Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Podcast

Ich bin zusammen mit einer Freundin unter die Podcaster gegangen. Wir quatschen rund um SFF und unsere wolligen Projekte. Zum Podcast geht es hier entlang!

Donnerstag, 30. Mai 2019

DIY: Nightsky Handysocke

Nachdem ich es das erste Mal in meinem Leben geschafft habe, den Bildschirm eines Smartphones zu zerschmettern, war es Zeit, mir mal wieder eine Handysocke anzuschaffen. Für die Nightsky Handysocke habe ich Restwolle eines anderen Projekts verwendet, es reicht also weniger als ein Knäuel dafür (abhängig von der Gerätegröße). Ich habe mich für das Griddle Stitch Muster entschieden, da es recht simpel ist, aber gerade mit der gewählte Wolle einen tollen Effekt ergibt. Die Socke wird in Runden gehäkelt.

Die Wolle:
  • Stellina von Lana Grossa
  • 10 x 10 cm: 20M 26 R mit einer Nadelstärke von 5-5,5
  • 40% Schurwolle, 35% Viskose, 25% Polyamid
  • 50g = ca. 160m
  • Farbe 009 schwarz
Griddle Stitch Muster:
Das Muster wird abwechselnd mit festen Maschen und Stäbchen gehäkelt. Auf eine feste Masche wird ein Stäbchen gehäkelt und auf einem Stäbchen eine feste Masche.

Nützliche Videos:
·         Fäden vernähen:
·         Krokodilschuppen:


Du brauchst:

  • 1 Knäuel Lana Grossa Stellina in der Farbe 009
  • Häkelnadel 3,5
  • 1 Knopf
  • Wollnadel
  • Maschenmarkierer oder kurzer Wollfaden in Kontrastfarbe zum Markieren des Rundenbeginns

Abkürzungen

  • M: Masche
  • Km: Kettmasche
  • Lm: Luftmasche
  • fM: feste Masche
  • Stb: Stäbchen

Anleitung:
  • 36 Lm (oder so viel, um den nötigen Umfang zu erreichen, für die Abschlusskanten, aber auf jeden Fall ein Vielfaches von 6)), mit einer Km in die erste Lm zur Runde schließen, dabei darauf achten, dass die Kette sich nicht verdreht
  • 1. Rd: 36 fM
  • 2. Rd: [1 fM, 1 Stb] x18 (36)
  • 3. Rd: [1 Stb, 1 fM] x18 (36)
  • 4. Rd: 1 Lm (das erschafft das Knopfloch), [1 fM, 1 Stb] x17 (36)
  • 5. Rd: [1 Stb, 1 fM] in die Lm, [1 Stb, 1 fM] x17 (36)
  • Rd. 1 & 2 so lange wiederholen, bis das Smartphone in die Socke passt, und noch ein paar Runden mehr häkeln, da das Knopfloch über dem Handy liegen muss, ende mit einer 2. Rd
  • Mein Handy hat auf der Rückseite einen Fingersensor, also habe ich auf entsprechender Höhe noch ein Loch gehäkelt.



Abschlusskanten

  • Die Socke wird mit einer Reihe fM durch jeweils zwei gegenüber liegende Maschen geschlossen
  • Dazu zunächst 6 Km, um zu einer der Längskanten zu kommen
  • 14 fM, 1 Lm wenden
  • Picotkante: [2 fM, 3 Lm, Km in Maschenglied der 2. fM] x6, 2 fM
  • Faden abschneiden, Ende vernähen

Die obere Abschlusskante wird durch eine Reihe Drachenschuppen (auch Krokodilstich) gebildet

  • Stb an beliebiger Stelle (dazu 1 Schlinge um die Nadel, Umschlag, in Lm der Anschlagkette einstechen und 1 Stb häkeln), Stb in selbe M = V-Stich, 1 Lm, 2 M überspringen, 1 Stb
  • [1 Lm, V-Stich, 1 Lm, 1 Stb] x5, mit Km in 1. Stb enden
  • Dies bildet die Basisrunde, nun kommen die Schuppen
  • 3 Lm, 4  Stb um 1. Stb der Basisrunde, 1 Lm, 5 Stb um 2. Stb der Basisrunde, Km in 3 Stb der Basisrunde
  • [5 Stb um 1. Stb des V-Stichs, 1 Lm, 5 Stb um 2. Stb des V-Stich, Km in nächstes Stb der Basisrunde] x5

Lässt man die Lm weg, werden die Schuppen runder.

Abschluss

  • Faden abschneiden, Knopf auf der Innenseite auf Höhe des Knopflochs anbringen, alle Fäden vernähen

Viel Spaß beim Nachhäkeln!

Hier geht es zur ravelry Projekt Seite. Wenn ich es schaffe, füge ich noch einen PDF Download hinzu.


Hieraus gehäkelte Objekte dürfen verkauft werden, wenn auf die Anleitung und mich als Designerin verwiesen wird. Die Anleitung darf nicht ohne meine Erlaubnis kopiert und verkauft werden.

Montag, 20. Mai 2019

Rezension: Wolfswahn (Schwarzes Blut 2 #3, Schwarzes Blut #6) von Melanie Vogltanz


Alles muss ein Ende haben (leider) und so auch die »Schwarzes Blut«-Reihe von Melanie Vogltanz und mit ihr auch Alfios Geschichte. Ein bisschen wehmütig stimmt es mich ja schon, aber was bleibt, ist die Erinnerung an viele tolle Lesestunden.

»Wien im Jahr 1921: Nach Jahren ohne Kontakt findet Dante seinen Schöpfer Alfio in einer Wiener Irrenanstalt wieder. Der Hemykin Alfio hat jegliche Erinnerung an sein altes Leben verloren, sogar seine eigenen Fähigkeiten sind ihm fremd geworden. Was ihm seit ihrer Trennung widerfahren ist, das kann er nicht sagen. Das einzige Indiz: eine ominöse Tätowierung auf seinem Arm. Gemeinsam mit einer Expertin für Unsterblichenkrankheiten suchen die beiden Wolfswandler nach Alfios verlorener Vergangenheit und decken dabei Ungeheuerliches auf. Am Ende muss Alfio sich nicht nur seinem größten Feind, sondern auch seinem schlimmsten Albtraum stellen. Die Zeit der Flucht ist endgültig vorüber!«
(Quelle: Verlag)

Freitag, 17. Mai 2019

Rezension: Masken und Spiegel (Drúdir #2) von Swantje Niemann

Wer nach deutschsprachigem Steampunk sucht, ist bei Swantje Niemann auf jeden Fall gut beraten. »Masken und Spiegel« ist mittlerweile der zweite Band um den magiebegabten Zwerg Drúdir, welche ursprünglich im Selbstverlag erschien und mittlerweile ein zauberhaftes Heim in der Edition Roter Drache gefunden hat.

»Nach einem teuer erkauften Triumph versucht Drúdir vergeblich, wieder in seinem alten Leben heimisch zu werden. Als sich auch noch herausstellt, dass er bei seinen zwergischen Landsleuten im Norden nicht länger sicher ist, reist er ins Herz des Kontinents, um dort Jathrades Elytti zu finden – den Mann, von dem er Kontrolle über seine nekromantischen Fähigkeiten zu lernen hofft. Doch in Ch’Ashvaenta, der Stadt, in der die Menschen ihre Gesichter hinter prachtvollen Masken und ihre Vergangenheit hinter Lügen und Auslassungen verbergen, ist nichts wie erwartet.

Als Drúdir ankommt, ist Jathrades Elytti tot – womöglich ermordet. Auf der Suche nach dem Mörder lässt sich Jathrades‘ Tochter, die junge Maskenmacherin Nodia, mit gefährlichen Verbündeten ein. Ehe die beiden es sich versehen, haben Nodia und Drúdir sich in ein Netz aus Lügen, Rache und Verdächtigungen verstrickt, aus dem sie sich nur befreien können, wenn sie herausfinden, welches Geheimnis Jathrades fünfzehn Jahre lang so sorgsam gehütet hat.«
(Quelle: Verlag)

Freitag, 3. Mai 2019

Rezension: Arrival – Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes von Ted Chiang


Aufmerksam wurde ich auf »Arrival – Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes« von Ted Chiang durch, man ahnt es bereits, die Verfilmung der titelgebenden Geschichte des Kurzgeschichtenbandes (welche ironischerweise eigentlich mit »Geschichte deines Lebens« betitelt ist). Nachdem der Film zu einen meiner absoluten Lieblinge zählt, war für mich klar, dass ich auch die literarische Vorlage dazu lesen musste. Umso mehr freue ich mich, dass der Golkonda-Verlag mir nun die Möglichkeit dazu bot.

»Geschichten, die ein ganzes Universum enthalten: Die Wahrheit über den Turmbau zu Babel; der folgenreiche Erstkontakt mit einer außerirdischen Spezies; die Verzweiflung angesichts des Verlusts eines unersetzlichen Menschen; ein Zeitreiseabenteuer der anderen Art; und ein bestürzender Ausflug an die Grenzen des wissenschaftlich Machbaren ...

Kein anderer Science-Fiction-Autor hat in den letzten zwanzig Jahren auch nur ansatzweise so viel Begeisterung ausgelöst wie Ted Chiang. Kein anderer Science-Fiction-Autor wurde für ein so schmales Werk mit mehr Preisen ausgezeichnet. Nun liegt endlich auch auf Deutsch ein Auswahlband mit seinen Erzählungen vor.«
(Quelle: Verlag)