Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Samstag, 17. November 2018

Rezension: Alles zum Schein von Vincent Voss

Schon vor einigen Jahren hatte ich bei einer Pen & Paper Runde meine ersten Berührungspunkte mit der Welt von Splittermond. Daher war ich sehr froh, als mir im Rahmen einer Leserunde die Gelegenheit gegeben wurde, »Alles zum Schein« von Vincent Voss, ein High Fantasy Roman aus der Welt von Splittermond, lesen zu dürfen. Leider war ich am Ende sehr enttäuscht.

»Der junge Adlige Hagen von den Goldquellen tritt mit seiner Volljährigkeit seine Ausbildung zum Magier in der Akademie Splitter und Geist an. Doch die lobpreisenden Worte seines Vaters über die Akademie weichen schnell der Erkenntnis, dass er die Ausbildung hier nur antreten soll, um möglichst weit weg vom heimischen Hofe zu sein. Statt einer intensiv betreuten Zaubererausbildung mit bemühten Mentoren in einer gepflegten Akademie erwartet ihn ein beklemmendes Gemäuer fernab freundlicher Menschen. Mitschüler und Lehrer sind Hagen nicht wohlgesinnt und machen ihm das Leben schwer. Eine Begegnung mit einem wild fantasierenden Besucher der Akademie lässt Hagen noch ratloser zurück. Was faselt der Fremde von einem Geheimnis der Akademie und Verrätern unter den Mentoren? Hagen muss das Rätsel lösen, doch wem kann er dabei vertrauen? Alles zum Schein ist ein moderner Fantasy-Roman mit Krimi- und Gruselelementen aus der preisgekrönten Splittermond-Reihe.«
(Quelle: Amazon)

Samstag, 10. November 2018

Rezension: Die Prophezeiung des magischen Steins von Stephan M. Rother

High Fantasy ist meine alte Liebe. Da war es schwer, nein zu »Die Prophezeiung des magischen Steins« von Stephan M. Rother zu sagen. Zumal es sich hier auch um einen Einzelband handelt und keine regalfüllende Reihe. Leider wurden bei der Suppe die Gewürze vergessen und auch die eine oder andere Zutat.

»Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia ...«
(Quelle: Amazon)

Donnerstag, 1. November 2018

Rezension: Clan der Astronauten (Die Crew der Sirius7 #3) von Thorsten Hoß

Das Toilettenwägelchen rollt weiter durch die gefährliche Welt von Lunaria und erlebt unter der Feder von Torsten Hoß wieder einmal eine Menge neuer Abenteuer. »Clan der Astronauten« ist mittlerweile schon der dritte Roman der Reihe und leider bisher auch mein Tiefpunkt.

»Entschlossen, die Wiege der Menschheit zu finden und ihre neuen Freunde zu schützen, zieht die Crew der Sirius7 weiter Richtung Meer. 
Von Untoten verfolgt, von kriegerischen Amazonenclans umgeben und durch interne Spannungen gespalten - keine leichte Aufgabe für den neuen Clan der Astronauten. 

Hinzu sinnt der tote Zauberer Magister Ingbold, selbst nur noch ein rachsüchtiges Seelenfragment, nach Vergeltung und seinem Kopf, der sich im Besitz der Raumfahrer befindet. 

Und auch in den mystischen Sieben Türmen wenden sich neugierige Blicke in Richtung der Astronauten und ihrer stetig wachsenden Reisegruppe.«

(Quelle: Amazon)

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Lesemonat Oktober 2018

Anfang des Monats sah ich den Film »Melancholia«, ein Film von Lars von Trier. Besonders der Beginn des Films war etwas abgedreht, dann aber war ich absolut begeistert davon. Auch wenn es harter Tobak ist. Der Film zeigt mMn exzellent, wie das Leben mit Depression für den Betroffenen und seine Angehörigen ist. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

Und endlich Herbst! Ich war den Sommer echt leid. Herbst heißt, dss es noch gemütlicher ist, sich mit Kuscheldecke und heißer Schoki aufs Sofa zu kuscheln <3 Und endlich wieder die eigenen Stricksachen tragen! Diesen Monat habe ich einen Großauftrag für Pridesocken eingefahren, was ziemlich cool ist. Ich hatte durch Zufall Regenbogenwolle gefunden und alle schrien »Ich! Ich! Ich!« als ich fragte, ob jemand Socken daraus haben will.

Leider hat es auch meinen Kampffisch zersägt :( Eines schönen Tages kam ich heim, wunderte mich, warum ich ihn nicht im Becken fand (was mit seinen 20l echt nicht groß ist) und fand nur noch ein Gerippe. Ein Tag vor Halloween. War schon etwas markarber. Leider weiß ich nicht, warum er gestorben ist. Maglor Ancalagon wird in liebender Erinnerung bleiben.

Samstag, 20. Oktober 2018

Was ich mir im Umgang mit Menschen mit einer psychischen Krankheit wünsche


Eine ganze Menge wünsche ich mir da. Und doch eigentlich gar nicht so viel. Na und? Dann habe ich eben eine Depressions- und Angsterkrankung und on top eine Sozialphobie. Macht mich das jetzt zu einem anderen Menschen? Gar einem Alien? Für manche Menschen anscheinend ja, denn sie kommunizieren mit mir nur noch über ihren Anwalt. Großartig!

Nun, das wäre jedenfalls ein Beispiel, wie man es nicht macht, aber darum soll es hier nicht gehen.  Also, was wünsche ich im Umgang mit mir? Jede psychische Erkrankung ist anders, selbst wenn sie alle dasselbe Label haben. Ich habe schon so oft gelesen oder gehört, dass Leute unsicher sind im Umgang mit an Depression, Angst oder was auch immer erkrankten Menschen. Das einfachste, was ihr tun könnt, ist: Geht hin und fragt die Leute, was sie möchten, denn meist wissen es diejenigen schon selbst sehr gut. Daher ist das Nachfolgende keine allgemeingültige Liste, sondern nur etwas, das ich mir für mich wünsche.

Gewinne! Gewinne! Gewinne! Verlosung von 1x Maleficus von Melanie Vogltanz

Der Papierverzierer Verlag hat mir die wunderbare Möglichkeit gegeben, unter meinen Followern eine eBook Ausgabe von Maleficus von Melanie Vogltanz zu verlosen. Da ich die komplette Schwarzes Blut Reihe bisher sehr mochte, möchte ich das gern an euch weiterreichen. Falls euch interessiert, was ich zum ersten Teil dachte, könnt ihr hier nachlesen. Ganz unbezahlt füge ich auch an, dass ihr mal auf der Verlagsseite vorbeischauen und stöbern könnt :)

Was müsst ihr tun?
Zu gewinnen gibt es ein eBook im Wunschformat zu Maleficus, Teil 1 der Schwarzes Blut Reihe. Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mir nur irgendetwas Lustiges über Vampire und/oder Werwölfe schreiben. Vielleicht kommen dem Vampir bei Sonnenlicht ja Blumen aus den Ohren? Oder die Werwölfe sind reversed und verwandeln sich bei Vollmond in einen, nun, Vollmond. Lasst euch einfach irgendetwas einfallen.

Schreibt mir eure Antwort in die Kommentare unter diesen Post. Am 28.10.18 werde ich gegen Abend hier den Gewinner bekannt geben, den ich per Zufall auslosen werde. Der- oder diejenige meldet sich dann bitte bis zum 31.10.18 um 23:59 selbstständig bei mir an die im Impressum angegebene Mailadresse und gibt mir das Wunschformat durch. Falls nicht, lose ich jemand anderen aus.

Im Falle des Gewinns musst du bereit sein, dass ich deine Mailadresse und dein Wunschformat an den Verlag weitervermittle, welcher dir daraufhin deinen Gewinn zukommen lässt.

Der Gewinner steht fest! Detective Inspector Me, bilde melde dich bis zum 31.10. um 23:59 bei mir und schreibe mir eine Mail an die im Impressum angegebene Adresse mit deinem Wunschformat. Solltest du dich bis dahin nicht gemeldet haben, lose ich erneut aus.

Teilnahmebedingungen
- Teilnahme ab 18 Jahren
- Eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
- nur eBook
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Jeder darf nur genau einmal teilnehmen
- Weitersagen gern erwünscht :)

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Rezension: The Long Way To A Small Angry Planet (Wayfarer #1) von Becky Chambers


Manche Bücher sind wie eine kuschelige Decke und ein warmer Kakao in einem. Sie hüllen dich in ganz viel Wohlfühlen und Wärme und können dich gleichzeitig sogar noch in fremde Welten entführen. »The Long Way To A Small Angry Planet«, der erste Teil der »Wayfarer«-Trilogie von Becky Chambers, ist so ein Roman.

»Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.«
(Quelle: Amazon. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten, Fischer Tor)

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Rezension: Munditia (Schwarzes Blut #3) von Melanie Vogltanz

Alles muss ein Ende haben, und das gilt auch für Elyssas Geschichte. »Munditia« von Melanie Vogltanz bildet den Abschluss ihrer »Schwarzes Blut«-Trilogie, ein passendes Ende, wenn auch mit einigen Tränchen im Augenwinkel.

Elyssa hat mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen und will nichts mehr wissen von Mortalitas, anderen Unsterblichen und überhaupt von der Welt. Dummerweise hat die Welt sie jedoch ganz und gar nicht vergessen und auch ihrer Vergangenheit kann sie nicht so einfach entkommen. Die Geister dessen, was sie hinter sich lassen wollte, haben sie längst eingeholt und die Jagd auf Unsterbliche ist eröffnet. Dieses Mal geht es um weit mehr als nur um Elyssas Leben.

Sonntag, 30. September 2018

Lesemonat Semptember 2018

Seit April gab es bereits keinen Monatsrückblick mehr, oha! Doch etwas länger, als ich gedacht hatte. Vor allem hatte es gesundheitliche Gründe. Ein Krankenhausaufenthalt, weitere gesundheitliche Eskapaden, ein ewiges Auf und Ab. Aber für diesen Monat fühle ich mich wieder bereit. Also dann! Es tat sich eine Menge im Bücherschrank.

Sonntag, 9. September 2018

Blogtour: My all time favourite author Brandon Sanderson

In Julias (TheBookDynasty) Blogtour geht es um die All Time Favourite Authors. Wer diesen Blog schon etwas länger verfolgt, dürfte es nicht schwer haben zu erraten, welche Autoren das bei mir sind. Da ich schon vor einer kleinen Weile berichtete, wie ich zu Tolkien kam, möchte ich mich in diesem Beitrag Brandon Sanderson widmen.

Sanderson wurde 1975 in Lincoln, Nebraska, geboren und lebt heute in Salt Lake City. Seine erste Veröffentlichung war »Elantris«, auch wenn das bei weitem nicht sein erster Roman gewesen war. »Elantris« gingen ganze 16 weitere Romane voran, die mittlerweile nach und nach aus der Schublade geholt werden. Einer davon ist »White Sand«, welcher derzeit als Graphic Novel adaptiert wird; Band 1 und 2 sind bereits erschienen. Sanderson gilt heute als einer der einflussreichsten Autoren der Fantasy der Gegenwart.

Ich kam zu Sanderson wie viele andere auch durch die »Mistborn«-Reihe (dt. Nebelgeborene), welche seinen internationalen Durchbruch markierte. Schnell war mir klar, dass ich Sandersons Werke ebenso feiere wie Tolkiens Mittelerde. Beide sind absolut umwerfend, jedes auf seine Art. Und damit ihr alle auch mehr Sanderson lest, möchte ich euch hier fünf Gründe nennen, warum ihr das unbedingt tun solltet.

Mittwoch, 5. September 2018

Rezension: Mortalitas (Schwarzes Feuer #2) von Melanie Vogltanz


Auch wenn ich ein, zwei Dinge am ersten Teil der »Schwarzes Blut«-Reihe von Melanie Vogltanz auszusetzen hatte, freute ich mich auf Band 2 »Mortalitas«. Die Erwartungen und Hoffnungen, die ich an den Roman herantrug, wurden erfreulicherweise erfüllt.

Knapp drei Jahrhunderte nach ihrer Verwandlung zur Strigoi hat Elyssandra fast alles Menschliche hinter sich gelassen. Sie lebt nun unter dem Decknamen der Gräfin Elisabeth Báthory, genannt »Blutgräfin«, als ungarische Adelige und lässt es sich gut gehen. Zwischenmenschliches ist ihr schon lange abhandengekommen und ihresgleichen ist ihr völlig egal. Doch die Vergangenheit ruht nicht, als plötzlich wieder Undine auftaucht. Und dann wird auch noch ein schreckliches Attentat auf Elyssa verübt, das sie ihrer Unsterblichkeit raubt. Eine verzweifelte Suche nach dem Täter und dem Gegengift und ein Wettlauf mit der Zeit und dem Tod als Sterbliche beginnt.

Samstag, 1. September 2018

#Buchshit Blogtour: Warum ich gern Trash lese anhand des Fallbeispiels der Welt von Ardeen


Heute beginnt meine Buchshit Blogtour, eine Blogtour mit vielen tollen Teilnehmern, die sich alle mit dem Thema grausiger Literatur beschäftigen werden. Ich habe den Teilnehmern freigestellt, wie sie ihren Beitrag gestalten wollen, daher werden euch hoffentlich einige schöne Überraschungen erwarten. Wenn ihr noch einmal nachlesen wollt, was genau es mit der Blogtour auf sich hat und wer alles teilnimmt, könnt ihr diesemLink folgen.

Ich eröffne die Runde mit der Antwort auf die Frage, warum ich denn überhaupt gern hin und wieder ein schlechtes Buch lese. Dafür nehme ich mir als Fallbeispiel meine Lieblingstrashreihe Ardeen der Autorin Sigrid Kraft. Gelesen habe ich bisher Band 1-3, erschienen sind bisher 9 Bände und einige Einzelbände, die man unabhängig von der Hauptreihe lesen kann. In der Reihe geht es kurz gesagt um den jungen Eryn, der eigentlich überhaupt nichts mit Magie am Hut hat, dann aber doch und damit beginnt die literarische Katastrophe.

Ich muss zugeben, dass die Reihe nicht nach dem üblichen Trash klingt, den man so auf Amazon findet (nicht so wie ein gewisses schwarzes Einhorn … fragt nicht). Aber wer bunte Schrift für eine gute Idee hält, um gedankliche Rede wiederzugeben, nun ja … Und nein, da steht dann nicht etwa »›…‹, dachte XY.« Nein, die gedankliche Rede ist einfach nur in Farbe wiedergegeben, und der Leser darf dann gefälligst selbst erraten, welcher Charakter in welcher Farbe denkt. Nun, dazu gleich mehr, erst einmal zur Eingangsfrage. Also: Warum lese ich gern Trash?

Dienstag, 21. August 2018

Buchshit Blogtour Übersicht

Mit etwas Verspätung kommt nun der Übersichtspost zu meiner ersten Blogtour. Einen Header konnte ich leider nicht auf die Beine stellen, aber das soll uns ja nicht hindern ;)  Falls ihr noch einmal nachlesen wollt, worum es in der Blogtour gehen wird, könnt ihr das gern hier tun. Da sich leider nicht so viele Teilnehmer fanden, wie ich gehofft hatte, werfe ich in die Runde, dass ihr gern euch noch spontan mit einem noch unveröffentlichten Post melden könnt und ich weise euch einen freien Tag zu.

Ihr lieben Teilnehmer, wenn euch ein Termin nicht passt, dann schreibt mich bitte kurz an und wir klären das. Ansonsten verlinkt bitte den jeweiligen Blog vor und nach euch in eurem Beitrag. Den Rest dürft ihr gestalten, wie ihr wollt. 

Mittwoch, 8. August 2018

Rezension: Palace of Fire - Die Kämpferin (Palace-Saga #3) von C.E. Bernard

Endlich ist er da, der abschließende Band der Palace-Saga von C.E. Bernard: »Palace of Fire - Die Kämpferin«. London soll brennen und Rea tritt ihren letzten und entscheidenden Kampf an.

Rea wagt das Unglaubliche und kehrt nach London zurück, um an Robins Seite zu stehen - und das, obwohl sie eine Magdalena ist und ihr somit Lebensgefahr droht. Zusammen mit ihren Freunden und ihrer Familie schmiedet sie Pläne, um die Rechte der Magdalenen in England zu stärken, doch ihnen wird immer klarer, dass der König ihnen im Weg ist und auf seinem Thron ein den Magdalenen wohlgesonnener Regent sitzen muss. Freilich ist Robin nicht begeistert über ein geplantes Attentat auf den König. Da taucht er in den rebellischen Untergrund ab, lässt Rea allein am Hof zurück und die Ereignisse überschlagen sich. Jetzt muss rasch gehandelt werden, sonst ist alles verloren.

Sonntag, 5. August 2018

Rezension: Gork der Schreckliche von Gabe Hudson

Ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut. Drachen und Humor? Muss doch was für mich sein! Aber wie das so mit Humor ist ... »Gork der Schreckliche« von Gabe Hudson konnte mich leider absolut nicht von sich überzeugen.

Gork ist ein Drache und entstammt dazu auch noch der glorreichen Linie der Schrecklichs. Leider wird er beidem nicht gerecht. Er hat ein fürchterlich großes Herz und sein WILLEZURMACHT-Index liegt bei KuschelBär. Lachhaft! Und mit diesen unterirdischen Werten muss er seine große Liebe ergattern und sie fragen, ob sie seine Königin werden will, damit sie zusammen eine neue Welt erobern können. Denn wenn sie ablehnt, wird er versklavt.

Freitag, 3. August 2018

Rezension: Menschen gesucht (Die Crew der Sirius7 #2) von Thorsten Hoß

Weiter geht’s mit der Crew der Sirius7 von Thorsten Hoß in ihrem zweiten Abenteuer »Menschen gesucht«. Die fünf tapferen Astronauten sind vorerst endgültig auf Lunaria gestrandet, hörten aber Gerüchte, dass es hier noch weitere Menschen geben soll. Gemeinsam mit ihren Freunden machen sie sich auf die Suche nach den Menschen. Doch zunächst einmal müssen sie sich dem Geist eines machtgieriges Zauberers stellen. Und das ist bei weitem nicht die einzige Gefahr, der sie auf ihrem Weg begegnen.

Mittwoch, 1. August 2018

Rezension: Maleficus (Schwarzes Blut #1) von Melanie Vogltanz

Als ich nach Empfehlungen für Vampirromane fragte, die nicht das gängige Klischee des kuscheligen Nackenbeißers bedienen, wurde mir »Maleficus« von Melanie Vogltanz empfohlen, der erste Teil der »Schwarzes Blut«-Reihe. Der Dark Fantasy Roman erschien im Papierverzierer Verlag.

»Wien 1365: Elyssandria kämpft gegen untote Kreaturen, die Strigoi genannt werden. Sie sind stets hungrig nach Menschenblut, praktisch unverwundbar - und sie vermehren sich rasend schnell. Der schwer zu erringende Sieg über die übermenschlichen Gegner rückt in weite Ferne, als Elyssa selbst von einer Kreatur der Finsternis mit dem schwarzen Blut der Unsterblichkeit infiziert wird. Zwar steigen ihre körperlichen Kräfte und ihre Geschicklichkeit nach der Verwandlung ins Unermessliche, aber zugleich erwacht auch eine dunkle, gierige Seite in ihr, der ihr schwacher menschlicher Geist nichts entgegenzusetzen hat. Mehr und mehr wird sie selbst zur größten Bedrohung für ihre ahnungslosen Begleiter. Kann Elyssa den Kampf gegen die Bestie in sich gewinnen? Eine blutige Tour de Force nimmt ihren Lauf.«
(Quelle: Amazon)

Dienstag, 31. Juli 2018

Buchshit Blogtour Ankündigung

Es gibt Menschen, die erstellen Listen mit ihren Top 10 Lieblingsbüchern oder Must Reads. Und dann gibt es mich, die überlegt, eine Liste mit ihren Top 10 Buchshits anzulegen. Aber das wären dann doch nur zehn schlechte Bücher und die Welt des Trashs ist unerschöpflich! Die Lösung? Machen wir eine Blogtour daraus! Dann können wir alle ranten und haben noch viel mehr Spaß. Wenn du also ebenfalls gern Trash liest oder einfach nur deinen Frust ablassen willst, dann ist diese Blogtour bestimmt etwas für dich!

Sonntag, 29. Juli 2018

Rezension: No Pflock von Andrea Weil

Ob die Welt jemals glitzernde Vampire gebraucht hat, ist so eine Frage. Auf jeden Fall hat sie sie gründlich satt. Bei »No Pflock« von Andrea Weil kommen Fans von Underworld und Dracula auf jeden Fall auf ihre Kosten.

»Martin, Zweitsemester im bayerischen Eichstätt, hätte niemals erwartet, ausgerechnet diese Erfahrung zu machen: Unfreiwillig zum Vampir zu werden!
Doch das ist längst nicht alles. Denn Martin muss lernen, was es bedeutet, ein Vampir jenseits der bekannten Mythen und Literatur zu sein. Die durch Blut an ihn gebundene Alina wird seine Sklavin, und zugleich ist er selbst Diener seines Schöpfers Ravic, eines mächtigen Vampirs unbekannten Alters und Herkunft.
Selbst der Ältestenrat fürchtet den undurchsichtigen Ravic. Welches Ziel verfolgt er? Zum Nutzen oder Schaden der Vampire? Martin soll im Auftrag des Ältestenrats herausfinden, welche finsteren Pläne sein Meister ausheckt, und wird so zum Spielball der Mächte.
Hat Ravic etwas mit dem Geheimbund der Vampirjäger zu tun, der sich No Pflock nennt – oder gibt es einen Verräter? Und welche Rolle spielt Alina dabei?«
(Quelle: Amazon)

Dienstag, 24. Juli 2018

Im Kopf der Protagonist*innen von »Opfermond«


Was wäre ein Buch ohne seine Helden? Allerdings sind Elea Brandt Held*innen in ihrem Roman »Opfermond« alles andere als der strahlende Held in schimmernder Rüstung. In meinem Beitrag zur Blogtour möchte ich mit euch einen Blick auf die beiden Hauptcharaktere Idra und Varek oder eher einen Blick in ihre Köpfe und ihre Psyche werfen und entdecke dabei so einige spannende Details.

Im Zuge der Blogtour zum Roman (die Facebook Veranstaltung findet ihr hier) konntet ihr bereits bei Elea etwas über Mythen und Legenden rund um den Blutmond erfahren, bei KeJas Blogbuch erfahrt ihr, wie die Mischung aus Fantasy und Thriller wirkt, bei Myna Kaltschnee ging es um Sekten in »Opfermond« und ich widme mich nun den beiden Hauptprotagonist*innen Idra und Varek. Opfermond lebt sehr stark von der Dynamik zwischen beiden und ihren starken Charakteren. Jeder von ihnen ist etwas Besonderes und belebt den Roman ungemein. Schauen wir uns einmal an, was das Innenleben der beiden uns so zu bieten haben. Lady’s first, fangen wir mit Idra an.

Sonntag, 22. Juli 2018

Neuerscheinungen im zweiten Halbjahr 2018, auf die ich mich freue

Zu Beginn des Jahres sah es für mich noch relativ mau aus in den Jahresvorschauen der Verlage. Ein paar Bücher waren dabei (natürlich ein neuer Sanderson), die ich unbedingt lesen will, aber nichts, das seitenweise Vorschaulisten gefüllt hätte. Jetzt zur Mitte des Jahres sieht es da schon anders aus und es gibt so einige Bücher, die unbedingt ihren Weg in meine Regale finden müssen. Aufgrund der Blogpause haben sich ein paar Posts angestaut, weshalb ich diesen hier großzügig vorschreibe und ein paar Bücher werden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auch schon erschienen sein. Alle Daten und Zitate stammen, soweit nicht anders angegeben, von Goodreads.

Freitag, 20. Juli 2018

Freitagsprobe: Die Boten (Sternenwolf #1) von Victor L. Pax

(Quelle: Amazon)

Vielleicht weiß ja der eine oder andere, dass ich bekennender Metalhead bin. Daher gefiel mir die Idee einer Kooperation zwischen der Power Metal Band MessengeR und dem Autor Victor L. Pax. Beide waren mir nicht bekannt, bevor ich die Leseprobe zu »Sternenwolf: Die Boten« fand, doch durch das Genre Science Fiction und die Idee der Kooperation war ich durchaus angefixt. Von der Leseprobe war ich jedoch enttäuscht.

»Aufgrund des allumfassenden Verbotes der Klonsklaverei und der Vernichtung jeglichen Wissens über die Gentechnik durch den Ethik-Orden, ist die Weltraumpiraterie nicht nur zu einer lukrativen Betätigung geworden, auch dient sie als letzer Zufluchtsort für alle freien Individuen innerhalb der galaktischen Förderation.

Allen voran steht der gefürchtete Sternenwolf mit seiner Truppe, die auch Die Botschafter genannt werden.

Begleiten Sie den Wolf auf seiner haarsträubenden Reise durch die Galaxis, zusammen mit dem psychopatischen Dichter Francis Blake, dem Pyromanen Pyro Jack, dem ketteschwingenen Helden Chainmaster, dem verrückten Wissenschaftler Dr. Strauss und dem Kampfkunst-Meister Merlin - auf der ständigen Flucht vor der Weltraumpolizei, der galaktischen Mafia und der Ethik-Inquisition.«
(Quelle: Amazon)

Mittwoch, 18. Juli 2018

Rezension: Warbreaker (Warbreaker #1) von Brandon Sanderson


Wir tauchen erneut in den Cosmere ab, genauer in das Nalthis System, in dem »Warbreaker« spielt, ein Standalone Fantasy Roman von Brandon Sanderson, der jedoch in unbestimmter Zukunft noch seine Fortsetzung erhalten soll.

Prinzessin Vivenna ist ihr ganzes Leben dafür ausgebildet worden, um den Gottkönig in T’Telir zu heiraten und damit den Frieden zwischen Idris und Hallandren zu sichern – selbst wenn das heißt, dass die Idrier, um ihr Fortbestehen zu sichern, einen Bund mit den Häretikern in Hallandren eingehen müssen. Ganz überraschend schickt ihr Vater jedoch nicht sie, sondern ihre jünger ungestüme Schwester Siri, die sich urplötzlich in der Höhle des Löwen wiederfindet. Vivenna, ihres Lebenssinnes beraubt, beschließt, Siri zu finden und zu retten, um ihren Platz einzunehmen. Die beiden jungen Frauen müssen sich in einer Welt behaupten, in der der Atem Magie birgt und Menschen von den Toten widerkehren und zu Göttern werden können.

Sonntag, 15. Juli 2018

Rezension: Absturz unter Drachenfeuer (Die Crew der Sirius7 #1) von Thorsten Hoß

Die Mischung macht’s. Mit seinem Erstlingswerk »Absturz unter Drachenfeuer« und gleichzeitig dem Reihenauftakt zur Crew der Sirius7 zaubert Autor Thorsten Hoß dem Leser einen unterhaltsamen und kurzweiligen Science Fantasy Roman.

Die Crew der Sirius7 hat einen Geheimauftrag: einen neuen Antrieb zu testen, der die Menschheit weiter als jemals zuvor in die Tiefen des Weltalls führen soll. Doch etwas geht schief. Sie landen in einem völlig unbekannten Teil des Universums – und überhaupt scheinen hier andere physikalische Gesetze zu herrschen. Da ihr Schiff schwer beschädigt ist, entscheiden sie sich zur Notlandung auf dem fremden Planeten, der sich da vor ihnen auftut. Doch während sie eine holprige Bruchlandung hinlegen, werden sie von seltsamen, großen Flugechsen angegriffen. Waschechte Drachen! Und überhaupt scheint das Ökosystem dieses Planeten einmal in einen Eimer voller Fantasy getunkt worden zu sein. Die Crew macht sich auf die Suche nach einer Möglichkeit, ihr Schiff wieder flugfähig zu machen, und erlebt dabei allerhand Abenteuer mit den fremdartigen Bewohnern des Planeten.

Freitag, 13. Juli 2018

Freitagsprobe: Gork der Schreckliche von Gabe Hudson



© und Quelle: Verlag
Durch Zufall bin ich auf Vorablesen.de auf »Gork der Schreckliche« gestoßen, ein Fantasy Roman von Gabe Hudson mit einer ganzen Menge schrägen Humor. Der Klappentext klang so verrückt, dass ich sofort neugierig war. So viel kann ich vorweg nehmen: Auch die Leseprobe war so erheiternd, dass ich unbedingt mehr von diesem unterhaltsamen Quatsch lesen will!

»Mein Name ist Gork der Schreckliche, und ich bin ein Drache. Ich warne euch. Von allen Drachenliebesgeschichten ist meine die schrecklichste. Aber auch die romantischste. Denn in meiner schuppigen grünen Brust schlägt ein furchtbar großes und empfindsames Herz.«
Gork ist nicht wie die anderen Drachen an der Militärakademie WarWings. Er hat winzige Hörner und fällt gelegentlich in Ohnmacht. Sein Spitzname ist »Weichei« und sein WILLE ZUR MACHT-Ranking liegt bei »Kuschelbär« – das niedrigste in seinem Jahrgang. Aber er ist wild entschlossen, sich von nichts aufhalten zu lassen, als die wichtigste Mission seines Lebens beginnt: Am Vorabend seiner Abschlussfeier, muss er einen weiblichen Drachen fragen, ob sie seine Queen sein will. Sagt sie ja, wird er mit ihr einen fremden Planeten unterwerfen und mit seinen Nachkommen bevölkern. Sagt sie nein, – dann wird Gork leider versklavt.

(Quelle: Vorablesen.de)

Mittwoch, 11. Juli 2018

Rezension: Der Sommerdrache (The Evertide #1) von Todd Lockwood

Manchmal passt die Chemie zwischen dem Buch und mir einfach. Schon länger hatte ich ein Auge auf den Sommerdrachen von Todd Lockwood geworfen. Als dann aber der Fischer Tor Verlag ein Gewinnspiel veranstaltete, ergriff ich die Chance, nahm teil und gewann. Und bereute es definitiv nicht! »Der Sommerdrache« ist ein rundum gelungener Reihenauftakt zur Evertide-Reihe.

Maia ist von klein auf vertraut mit Drachen, schließlich wächst sie als Tochter des Brutmeisters in einem wolkenverhangenen Drachenhorst auf. Sie fiebert dem Tag entgegen, an dem sie ihren eigenen Drachen bekommen soll, doch kurz bevor es so weit ist, beansprucht das Militär sämtliche Jungtiere, weil an den Grenzen des Reiches ein Krieg droht. Maia weiß sich zu helfen: Als sie in den Wäldern einen von Wilderern getöteten weiblichen Drachen findet, vermutet sie, dass dort draußen ein Junges auf seine Mutter wartet. Kurzerhand macht sie sich auf die gefahrvolle Suche danach – und stößt auf ein Geheimnis, das das Schicksal des ganzen Reiches verändern könnte.
(Quelle: Klappentext)

Sonntag, 8. Juli 2018

Rezension: Der Schatten in mir von Christian Milkus

Als ich nach Romanen vor allem in der Fantasy fragte, die psychische Krankheiten behandeln und nicht nur ein wenig nebenher anklingen lassen, wurde mir unter anderem »Der Schatten in mir« von Christian Milkus empfohlen. Dabei handelt es sich um einen selbstverlegten Dark Fantasy Roman mit einer an Borderline erkrankten jungen Protagonistin.

»Ich heiße Salya, und ein Schatten liegt auf meiner Seele. Ich verletze mich selbst, um diese Welt ertragen zu können.«
Eines Tages wird Schwarzbach, ein kleines Dorf mitten im Wald, von einem Diener der Finsternis heimgesucht. Bald darauf geschehen schreckliche Dinge: Wölfe werden zu Bestien, Menschen sterben. Hilflos muss Oberhaupt Kolen mit ansehen, wie seine Nachbarn den verfluchten Ort zu verlassen drohen. Die junge Salya vernimmt den Ruf der Götter. Zum ersten Mal in ihrem Leben verlässt sie ihre Heimat, um jenem Ruf zu folgen. Doch kann ausgerechnet sie ihrem Dorf helfen? Zantul, der Gott der Finsternis, hat sie längst als Bedrohung erkannt, und nicht einmal die Bewohner ihres eigenen Dorfes trauen ihr.
»Seht euch ihre Wunden an! Sie ist von einem Dämon besessen, der sich an ihrem Blut labt!«
(Quelle: Amazon)

Freitag, 6. Juli 2018

Freitagsprobe: Das gefallene Mädchen: Wasser von Viola Waldner

Quelle: Amazon
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich bei dieser Leseprobe anfangen soll. Es ist einfach ALLES falsch hieran! Ich fuchtle verzweifelt mit den Armen vor dem Bildschirm und versuche noch irgendwie, meine entsetzten Gedanken in Worte zu fassen. Ich gehe einfach mal in der Reihenfolge meiner Notizen durch – die für eine Leseprobe erschreckend viel geworden sind.

Der renommierte Psychiater Doktor Hahn heilt Seelen nicht nur – er zerstört sie auch.
In seiner BDSM-Sekte gilt Gerhard als besonders erfahren und konsequent. Dieser bekommt einen reizvollen Deal in Aussicht gestellt: Vollbringt er eine schier unlösbare Aufgabe, wird er zum mächtigsten Mann der Gruppe befördert. Der Job? Er soll die radikale Feministin Vanessa unterwerfen.
Besessen davon, Hahn alle Macht abzuringen, nimmt er die Herausforderung an – und gerät in einen Sog menschlicher Abgründe ...
Ein tiefgehender Roman über Lust, Gewalt und zartes Vertrauen – mit psychologischen und sozialkritischen Elementen.
(Quelle: Amazon)

Mittwoch, 4. Juli 2018

Rezension: Feind (Die Schattenherren #1, erweiterte Edition) von Robert Corvus

»Die Schattenherren« von Robert Corvus, eine Dark Fantasy Trilogie, erschienen bereits 2013 bei Piper. Nun, nachdem der Vertrag mit dem Verlag ausgelaufen ist, hat der Autor die Reihe noch einmal neu aufgezogen und als Ebook veröffentlicht. »Feind«, der erste Teil der Reihe, der die Vorgeschichte der Welt Eloy schildert und wie es dazu kam, dass die Schattenherren sich alles untertan machen konnten, ist ein in jedem Fall sehr gelungener Auftakt in ein Abenteuer voller Finsternis!

Dies ist die Geschichte von Modranel, dem kein Preis zu hoch war, um zu werden, was er ist: der mächtigste Magier der Menschheit.
Dies ist auch die Geschichte von Lióla und Ajina, den ungleichen Schwestern, der Dunkelruferin, die der Macht der Schatten verfallen ist, und der Adepta, die im Dienst der Mondmutter Kranke heilt.
Es ist eine Geschichte aus dem Silberkrieg, in dem sich die freien Reiche gegen die Schatten stellen, die sich über die Welt legen.
Vor allem aber ist es die Geschichte von Helion, dem Paladin der Mondschwerter, der dem letzten Wunsch seines verstorbenen Meisters folgt. Er, der einfache Silberträger, ist der entschlossenste Feind der unsterblichen Schattenherren. Kann er gegen Lisanne bestehen, die Schattenherzogin, in der Schönheit und Grausamkeit ihre Vollendung finden?
(Quelle: Amazon)

Buchblog und psychisch krank, geht das? Aber sicher!

CN: Ableismus, Depression, Angststörungen, Suizidgedanken, Sebstverletzendes Verhalten. Die nachfolgenden Aussagen sind daher in keinem Fall objektiv und nur in ihrem jeweiligen Kontext zu werten.

Neulich wurde ich zum zweiten Mal in diesem Jahr mit Kriminellen auf eine Stufe gestellt. Wie es dazu kam? Ich bin psychisch krank. Mir wurde eine Depression, eine Soziophobie und eine Agoraphobie diagnostiziert. Das heißt auf gut Deutsch: Menschen sind bäh und ich kann nicht mit Leuten umgehen, weil die mir Angst machen. Selbstbewusstsein? Auch nicht vorhanden. Alles scheiße.

Laut Ekelbolzen Söder von der CSU macht mich das kriminell und zu einem Gefährder. Depressive sind wirklich sehr gefährlich. Sie sind so antriebslos, dass sie den ganzen Tag im Bett liegen. Deswegen sollen sie laut Gesetzsentwurf in Bayern künftig polizeilich gemeldet und in einer psychiatrischen Klinik zwangsuntergebracht werden können. Verhältnisse wie in einer Strafvollzugsanstalt. Klingt nach Dystopie? Leider nein.*

Und das zweite mal, als ich kriminalisiert wurde, war, als Sebastian Fitzek groß seinen neuen Roman »Der Insasse« ankündigte und sein Verlag es für eine hervorragende Idee hielt, einen Klapsenaufenthalt als Hauptgewinn zu preisen, um den Roman schon zwei Monate vor Veröffentlichung lesen zu können. Klingt abstrus? Seht selbst:


Insasse ist man übrigens in einer Justitzvollzugsanstalt, Patient hingegen in einer Klinik. Der feine Unterschied. Und komisch, dass ich in meinem Leben noch keine Gummizelle von innen sah. Und warum habe ich keine dieser coolen Zwangsjacken bekommen, die es in der Klapse gibt? Ich dachte, das bekommt man da gratis obendrauf! Ich will mein Geld zurück, ich durfte nicht das volle Spaßprogramm mitnehmen!

So, und jetzt legen wir mal alle Ironie ab, fügen an, dass der Verlag wenigstens eingesehen hat, dass er da ableistische, widerwärtige Scheiße abgezogen hat, und reden Tacheless. Denn ja, ich habe in der Tat bereits eine psychiatrische Klinik von innen gesehen und möchte euch an dieser Stelle einen Bericht und damit einen Einblick in das Leben als Buchbloggerin geben, die schwer psychisch erkrankt ist. Ich möchte damit Aufmerksamkeit auf das Thema psychischer Krankheiten richten und ein paar Vorurteile aus der Welt schaffen, um mit dem Stigma aufzuräumen, mit dem psychisch kranke Menschen auch heute noch behaftet sind. Auf dass nie wieder ein Verlag auf die Idee kommen möge, es sei ganz töfte, mal aus Spaß in die Klapse zu gehen, weil da doch nichts dabei sei, sodass die Psychiatrie zu einem Spielplatz des Marketings verkommen möge. Anja von Mein Bücherregal und ich hat übrigens jüngst einen ähnliches Bericht verfasst, den ich euch sehr ans Herz legen möchte. Jede Krankheit ist anders und individuell und damit verläuft auch jeder Klinikaufenthalt anders.

An dieser Stelle an alle, die den mutigen Schritt zu einem stationären Aufenthalt gewagt haben: Ihr seid großartige, mutige, tapfere und starke Menschen! Weiter so! Ihr rockt das!

Sonntag, 1. Juli 2018

Tolkien Time: Charakterstudie Elrond

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem Lieblingscharakter Elrond unter den Mittelerde-Fans etwas alleine stehe. Nicht so sehr wie jene, die zum Beispiel an dieser Stelle Celeborn nennen würden, aber immerhin. Die meisten nennen da doch eher Legolas oder Aragorn oder Frodo. Und außerdem muss ich doch meinem legendären Ruf als wandelndes Tolkien-Lexikon gerecht werden! *lach* Daher lade ich euch heute ein, eine kleine Charakterstudie mit Meister Elrond zu veranstalten. Tolkiens Mittelerde ist riesig und seit vielen Jahren Gegenstand lebendiger und detailreicher Diskussionen. Auch ich entdecke immer und immer wieder neue Details. Auch wenn Elrond immer wieder eine recht prominente Rolle im Hobbit und Herrn der Ringe spielt, wissen viele nichts darüber hinaus. Oder wusstest du, dass er der Hofharfenist des Hohen Königs Gil-galad war? Wenn nicht, dann interessiert dich dieser Artikel hoffentlich.

Ich trage im Folgenden alle Fakten zusammen, die mir zu Elrond bekannt sind und führe auch einige eigene Ideen, Interpreationen und Headcanons mit an. Ich hoffe, der Post kann ein wenig zur Erhellung beitragen.

Freitag, 29. Juni 2018

Freitagsprobe: How to be happy: Die Welt, wie ich sie kannte von Kim Leopold

Quelle: buecher.de
Aus diversen Gründen hatte ich in letzter Zeit keine Gelegenheit, wöchentlich eine Freitagsprobe zu schreiben. In letzter Zeit kam mir aber wieder ein bisschen was zwischen die Finger, dass sich für eine Freitagsprobe eignet. Beginnen möchte ich mit »How to be happy: Die Welt, wie ich sie kannte« von Kim Leopold, das ich bei einer Aktion vom Amrûn Verlag kostenlos abstaubte.

Das kleine Guckloch an meiner Seite friert zu, je weiter wir nach Osten kommen. Es beschlägt und bricht die Sonne durch tausende kleine Eiskristalle. Nur verschwommen erkenne ich die Skyline, die mir von so vielen Bildern vertraut ist, aber doch so fremd.
Der kleine Junge neben mir beginnt ein aufgeregtes Gespräch mit seiner Mutter. Genervt ziehe ich mir die Kopfhörer über die Ohren und schalte meine Musik ein, um die letzten Minuten unseres Fluges ohne Kindergebrabbel zu verbringen.
Ich wollte nicht in diese Stadt. Nicht an diese Universität, nicht in diese WG, um mit fremden Menschen zusammenzuleben, die eine andere Aussprache und andere Gewohnheiten haben als ich.
Wir hatten einen Plan: Studieren in L.A., zusammenziehen und nach drei Jahren heiraten. Einen kleinen Jungen bekommen und kurz darauf eine süße Schwester für ihn. Ein Mädchen mit ihren Haaren und dem Lächeln, das mich die Welt vergessen lässt. Es sollte eine Prinzessin sein, eine Tochter von der Art, die man als Vater um alles in der Welt beschützen will.
Und dann zerstört Samantha alles, in dem sie ihr Auto vor einen Baum setzt.

Ein E-Short zur "How to be happy"Reihe von Kim Leopold. Mit einer XXL-Leseprobe zum ersten Band "Liliennächte".
(Quelle: Amazon)

Mittwoch, 27. Juni 2018

Rezension: Caraval (Caraval #1) von Stephanie Garber


Hypebücher und ich werden wohl nie Freunde. Ich lerne es aber auch nie! Jüngst merkte ich das an Caraval von Stephanie Garber, von dem ich viel Gutes hörte – aber auch so einige kritische Stimmen. Für mich haben letztere überwogen.

Caraval ist so etwas wie die letzte Bastion der Magie in Scarletts Welt, ein Zirkus der magischen und wundersamen Dinge. Ihr Leben lang träumt sie davon, eines Tages daran teilhaben zu können, um ihrem gewalttätigen Vater zu entkommen, doch all ihre Briefe an den Meister von Caraval werden nicht erhört. Als für sie schon alles zu spät zu sein scheint und sie an einen fremden Mann verheiratet werden soll, erreicht sie doch die lang ersehnte Antwort, dass sie am Spiel in Caraval teilnehmen kann. Dann jedoch wird ihre Schwester entführt, die zu schützen Scarletts oberste Priorität ist. Sie muss sich daran erinnern, dass alles in Caraval nur ein Spiel ist. Doch ist es das wirklich?

Dienstag, 19. Juni 2018

Weshalb Triggerwarnungen alles andere als nerviges SJW-Blabla sind


Neulich wurde ich beim Lesen mal wieder unerwartet und ziemlich heftig getriggert. Und ich war wütend. So richtig. Denn es ließe sich so einfach vermeiden! Ich verstehe wirklich nicht, warum sich Leute mit Händen und Füßen gegen eine Triggerwarnung oder sagen wir ganz neutral gegen einen Inhaltshinweis sperren. Solche Hinweise können andere Menschen vor Schäden bewahren, psychischen wie physischen, und denen, die solcher Hinweise nicht benötigen, schaden drei Zeilen im Impressum eines Buches nun wirklich nicht. Aus dem Bauch heraus und ziemlich frei will ich hier meine Gedanken und ein wenig auch meinen Frust zu diesem Thema aufschreiben.

Rezension: Palace of Silk - Die Verräterin (Palace-Saga #1) von C.E. Bernard


Der Weiße König von England mag besiegt sein, Rea nach Frankreich geflohen, und dennoch kann sie ihrer Vergangenheit und dem, was sie ist, nicht entkommen – eine Magdalena. Nicht einmal Robin, den Kronprinzen von England, kann sie vergessen, auch wenn es für sie alle besser wäre. Und dann heißt es auch noch, dass er zwecks einer Brautwerbung nach Frankreich kommt, und die Umworbene ist niemand anderes als Ninon, Reas Freundin und die Schwester des französischen Königs. Mit einem Male geht alles drunter und drüber und die geheimnisvolle Mätresse des Roi Madame Hiver macht es mit ihrem Interesse an Reas und Robins Beziehung auch nicht besser.

Der Vorteil, wenn alle Teile zum Erscheinen des ersten Bandes bereits geschrieben sind, ist, dass man schnell erfährt, wie es weitergeht. Ich habe mich sehr auf »Palace of Silk – Die Verräterin«, die Fortsetzung von C.E. Bernards Erstlingswerk, gefreut, zumal ich dieses als einen YA Roman lobte, der mich durchaus begeistern konnte. Jetzt sitze ich hier vor dieser Rezension und weiß echt nicht, was ich vom zweiten Band der Palace-Reihe halten soll. So wirklich zu 100% konnte er nicht mit Band 1 mithalten. Vielleicht der berüchtigte Fluch des Mittelbandes einer Trilogie?

Samstag, 5. Mai 2018

Blogpause: Wie es hier und auf den Social Media Kanälen demnächst weitergeht

Nach über zwei Jahren des Bloggens steht nun wohl meine erste Blogpause an. Sie wird so lang dauern, wie es eben nötig ist aka ich kann keinen genauen Zeitpunkt nennen, wann es hier wieder weitergeht. Der Grund dafür ist, dass es mir momentan gesundheitlich richtig beschissen geht, ehrlich gesagt sogar schon seit Monaten. Es fällt mir etwas schwer, das hier zu schreiben, aber ich denke, ein offener Umgang mit meiner Erkrankung kann helfen, dass ich selbst akzeptiere, dass ich krank bin. Meine momentane Diagnose lautet Soziophobie mit ausgeprägter Persönlicheitsakzentuierung, was einfach schöner klingt als Persönlichkeitsstörung, aber im Prinzip dasselbe ist, und zusätzlich gibt es noch eine starke depressive Symptomatik. Yay ... Bevor Panik ausbricht: Ich bin in Behandlung und auch wenn ich eigentlich nicht will, steht demnächst auch ein Krankenhausaufenthalt an. Ich weiß also nicht, ob ich in der Zeit auch auf den Social Media Kanälen sein werde.

Der Blog ist mir momentan eher ein Klotz am Bein, so sehr es mir auch Spaß macht, mich über das Lesen mit anderen auszutauschen. Zusätzlich sitzt mir diese blöde DSGVO Sache im Nacken, wo ich schon neulich auf Twitter ziemlich rantete. Ich habe momentan schlicht nicht die Kapazitäten, mich da einzuarbeiten und meinen Blog dementsprechend anzupassen. Bitte sagt jetzt nicht, dass das doch nicht so schwer sei, denn lasst euch gesagt sein: Wenn ihr einen Krieg gegen euch selbst führt in eurem Kopf, dann ist an manchen Tagen sogar das Aufstehen eine unüberwindliche Hürde.

Um der DSGVO zumindest vorerst zu entgehen, werde ich zu gegebener Zeit meinen Blog auf privat stellen. Ich trage euch aber sehr gerne als Leser ein, sodass ihr immer noch hier herumstöbern könnt, wenn ihr das wollt. Dazu schickt mir auf einem meiner Social Media Kanäle (am liebsten Twitter, da sehe ich es als erstes) oder an die Mailadresse in meinem Impressum eine Nachricht mit eurer Mailadresse, am besten Google. Blogspot gehört zu Google, daher macht es sich damit am einfachsten.

Im dem Sinne: Man schreibt und hört sich!

P.S.: Es sollte natürlich auf der Hand liegen, aber ich sage es lieber noch einmal extra. In dieser Zeit werden keine Anfragen von Autoren oder Verlagen beantwortet. Ich bitte darum, dies zu respektieren und mir in dieser Zeit diesbezüglich keine Nachrichten zu schicken.

Freitag, 4. Mai 2018

Rezension: Ready Player One von Ernest Cline


Die 80er Jahre sind eine legendäre Epoche der Popkultur. Comics, Filme, Bücher und Musik sprossen wie wild – und auch die Videospiele nahmen so richtig Fahrt auf. In seinem Science Fiction Roman »Ready Player One« widmet sich Ernest Cline genau dieser Zeit.

In der nahen Zukunft sieht die Realität auf der Erde nicht rosig aus. Energieknappheit und Nahrungsmangel haben die Zivilisation zugrunde gerichtet und jetzt geht es eigentlich nur doch darum, irgendwie zu überleben. Wie verlockend es da scheint, in die virtuelle Realität der OASIS abtauchen zu können, ein MMO, das von James Halliday entwickelt wurde. Kurz vor seinem Tod baute er jedoch ein Easter Egg in das Spiel ein und vermachte der Welt als Todesbotschaft, dass derjenige, der sein Easter Egg finden würde, sein gesamtes beachtliches Vermögen und die OASIS erben würde. Wadde Watts mit seinem Avatar Pazival ist einer der zahlreichen Jäger, die verbissen nach dem Easter Egg suchen und dabei gegen die korrupte Firma IOI antreten.

Dienstag, 1. Mai 2018

Rezension: Die Optimierer von Theresa Hannig


Eine Gesellschaft, in der jeder Sozialpunkte sammelt und anhand dieser seinen unverrückbaren Platz in der Gesellschaft zugewiesen bekommt? Klingt wie Zukunftsmusik, gibt es in China aber tatsächlich. Theresa Hannig stellt in ihrem dystopischen Roman »Die Optimierer« die Frage, ob solch eine Gesellschaft das Paradies oder ein Alptraum wäre.

Samson Freitag ist Lebensberater. Anhand einer umfassenden Datenbank über jeden Bürger stellt er ein Profil seines Kunden zusammen, mit dessen Hilfe er den optimalen Platz für den Bürger in der Gesellschaft bestimmen kann. Einmal festgelegt kann ein Bürger seinen ihn zugewiesenen Platz nicht mehr verlassen, es sei denn, er sammelt massiv Sozialpunkte an. Samson ist glühender Verfechter des Systems, doch als er irrtümlicherweise beschuldigt wird, eine falsche Beratung gegeben zu haben, geht es auf einmal steil bergab mit ihm. Das System will ihn um jeden Preis optimieren, ob er nun will oder nicht.

Montag, 30. April 2018

Lesemonat April 2018

Ich bin ehrlich gesagt am Überlegen, diesen Teil des Monatsrückblicks vorerst auf Eis zu legen, weil ich kaum noch etwas zu berichten habe hier. Momentan das einzige (was immerhin mehr als letzten Monat ist) ist, dass ich nun doch ein Bullet Journal begonnen habe, vorerst mehr ein Tagebuch als ein Planer. Und wie soll es anders sein? Natürlich ist es dragon themed! 

Ich habe mich für ein Leuchtturm 1917 Din A5 gepunktet entschieden, weil das bis auf den Stiftehalter alles hat, was ich so von einem BuJo erwarte, und den kann man nachträglich dranbasteln. Dann fing ich an zu basteln. mEigentlich wollte ich ein BuJo mit coolem Cover, aber ich fand einfach nichts, das cool aussah und all die anderen Dinge mitbrachte, die ich so haben wollte (mindestens kariertes oder gepunktetes Papier! Allein das war eine Herausforderung). Aber es sollte nicht am Cover scheitern, das hab ich kurzerhand selbst gemacht.

Dafür nahm ich ein Din A3 Blatt Papier, knüllte es, glättete es wieder und brühte mir dann Schwarzen Tee auf, und zwar möglichst stark. Das ganze kann man auch mit Kaffee machen. Den Tee tupfte ich dann mit dem Teebeutel auf das Papier und ließ es so »altern«. Das ganze über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag mit dem Gestalten beginnen. Die Front habe ich mit Pastellkreiden gestaltet, die Rückseite mit ordinären Filzstiften. Ich hatte noch etwas Geschenkpapier mit dem Motiv der Himmelsscheibe von Nebra (ja, das gibt es hier im Museum zu kaufen!) übrig, das diente mir als Einlage, um die weniger schön aussehenden nach innen umgeklappten Ecken des Covers zu überdecken. Alles wurde mit durchsichtigem Klebeband laminiert, damit es geschützt ist und ich auf das Geschenkpapier später kleine Notizzettel kleben kann, ohne es zu beschädigen. Die Frontpage des eigentlichen BuJo habe ich mit einem kleinen Toothless gestaltet, weil Gründe (er ist so süß!), und als ich in Mamas alten Magazinen ein schönes Fliederbild fand, war auch die Frontpage für Mai fertig.




Ende dieser Woche gibt es übrigens ein Lesewochenende. Wollt ihr mitmachen?

Sonntag, 29. April 2018

Rezension: Zähmung (Das Vermächtnis der Wölfe #1) von Farina de Waard


Mit »Zähmung«, dem ersten Band ihrer »Das Vermächtnis der Wölfe«-Reihe, schaffte Farina de Waard als Selfpublisherin ihren Durchbruch. Der Roman ist mit dem Indie-Autor-Preis gekrönt und konnte sich mittlerweile eine durchaus sehenswerte Fanbase aufbauen.

Sina wird völlig unerwartet von fremdartigen Wesen aus einer anderen Dimension entführt, gefangen gehalten und sogar gefoltert. Unerwartet erhält sie jedoch bei der Flucht Hilfe und kommt in einem kleinen abgelegenen Dorf unter, wo sie sich vor den Schergen der bösen Königin Zayda verstecken kann. Dort erfährt sie, dass sie eigentlich gar nicht aus Deutschland stammt, sondern aus Tyarul – und dass in ihr besondere Kräfte schlummern, die ihr im Kampf gegen Zayda helfen können.

Dienstag, 24. April 2018

Rezension: Psychopathinnen - Die Psychologie des weiblichen Bösen von Lydia Benecke


Das Böse übt eine große Faszination auf uns aus, besonders dann, wenn es in Gestalt des weiblichen kommt. Weibliche Psychopathie ist ein Feld, das noch immer nicht umfassend erforscht wurde. Lydia Benecke widmet sich in ihrem Buch »Psychopathinnen – Die Psychologie des weiblichen Bösen« genau diesen Straftäterinnen.

Rezension: Zwei Bücher zum Thema Bulletjournal und Handlettering


Auch wenn ich mich anfangs etwas gesträubt hatte, mein eigenes Bulletjournal zu beginnen, habe ich das nun doch in Angriff genommen. Unter Bulletjournal oder kurz BuJo verbirgt sich eine Methode, einen eigenen Planer zu erstellen, den man sich ganz nach Belieben und den eigenen Bedürfnissen entsprechend anpassen kann. In Vorbereitung darauf habe ich zwei Bücher gelesen, die mir von den jeweiligen Verlagen zur Verfügung gestellt wurden und die ich euch hier vorstellen möchte. Daher an dieser Stelle vielen Dank an die Verlage für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare!

Montag, 23. April 2018

Lesewochenende #DrachenLN


Hallo, ihr mutigen Drachenforscher,

wie ihr vielleicht wisst, organisieren Nenatie und ich eine Lesechallenge, bei der es ganz um Drachen gehen sollt. Wenn ihr noch teilnehmen wollt, könnt ihr euch gern jederzeit hier anmelden. Wir hatten bereits zu Beginn der Challenge einen Leseabend veranstaltet, und da in letzter Zeit ein paar sich wieder einmal eine solche Aktion wünschten, gibt es jetzt wieder einen Leseabend. Oder sagen wir: ein ganzes Lesewochenende Anfang Mai! Also: safe the day und zückt die Bücher, um eure kleinen Drachen mit Wissen zu versorgen.

Wann?
4.-6.5.18 jeweils ganztägig

Wo?
Auf Twitter unter dem Hashtag #DrachenLN

Wer kann teilnehmen?
Jeder, der Zugang zu Internet hat und damit das hier lesen kann. Eine Teilnahme an unserer Challenge ist keine Pflicht, ebenso nicht der Besitz eines Blogs und/oder Twitteraccounts.

Wie kann ich teilnehmen?
Ganz einfach: Indem du einfach deine Beiträge mit dem Hashtag teilst. Falls du das willst, kannst du natürlich auch einen kleinen Blogpost schreiben, wir verlinken ihn dann bei uns. Solltest du kein Twitter haben, kannst du natürlich trotzdem dort mitlesen und einen Blogpost schreiben, in dem du uns deine Eindrücke mitteilst.

Was wird gelesen?
Was du willst! Da wir das Lesewochenende im Rahmen unserer Challenge veranstalten, würden wir uns aber natürlich freuen, wenn du ein Buch für unsere Challenge liest.


Sonntag, 22. April 2018

Rezension: Unter einem Banner von Elea Brandt


© Verlag, Quelle: Amazon
Ich durfte »Unter einem Banner«, den neuen Fantasy Roman von Elea Brandt, im Zuge einer Leserunde lesen und habe mich sehr darüber gefreut. Daher an dieser Stelle noch einmal Danke dafür! Nachdem mir schon »Opfermond« so ausnehmend gut gefallen hatte, hatte ich ohnehin schon seit längerem ein Auge auf diesen Roman geworfen. Da war natürlich die Freude umso größer, als ich die Gewinnbenachrichtigung erhielt. Die Freude wurde definitiv nicht enttäuscht!

Nachdem Hauptmann Reykan in einem sinnlosen und obendrein verlorenen Kriegszug seines Königs nicht nur zahlreiche seiner unter seinem Kommando stehenden Männer, sondern auch seinen Geliebten Kadur verloren hat, will er sich aus dem aktiven Kriegsdienst zurückziehen. Doch der König, dem er trotz allem treu ergeben ist, verweigert ihm diesen Wunsch und will ihn sogar zum Kommandanten seiner Leibwache ernennen. Als selbiger König jedoch kurz darauf bei einem Attentat getötet wird, sieht sich Reykan gegen seinen Willen erneut zum Dienst an seinem Königreich verpflichtet, als er mit dem Thronerben Benrik flieht und diesem dazu verhelfen will, seinen geraubten Thron wiederzuerlangen. Benrik aber ist ein verwöhnter Schönling, von dem niemand denkt, dass er jemals das Zeug zum König haben wird. Beide werden auf dieser Reise aneinander wachsen müssen, um ihre Ziele zu erreichen und alte Wunden heilen zu lassen.

Dienstag, 17. April 2018

Rezension: Schnee wie Asche (Snow like Ashes #1) von Sara Raasch


Manche Menschen spüren, dass sie von Kindesbeinen an zum Autor geboren sind. So erging es auch der jungen Sara Raasch, die mit »Schnee wie Asche«, dem Auftakt ihrer Trilogie, diesen Traum verwirklichen konnte. Allerdings sind Leidenschaft und Herzblut, so gut sie auch sein mögen, nun mal kein Garant dafür, dass der nächste Weltbestseller entsteht.

Meira ist eine der letzten Überlebenden des Königreichs Winter, das vor sechzehn Jahren vom verfeindeten Königreich Frühling angegriffen wurde. Die Bewohner Winters sind versklavt und die Magie des Reiches in Form eines Magsignie genannten Amuletts wurde vernichtet. Zusammen mit den wenigen Überlebenden formt Meira eine verzweifelte Widerstandszelle. Doch zehn ausgehungerte Rebellen gegen ein ganzes Königreich? Dennoch wagt es Meira, gegen Frühling vorzugehen, als ihr zu Ohren kommt, dass die verschollenen Amuletthälften wieder aufgetaucht sind. Die letzte Hoffnung ihres Volkes liegt auf ihren Schultern.

Mittwoch, 11. April 2018

Rezension: Palace of Glass - Die Wächterin (Palace-Saga #1) von C.E. Bernard

© und Quelle: Verlag
Manchmal nehmen Bücher einen ungewöhnlichen Weg bis zur Veröffentlichung. Mit dem ersten Roman von C.E Bernard, dem Pseudonym von Christine Lehnen, wollte es nicht klappen. Dabei war das der perfekte Roman, jedes Wort musste sitzen. Nachdem der aber nicht seinen Weg zu einem Verlag schaffte, beschloss sie, einfach drauf los zu schreiben, irgendwas, worauf sie gerade Lust hatte. Und weil sie es nun mal kann, schrieb sie den Roman eben auf Englisch und schickte ihn dann an eine Londoner Agentur. Die vermitteln nämlich weltweit. Es war die Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet ein deutscher Verlag zuschlug. Und so kommt es, dass wir nun »Palace of Glass – Die Wächterin«, Teil 1 der Palace-Saga, in Händen halten dürfen.

Rea ist eine Magdalena, das heißt, sie kann bei Berührung die Gedanken anderer Menschen sehen und in einem gewissen Maße beeinflussen. Das jedoch ist im Vereinten Königreich von England der nahen Zukunft verboten und ihresgleichen wird auf Befehl des Königs hin gejagt und verurteilt, weshalb sie sich verstecken muss. Nur in verbotenen Straßenkämpfen erlaubt sie sich Hautkontakt. Bis sie eines Tages vor den König zitiert wird, der ihr eröffnet, dass sie als getarnte Leibwächterin für seinen Sohn, den Kronprinzen, arbeiten soll. Ihr bleibt nichts anderes übrig als zuzusagen, auch wenn sie sich damit in die Höhle des Löwen begibt.

Montag, 9. April 2018

#notjustsad: Minusgefühle von Jana Seelig

© und Quelle: Verlag

Warnung! Im Folgenden wird die psychische Erkrankung Depression behandelt, damit verbunden auch u.a. Suizidalität und SVV.

»Die Depression aber ist ein mieses Arschloch, das auch vor den größten Verantwortungen im Leben nicht halt macht.« (S. 109)

2015 schrie Jana Seelig in die Welt hinaus, was es heißt, an einer Depression erkrankt zu sein, einer Krankheit, die als Volkskrankheit Nr. 1 gilt und über die noch immer so viel Unwissen und Falschwissen kursiert, dass auch heute noch ein großer Nachholbedarf besteht. Ihr Buch »Minusgefühle – Mein Leben zwischen Hell und Dunkel« trägt seinen Teil zu dieser Aufklärung bei.

Samstag, 7. April 2018

Regalputz #4: Soooo viel Platz auf einmal!


Weiter geht es mit dem Regalputz von Nenatie und mir, und ich bin mittlerweile bei meinem dritten von vier Bücherregalen angelangt (abzüglich diverser Sonderlagerstätten für die besonderen Exemplare). Dieses Mal wurden so einige Bücher aussortiert und mein Regal sieht so allmählich sehr leer aus. Das heißt Platz für all die neuen Bücher, juchu!

Samstag, 31. März 2018

Lesemonat März 2018

Nichts los diesen Monat. Und ich meine wirklich nichts. Jedenfalls nichts, dass für diesen Blog relevant wäre. Ich hab Shape of Water geguckt und fand den Film sehr schön. Und joar, damit endet es auch schon. Gelesen habe ich allerdings durchaus einiges.

Rezension: The Memoirs of Lady Trent Band 1-5 von Marie Brennan


Auch wenn ich schon meine drei Cent zu »A Natural History of Dragons« verloren habe, dem Auftakt der Lady Trent Reihe von Marie Brennan, möchte ich hier noch einmal ein paar Worte zur gesamten Reihe verlieren, denn auch wenn ich es für mich als nicht notwendig erachte, jeden Band einzeln zu rezensieren, da sich sehr vieles wiederholen würde, lohnt es sich, einen Blick auf alle fünf Bände zu werfen. Ich werde versuchen, es möglichst spoilerfrei zu halten.

Donnerstag, 29. März 2018

Regalputz #3: Eine spontane dritte Runde


Recht spontan bin ich mein zweites Regal und damit die dritte Runde des Regalputzes angegangen. Ein bisschen vom SuB, ein bisschen aus den Regalen.