Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Podcast

Ich bin zusammen mit einer Freundin unter die Podcaster gegangen. Wir quatschen rund um SFF und unsere wolligen Projekte. Zum Podcast geht es hier entlang!

Mittwoch, 18. September 2019

Rezension: The Broken Earth Trilogy (#1-#3) von N.K. Jemisin



»For all those who have to fight for the respect that everyone else is given without question.«
The Fifth Season

Das ist eine Rezension, vor der ich mich tatsächlich gedrückt habe, einfach weil ich das Gefühl habe, den Büchern nicht gerecht werden zu können. N.K. Jemisin hat mit ihrer »Broken Earth Trilogy« als erste Woman of Color dreimal hintereinander den Hugo Award für das beste Werk gewonnen, und in meinen Augen ist das absolut berechtigt.

Die »Broken Earth Trilogy« erzählt die Geschichte Essuns, welche den Mörder ihres Sohns und den Entführer ihrer Tochter mitten durch das Ende der Welt jagt: ihren eigenen Ehemann. Die Reihe erzählt auch die Geschichte der jungen Frau Syenite, welche gerade ihren Platz in der Welt findet und sich mit ihren von der Allgemeinheit verhassten magischen Kräften aussöhnt, nur um alles von ihrem mächtigen Mentor auf den Kopf gestellt zu sehen. Und die Trilogie erzählt auch die Geschichte der jungen Damaya, welche aufgrund ihrer Magiebegabung von ihrer Familie verstoßen wird und sich in viel zu jungen Jahren einen Platz in der Welt erkämpfen muss.

Freitag, 6. September 2019

DIY: Glückliches Regenbogenschaf Stulpen


Der Winter naht! Und das mit großen Schritten. Zeit, wieder einmal die wärmere Wolle und die dickeren Projekte hervorzuholen. Da ich mich vor kurzem mit den Umweltaspekten von Wolle beschäftigt habe, konnte ich natürlich nicht umhin kommen, auch ein paar der Garne auszuprobieren, die ich auf diesem Wege fand. Das erste war das schöne Garn vom Finkhof, welches 100% kbT zertifizierte Schurwolle ist. Eben Wolle vom absolut glücklichen Regenbogenschaf! Ich entschied mich für einen 100g Strang naturweißer Wolle und ein 100g Strang bunter Wolle. Und so entstand dieses einfache, aber doch effektvolle Stulpenpaar, um das es in diesem Beitrag gehen soll. Aus den insgesamt 200g entstehen locker mindestens 2 Stulpenpaare (sogar mehr, wenn der Schaft kurz wird) oder ein Stulpenpaar oder ein Paar Söckchen (ebenfalls, wenn der Schaft etwas kürzer wird), auf die sich das folgende Muster auch anwenden lässt.

Diese Wolle ist bis auf die Färbung naturbelassen, das heißt, sie ist rauer als die handelsübliche Superwash Wolle. Zudem hat sie keine Beimischungen, wie das sonst bei Sockenwolle der Fall ist. Das ist anfangs vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, hält aber auf jeden Fall warm wie bolle!

Donnerstag, 29. August 2019

Meine Feel Good Bücher


Manche Bücher verdienen einfach einen besonderen Platz im Regal. Sei es, weil sie die Lieblingsbücher sind, sei es, weil ich so verrückt bin und tausend verschiedene Ausgaben von Tolkiens Büchern sammle, obwohl immer dasselbe drin steht (überwiegend jedenfalls), oder sei es, weil es ganz besondere Wohlfühlbücher sind. Seit einer kleinen Weile habe ich ein solches Regal, dem ich immer mal wieder neue Herzensstücke hinzufüge. Wohlfühlbücher sind für mich Bücher, die ich immer wieder lesen kann und weiß, dass sie mich auch in meinen Tiefphasen wieder aufheitern können. Das ist auch der Grund, warum ich sie mit kleinen Doodles in meinem therapeutischen BuJo verewige, damit ich in einer solchen Phase einfach fix nachschlagen kann, zu welchem Buch ich denn greifen könnte. In diesem Beitrag möchte ich euch diese Bücher vorstellen.

Freitag, 23. August 2019

Rezension: Evie and the Animals von Matt Haig

»Some people talk to animals. Not many listen though. That is the problem.«
- A.A. Milne

Der britische Autor Matt Haig ist unter anderem für seine Bücher über psychische Gesundheit bekannt. Doch seit längerem setzt er sich auch für den Umweltschutz ein und unterstützt die junge Aktivistin Greta Thunberg in ihrem Bestreben, die Politiker der Welt endlich zu einer zielführenden Klimapolitik zu bewegen. Nun hat er ihr sein erstes Buch zum Thema Umwelt und Artenschutz gewidmet: »Evie and the Animals« erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das mit Tieren sprechen kann und diese Fähigkeit nutzt, um sich für deren Wohl einzusetzen.

Evie hat die besondere Fähigkeit, Tiere nicht nur zu verstehen, sondern auch mit ihnen reden zu können. Schon lange hat sie sich mit den Tieren ihrer Nachbarschaft angefreundet und erfährt so, was ihnen alles durch den Menschen zustößt. Der Schulhase beispielsweise erzählt ihr, dass er von der Direktorin aus dem Wald entführt wurde. Dass sie ihn darauf befreit und wieder im Wald aussetzt, bringt sie in einige Schwierigkeiten. Doch der Ärger beginnt erst dann so richtig, als ein kleiner Junge in das Löwengehege des örtlichen Zoos fällt und sie hinterher springt, um ihn vor den Löwen zu retten.

Freitag, 16. August 2019

Die #WitcherWochen - Gemeinsamer Readalong der Hexer-Romane anlässlich der kommenden Netflix Serie


Viele unter euch kennen sicherlich die Hexer-Bücher des polnischen Autors Andrzej Sapkowski, in denen er die Geschichte des Hexers Geralt erzählt, der mit einem silbernen und einem stählernen Schwert sowohl gegen ordinäre Monster als auch die Monster in Menschengestalt kämpft. Und wer sie nicht kennt, hat vielleicht aber schon einmal von der Witcher-Trilogie des polnischen Spieleentwicklers und Puplishers CD Projekt gehört, die auf den Büchern basiert. Die einen hassen die Spiele, die anderen lieben sie; ich gehörte zu letzteren. (Wer sich insgesamt 600€ für Spiel und Grafikkarte zusammen spart, um Teil 3 spielen zu können … Na ja, ich sag nichts mehr :D) Nun hat Netflix angekündigt, die Bücher in einer Serie umsetzen zu wollen, und ich finde, das ist der perfekte Zeitpunkt, mir mal wieder die Bücher zur Brust zu nehmen. Und gemeinsam mit anderen macht das gleich noch mehr Spaß. Findet ihr nicht auch?

Darum rufe ich die Witcher Wochen ins Leben, ein Readalong, in dem wir die Romane zusammen (wieder)entdecken. Eingeladen sind alle, die Lust dazu haben, gemeinsam mit Geralt und seinen Freunden auf Monsterjagd zu gehen. Es kann selbstredend auch quer eingestiegen werden.

Donnerstag, 15. August 2019

Rezension: Zorngeboren (Empirium-Trilogie #1) von Claire Legrand

Ich greife nur sehr selten zu Jugendbüchern, weil ich oft nicht warm werde mit einigen der gängigsten Tropes solcher Romane. Als ich die Anfrage erhielt, ob ich »Zorngeboren« von Claire Legrand für Literatopia rezensieren möchte, dachte ich nicht zweimal über die Zielgruppe nach, sondern sagte zu. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Roman ist der fesselnde Auftakt der vielversprechenden »Empirium«-Trilogie.

Die Welt von Avitas wird von einer Prophezeiung überschattet: Zwei Königinnen, getrennt durch ein Jahrtausend, eine von ihnen die verehrte Sonnenkönigin, die andere die verhasste Blutkönigin. Doch wer ist wer?
Rielle zeigt besondere magische Kräfte: Die Beherrschung aller Elemente, wo sonst jeder Magiebegabte nur eines beherrschen kann. Um zu beweisen, dass sie die Sonnenkönigin ist und nicht die Blutkönigin, muss sie sich einem Tribunal stellen und unter Beweis stellen, dass sie ihre Kräfte nur zum Wohl des Königreichs einsetzen wird.
Ein Jahrtausend später wird man sich ihrer jedoch nur als Blutkönigin erinnern. Eliana schlägt sich mit kleinen (und nicht so kleinen) Gaunereien durch die Gossen der Stadt, um ihre kleine Familie zu ernähren. Unversehens gerät sie jedoch ins Visier des feindlichen Engelkaisers Corien, der mehr über sie und ihre Vergangenheit zu wissen scheint, als sie selbst. Doch nicht nur er weiß, dass sie eine zentrale Rolle in der Prophezeiung spielt.

Mittwoch, 14. August 2019

Dunkle Jahreszeiten Challenge

Ich habe mal wieder eine Challenge ausgebuddelt, die vielversprechend und dabei auch ganz entspannt klingt. Also so, wie ich es eigentlich mag. Mal sehen, wie viel Durchhaltevermögen ich dieses Mal habe *hüstel* Die Dunkle Jahreszeiten Challenge stammt von angeltearz und ich kopiere hier mal ganz frech einfach die Regeln und Aufgaben.

Montag, 5. August 2019

Fäden for Future: Zum Umweltaspekt von Wolle


Werbehinweis: In diesem Beitrag finden sich Links zu Shops. Dies sind keine Affiliate-Links, ich verdiene also kein Geld damit, indem ich sie verlinke. Außerdem gibt es keine versteckten Abofallen, ihr seid auch nicht zum Kauf verpflichtet, wenn ihr darauf geht. Ganz normale Links also.

Triggerwarnung: Ich gehe auf Tierquälerei (Mulesing) ein, poste aber keine konkreten Bilder davon.

Viele tolle Wolle und doch erstaunlich viel Leid

Das Thema Umweltschutz wird immer präsenter, denn es ist höchste Eisenbahn. Wir haben mittlerweile 5 nach 12 und es muss jetzt sofort gehandelt werden. Ich hoffe mal, dass das vielen meiner Leser*innen bewusst ist, weshalb ich da jetzt nicht tiefer darauf eingehen möchte. Stattdessen möchte ich mich in diesem Post mit den Umweltaspekten von Handarbeiten befassen. Dazu hatte bereits meine Freundin Augurey auf Twitter und StoryHub einige Informationen zusammengetragen. Sie hat mir erlaubt, das alles in diesem Blogpost noch einmal zu veröffentlichen. Vielen Dank dafür!

Kleiner Hinweis, falls ihr es nicht mitbekommen habt: Ich habe einen Twitteraccount für meine Handarbeiten gestartet. Ihr findet ihn unter WooldragonDE. Da gibt es dann hoffentlich auch ab nächstem Jahr einen offiziellen Shop mit Handarbeiten.

Sonntag, 28. Juli 2019

Rezension: Das Erbe der Seher (Die Licanius-Saga #1) von James Islington


Manche Autor*innen haben das Glück, zunächst im Selbstverlag tätig zu sein und dann von einem großen Verlag entdeckt zu werden. So erging es auch James Islington mit seinem Debüt »Das Erbe der Seher«, der Auftakt seiner klassischen Epic Fantasy Trilogie »Die Licanius-Saga«.

»Der Auftakt zur Licanius-Saga - das neue magische Epos in der Tradition der großen Fantasy-Bestseller von Robert Jordan und Raymond Feist!

In Feuer und Blut endete vor 20 Jahren die Herrschaft der Auguren, mächtige Magier mit seherischen Fähigkeiten. Jene, die ihnen dienten – die Begabten – wurden nur verschont, weil sie sich dem rigiden neuen Gesetz unterworfen haben, das ihre Macht beschränkt.
Der junge Begabte Davian und seine Freunde wachsen in einer Welt auf, die sie verachtet und strengstens überwacht. Doch als Davian herausfindet, dass er über die bei Todesstrafe verbotene Magie der Seher verfügt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles für immer verändern werden.
Denn im Norden regt sich ein Feind, den man zu lange besiegt glaubte …

James Islingtons Fantasy-Saga nahm zunächst Australien im Sturm ein; nun schickt sich "Das Erbe der Seher" an, die Welt zu erobern!«
(Quelle: Verlag)

Dienstag, 23. Juli 2019

Rezension: Wandernde Himmel von Hao Jingfang


Science Fiction aus China ist im Kommen. Eine aufstrebende junge Frau ist ebenfalls unter den zahlreichen neuen Namen, die auch im europäischen Buchmarkt ihre Fans finden. Hao Jingfang schrieb mit »Wandernde Himmel« einen wunderbar zarten und einfühlsamen Roman über die Frage: »Wie wollen wirHimmel leben?«

»Zwei Gesellschaften und eine große Frage:
Wie wollen wir leben?
2096: Die Erde hat eine Kolonie auf dem Mars gegründet, um neuen Lebensraum zu erschließen. Doch die will unabhängig sein: Während die Mars-Bewohner den Raubtierkapitalismus der Erde verdammen, halten die Erdenmenschen den roten Planeten für ein System unkontrollierter Alleinherrschaft. Zur Verständigung zwischen den Völkern sendet der Mars hundert Jahre später einige Jugendliche auf die Erde – darunter auch die kürzlich verwaiste Luoying, eine Enkelin des Mars-Machthabers. Ihr Bruder bleibt zurück. Fünf lange Jahre dauert es, bis die nun erwachsene Frau den loyalen und erfolgreichen Rudy in der roten Heimat wiedersieht. Die Weltenwanderin Luoying muss sich entscheiden: Für oder gegen das starre System - mit möglicherweise tödlichen Konsequenzen nicht nur für sie selbst.«
(Quelle: Verlag)

Sonntag, 30. Juni 2019

DIY: Luftig fruchtige Melone Sommersöckchen


English note: The important parts are in the chart. The pattern works toe up and top down, with every cuff, gusset and toe. Choose what you want.

Sommer, Sonne, Sonnenschein und frisches Obst! Sommer kann echt toll sein. Bis auf den Fakt, dass das einfach kein Wetter für kuschelige Wollsocken ist. Oder doch? Aber sicher! Socken kann man IMMER stricken! Ich habe hier für euch ein luftiges Muster mit dem Sommergarn Tutti Frutti Color in der Farbe Wassermelone von Regia. Pro Socke gibt es einen Verbrauch von ca. 20-50g je nach Fußgröße und Länge des Schafts. Durch den hohen Baumwollanteil im Garn hält die Wolle die Füße schön kühl, während sie gleichzeitig die Wärme gut draußen hält. Ich stricke mit einem 2,5 Nadelspiel.

Das Muster funktioniert top down und toe up, mit jedem Zeh, Ferse, Spickel und Bündchen. Ich gehe hier davon aus, dass du bereits Socken stricken kannst. Falls nicht, habe ich hier eine Basisanleitung für top down Socken mit Käppchenferse und Bändchenspitze.

Die linke Socke habe ich toe up gestrickt und mit einem gehäkelten Picot Rand versehen.

Das ist die Strickschrift für das Muster
Achtung! Ich habe in der Anleitung nur die Musterreihen angegeben. Zwischen jeder Musterreihe kommt eine Reihe/Runde komplett rechts gestrickter Maschen. Das Muster hat einen Rapport von 3 Maschen und 6 Reihen/Runden, sodass es leicht auch für größere Füße angepasst werden kann.
Attention! I've written down only the pattern rows/rounds. Knit every stitch for one row/round between the pattern rows/rounds. Repeat the pattern every 3 stitches and 6 rows/rounds.

toe up mit gehäkelten Picot Rand

Klassisch top down

Und jetzt viel Spaß beim Nachstricken! Es ist erlaubt, fertige Produkte zu verkaufen, ich bitte aber darum, mich beim Verkauf zu erwähnen und zur Anleitung zu verlinken. Die Anleitung selbst darf nicht verkauft werden! Danke!

Freitag, 14. Juni 2019

Und noch ein Wort zu Triggerwarnungen


Ich befürchte fast, dass dieses Thema mittlerweile den Allermeisten auf die Nerven geht, zumal auch ich schon ein, zwei Worte dazu auf meinem Blog verloren habe. Es gibt da aber dennoch ein paar Kleinigkeiten, die mir zum Thema Triggerwarnungen in Romanen unter den Nägeln brennen.

Zunächst einmal die Frage danach, was ein Trigger überhaupt ist. Als Trigger (englisch für Auslöser)  wird in der Psychologie ein Schlüsselreiz bezeichnet, der den oder die Betroffene*n in eine bestimmte Situation zurückversetzt. Grundsätzlich kann das alles sein, ein bestimmtes Geräusch oder ein Geruch beispielsweise. Rieche ich beispielsweise ein ganz bestimmtes Parfum, muss ich unweigerlich sofort an meinen Ex denken, weil er dieses Parfum immer aufgetragen hatte. Ein Trigger ist also per se erst einmal nichts Schlimmes, sondern ist einfach.

Meistens werden Triggerwarnungen jedoch in Kontexten verwendet, in denen Betroffene durch den Trigger in retraumatisierende Situationen zurückversetzt werden (können). Der Anblick einer bestimmten Getränkemarke kann ein Gewaltopfer beispielsweise wieder in eine missbräuchliche Situation zurückversetzen, weil der Täter in solchen Situationen immer dieses Getränk zu sich nahm. Damit ist auch gleich gezeigt, das wirklich alles ein Trigger sein kann.

Montag, 3. Juni 2019

Rezension: Orbs (Orbs #1) von Nicholas Sansbury Smith

Wenn es den Film »Independence Day« als Buch gibt, dann ist es wohl »Orbs« von Nicholas Sansbury Smith. Und ich hätte darauf verzichten können.

»Es ist das Jahr 2061, und die Erde ist langsam, aber sicher unbewohnbar geworden. Die letzte Chance der Menschheit ist der Mars. In Vorbereitung auf die Mission lässt sich Dr. Sophie Winston mit ihrem Team in einem Biosphären-Habitat in den Rocky Mountains einschließen. Doch schon wenige Tage später sind die Wissenschaftler gezwungen, den Einschluss abzubrechen. Als sich die Türen des Habitats öffnen, stehen Dr. Winston und ihre Leute vor dem Nichts: die Menschen sind spurlos verschwunden, ebenso die Wasserreserven des gesamten Planeten. Stattdessen tauchen plötzlich überall mysteriöse, blau leuchtende Kugeln auf. Kugeln, die ein tödliches Geheimnis bergen ...«
(Quelle: Verlag)

Donnerstag, 30. Mai 2019

DIY: Nightsky Handysocke

Nachdem ich es das erste Mal in meinem Leben geschafft habe, den Bildschirm eines Smartphones zu zerschmettern, war es Zeit, mir mal wieder eine Handysocke anzuschaffen. Für die Nightsky Handysocke habe ich Restwolle eines anderen Projekts verwendet, es reicht also weniger als ein Knäuel dafür (abhängig von der Gerätegröße). Ich habe mich für das Griddle Stitch Muster entschieden, da es recht simpel ist, aber gerade mit der gewählte Wolle einen tollen Effekt ergibt. Die Socke wird in Runden gehäkelt.

Die Wolle:
  • Stellina von Lana Grossa
  • 10 x 10 cm: 20M 26 R mit einer Nadelstärke von 5-5,5
  • 40% Schurwolle, 35% Viskose, 25% Polyamid
  • 50g = ca. 160m
  • Farbe 009 schwarz
Griddle Stitch Muster:
Das Muster wird abwechselnd mit festen Maschen und Stäbchen gehäkelt. Auf eine feste Masche wird ein Stäbchen gehäkelt und auf einem Stäbchen eine feste Masche.

Nützliche Videos:
·         Fäden vernähen:
·         Krokodilschuppen:


Du brauchst:

  • 1 Knäuel Lana Grossa Stellina in der Farbe 009
  • Häkelnadel 3,5
  • 1 Knopf
  • Wollnadel
  • Maschenmarkierer oder kurzer Wollfaden in Kontrastfarbe zum Markieren des Rundenbeginns

Abkürzungen

  • M: Masche
  • Km: Kettmasche
  • Lm: Luftmasche
  • fM: feste Masche
  • Stb: Stäbchen

Anleitung:
  • 36 Lm (oder so viel, um den nötigen Umfang zu erreichen, für die Abschlusskanten, aber auf jeden Fall ein Vielfaches von 6)), mit einer Km in die erste Lm zur Runde schließen, dabei darauf achten, dass die Kette sich nicht verdreht
  • 1. Rd: 36 fM
  • 2. Rd: [1 fM, 1 Stb] x18 (36)
  • 3. Rd: [1 Stb, 1 fM] x18 (36)
  • 4. Rd: 1 Lm (das erschafft das Knopfloch), [1 fM, 1 Stb] x17 (36)
  • 5. Rd: [1 Stb, 1 fM] in die Lm, [1 Stb, 1 fM] x17 (36)
  • Rd. 1 & 2 so lange wiederholen, bis das Smartphone in die Socke passt, und noch ein paar Runden mehr häkeln, da das Knopfloch über dem Handy liegen muss, ende mit einer 2. Rd
  • Mein Handy hat auf der Rückseite einen Fingersensor, also habe ich auf entsprechender Höhe noch ein Loch gehäkelt.



Abschlusskanten

  • Die Socke wird mit einer Reihe fM durch jeweils zwei gegenüber liegende Maschen geschlossen
  • Dazu zunächst 6 Km, um zu einer der Längskanten zu kommen
  • 14 fM, 1 Lm wenden
  • Picotkante: [2 fM, 3 Lm, Km in Maschenglied der 2. fM] x6, 2 fM
  • Faden abschneiden, Ende vernähen

Die obere Abschlusskante wird durch eine Reihe Drachenschuppen (auch Krokodilstich) gebildet

  • Stb an beliebiger Stelle (dazu 1 Schlinge um die Nadel, Umschlag, in Lm der Anschlagkette einstechen und 1 Stb häkeln), Stb in selbe M = V-Stich, 1 Lm, 2 M überspringen, 1 Stb
  • [1 Lm, V-Stich, 1 Lm, 1 Stb] x5, mit Km in 1. Stb enden
  • Dies bildet die Basisrunde, nun kommen die Schuppen
  • 3 Lm, 4  Stb um 1. Stb der Basisrunde, 1 Lm, 5 Stb um 2. Stb der Basisrunde, Km in 3 Stb der Basisrunde
  • [5 Stb um 1. Stb des V-Stichs, 1 Lm, 5 Stb um 2. Stb des V-Stich, Km in nächstes Stb der Basisrunde] x5

Lässt man die Lm weg, werden die Schuppen runder.

Abschluss

  • Faden abschneiden, Knopf auf der Innenseite auf Höhe des Knopflochs anbringen, alle Fäden vernähen

Viel Spaß beim Nachhäkeln!

Hier geht es zur ravelry Projekt Seite. Wenn ich es schaffe, füge ich noch einen PDF Download hinzu.


Hieraus gehäkelte Objekte dürfen verkauft werden, wenn auf die Anleitung und mich als Designerin verwiesen wird. Die Anleitung darf nicht ohne meine Erlaubnis kopiert und verkauft werden.

Montag, 20. Mai 2019

Rezension: Wolfswahn (Schwarzes Blut 2 #3, Schwarzes Blut #6) von Melanie Vogltanz


Alles muss ein Ende haben (leider) und so auch die »Schwarzes Blut«-Reihe von Melanie Vogltanz und mit ihr auch Alfios Geschichte. Ein bisschen wehmütig stimmt es mich ja schon, aber was bleibt, ist die Erinnerung an viele tolle Lesestunden.

»Wien im Jahr 1921: Nach Jahren ohne Kontakt findet Dante seinen Schöpfer Alfio in einer Wiener Irrenanstalt wieder. Der Hemykin Alfio hat jegliche Erinnerung an sein altes Leben verloren, sogar seine eigenen Fähigkeiten sind ihm fremd geworden. Was ihm seit ihrer Trennung widerfahren ist, das kann er nicht sagen. Das einzige Indiz: eine ominöse Tätowierung auf seinem Arm. Gemeinsam mit einer Expertin für Unsterblichenkrankheiten suchen die beiden Wolfswandler nach Alfios verlorener Vergangenheit und decken dabei Ungeheuerliches auf. Am Ende muss Alfio sich nicht nur seinem größten Feind, sondern auch seinem schlimmsten Albtraum stellen. Die Zeit der Flucht ist endgültig vorüber!«
(Quelle: Verlag)

Freitag, 17. Mai 2019

Rezension: Masken und Spiegel (Drúdir #2) von Swantje Niemann

Wer nach deutschsprachigem Steampunk sucht, ist bei Swantje Niemann auf jeden Fall gut beraten. »Masken und Spiegel« ist mittlerweile der zweite Band um den magiebegabten Zwerg Drúdir, welche ursprünglich im Selbstverlag erschien und mittlerweile ein zauberhaftes Heim in der Edition Roter Drache gefunden hat.

»Nach einem teuer erkauften Triumph versucht Drúdir vergeblich, wieder in seinem alten Leben heimisch zu werden. Als sich auch noch herausstellt, dass er bei seinen zwergischen Landsleuten im Norden nicht länger sicher ist, reist er ins Herz des Kontinents, um dort Jathrades Elytti zu finden – den Mann, von dem er Kontrolle über seine nekromantischen Fähigkeiten zu lernen hofft. Doch in Ch’Ashvaenta, der Stadt, in der die Menschen ihre Gesichter hinter prachtvollen Masken und ihre Vergangenheit hinter Lügen und Auslassungen verbergen, ist nichts wie erwartet.

Als Drúdir ankommt, ist Jathrades Elytti tot – womöglich ermordet. Auf der Suche nach dem Mörder lässt sich Jathrades‘ Tochter, die junge Maskenmacherin Nodia, mit gefährlichen Verbündeten ein. Ehe die beiden es sich versehen, haben Nodia und Drúdir sich in ein Netz aus Lügen, Rache und Verdächtigungen verstrickt, aus dem sie sich nur befreien können, wenn sie herausfinden, welches Geheimnis Jathrades fünfzehn Jahre lang so sorgsam gehütet hat.«
(Quelle: Verlag)

Freitag, 3. Mai 2019

Rezension: Arrival – Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes von Ted Chiang


Aufmerksam wurde ich auf »Arrival – Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes« von Ted Chiang durch, man ahnt es bereits, die Verfilmung der titelgebenden Geschichte des Kurzgeschichtenbandes (welche ironischerweise eigentlich mit »Geschichte deines Lebens« betitelt ist). Nachdem der Film zu einen meiner absoluten Lieblinge zählt, war für mich klar, dass ich auch die literarische Vorlage dazu lesen musste. Umso mehr freue ich mich, dass der Golkonda-Verlag mir nun die Möglichkeit dazu bot.

»Geschichten, die ein ganzes Universum enthalten: Die Wahrheit über den Turmbau zu Babel; der folgenreiche Erstkontakt mit einer außerirdischen Spezies; die Verzweiflung angesichts des Verlusts eines unersetzlichen Menschen; ein Zeitreiseabenteuer der anderen Art; und ein bestürzender Ausflug an die Grenzen des wissenschaftlich Machbaren ...

Kein anderer Science-Fiction-Autor hat in den letzten zwanzig Jahren auch nur ansatzweise so viel Begeisterung ausgelöst wie Ted Chiang. Kein anderer Science-Fiction-Autor wurde für ein so schmales Werk mit mehr Preisen ausgezeichnet. Nun liegt endlich auch auf Deutsch ein Auswahlband mit seinen Erzählungen vor.«
(Quelle: Verlag)

Dienstag, 30. April 2019

Lesemonat April 2019

Als hätte ich es letzten Monat schon geahnt, war das ein sehr holpriger und zehrender Monat. Der Unibeginn war sehr holprig und leider mit sehr viel Belastung verbunden. Hinzu kamen (und kommen) Unterhaltsstreitigkeiten sowie eine Anzeige wegen Stalking und Beleidigung. Also ich habe sie aufgegeben, nicht ich wurde angezeigt. Und das alles nur wegen einer verschissenen Rezension von vor über einem Jahr ... Nein, kein schöner Frühlingsbeginn für mich.

Auf der anderen Seite habe ich einige gute Bücher gelesen und viele Handarbeiten fertig gestellt. Und noch mehr Ideen! Weil ich keinen Bock hatte, mich mit dieser Unterhaltssache zu beschäftigen, habe ich mich damit abgelenkt, eine Gewerbeanmeldung zu planen. Ist leider in Deutschland echt schwer, mit einem Hobby nebenher ein paar Kröten zu verdienen. Aber die Idee sitzt seit Monaten in meinem Kopf fest und ich denke, dass ich sie zu Beginn des nächsten Jahres umsetzen werde. Ich brauche leider etwa 200€ Startkapital, was eine Menge Geld für mich ist. Ich tu mich noch ein bisschen schwer mit einem Spendenlink, aber ich habe eine Amazon Wunschliste angelegt, falls ihr wollt.

Samstag, 20. April 2019

Rezension: Berg der Macht (Berg der Macht #1) von Robert Corvus

© und Quelle: Verlag
»Berg der Macht«, so lautet der Titel des neuen Reihenauftakts von Robert Corvus. Dass es ein Reihentitel war, erschloss sich mir zwar erst während des Lesens, aber das sei zunächst dahin gestellt.

»Der Granit des Bergs Ianapat verleiht dem Adel ewiges Leben. Der Preis dafür: die Trennung der Seele vom Körper, denn unsterblich sind nur Geister. Die Adelshäuser sind dem Willen jener Geister unterworfen. Nach den Launen der Unsterblichen fechten sie ihre Fehden aus – und besiegeln Bündnisse mit Heiraten. Doch die Grafentochter Semire von Schneegrund will beweisen, dass mehr an ihr von Nutzen ist als nur die Hand, die sie einem Baron reichen kann. Währenddessen tritt der Maler Quilûn in den Dienst des Tiefen Hauses Schneegrund. Unversehens wird er zu einer Figur im Machtkampf der Herrschenden. Seine Stellung könnte das Tor zur Gerechtigkeit und Freiheit für alle sein ... «
(Quelle: Verlag)

Freitag, 5. April 2019

Lesung: Verfluchtes Blut - Souverän liest die Spatzenmami der Phantastik Julia Lange aus ihrem Fantasy Roman »Blutgesang«.


Verfluchtes Blut
Souverän liest die Spatzenmami der Phantastik Julia Lange aus ihrem Fantasy Roman »Blutgesang«.

Gelassen sitzt Julia Lange bereits auf ihrem Platz und beginnt, dem Publikum ihren neuen Roman »Blutgesang« vorzustellen. Da wird auch elegant einer etwas zu spät kommenden Bloggerin (die auf gar keinen Fall ich war, niemals!) in der ersten Reihe zugewunken.

Der Roman erschien Februar 2019 bei Droemer Knaur und stand auf der diesjährigen SERAPH Longlist für das beste Buch. Midea ist die Stadt der schönen Künste, doch das sogenannt verfluchte Blut, das Menschen zu unkontrollierbaren Wutanfällen führt, sorgt für große Probleme. Wie sollte es anders sein, ist auch der Protagonist Valerian davon betroffen. Er muss fliehen, um dem Gefängnis zu entgehen, und stolpert dabei in eine weit größere Sache, als anfänglich gedacht. So verspricht es uns der Klappentext.

Auf der Messe verlaufen solche Veranstaltungen zumeist immer gleich und recht klassisch als Wasserglaslesung ab, nur unterschieden darin, ob der oder die Autor*in seinen oder ihren Job beherrscht oder eben nicht. Julia kann es.

Informativ bereitet sie ihre Lesung auf, indem sie zunächst den einen Protagonisten vorstellt und eine repräsentative Stelle liest und das dann mit der zweiten Protagonistin wiederholt. Das Publikum lauscht aufmerksam, auch wenn die Reihen nicht unbedingt voll gedrängt sind. Neugierde auf das Buch weckt die Lesung allemal.

Ich habe zwar ein wenig die obligatorischen Spatzen vermisst, die einfach zu Julia dazu gehören, freue mich aber jetzt auf jeden Fall noch mehr auf den Roman! Alles in allem also eine gelungene Lesung.

Die Veranstaltung: Juli Lange liest aus Blutgesang, Moderation: Julia Lange, Messegelände, 21.3.2019, 12.30 Uhr
Das Buch: Julia Lange: Blutgesang. Droemer Knaur, München 2019, 384 Seiten, 12,99 Euro, E-Book 10,99 Euro

Sonntag, 31. März 2019

Lesemonat März 2019

Ein aufregender Monat! Zum Einen war da natürlich die Buchmesse, zu der meine Berichte aktuell nach und nach online gehen. Wer sich also dafür interessiert, was ich alles dort erlebt habe, kann dort vorbei schauen. Hier nur in aller Kürze, dass es sehr aufregend, sehr anstrengend und sehr schön gewesen war. Sieht man einmal vom Panikanfall am Samstag inmitten einer Menschenmenge ab, das war eher ungeil. Zumal das mir den ganzen restlichen Tag ruiniert hat, an dem ich auch noch Paolini traf. Soziophobie und Buchmesse sind halt nicht unbedingt kompatibel. Darüber hinaus traf ich aber viele tolle Menschen und hatte tolle Veranstaltungen besucht.

Apropos Soziophobie. Ich hab nämlich keinen Bock mehr, mir mein Leben von der Schnieptröte diktieren zu lassen. Also war ich gleich auf zwei Demos. Am 23. hatte ich es leider aufgrund der Panik nicht zur Demo in Leipzig geschafft, dafür war ich aber etwa zwei Wochen vorher auf einer gegen Artikel 13 und die Woche darauf auf einer Fridays For Future Demo. Dabei Hörbuch zu hören, hat sich für mich als gute Methode erwiesen, um der Nervosität entgegen zu wirken, dass sie sich gar nicht erst bis zur Angst, gar Panik steigert. Ich bin nur leider so unendlich frustriert von der Politik, wenn ich sehe, wie sehr die Demonstranten da mit allen Mittel diskreditiert werden. Ich warte immer noch auf meine 450€ Demogeld ... Trotzdem oder gerade deswegen: Geht wählen! Schaut euch genau an, wer da für Artikel 13 gestimmt hat und findet starke Gegenstimmen. Vielleicht können wir ja doch noch etwas retten!

Bis dahin kuriere ich mir erst mal meine Messeseuche aus und hoffe, dass es nächste Woche nicht allzu eklig damit wird. Uni geht wieder los ... Muffensausen, ik hör dir trapsen.

Samstag, 30. März 2019

Lesung: Tolkien Meets Steampunk - Swantje Niemann liest auf der Leipziger Buchmesse aus ihrem Roman Drúdir 2


Tolkien meets Steampunk
Swantje Niemann liest auf der Leipziger Buchmesse aus ihrem Roman Drúdir 2

Was wäre, wenn eine Welt wie Tolkiens Mittelerde eine industrielle Revolution erleben würde, fragte sich Autorin Swantje Niemann. Und schwupps, war die Idee zum magiebegabten Zwerg Drúdir entstanden. So berichtet sie den gespannt lauschenden Zuschauern am Sonntag der diesjährigen Leipziger Buchmesse.

Freitag, 29. März 2019

Rezension: Vom Einsamen Emoeinhorn Erna, das wie alle sein wollte von Alex Simm


Mit Gedichten verbindet mich eine seltsame Hassliebe. In der Schule (und eigentlich auch im Studium) habe ich Gedichtinterpretationen auf Note gehasst und dennoch habe ich immer ziemlich gut dabei abgesahnt. Privat lese ich sie aber durchaus gerne, besonders, weil ich finde, dass gerade in Gedichten die Schönheit und Kunstfertigkeit der Sprache zur Geltung kommt. Und wenn dann noch eine humoristische Komponente dazu kommt … Long story short: Ich konnte zu den traurigen Balladen »Vom Einsamen Emoeinhorn Erna, das wie alle sein wollte« von Alex Simm einfach nicht nein sagen.

»Eine Sonne mit Burnout, ein adipöses Walross, das Germany’s Next Topmodel werden möchte und ein trauriges Emoeinhorn mit Gewichtsproblemen – allerlei befremdliche Gestalten tummeln sich in Alex Simms Balladen. Erzählende Lyrik mit Hintersinn und Witz zu den Problemen unserer Zeit – und natürlich alles andere als traurig!
Kaum eine Schülergeneration, die nicht wenigstens eine Ballade in der Schulzeit auswendig lernen musste. Ob „Erlkönig“, „Zauberlehrling“, „Glocke“ oder „Bürgschaft“, „John Maynard“ oder „Herr von Ribbeck“. Balladen gehören zu den faszinierendsten Dichtungen. Aber Balladen von Schnapsdrosseln, Schluckspechten, Hipster-Sündenböcken oder fleischfressenden Pflanzen, die Veganer werden wollen?
Alex Simm gibt den Zeiterscheinungen des 21. Jahrhunderts eine absurde Gestalt. Ob Schönheitsideale, Ernährungsverhalten, Medienkonsum oder andere Fragen balladesk überzeichnet werden: Simms komische Dichtungen berühren, weil sie unser eigenes Leben spiegeln.«
(Quelle: Verlag)

Dienstag, 26. März 2019

Rezension: Was ist schon normal? (The Spinster Club #1) von Holly Bourne


© und Quelle: Verlag
Jugendromane und Contemporary sind nicht unbedingt mein Hauptlesegebiet. Gleichzeitig halte ich aber stets nach Romanen Ausschau, die psychische Krankheiten thematisieren. Da konnte wohl auch ich nicht um »Was ist schon normal?«, Teil 1 des Spinster Clubs, von Holly Bourne herumkommen. Zumal sich die Reihe und auch dieser Band mit feministischen Themen im Kontext des alltäglichen Lebens einer Jugendlichen auseinandersetzt.

»Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls!
Alles, was Evie will, ist normal zu sein. Und sie ist schon ziemlich nah dran, denn immerhin geht sie wieder zur Schule, auf Partys und hat sogar ein Date. Letzteres entpuppt sich zwar als absolutes Desaster, dafür aber lernt sie dadurch Amber und Lottie kennen, mit denen sie den Spinster Club gründet. Doch schafft sie es auch, mit ihren neuen Freundinnen über ihre Krankheit zu sprechen?«
(Quelle: Goodreads)

Montag, 25. März 2019

Rezension: Wolfswut (Schwarzes Blut 2 #2, Schwarzes Blut #5) von Melanie Vogltanz

Aus irgendeinem Grund mag ich Charaktere, die arg vom Schicksal gebeutelt sind. Wahrscheinlich daher kein Wunder, dass ich mittlerweile ein großer Fan der »Schwarzes Blut«-Reihe von Melanie Vogltanz bin. Alfio hat es wirklich nicht leicht, und das ändert sich auch nicht in »Wolfswut«, dem zweiten Roman, der ihm gewidmet ist.

»New Orleans im Jahr 1909: Der Hemykin Alfio schlägt sich im wahrsten Sinne des Wortes durch. Als Ringkämpfer bestreitet er seinen Lebensunterhalt, wobei ihm seine Fähigkeiten als Wolfsmensch helfen, um schnell zu heilen und dem Publikum eine entsprechende Show zu liefern. Mit Opium hält er die Bestie, die in seinem Inneren schlummert, im Zaum, bis eines Tages ein Unbekannter auftaucht, der offenbar selbst übermenschliche Fähigkeiten mitbringt. Für Alfio beginnt eine Zeit der ungewöhnlichen Boxkämpfe, der unerklärlichen Voodoo-Rituale und der unvermeidlichen Erkenntnisse über einen Erzfeind.
In den Sümpfen lauert das Böse, das nur auf Alfio gewartet hat. Aber die Welt ist nun mal nicht fair – ganz besonders nicht für Unsterbliche.«
(Quelle: Goodreads)

Mittwoch, 20. März 2019

Rezension: Das Erbe der Sterne (Riesen-Trilogie #1) von James P. Hogan

Ich mag meine Science Fiction sehr wissenschaftsbasiert. Vielleicht daher nicht verwunderlich, dass ich früher oder später über den SciFi-Klassiker »Das Erbe der Sterne« von James P. Hogan stolpern musste. Der Roman ist der Auftakt einer mehrbändigen Reihe, die Ende der 70er erstmalig erschien.

»In einer felsigen Höhle auf dem Mond wird eine Leiche in einem roten Raumanzug entdeckt. Niemand weiß, wer der Mann ist. Niemand weiß, woher er kam. Niemand weiß, wer oder was ihn umgebracht haben könnte. Als Wissenschaftler die Leiche daraufhin genauer untersuchen, stellen sie fest, dass der verblichene Raumfahrer 50.000 Jahre alt ist. Er wurde also zu einer Zeit geboren, als es weder die Raumfahrt noch menschliches Leben auf der Erde gab. Es ist das größte Rätsel in der Geschichte des Universums.«
(Quelle: Goodreads)

Dienstag, 19. März 2019

Die kleinen Kniffe der Handarbeiten

Kleine Sidenote: Mir ist bei der Vorbereitung dieses Posts leider mein Handy abgeschmiert und mit ihm die meisten Bilder, die ich vorbereitet hatte. Ich habe im Moment noch keinen ordentlichen Ersatz auftreiben können, daher wird dieser Beitrag leider bis auf Weiteres weitestgehend unbebildert bleiben müssen. Ich hoffe, ich kann sie noch nachtragen.

Wer, wie ich, sich schon einige Jahre mit Handarbeiten die Zeit vertreibt, hat mit der Zeit ein paar hilfreiche Kniffe parat, um sich die Arbeit zu erleichtern. In diesem Post möchte ich euch ein paar meiner Kniffe verraten.

Montag, 11. März 2019

Rezension: Die Gabel, die Hexe und der Wurm (Geschichten aus Alagaësia: Eragon #1) von Christopher Paolini

Es gab mal eine Zeit, da waren die Eragon-Bücher von Christopher Paolini meine Lieblingsbücher. Ich bin zwar mittlerweile älter geworden und weiß, dass sie durchaus ein paar Schwächen haben, der der Nostalgie-Faktor der Jugend bleibt dann doch. Daher war es durchaus eine große Freude, als ich hörte, dass Paolini mit »Die Gabel, die Hexe und der Wurm« erneut nach Alagaësia zurückkehrt.

»Es ist ein Jahr her, dass Eragon aus Alagaësia aufgebrochen ist auf der Suche nach dem geeigneten Ort, um eine neue Generation Drachenreiter auszubilden. Jetzt kämpft er mit unendlich vielen Aufgaben: Er muss einen riesigen Drachenhorst bauen, Dracheneier bewachen und mit kriegerischen Urgals, stolzen Elfen und eigensinnigen Zwergen zurechtkommen. Doch da eröffnen ihm eine Vision der Eldunarí, unerwartete Besucher und eine spannende Legende der Urgals neue Perspektiven.

Dieser Band enthält drei neue Geschichten aus Alagaësia und führt Eragon an den Beginn eines neuen Abenteuers. Außerdem enthüllt das Buch Auszüge aus der Biografie der unvergesslichen Kräuterhexe und Weissagerin Angela … geschrieben von Angela Paolini, der Schwester des Autors, die ihn zu dieser Figur inspiriert hat.

Illustriert mit vier neuen Originalzeichnungen des Autors!«
(Quelle: Verlag)

Donnerstag, 28. Februar 2019

Lesemonat Februar 2019

Ich war einmal so frei, letzten Monat ausfallen zu lassen, weil ich es zunächst einfach vergessen und dann schlicht keine Lust zum Nachholen hatte. War auch nicht so viel passiert. Dafür diesen Monat. Mehr oder weniger zumindest. Ich habe mir nämlich mein zweites Tattoo stechen lassen. Nichts besonderes, für mich bedeutet es aber eine ganze Menge. Ein Semikolon auf meinen Narben auf dem linken Unterarm wurde es.

Des weiteren war dies der Monat der Messevorbereitungen. Ich habe jetzt endlich Visitenkarten für den Blog, woohoo! Bei der Erstellung hat mir Anja sehr geholfen, vielen Dank, aber auch eure Replies auf Twitter <3 Bei der Literatouristin Bianca habe ich außerdem die Aktion Buchbloggerbande gefunden, für die ich beschlossen habe, ein kleines Häkelprojekt zu beginnen. Ich dürfte genug Wolle und Band haben, um ein paar Bänder mehr zu machen. Wenn ihr mich also auf der Messe trefft, sprecht mich einfach auf ein Bändchen an! Die Wolle hat mir übrigens netterweise auch Anja spendiert.

Des Weiteren gibt es nun bei meinen Rezensionen mögliche Trigger, die auf das entsprechende Buch zutreffen können. Diese Listen erheben bei weitem nicht den Anspruch der Vollständigkeit und sind vor allem das, was ich beim Lesen herauslesen konnte. Teilweise haben auch die entsprechenden Autor*innen auf ihren Seiten Listen mit Triggerwarnungen bereitgestellt, die ich, soweit mir bekannt, übernommen habe. Außerdem weiß ich nicht, ob ich jemals bei allen Rezensionen, die bisher auf diesem Blog erschienen sind, die Trigger werde nachtragen können. Viele liegen einfach zu weit zurück, als dass ich mich im Detail daran erinnern kann, und manche werde ich auch nicht noch einmal lesen.

Und zum Schluss: Wenn dieser Post erscheint, bin ich gerade im Konzert bei der Musik von Game of Thrones. Das wird so cool! Freue ,mich schon riesig darauf!

Mittwoch, 27. Februar 2019

Das Fantasy-Programm der Leipziger Buchmesse 2019

Da ist es also wieder so weit und die Leipziger Buchmesse eröffnet demnächst ihre Tore. Nachdem ich letztes Jahr krankheitsbedingt aussetzte, ich mittlerweile aber etwas stabilier bin, will ich es erneut wagen und mich ins Getümmel stürzen. Das Programm ist riesig und ich habe das Gefühl, dass es dieses Jahr noch mehr im Bereich Fantasy geworden ist, da es anscheinend zwei Fantasy Lesebühnen gibt. Das macht das Koordinieren echt spannend. Aber meine Highlights stehen schon fest: Christopher Paolini kommt auf die Messe! Und einen Herrn der Ringe Leseabend wird es auch geben! Oh mein Gott, ist das toll! Da werdet ihr mich also auf jeden Fall antreffen. Am Freitag habe ich auf der Messe selbst gar nicht so viel vor, werde mich aber wahrscheinlich einfach an Anjas Fersen heften. Ansonsten fidnet ihr alle Termine, die ich wahrnehmen möchte, in der unten beigefügten Tabelle. Rot markiert sind die, wo ich wahrscheinlich dabei sein werde, alle anderen sind weitere spannend klingende Veranstaltungen rund um die Fantasy. Viel Spaß beim Schmökern!

Ihr dürft mich ruhig ansprechen, wenn ihr mich antrefft, aber bitte bedenkt, dass ich an Soziophobie leide und mich allzu viele Menschen (und auf der Messe werden es sowas von viel zu viele sein) im besten Falle nervös, im schlimmsten panisch machen. Bitte nehmt darauf rücksicht, sollte ich sehr angespannt wirken.

Da die Einbindung der Tabelle immer nicht so cool aussieht, gibt's hier noch mal den Link zum Draufklicken.

Montag, 18. Februar 2019

Rezension: Age of War (Legends of the First Empire #3) von Michael J. Sullivan


Mittlerweile ist Mitternacht schon lange vorbei, ich las soeben »Age of War« von Michael J. Sullivan aus und … ich vergoss eine Menge Tränen dabei. Nicht nur metaphorische wohlgemerkt. Ich habe Rotz und Wasser geheult. Und jetzt habe ich eine Menge Redebedarf. Denn normalerweise weine ich nie beim Lesen. Überhaupt lasse ich mich nur sehr selten zu irgendeinem äußeren Äquivalent einer Emotion beim Lesen hinreißen. Aber das hier muss jetzt einfach raus. (Spoiler: Lest alles von diesem Autor!)

Persephone weiß, dass der Fane hinter ihr her ist. Nun ist die Festung Alon Rhist die einzige Überlebenschance der Rhune, die sich selbst Menschen nennen, doch die Festung ist noch immer Fest in der Hand der Fhrey. Zum Glück sind Nyphron und seine Galantianer bei ihnen und Nyphron ist nach dem Tod seines Vaters der rechtmäßige Fürst von Alon Rhist. Dieser weiß die schiere Masse der Rhune geschickt einzusetzen, um die Besatzung von Alon Rhist davon zu überzeugen, ihrem bisherigen, recht ungeliebten Anführer den Rücken zu kehren und zu Nyphron überzulaufen – der die Festung in die Hände des Keenig der Rhune übergibt, Persephone. Innerhalb der schützenden Mauern der Fhrey-Festung können sie mit Unterstützung der dortigen Schmieden dringend benötigte Waffen und Rüstungen schmieden, um gegen die Armee des Königs der Fhrey, die die Menschen Elben nennen, zu bestehen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Und ob Waffen, selbst wenn sie aus Eisen sind, gegen die Kunst genannte Magie der Fhrey bestehen können? Persephone weiß, dass das Überleben der gesamten menschlichen Rasse auf dem Spiel steht.

Sonntag, 3. Februar 2019

Gestrickt: Temperaturschal 2019

Das Jahr ist jung und die Temperaturen frostig. Die perfekte Gelegenheit, um einen Schal zu beginnen! Aber nicht irgendeinen, sondern einen Temperaturschal. Falls du dich jetzt fragst, was das sein soll, sein unbesorgt: So ging es mir vor einem Monat ebenfalls.

Ein Temperaturschal ist im Prinzip nichts weiter als ein bunter Schal, der durch seine vielen Farben den Temperaturverlauf an eine Ort über einen bestimmten Zeitraum hinweg anzeigt, üblicherweise über ein Jahr. Damit sieht er toll aus, ist superleicht selbst zu stricken und ist ausgesprochen individuell. Schließlich sind die Temperaturen überall gleich. In diesem Beitrag möchte ich dir vorstellen, wie ich an die ganze Sache heranging.

Sonntag, 20. Januar 2019

Rezension: Guides - Die erste Stunde von Robison Wells

Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

»Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
(Quelle: Goodreads)

Freitag, 4. Januar 2019

Rezension: Terra von T.S. Orgel

Egal ob nun über Land oder interplanetar: Ware muss transportiert werden. Die Trucker steuern dann eben statt Lastwagen Weltraumkonvois. In ihrem Roman »Terra« erzählt das Autorenduo Tom und Stephan Orgel die Geschichte eines ebensolchen Konvois, welcher sich soeben auf dem Weg vom Mars zur Erde befinden. An Bord: eine ungeahnte Gefahr für die Menschheit.

»In der Zukunft hat sich die Erde in ein ökologisches Wrack verwandelt. Der Mond ist ein einziges Bergwerk, und alle Hoffnungen liegen nun auf der Besiedlung des Mars. Dessen Terraforming ist in vollem Gange, und mit Raumfrachtern werden die Rohstoffe des roten Planeten abtransportiert. Jak ist Mechaniker an Bord eines dieser vollautomatischen Frachter, der gerade mit zwei Millionen Tonnen Erz auf dem Weg zur Erde ist. Was er nicht weiß: Einer der Container ist vollgestopft mit Bomben. Und auch Jak hat ein paar Geheimnisse zu verbergen. Für ihn und seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um nichts weniger geht als um das Schicksal des Planeten Erde …«
(Quelle: Goodreads)

Donnerstag, 3. Januar 2019

Lesemonat Dezember 2018 und Jahresrückblick

Am Tag von Tolkiens 127. Geburtstag gibt es endlich meinen Jahresrückblick. Bevor ich aber zu einer Menge Statistiken komme, eine kleine Erinnerung an den Geburstagstoast. Heute Abend um 9 Ortszeit ist es Brauch in der Tolkien-Community, sich nach Westen zu wenden und mit den Worten »The Professor!« einen Toast auf Tolkien auszusprechen. Wer ist dabei?

Ein kleines Vögelchen Update habe ich auch. So langsam lebt sich Legolas, mein neues Vögelchen, ,hier ein. Gestern hatte ich Möhren gekauft und den beiden das Grünzeug gegeben. Elrond knabberte natürlich bald daran. Legolas hat heute seinen ersten Bisschen genommen, und das macht mich gleich doppelt froh, weil er bisher so gut wie jedes Leckerli ignoriert hat, das ich ihm angeboten habe. Es wird, es wird!

Im Dezember gab es so gut wie keine Rezensionen, weil ich noch eine Menge Altlasten aus November abarbeiten musste, es aber dank Weihnachten und damit der vollen Dröhnung Familie ziemlich schlecht um meine Gesundheit stand. 2018 war dahingehend ohnehin ein ziemlich verrücktes, aufregendes und nervenaufreibendes Jahr. Ich will (hoffentlich zeitnah) noch einen eigenen Post dazu schreiben.

Kommen wir jetzt aber zu meinem Jahr in Büchern 2018. Ich habe ein wenig anders gezählt als Goodreads, also fix mein Statistik-Büchlein gezückt und die Zahlen zusammen gezählt! Insgesamt habe ich 103 Bücher gelesen (das mach 8,6 pro Monat) und 13 abgebrochen. Zusammen ergibt das 39.539 Seiten, als 3295 pro Monat. Das ist allerdings nur einen Tick mehr als letztes Jahr, wo Goodreads für mich 39.030 Seiten zählt. Das heißt also mehr sehr kurze Bücher, was vor allem auf den Februar fällt. Dort hatte ich nämlich stolze 15 Bücher gelesen auf 3116 Seiten, also im Schnitt 207,73 Seiten pro Buch. Durchschnittlich habe ich alle gelesenen Bücher mit 3,59 bewertet.

Auch 2018 habe ich wieder hauptsächlich neuere Bücher gelesen (mit Ausnahme Pearl, Sir Orfeo und Sir Gawain and the Green Knight von 1400 in der Bearbeitung von Tolkien, gibt einen lustigen Ausreißer in der Statistik.) Dieses Jahr gibt es aber kaum Streuung, so gut wie alle Bücher sind Neuerscheinungen, was sich auf auf meinem SuB bemerkbar macht. Das Jahr schließe ich mit 144 Büchern ab, begonnen habe ich mit 110. Ich möchte unbedingt damit aufräumen (und muss ohnehin Geld sparen), daher noch mal der Hinweis auf mein Sub-Projekt 2019.



Insgesamt habe ich 151 Bücher zu insgesamt 694,90 erstanden, also pro Buch 4,60. Ups. An und für sich bin ich doch ein Sparfuchs und habe im Schnitt günstige Bücher erstanden. Aber die Masse ... Zumal, wenn ich mir drei Vollpreis Sanderson-Bücher erstehe und die jeweils signieren lasse, fällt das halt doch sehr ins Gewicht. im Februar stöberte ich zum einen sehr viel in der kostenlosen Ecke der Amazon eBooks und zum anderen war ich dort In London und Oxford und holte einmal im Forbidden Planet den Staubsauger heraus. Wenn man schon mal in London ist, kann man auch Bücher shoppen gehen. Wir hatten übrigens genau deswegen nur leichtes Gepäck mitgenommen, um auf dem Rückflug genug Platz für die Bücher zu haben, ahem.


Die gelesenen Bücher verteilen sich wie folgt:

Die Bücher im Detail:

Und über die Autoren:

Ich lese also überwiegend erwachsene High Fantasy, aber mittlerweile auch verstärkt Science Fiction. Mein Lieblingsformat sind Taschenbücher. Die Romane, die ich lese, sind im Schnitt von mittlerer Länge (ich habe zwar dieses Semester tatsächlich ein Modul zur Statistik, aber ich hab eine ziemliche Aversion dagegen, ich werd's mit also an dieser Stelle verkneifen, da irgendwas auszurechnen!). Am liebsten lese ich außerdem in der Originalsprache und etwas mehr männliche Autoren als Frauen. Der überwiegende Teil der gelesenen Damen und Herren stammt aus Europa und Nord Amerika, dort vor allem Deutschland und den USA. An POC habe ich dieses Jahr vor allem Cixin Liu und Nnedi Okorafor gelesen, mit letzterer allerdings keine guten Erfahrungen gemacht.

Zu meinen Highlight dieses Jahres gehören neben Brandon Sanderson, Martin und Tolkien (surprise!) auch wieder einige tolle Neuentdeckungen. So konnte ich mich ausgesprochen für Marie Brennans Lady Trent Reihe erwärmen, ebenso für Todd Lockwoods Sommerdrachen. Beide Reihen sind auf meine Feel Good Bücherliste gelandet, zu der ich vielleicht auch einmal etwas bloggen könnte. Absolut begeistern konnte mich auch Cixin Lius Remembrance of Earth's Past Reihe. Schwere Hard SciFi Kost und definitiv nicht für jeden was, aber genau mein Ding. Ich freue mich schon, mich nächstes Wahr The Wanderin Earth und Ball Lightning anzunehmen, die beide bereits auf meinem SuB warten. Eine weitere Neuentdeckung war auf jeden Fall Michael J. Sullivan, über den ich noch gar nicht groß gebloggt habe, dessen Romane aus der Welt Elan mich aber absolut begeistern konnten, vor allem seine Legends of the First Empire, wo bereits der dritte Band auf meinem SuB wartet.

Aktuell lese ich ürbrigens noch immer Fire & Blood von George R.R. Martin, und auch wenn ich kaum 100 Seiten von über 700 bisher geschafft habe, zähle ich es eiskalt zu meinen Jahreshighlights 2018. Es ist wirklich faszinierend, wenn auch keine leichte Kost.