Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Podcast

Ich bin zusammen mit einer Freundin unter die Podcaster gegangen. Wir quatschen rund um SFF und unsere wolligen Projekte. Zum Podcast geht es hier entlang!

Sonntag, 30. Juni 2019

DIY: Luftig fruchtige Melone Sommersöckchen


English note: The important parts are in the chart. The pattern works toe up and top down, with every cuff, gusset and toe. Choose what you want.

Sommer, Sonne, Sonnenschein und frisches Obst! Sommer kann echt toll sein. Bis auf den Fakt, dass das einfach kein Wetter für kuschelige Wollsocken ist. Oder doch? Aber sicher! Socken kann man IMMER stricken! Ich habe hier für euch ein luftiges Muster mit dem Sommergarn Tutti Frutti Color in der Farbe Wassermelone von Regia. Pro Socke gibt es einen Verbrauch von ca. 20-50g je nach Fußgröße und Länge des Schafts. Durch den hohen Baumwollanteil im Garn hält die Wolle die Füße schön kühl, während sie gleichzeitig die Wärme gut draußen hält. Ich stricke mit einem 2,5 Nadelspiel.

Das Muster funktioniert top down und toe up, mit jedem Zeh, Ferse, Spickel und Bündchen. Ich gehe hier davon aus, dass du bereits Socken stricken kannst. Falls nicht, habe ich hier eine Basisanleitung für top down Socken mit Käppchenferse und Bändchenspitze.

Die linke Socke habe ich toe up gestrickt und mit einem gehäkelten Picot Rand versehen.

Das ist die Strickschrift für das Muster
Achtung! Ich habe in der Anleitung nur die Musterreihen angegeben. Zwischen jeder Musterreihe kommt eine Reihe/Runde komplett rechts gestrickter Maschen. Das Muster hat einen Rapport von 3 Maschen und 6 Reihen/Runden, sodass es leicht auch für größere Füße angepasst werden kann.
Attention! I've written down only the pattern rows/rounds. Knit every stitch for one row/round between the pattern rows/rounds. Repeat the pattern every 3 stitches and 6 rows/rounds.

toe up mit gehäkelten Picot Rand

Klassisch top down

Und jetzt viel Spaß beim Nachstricken! Es ist erlaubt, fertige Produkte zu verkaufen, ich bitte aber darum, mich beim Verkauf zu erwähnen und zur Anleitung zu verlinken. Die Anleitung selbst darf nicht verkauft werden! Danke!

Freitag, 14. Juni 2019

Und noch ein Wort zu Triggerwarnungen


Ich befürchte fast, dass dieses Thema mittlerweile den Allermeisten auf die Nerven geht, zumal auch ich schon ein, zwei Worte dazu auf meinem Blog verloren habe. Es gibt da aber dennoch ein paar Kleinigkeiten, die mir zum Thema Triggerwarnungen in Romanen unter den Nägeln brennen.

Zunächst einmal die Frage danach, was ein Trigger überhaupt ist. Als Trigger (englisch für Auslöser)  wird in der Psychologie ein Schlüsselreiz bezeichnet, der den oder die Betroffene*n in eine bestimmte Situation zurückversetzt. Grundsätzlich kann das alles sein, ein bestimmtes Geräusch oder ein Geruch beispielsweise. Rieche ich beispielsweise ein ganz bestimmtes Parfum, muss ich unweigerlich sofort an meinen Ex denken, weil er dieses Parfum immer aufgetragen hatte. Ein Trigger ist also per se erst einmal nichts Schlimmes, sondern ist einfach.

Meistens werden Triggerwarnungen jedoch in Kontexten verwendet, in denen Betroffene durch den Trigger in retraumatisierende Situationen zurückversetzt werden (können). Der Anblick einer bestimmten Getränkemarke kann ein Gewaltopfer beispielsweise wieder in eine missbräuchliche Situation zurückversetzen, weil der Täter in solchen Situationen immer dieses Getränk zu sich nahm. Damit ist auch gleich gezeigt, das wirklich alles ein Trigger sein kann.

Montag, 3. Juni 2019

Rezension: Orbs (Orbs #1) von Nicholas Sansbury Smith

Wenn es den Film »Independence Day« als Buch gibt, dann ist es wohl »Orbs« von Nicholas Sansbury Smith. Und ich hätte darauf verzichten können.

»Es ist das Jahr 2061, und die Erde ist langsam, aber sicher unbewohnbar geworden. Die letzte Chance der Menschheit ist der Mars. In Vorbereitung auf die Mission lässt sich Dr. Sophie Winston mit ihrem Team in einem Biosphären-Habitat in den Rocky Mountains einschließen. Doch schon wenige Tage später sind die Wissenschaftler gezwungen, den Einschluss abzubrechen. Als sich die Türen des Habitats öffnen, stehen Dr. Winston und ihre Leute vor dem Nichts: die Menschen sind spurlos verschwunden, ebenso die Wasserreserven des gesamten Planeten. Stattdessen tauchen plötzlich überall mysteriöse, blau leuchtende Kugeln auf. Kugeln, die ein tödliches Geheimnis bergen ...«
(Quelle: Verlag)