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Ich bin zusammen mit einer Freundin unter die Podcaster gegangen. Wir quatschen rund um SFF und unsere wolligen Projekte. Zum Podcast geht es hier entlang!

Sonntag, 25. November 2018

Gestrickt: Rundstricken feat. GoT inspirierte Socken

Es ist wirklich lange her, seit ich das letzte Mal etwas zum Thema Stricken postete. Als ich herumfragte, was die Leute gern hätten, lautete die Antwort: Rundstricken oder meine Viserion-Socken. Also warum nicht beides? Daher erkläre ich euch in diesem Beitrag alles, was ihr benötigt, um Socken zu stricken.

Was ihr dafür bereits können müsst:
  • Rechte und linke Maschen
  • Maschenanschlag
Wie das geht, erklärte ich euch bereits hier. Und wenn ihr euch bis zum Ende durchgearbeitet habt, habt ihr eventuell selbst solche Socken:


Ihr lernt in diesem Beitrag also:
  • Maschenanschlag fürs Rundstricken
  • Rundstricken selbst
  • die einzelnen Teile einer Socke stricken
  • Zopfmuster
  • rechts und links geneigte Abnahmen
  • zweifarbig in Runden stricken

Als Mustergrundlage dient das Muster Drachenschwingen von Scarlet Plume auf ravelry. Verwendet habe ich die Wolle Schachenmayr Regia Poesie Color in den Farben blau und gelb-orange. Damit kann es losgehen!

Ihr braucht neben Wolle, die euch gefällt, nun noch ein Nadelspiel. Ein Nadelspiel besteht in der Regel aus 5 kurzen oder langen Nadeln, die an beiden Enden spitz sind. Für Socken nehme ich am liebsten die kurzen Nadeln.

Ein Nadelspiel mit den üblichen langen Nadeln mit einer kurzen zum Vergleich
(Aus irgendeinem Grund ist das Bild gedreht o.0)

Socken werden in der Regel mit vierfädigem oder sechsfädigem Sockengarn gestrickt und verbrauchen pro Paar etwa 100g. Das besteht zumeist aus Schurwolle und hat eine Stärke von 2,5. Dementsprechend dünn sollten auch eure Nadeln sein. Meine Wolle ist vierfädig.

Die einzelnen Teile einer Socke
Damit wir uns besser verstehen, erkläre ich euch hier nun, woraus eine Socke alles besteht.

1 - Das Bündchen
Das Bündchen wird mit rechten und linken Maschen gearbeitet (entweder 1-1 oder 2-2). Es ist zum einen sehr elastisch, sodass es für einen guten Sitz an der Wade sorgt. Zum anderen verhindert es, dass die Anschlagmaschen entweder durch das nachfolgende Muster verzogen werden (wie es zum Beispiel bei Zopfmustern wie dem für die Viserion Socken der Fall wäre) oder sich das Gestrick nach außen rollt, wie es bei glatt gestrickten Socken zum Beispiel der Fall wäre.

2 - Der Schaft
Der Teil, der an der Wade anliegt. Er kann glatt rechts oder mit Muster gestrickt werden.

3 - Die Fersenwand
Der Teil, der hinten an der Achillesferse anliegt. Auch er kann entweder glatt oder im Muster gestrickt werden.

4 - Die Ferse
Der spannende Teil! Der eigentlich gar nicht so schwer ist, nur blöd zu erklären. Ich versuche mein bestes. Ich stricke stets die klassischen Socken mit Käppchenferse.


5 - Der Spickel
Auch Zwickel. Er gibt der Socke die schöne Fußform

6 - Die Spitze
Auch hier stricke ich wieder die klassische Variante der Bandspitze. Ist sie erreicht, ist die Socke fertig! Es sei denn, man strickt toe to top, also von der Spitze an, aber das mache ich nicht.


Da wir jetzt mit dem Grundlegenden durch sind, kann es mit der eigentlichen Arbeit losgehen. Ran an die Nadeln!

Wie man in Runden strickt

1. Der Maschenanschlag zur Runde geschlossen
Der Maschenanschlag erfolgt hier im Prinzip wie beim Stricken in Reihen mit dem einzigen Unterschied, dass die Maschen auf vier von fünf Nadeln verteilt werden. Wichtig ist dabei, dass die Anschlagmaschen fest sind, sodass die Nadeln nicht einfach so rausrutschen und ihr nicht die ganze Zeit fünf Nadeln halten müsst. Daher nehmt ihr für den Anschlag dieses Mal die Nadeln weder doppelt noch dickere Nadeln. Gleichzeitig dürfen sie aber auch nicht zu fest sein, sodass ihr noch einstechen könnt.

Wie viele Maschen muss ich anschlagen?
Das schöne an Socken ist, dass sie wohl mit das am häufigsten Gestrickte sind, daher gibt es zahlreiche Tabellen zum Downloaden mit den Angaben für die verschiedenen Schuhgrößen. Zum Beispiel hier von Schachenmayr für Socken mit Käppchenferse und für verschiedene Garne. (Sollte der Link nicht mehr funktionieren, gebt mir bitte bescheid.) Ihr müsst lediglich eure Schuhgröße kennen, der Rest sagt euch die Tabelle.

Die Nadeln werden durchnummeriert, die erste Nadel, auf die Maschen angeschlagen werden, ist Nr. 1 und so weiter. Zur Runde geschlossen wird das ganze nun folgendermaßen.


Am Ende der vierten Nadel wird eine Masche mehr angeschlagen. Diese wird wiederum auf die erste Nadel übertragen und mit der zuerst angeschlagenen Masche zusammen gestrickt. Damit diese erste gestrickte Masche besonders fest wird, nehme ich dafür beide Fäden. Die folgenden Maschen werden wieder normal mit dem Arbeitsfaden gestrickt, einfach immer weiter in Runden. Nadel für Nadel. Der kurze Faden markiert den Rundenanfang.

Hier schließt sich das Bündchen an, das, wie bereits geschrieben, entweder mit einem 1-1 Rippenmuster oder einem 2-2 Rippenmuster gestrickt werden kann, also entweder eine Masche rechts, eine links oder jeweils zwei rechts und zwei links. Ist die gewünschte Höhe erreicht, schließt sich der Schaft an, der dann im gewünschten Muster oder einfach glatt rechts gestrickt werden kann. Nach ein paar Runden sieht das so aus:


Socken stricken

Das Bündchen habe ich ja nun bereits erklärt und der Schaft ist dann nicht weiter schwer. Kommen wir also zum ersten spannenden Teil:

Die Fersenwand
Wenn ihr euch so eine fertige Socke vorstellt, markiert der Rundenbeginn die Mitte direkt über der Ferse (nicht wundern, in dem Muster für die Viserion Socken ist das etwas anders, lasst euch davon nicht irritieren, das ist alles in der Anleitung erklärt). Die Fersenwand bildet sich aus Nadel 1 und 4, also den beiden Nadeln, die den hinteren Teil des Schafts stricken. Die Fersenwand kann entweder im Muster oder glatt rechts gestrickt werden.

Hat der Schaft die gewünschte Länge, strickt ihr die Runde zu Ende und dann noch einmal die Maschen von Nadel 1. Dann wendet ihr das Strickstück, strickt die 1. Masche, also die Randmasche, rechts und den Rest im Muster oder links, wenn ihr eine glatt rechte Fersenwand wollt. So strickt ihr die Maschen von Nadel 1 ab und weiter auch die Maschen von Nadel 4. Die letzte Masche auf Nadel 4 wird wieder rechts gestrickt. Nun habt ihr die Maschen von Nadel 1 und 4 auf einer Nadel. Wieder wenden und die erste und letzte rechts stricken, dazwischen im Muster oder glatt rechts.

Dadurch, dass ihr die Randmaschen in jeder Reihe rechts strickt, bilden sich kleine Knötchen. Die Fersenwand wird so hoch gestrickt, bis sich halb so viele Knötchen gebildet haben, wie Maschen auf der Nadel sind (oder bis ihr so viele Reihen gestrickt habt, wie Maschen auf der Nadel sind, ich finde es aber einfacher, die Knoten zu zählen).

Am Ende sieht das dann so aus:



Die Ferse
Lasst und ein wenig Fersenmagie betreiben! Wie bereits erwähnt, stricke ich die klassische Käppchenferse. Die geht folgenermaßen.

Die Maschen der Fersenwand, die nun auf der Nadel sind, werden dreigeteilt. Geht es nicht ganz auf, werden die überzähligen Maschen dem mittleren Teil zugegeben. Man kann sich die Trennstellen merken oder Maschenmarkierer auf die Nadeln hängen (ich nehme dafür entweder kleine Pappkringel oder einfach Schlüsselringe oder andere dünne Ringe). Auch das steht in den Tabellen, verwendet man jedoch andere Wolle, so ist das die Faustregel. Die Ferse wird glatt rechts gestrickt.

Die erste Reihe ist eine Hinreihe, also rechts. Es wird bis eine Masche vor der ersten Markierung gestrickt. Nun werden die letzte Masche des Mittelteils und die erste Masche des linken Teils nacheinander wie zum Rechtsstricken abgehoben und dann rechts verschränkt zusammen gestrickt. Die restlichen Maschen auf der linken Nadel so belassen und nicht stricken. Das Strickstück wenden, die soeben gestrickte Masche auf die rechte Masche übertragen, NICHT STRICKEN, und dann mit den restlichen Maschen normal links gestrickt fortfahren. Wieder bis eine Masche vor der Markierung stricken und die letzte Masche des Mittelteils und die erste Masche des linken Teils links zusammen stricken. Wieder die restlichen Maschen so belassen, das Strickstück wenden, die zusammen gestrickte Masche auf die rechte Masche übertragen, nicht stricken.

Falls verwendet werden die Maschenmarkierer nun nicht mehr gebraucht, da die Stellen, wo zusammengestrickt wird, nun automatisch durch kleine Lücken gekennzeichnet sind. Wieder bis zur Lücke stricken, eine Masche vor der Lücke aufhören und die beiden nächsten Maschen rechts verschränkt zusammen stricken. In der Rückreihe dasselbe.

Das ganze wird nun so lange fortgesetzt, bis alle Maschen in den beiden äußeren Teilen aufgebraucht sind. Die letzte Reihe ist eine Rückreihe. Das sieht dann so aus:


Der Spickel
Der Faden befindet sich nun auf der rechten Seite der Ferse. Die Fersenmaschen werden nun in einer Reihe rechts gestrickt, sodass wir uns am Ende der Fersenwand befinden. Hier werden nun wieder neue Maschen aus den Randmaschen aufgenommen. Faustregel: So viele Maschen aus jeder Seite der Fersenwand aufnehmen, wie anfangs auf einer Nadel angeschlagen wurden. Am besten macht sich das, wenn man dafür in die kleinen Knötchen einsticht. Nadel 2 und 3 werden dann wie gewohnt entweder im Muster oder glatt rechts abgestrickt, bis wir uns wieder vor der Fersenwand befinden. Hier werden erneut Maschen aufgenommen. Die Maschen der Ferse werden danach gleichmäßig auf Nadel 1 und  4 aufgeteilt, sodass sich der Rundenwechsel wieder in der Mitte der Ferse/der bald folgenden Fußsohle befindet.

Durch die Ferse haben wir nun aber ein paar Maschen zu viel. Die müssen nun wieder abgenommen werden und bilden damit gleichzeitig die Fußform. Das ist der Spickel. Dafür wird zunächst noch eine Runde gestrickt, Nadel 1 und 4 glatt rechts und Nadel 2 und 3 entweder im Muster oder glatt rechts. Der Spickel bildet sich auf Nadel 1 und 4.

In der nächsten Runde erfolgt die erste Abnahme. Dafür bis drei Maschen vor Ende von Nadel 1 stricken. Nun werden erneut zwei Maschen nacheinander wie zum rechts stricken abgehoben und dann rechts verschränkt zusammen gestrickt. Das ist eine links geneigte Abnahme (ssk, slip slip knit - abheben abheben stricken). Die letzte Masche wird rechts gestrickt. Nun werden wieder Nadel 2 und 3 gestrickt und es schließt sich Nadel 4 mit der nächsten Abnahme an. Dafür wird die erste Masche rechts gestrickt und die nächsten beiden rechts zusammen, was sich rechts geneigte Abnahme (k2tog, knit 2 together - stricke 2 zusammen) nennt. Der Rest wird glatt rechts gearbeitet.  Die beiden Abnahmearten sind hier noch einmal anschaulich erklärt zusammen mit den englischen Kürzeln dafür.

Nun kann man die Abnahmen entweder in jeder zweiten oder dritten Runde arbeiten, je nachdem wie man die Fußform haben möchte. Ich finde es schöner, wenn die Abnahmen in jeder dritten Runde gearbeitet werden. Insgesamt werden so viele Abnahmen gearbeitet, wie sich Maschen in der Ferse befinden. Für Größe 40 heißt das beispielsweise, dass die Ferse 12 Maschen hat. Das heißt, dass insgesamt 12 Abnahmen in 6 Abnahmerunden (plus der Zwischenrunden, in denen keine Abnahmen gearbeitet werden) gearbeitet werden. Auch das steht in den Tabellen.

Ist das ganze fertig, sieht das so aus:


Hier schließt sich nun der Fuß an, der sich in Ober- und Unterfuß aufteilt. Der Unterfuß wird auf Nadel 1 und 4 gearbeitet und glatt rechts gestrickt. Der Oberfuß bildet sich auf Nadel 2 und 3 und kann, wenn gewünscht, im Muster gearbeitet werden.

Die Spitze
Juchu, das Ende! In den Tabellen steht, bis zu welcher Länge man inklusive der Ferse stricken muss, bis die Spitze beginnt, was auch für alle Garne gleich ist, ebenso, in welcher Frequenz die Abnahmen gearbeitet werden. Das Muster kann über Nadel 2 und 3 der Spitze fortgesetzt werden oder die Spitze wird einfach glatt rechts gestrickt. Die Abnahmen funktionieren prinzipiell wie folgt.

Es wird bis zu den letzten drei Maschen von Nadel 1 gestrickt. Hier erfolgt nun ssk, die letzte Masche wird rechts gestrickt. Die erste Masche von Nadel 2 wird rechts gestrickt, dann k2tog, der Rest im Muster oder rechts. Nadel 3 wird nun ebenfalls rechts oder im Muster gestrickt bis zu den letzten drei Maschen. Dann ssk und die letzte rechts. Nadel 4: 1 re, k2tog, der Rest ebenfalls rechts.

Das ganze setzt sich nun mit der entsprechenden Zahl Zwischenrunden ohne Abnahmen fort, wie in den Tabellen steht, und geht so lange, bis nur noch 4 Maschen auf jeder Nadel sind. Das Abstricken erfolgt hier etwas anders und zwar folgendermaßen. Der Faden wird lang genug abgeschnitten. Dann braucht es eine Woll- oder Stopfnadel. Der abgeschnittene Faden wird eingefädelt und dann mithilfe der Nadel durch die Maschen geführt. Dann gut festziehen und auf der Innenseite der Socke gut vernäht und verknotet, sodass da nichts mehr locker werden kann. Und fertig ist die Socke! Wie die Spitze aussieht, habe ich ja bereits oben gezeigt.

Und jetzt der ganze Spaß noch einmal, wollen ja beide Füßchen warm sein ;P

Viserions cold dead wings

Ich empfehle, zuerst einmal ein ganz einfaches Paar Socken ohne Muster zu stricken. Es gibt eine Menge Garne, die allein durch ihre Farben schöne Muster bilden. Für das Tutorial habe ich beispielsweise Schachenmayr Regia Rainbow Color verwendet. Die Socken, die jetzt folgen, sind etwas frickelig, weil hierfür mit sechs Nadeln gearbeitet werden muss, und das finde auch ich teils etwas anstrengend. Also nicht unbedingt etwas für Anfänger.

Die Socken habe ich in memory of Viserion in Game of Thrones Season 7 gestrickt. Das Muster bildet sich durch zahlreiche kleine Minizöpfe, für die die sechste Nadel gebraucht wird. Es gibt spezielle Zopfnadeln, die sehr kurz sind und eine Ausbuchtung haben, auf denen die Maschen stillgelegt werden. Es tut aber auch eine weitere Spielnadel oder eine Rundstricknadel.

Gezopft oder gekreuzt wird prinzipiell, indem eine bestimmte Anzahl Maschen auf einer Extranadel abgehoben und dann vor oder hinter dem Gestrick stillgelegt werden. Dann wird eine weitere Anzahl Maschen gestrickt, bis die stillgelegten Maschen wieder in der regulären Strickfolge eingefügt und abgestrickt werden. Werden sie vor dem Gestrick stillgelegt, ergibt das einen links geneigten Zopf, dahinter einen rechts geneigten Zopf. Ein Zopf wird generell rechts (oder rechts verschränkt) gestrickt und die umliegenden Maschen links, sodass sich der Zopf schön hervorhebt.

Die Viserion Socken werden im Prinzip wie normale Socken auch gestrickt. Sie zweifarbig zu stricken, ist dabei keine allzu große Schwierigkeit, wenn man schon insgesamt 6 Nadeln zu meistern hat. Ich habe mit jeder Farbe fünf Runden gestrickt, ehe der Farbwechsel erfolgt, mit insgesamt 20 Maschen für das Bündchen (das Bündchenmuster ist in der oben verlinkten Anleitung gegeben).

Der Schaft hat insgesamt 8 Farbstreifen (das waren, wenn ich mich nicht irre, entweder eine halbe oder eine ganze Wiederholung des Musters für den Schaft), bis sich die Fersenwand und die Ferse anschließen. Fersenwand und Ferse habe ich einfarbig gestrickt und erst ab dem Spickel wechseln sich die Farben wieder ab. Das Muster habe ich auch über die Spitze hinweg fortgesetzt, das geht ganz gut.

Ich habe die Angewohnheit, bei paarigen Sachen wie Socken oder Stulpen beide Teile nicht ganz gleich zu stricken, hat dann einen individuellen Touch. So habe ich bei der einen Socke mit Gelb begonnen und eine gelbe Ferse gestrickt, und bei der anderen dasselbe mit blau.

Der Farbwechsel beim Rundstricken ist im Prinzip nicht viel anders als beim Reihenstricken, nur dass der Faden nicht in jeder Runde mitgenommen wird, vorausgesetzt die einzelnen Farbstreifen sind nicht allzu breit. Ist ein Farbstreifen zu Ende und erfolgt am Rundenbeginn der nächsten Runde der Wechsel zur anderen Farbe, nimmt man einfach beide Fäden und strickt die erste Masche mit beiden Fäden und setzt dann die nächsten Runden mit der neuen Farbe fort. Der andere Faden bleibt so lange unbeachtet. Die erste Masche mit zwei Fäden zu stricken, hat zum Effekt, dass an dieser Stelle keine Lücke entsteht. Im Muster fällt das nicht sonderlich groß auf und auf der Innenseite des Gestricks stört das kleine Stück losen Fadens auch nicht weiter.

Innenseite

Außenseite, der Runden- und Farbwechsel fällt kaum auf und wirkt nur minimal verschoben
Tja, und das war es im Prinzip auch schon. Nun, »schon«. Die Viserion-Socken haben mich wegen der drölfzig Zöpfe einige Nerven gekostet. Aber das Ergebnis lohnt sich! Ich habe übrigens mit dem Muster für den Schaft dann noch ein paar Handstulpen gestrickt. Zusammen ist das ziemlich awesome!

Ich wünsche euch also viel Spaß beim Nachstricken und viel Erfolg! Ich hoffe, ich konnte alles verständlich erklären. Hier könnt ihr das Projekt bei Ravelry adden.

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