen wäscht. 
  • 4. Lies ein Buch, in dem eine fahrende Schaustellertruppe auftaucht.   
  • 5. Lies ein Buch, in dem die Figuren einen aktiven oder inaktiven Tempel betreten. 
  • 6. Lies ein Buch, in dem eine Ramme zum Einsatz kommt. Es muss sich nicht zwangsläufig um einen richtigen Rammbock handeln, ein dicker Baumstamm reicht z.B. auch. 
  • 7. Lies ein Buch, in dem eine Figur ausgeweidet wird.
  • 8. Lies ein Buch, in dessen Titel oder Reihentitel das Wort „Blut“ vorkommt. Die englische Variante „Blood“ gilt selbstverständlich auch.
  • 9. Lies ein Buch, in dem eine Figur bereits innerhalb des ersten Kapitels oder im Prolog getötet wird. Es gelten auch Komparsen ohne Sprechrolle.
  • 10. Lies ein Buch, in dem eine Mordermittlung eine Rolle spielt.
  • 11. Lies ein Buch, in dem die Figuren einem Barden lauschen.
  • 12. Lies ein Buch, in dem es ein deutlich erkennbares Klassensystem gibt.
  • 13. Lies ein Buch, in dem eine Figur mit einem Schild bewusstlos geschlagen wird.
  • 14. Lies ein Buch, in dem es eine Diebesgilde gibt.
  • 15. Lies ein Buch, in dem eine Figur stark tätowiert ist. Es sollte mindestens ein Körperteil vollständig von einer Tätowierung bedeckt sein.
  • 16. Lies ein Buch, in dem sich mindestens eine Einheit einer Armee versteckt, um einen Hinterhalt durchzuführen.
  • 17. Lies ein Buch, dessen zentrale Hauptfigur weiblich ist.
  • 18. Lies ein Buch, in dem in einer Szene Schlachtentscheidungen getroffen werden, während die Schlacht bereits tobt.
  • 19. Lies ein Buch, in dem die Figuren für ihre Mahlzeiten jagen müssen.
  • 20. Lies ein Buch, in dem Magie unter anderem zu Forschungszwecken eingesetzt wird, um das alltägliche Leben der nicht-magischen Bevölkerung zu verbessern.
  • 21. Lies ein Buch, in dem der beste Freund oder die beste Freundin einer Figur ein Tier ist.
  • 22. Lies ein Buch, in dem ein Wappen beschrieben wird.
  • 23. Lies ein Buch, in dem eine Figur buchstäblich in der Gosse aufwacht.
  • 24. Lies einen Band einer Reihe, deren Cover und Buchrücken alle einheitlich gestaltet sind.
  • 25. Lies ein Buch, in dem eine Figur als auserwählt betrachtet wird.
  • 26. Lies ein Buch, in dem es neben der Infanterie (Fußtruppen) auch Kavallerie (Reiterei) gibt. - Der Aufstieg Nyphrons (Riyria #3) von Michael J. Sullivan
  • 27. Lies ein Buch, in dem mindestens fünf Figuren durch Katapultgeschosse getötet werden. Es gelten auch Komparsen ohne Sprechrolle.
  • 28. Lies ein Buch, in dem laut einer Legende ein Pass gegen eine scheinbare Übermacht gehalten wurde.
  • 29. Lies ein Buch, in dessen Universum starke klimatische Unterschiede auftreten.
  • 30. Lies einen Band einer Reihe, dessen Veröffentlichungsdatum mindestens 3 Jahre nach dem Veröffentlichungsdatum des vorher erschienen Bandes liegt.

Rezension: Binti (Binti #1-3) von Nnedi Okorafor

© und Quelle: Verlag
Dieser Tage wird Science Fiction aus Afrika wie auch China immer beliebter. Eine*r der auch in westlichen Ländern immer bekannter werdenden Autor*innen ist auch Nnedi Okorafor, Autorin der Binti-Reihe, eine Reihe von Novellen, die sich um die junge Studentin Binti drehen. Man hört viel Gutes über Binti, aber auch einige durchmische Stimmen. Für mich war es leider ein Abbruch nach einem Viertel der Novellen.

»Der Nebula-Award-Gewinner endlich auf Deutsch: Die Sammlung der drei Novellen "Binti - Allein", "Binti - Heimat" und "Binti - Nachtmaskerade".

Ihr Name ist Binti und sie ist die erste Himba, die jemals an der Oomza Universität, einer der besten Lehranstalten der Galaxis, angenommen wurde. Aber diese Möglichkeit wahrzunehmen bedeutet, dass sie ihren Platz innerhalb ihrer Familie aufgeben und mit Fremden zwischen den Sternen reisen muss, die weder ihre Denkweise teilen, noch ihre Bräuche respektieren.

Die Welt, deren Teil sie werden möchte, hat einen langen Krieg gegen die Medusen hinter sich und Bintis Reise zwischen den Sternen lässt sie dieser Spezies näherkommen als ihr lieb ist. Wenn Binti das Vermächtnis eines Krieges überleben will, mit dem sie nichts zu tun hatte, wird sie die Gaben ihres Volkes brauchen und die Weisheit, die sich in der Universität verbirgt - aber zuerst muss sie es bis dorthin schaffen, lebendig.«
(Quelle: Goodreads)

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Rezension: Wolfswille (Schwarzes Blut #4, Schwarzes Blut 2 #1) von Melanie Vogltanz


Elyssas Geschichte mag final zu Ende sein, aber Autorin Melanie Vogltanz hat trotz allem für ihre Reihe »Schwarzes Blut« einiges im petto. Denn Alfios Geschichte ist ganz und gar nicht zu Ende. »Wolfswille« ist der Auftakt des zweiten Teils der Reihe.

Alfio hat es nach London verschlagen. Ihn plagen Erinnerungslücken, die mit der Zeit immer umfassender werden, je öfter und länger der Wolf in ihm die Kontrolle übernimmt. In London findet er ein Mittel, das den Wolf zum Schlafen bringt: Opium. Er erhofft sich davon, sowohl seiner Vergangenheit als auch seiner Natur als Hemykin entkommen zu können. Leider klappt das nicht wie geplant, als »Jack the Ripper« beginnt, Londons Straßen unsicher zu machen. Plötzlich sieht sich Alfio im Kreuzfeuer der Mächte der Metropole.

Sonntag, 9. Dezember 2018

SuB das Jahr 2019!

Ach herjemine, irgendwie stapeln sich da bei mir über 140 Bücher auf meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Mehr als genug für ein Jahr, auch wenn ich 2018 das erste Mal über 100 Bücher gelesen habe (zumindest seit ich zähle, wie viel ich lese). Es wird mal wirklich Zeit, diesen gigantischen Stapel intensiver anzugehen. Da sind mit Sicherheit einige dabei, die mir bei genauerer Betrachtung nicht mehr gefallen. (Ebenso in meinen Regalen, aber das sollte ich wohl zweitrangig angehen, vielleicht 2020?)

Da ich damit nachweislich nicht allein bin und gemeinsames Lesen schon immer am meisten Spaß gemacht hat, dachte ich, mache ich ein kleines Projekt daraus. Challenge will ich es nicht nennen (auch wenn ich den Post so gelabelt habe), weil das immer so nach »Jeder gegen jeden« klingt, dabei soll das ein Projekt vor allem im Eigennutzen sein: gemeinsam den SuB entrümpeln!

Ich gebe euch 12 Aufgaben, die ihr euch beliebig aufteilen könnt. Entweder nehmt ihr für jeden Monat eine Aufgabe oder lest, was immer euch in die Hände gerät, und sortiert es nach dem Lesen einer Aufgabe zu. Dabei kann ein Buch auch für mehrere Aufgaben genommen werden. Übergreifende Regel: Es gelten nur Bücher, die ihr vor 2019 gekauft habt! (Auch wenn es um 31.12. um 23:59 war, gilt es.)

Ich will kein Buchkaufverbot auferlegen (wir wissen alle, wie das endet), ich persönlich möchte mir aber vornehmen, nur Bücher von meinen Lieblingsautoren zu kaufen und weniger aus der Bibliothek zu lesen.

Wenn ihr teilnehmen wollt, könnt ihr den Hashtag #SuB2019 verwenden. Außerdem freue ich mich, wenn ihr, insofern ihr einen eigenen Beitrag erstellt, meinen Post verlinkt und euren Link hier in den Kommentaren dalasst.

Freitag, 30. November 2018

Lesemonat November 2018

Endlich habe ich Legion: The Many Lives of Stephen Leeds von Brandon Sanderson! Meine erste Bestellung war am 28. August, Mitte September erschien das Buch und wurde auch sogleich verschickt. Nachdem es über einen Monat später immer noch nicht ankam, was auch für internationalen Versand sehr lang ist, fragte ich bei Barnes & Noble nach und die meinten, dass es wohl verloren gegangen sei, und erstatteten es mir anstandslos. Anfang des Monats kamen nun gleich zwei Pakete von B&B an und ratet mal, was drin war. Richtig! Zweimal Legion! Signiert natürlich.

Apropos Sanderson: Leute googeln immer wieder, wann Oathbringer auf deutsch erscheint, und landen dann auf meinem Blog. Denen kann ich jetzt sagen: Ja, es ist jetzt bei Heyne erschienen, wieder in zwei Bänden. Es ist mittlerweile auch das englische Taschenbuch bei Tor erschienen, falls jemand danach gesucht hat.

Ich weiß nicht, was momentan los ist. Letzten Monat starb mein Kampffisch unerwartet, ebenso Maya, meine beste Hundefreundin (nicht ganz so unerwartet, sie war 11) und Hofhund einiger Bekannter. Tja und etwa zwei Wochen später wunderte ich mich, warum es so ruhig im Vogelnest ist, sah hinein und erblickte mein totes Frauchen T.T Plötzlich hatte ich nur noch einen Welli und das tat sehr weh. Ich weiß leider nicht, woran sie gestorben ist, vermute aber, dass es bei der Eiablage zu Komplikationen kam.

Es tat weh, Herrchen die ganze Zeit nach ihr rufen zu hören und keiner antwortete. Ich habe überall herumgefragt, ob jemand einen älteren Wellensittich im etwa gleichen Alter hat, um ihn nicht unnötig lange allein zu lassen. Über ebay Kleinanzeigen wurde ich dann glücklicherweise sehr schnell fündig und hatte schon wenige Tage später einen neuen Kumpel für's Herrchen, ein grüner Wellensittich Hahn, den ich Legolas getauft habe. Jetzt muss er sich erst mal einleben und ich schau derweil, mit welchem Leckerli ich ihn am besten ködern kann. Die beiden scheinen ganz gut miteinander auszukommen, auch wenn Legolas etwas überfordert scheint mit Herrchens überschwänglicher Art.

Ich habe mir Ende des Monats Stardew Valley für die Switch gegönnt. Ein Pixelart Spiel, in dem man den Bauernhof des Großvaters erbt und den dann bewirtschaftet. Dazu gibt es zahlreiche süße Geschichten rund um die Dorfbewohner und allerhand Abenteuer. Und das hatte mich dann so gefesselt, dass ich ganz vergessen hatte, dass dieser Beitrag nur halb fertig, dafür aber schon eingeplant war. Ups.

Kommt gut in den Dezember!

Donnerstag, 29. November 2018

Rezension: Hexensold (Galgenmärchen #4) von Nora Bendzko


Quelle: NoraBendzko.com
Märchen, Assassinen und Dark Fantasy? Ja, ich bin sowas von dabei! Wie das alles zusammen passt, verrät der Roman »Hexensold« von Nora Bendzko. Der Roman steht in der Reihe der Galgenmärchen, ist aber ein eigenständiger Stand Alone Roman und kann unabhängig von den anderen Galgenmärchen gelesen werden. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie Elemente bekannter Märchen aufgreifen und daraus eine düstere Geschichte stricken.

»»Tanze nicht mit Feen und handle nie mit Hexen.« – Elegio kennt diese Warnung, seit er ein kleiner Junge ist.

Geboren in eine Familie von Assassinen wächst er im Oberitalien des 17. Jahrhunderts auf. Sein Vater Lysander setzt alles daran, ihn auszubilden. Doch dem sanften Elegio ist Töten zuwider.

Sein Leben ändert sich für immer, als er in den Besitz eines verzauberten Kleides gelangt. Es verwandelt ihn in Rapunzel – eine gefährliche Schönheit. In ihrer Gestalt ist er endlich der Todesengel, den Lysander in ihm sehen will.

Aber sein Vater hat ihn nicht grundlos vor Hexenwerk gewarnt. Mit Rapunzel erwachen Mächte im Land, die einen nie dagewesenen Krieg entfesseln. Und Elegio, der nie kämpfen wollte, gerät mitten zwischen die Fronten …

Eine dunkelfantastische Thriller-Adaption zur Zeit des 30-jährigen Krieges, angelehnt an das bekannte Märchen der Brüder Grimm: »Rapunzel«.«
(Quelle: Goodreads)