Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Freitag, 5. April 2019

Lesung: Verfluchtes Blut - Souverän liest die Spatzenmami der Phantastik Julia Lange aus ihrem Fantasy Roman »Blutgesang«.


Verfluchtes Blut
Souverän liest die Spatzenmami der Phantastik Julia Lange aus ihrem Fantasy Roman »Blutgesang«.

Gelassen sitzt Julia Lange bereits auf ihrem Platz und beginnt, dem Publikum ihren neuen Roman »Blutgesang« vorzustellen. Da wird auch elegant einer etwas zu spät kommenden Bloggerin (die auf gar keinen Fall ich war, niemals!) in der ersten Reihe zugewunken.

Der Roman erschien Februar 2019 bei Droemer Knaur und stand auf der diesjährigen SERAPH Longlist für das beste Buch. Midea ist die Stadt der schönen Künste, doch das sogenannt verfluchte Blut, das Menschen zu unkontrollierbaren Wutanfällen führt, sorgt für große Probleme. Wie sollte es anders sein, ist auch der Protagonist Valerian davon betroffen. Er muss fliehen, um dem Gefängnis zu entgehen, und stolpert dabei in eine weit größere Sache, als anfänglich gedacht. So verspricht es uns der Klappentext.

Auf der Messe verlaufen solche Veranstaltungen zumeist immer gleich und recht klassisch als Wasserglaslesung ab, nur unterschieden darin, ob der oder die Autor*in seinen oder ihren Job beherrscht oder eben nicht. Julia kann es.

Informativ bereitet sie ihre Lesung auf, indem sie zunächst den einen Protagonisten vorstellt und eine repräsentative Stelle liest und das dann mit der zweiten Protagonistin wiederholt. Das Publikum lauscht aufmerksam, auch wenn die Reihen nicht unbedingt voll gedrängt sind. Neugierde auf das Buch weckt die Lesung allemal.

Ich habe zwar ein wenig die obligatorischen Spatzen vermisst, die einfach zu Julia dazu gehören, freue mich aber jetzt auf jeden Fall noch mehr auf den Roman! Alles in allem also eine gelungene Lesung.

Die Veranstaltung: Juli Lange liest aus Blutgesang, Moderation: Julia Lange, Messegelände, 21.3.2019, 12.30 Uhr
Das Buch: Julia Lange: Blutgesang. Droemer Knaur, München 2019, 384 Seiten, 12,99 Euro, E-Book 10,99 Euro

Sonntag, 31. März 2019

Lesemonat März 2019

Ein aufregender Monat! Zum Einen war da natürlich die Buchmesse, zu der meine Berichte aktuell nach und nach online gehen. Wer sich also dafür interessiert, was ich alles dort erlebt habe, kann dort vorbei schauen. Hier nur in aller Kürze, dass es sehr aufregend, sehr anstrengend und sehr schön gewesen war. Sieht man einmal vom Panikanfall am Samstag inmitten einer Menschenmenge ab, das war eher ungeil. Zumal das mir den ganzen restlichen Tag ruiniert hat, an dem ich auch noch Paolini traf. Soziophobie und Buchmesse sind halt nicht unbedingt kompatibel. Darüber hinaus traf ich aber viele tolle Menschen und hatte tolle Veranstaltungen besucht.

Apropos Soziophobie. Ich hab nämlich keinen Bock mehr, mir mein Leben von der Schnieptröte diktieren zu lassen. Also war ich gleich auf zwei Demos. Am 23. hatte ich es leider aufgrund der Panik nicht zur Demo in Leipzig geschafft, dafür war ich aber etwa zwei Wochen vorher auf einer gegen Artikel 13 und die Woche darauf auf einer Fridays For Future Demo. Dabei Hörbuch zu hören, hat sich für mich als gute Methode erwiesen, um der Nervosität entgegen zu wirken, dass sie sich gar nicht erst bis zur Angst, gar Panik steigert. Ich bin nur leider so unendlich frustriert von der Politik, wenn ich sehe, wie sehr die Demonstranten da mit allen Mittel diskreditiert werden. Ich warte immer noch auf meine 450€ Demogeld ... Trotzdem oder gerade deswegen: Geht wählen! Schaut euch genau an, wer da für Artikel 13 gestimmt hat und findet starke Gegenstimmen. Vielleicht können wir ja doch noch etwas retten!

Bis dahin kuriere ich mir erst mal meine Messeseuche aus und hoffe, dass es nächste Woche nicht allzu eklig damit wird. Uni geht wieder los ... Muffensausen, ik hör dir trapsen.

Samstag, 30. März 2019

Lesung: Tolkien Meets Steampunk - Swantje Niemann liest auf der Leipziger Buchmesse aus ihrem Roman Drúdir 2


Tolkien meets Steampunk
Swantje Niemann liest auf der Leipziger Buchmesse aus ihrem Roman Drúdir 2

Was wäre, wenn eine Welt wie Tolkiens Mittelerde eine industrielle Revolution erleben würde, fragte sich Autorin Swantje Niemann. Und schwupps, war die Idee zum magiebegabten Zwerg Drúdir entstanden. So berichtet sie den gespannt lauschenden Zuschauern am Sonntag der diesjährigen Leipziger Buchmesse.

Freitag, 29. März 2019

Rezension: Vom Einsamen Emoeinhorn Erna, das wie alle sein wollte von Alex Simm


Mit Gedichten verbindet mich eine seltsame Hassliebe. In der Schule (und eigentlich auch im Studium) habe ich Gedichtinterpretationen auf Note gehasst und dennoch habe ich immer ziemlich gut dabei abgesahnt. Privat lese ich sie aber durchaus gerne, besonders, weil ich finde, dass gerade in Gedichten die Schönheit und Kunstfertigkeit der Sprache zur Geltung kommt. Und wenn dann noch eine humoristische Komponente dazu kommt … Long story short: Ich konnte zu den traurigen Balladen »Vom Einsamen Emoeinhorn Erna, das wie alle sein wollte« von Alex Simm einfach nicht nein sagen.

»Eine Sonne mit Burnout, ein adipöses Walross, das Germany’s Next Topmodel werden möchte und ein trauriges Emoeinhorn mit Gewichtsproblemen – allerlei befremdliche Gestalten tummeln sich in Alex Simms Balladen. Erzählende Lyrik mit Hintersinn und Witz zu den Problemen unserer Zeit – und natürlich alles andere als traurig!
Kaum eine Schülergeneration, die nicht wenigstens eine Ballade in der Schulzeit auswendig lernen musste. Ob „Erlkönig“, „Zauberlehrling“, „Glocke“ oder „Bürgschaft“, „John Maynard“ oder „Herr von Ribbeck“. Balladen gehören zu den faszinierendsten Dichtungen. Aber Balladen von Schnapsdrosseln, Schluckspechten, Hipster-Sündenböcken oder fleischfressenden Pflanzen, die Veganer werden wollen?
Alex Simm gibt den Zeiterscheinungen des 21. Jahrhunderts eine absurde Gestalt. Ob Schönheitsideale, Ernährungsverhalten, Medienkonsum oder andere Fragen balladesk überzeichnet werden: Simms komische Dichtungen berühren, weil sie unser eigenes Leben spiegeln.«
(Quelle: Verlag)

Dienstag, 26. März 2019

Rezension: Was ist schon normal? (The Spinster Club #1) von Holly Bourne


© und Quelle: Verlag
Jugendromane und Contemporary sind nicht unbedingt mein Hauptlesegebiet. Gleichzeitig halte ich aber stets nach Romanen Ausschau, die psychische Krankheiten thematisieren. Da konnte wohl auch ich nicht um »Was ist schon normal?«, Teil 1 des Spinster Clubs, von Holly Bourne herumkommen. Zumal sich die Reihe und auch dieser Band mit feministischen Themen im Kontext des alltäglichen Lebens einer Jugendlichen auseinandersetzt.

»Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls!
Alles, was Evie will, ist normal zu sein. Und sie ist schon ziemlich nah dran, denn immerhin geht sie wieder zur Schule, auf Partys und hat sogar ein Date. Letzteres entpuppt sich zwar als absolutes Desaster, dafür aber lernt sie dadurch Amber und Lottie kennen, mit denen sie den Spinster Club gründet. Doch schafft sie es auch, mit ihren neuen Freundinnen über ihre Krankheit zu sprechen?«
(Quelle: Goodreads)

Montag, 25. März 2019

Rezension: Wolfswut (Schwarzes Blut 2 #2, Schwarzes Blut #5) von Melanie Vogltanz

Aus irgendeinem Grund mag ich Charaktere, die arg vom Schicksal gebeutelt sind. Wahrscheinlich daher kein Wunder, dass ich mittlerweile ein großer Fan der »Schwarzes Blut«-Reihe von Melanie Vogltanz bin. Alfio hat es wirklich nicht leicht, und das ändert sich auch nicht in »Wolfswut«, dem zweiten Roman, der ihm gewidmet ist.

»New Orleans im Jahr 1909: Der Hemykin Alfio schlägt sich im wahrsten Sinne des Wortes durch. Als Ringkämpfer bestreitet er seinen Lebensunterhalt, wobei ihm seine Fähigkeiten als Wolfsmensch helfen, um schnell zu heilen und dem Publikum eine entsprechende Show zu liefern. Mit Opium hält er die Bestie, die in seinem Inneren schlummert, im Zaum, bis eines Tages ein Unbekannter auftaucht, der offenbar selbst übermenschliche Fähigkeiten mitbringt. Für Alfio beginnt eine Zeit der ungewöhnlichen Boxkämpfe, der unerklärlichen Voodoo-Rituale und der unvermeidlichen Erkenntnisse über einen Erzfeind.
In den Sümpfen lauert das Böse, das nur auf Alfio gewartet hat. Aber die Welt ist nun mal nicht fair – ganz besonders nicht für Unsterbliche.«
(Quelle: Goodreads)

Mittwoch, 20. März 2019

Rezension: Das Erbe der Sterne (Riesen-Trilogie #1) von James P. Hogan

Ich mag meine Science Fiction sehr wissenschaftsbasiert. Vielleicht daher nicht verwunderlich, dass ich früher oder später über den SciFi-Klassiker »Das Erbe der Sterne« von James P. Hogan stolpern musste. Der Roman ist der Auftakt einer mehrbändigen Reihe, die Ende der 70er erstmalig erschien.

»In einer felsigen Höhle auf dem Mond wird eine Leiche in einem roten Raumanzug entdeckt. Niemand weiß, wer der Mann ist. Niemand weiß, woher er kam. Niemand weiß, wer oder was ihn umgebracht haben könnte. Als Wissenschaftler die Leiche daraufhin genauer untersuchen, stellen sie fest, dass der verblichene Raumfahrer 50.000 Jahre alt ist. Er wurde also zu einer Zeit geboren, als es weder die Raumfahrt noch menschliches Leben auf der Erde gab. Es ist das größte Rätsel in der Geschichte des Universums.«
(Quelle: Goodreads)

Dienstag, 19. März 2019

Die kleinen Kniffe der Handarbeiten

Kleine Sidenote: Mir ist bei der Vorbereitung dieses Posts leider mein Handy abgeschmiert und mit ihm die meisten Bilder, die ich vorbereitet hatte. Ich habe im Moment noch keinen ordentlichen Ersatz auftreiben können, daher wird dieser Beitrag leider bis auf Weiteres weitestgehend unbebildert bleiben müssen. Ich hoffe, ich kann sie noch nachtragen.

Wer, wie ich, sich schon einige Jahre mit Handarbeiten die Zeit vertreibt, hat mit der Zeit ein paar hilfreiche Kniffe parat, um sich die Arbeit zu erleichtern. In diesem Post möchte ich euch ein paar meiner Kniffe verraten.

Montag, 11. März 2019

Rezension: Die Gabel, die Hexe und der Wurm (Geschichten aus Alagaësia: Eragon #1) von Christopher Paolini

Es gab mal eine Zeit, da waren die Eragon-Bücher von Christopher Paolini meine Lieblingsbücher. Ich bin zwar mittlerweile älter geworden und weiß, dass sie durchaus ein paar Schwächen haben, der der Nostalgie-Faktor der Jugend bleibt dann doch. Daher war es durchaus eine große Freude, als ich hörte, dass Paolini mit »Die Gabel, die Hexe und der Wurm« erneut nach Alagaësia zurückkehrt.

»Es ist ein Jahr her, dass Eragon aus Alagaësia aufgebrochen ist auf der Suche nach dem geeigneten Ort, um eine neue Generation Drachenreiter auszubilden. Jetzt kämpft er mit unendlich vielen Aufgaben: Er muss einen riesigen Drachenhorst bauen, Dracheneier bewachen und mit kriegerischen Urgals, stolzen Elfen und eigensinnigen Zwergen zurechtkommen. Doch da eröffnen ihm eine Vision der Eldunarí, unerwartete Besucher und eine spannende Legende der Urgals neue Perspektiven.

Dieser Band enthält drei neue Geschichten aus Alagaësia und führt Eragon an den Beginn eines neuen Abenteuers. Außerdem enthüllt das Buch Auszüge aus der Biografie der unvergesslichen Kräuterhexe und Weissagerin Angela … geschrieben von Angela Paolini, der Schwester des Autors, die ihn zu dieser Figur inspiriert hat.

Illustriert mit vier neuen Originalzeichnungen des Autors!«
(Quelle: Verlag)

Donnerstag, 28. Februar 2019

Lesemonat Februar 2019

Ich war einmal so frei, letzten Monat ausfallen zu lassen, weil ich es zunächst einfach vergessen und dann schlicht keine Lust zum Nachholen hatte. War auch nicht so viel passiert. Dafür diesen Monat. Mehr oder weniger zumindest. Ich habe mir nämlich mein zweites Tattoo stechen lassen. Nichts besonderes, für mich bedeutet es aber eine ganze Menge. Ein Semikolon auf meinen Narben auf dem linken Unterarm wurde es.

Des weiteren war dies der Monat der Messevorbereitungen. Ich habe jetzt endlich Visitenkarten für den Blog, woohoo! Bei der Erstellung hat mir Anja sehr geholfen, vielen Dank, aber auch eure Replies auf Twitter <3 Bei der Literatouristin Bianca habe ich außerdem die Aktion Buchbloggerbande gefunden, für die ich beschlossen habe, ein kleines Häkelprojekt zu beginnen. Ich dürfte genug Wolle und Band haben, um ein paar Bänder mehr zu machen. Wenn ihr mich also auf der Messe trefft, sprecht mich einfach auf ein Bändchen an! Die Wolle hat mir übrigens netterweise auch Anja spendiert.

Des Weiteren gibt es nun bei meinen Rezensionen mögliche Trigger, die auf das entsprechende Buch zutreffen können. Diese Listen erheben bei weitem nicht den Anspruch der Vollständigkeit und sind vor allem das, was ich beim Lesen herauslesen konnte. Teilweise haben auch die entsprechenden Autor*innen auf ihren Seiten Listen mit Triggerwarnungen bereitgestellt, die ich, soweit mir bekannt, übernommen habe. Außerdem weiß ich nicht, ob ich jemals bei allen Rezensionen, die bisher auf diesem Blog erschienen sind, die Trigger werde nachtragen können. Viele liegen einfach zu weit zurück, als dass ich mich im Detail daran erinnern kann, und manche werde ich auch nicht noch einmal lesen.

Und zum Schluss: Wenn dieser Post erscheint, bin ich gerade im Konzert bei der Musik von Game of Thrones. Das wird so cool! Freue ,mich schon riesig darauf!