Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
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Mittwoch, 4. Oktober 2023

Rezension: Mitternacht von Christoph Marzi

Christoph Marzi gehörte in meinen Jugendjahren zu meinen Lieblingsautoren. In den letzten Jahren musste ich jedoch feststellen, dass seine Uralten Metropolen leider nicht gut gealtert sind. Aber wie sieht es mit seinen neueren Werken aus? Also schnappte ich mir „Mitternacht“ und begab mich erneut nach London.

Nicholas lebt ein typisches Stundentenleben: Irgendwie über die Runden kommen, mal dieser, mal jener schlecht bezahlte Stundentenjob und generell das Leben locker sehen. Umso mehr wirft es ihn aus der Bahn, als er sich plötzlich in einem alternativen London wiederfindet und dann auch noch lernen muss, dass in diesem London die Geister der Verstorbenen verweilen, bis in der Welt der Lebenden sich niemand mehr an sie erinnert und sie verblassen. Jemand im Verborgenen versucht jedoch, aus dem Reich der Toten heraus Einfluss auf die Welt der Lebenden zu nehmen und Nicholas mit seiner Fähigkeit, zwischen den Welten zu wechseln ist vielleicht der einzige, der die Geschehnisse zum Guten wenden kann.

Samstag, 20. April 2019

Rezension: Berg der Macht (Berg der Macht #1) von Robert Corvus

© und Quelle: Verlag
»Berg der Macht«, so lautet der Titel des neuen Reihenauftakts von Robert Corvus. Dass es ein Reihentitel war, erschloss sich mir zwar erst während des Lesens, aber das sei zunächst dahin gestellt.

»Der Granit des Bergs Ianapat verleiht dem Adel ewiges Leben. Der Preis dafür: die Trennung der Seele vom Körper, denn unsterblich sind nur Geister. Die Adelshäuser sind dem Willen jener Geister unterworfen. Nach den Launen der Unsterblichen fechten sie ihre Fehden aus – und besiegeln Bündnisse mit Heiraten. Doch die Grafentochter Semire von Schneegrund will beweisen, dass mehr an ihr von Nutzen ist als nur die Hand, die sie einem Baron reichen kann. Währenddessen tritt der Maler Quilûn in den Dienst des Tiefen Hauses Schneegrund. Unversehens wird er zu einer Figur im Machtkampf der Herrschenden. Seine Stellung könnte das Tor zur Gerechtigkeit und Freiheit für alle sein ... «
(Quelle: Verlag)

Montag, 9. April 2018

#notjustsad: Minusgefühle von Jana Seelig

© und Quelle: Verlag

Warnung! Im Folgenden wird die psychische Erkrankung Depression behandelt, damit verbunden auch u.a. Suizidalität und SVV.

»Die Depression aber ist ein mieses Arschloch, das auch vor den größten Verantwortungen im Leben nicht halt macht.« (S. 109)

2015 schrie Jana Seelig in die Welt hinaus, was es heißt, an einer Depression erkrankt zu sein, einer Krankheit, die als Volkskrankheit Nr. 1 gilt und über die noch immer so viel Unwissen und Falschwissen kursiert, dass auch heute noch ein großer Nachholbedarf besteht. Ihr Buch »Minusgefühle – Mein Leben zwischen Hell und Dunkel« trägt seinen Teil zu dieser Aufklärung bei.

Donnerstag, 7. September 2017

Rezension: Grünes Gold (Die Schwertfeuer-Saga #3) von Robert Corvus

Ein letztes Mal ertönt »Hammerschlag!«, der Schlachtruf der Söldnerlegion des Schwertfeuers. Mit »Grünes Gold« schließt Autor Robert Corvus seine Dark Fantasy Reihe der Schwertfeuer-Saga ab.

Dieses Mal geht es für die Legion in den wilden Dschungel. Dort sollen sie für eine aufstrebende Baronie die Eingeborenen vertreiben. Sie stoßen jedoch auch von Seiten der Siedler der Baronie auf Ablehnung und schnell wird ihnen klar: Hier geht es um mehr als nur Landeroberung. Der Dschungel hat mehr Schätze als nur grüne Jade zu bieten. Besonders Eivora entwickelt ein Interesse, diese Schätze zu bergen. Auch wenn sie dabei nicht nur sich, sondern auch ihre Legion in Gefahr bringt.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Rezension: Die Magie der Namen von Nicole Gozdek

Mit seinem Namen wurde einem Menschen auch seine Seele gegeben, sagten sich bereits die alten Germanen. Und den Spruch »Nomen est omen« kennt sicher jeder. Namen haben eine Bedeutung, vielleicht auch eine gewisse Macht. Nicole Gozdek hat das in ihrem Jugendfantasy-Roman »Die Magie der Namen« auf die Spitze getrieben und Namen mächtige Magie zugeschrieben.

Zu Beginn ihres Lebens sind alle Menschen bloße Nummern. Wenn sie sechzehn Jahre alt werden, wird ihnen ihr Name verliehen, der ihr ganzes weiteres Leben bestimmt. Denn wer einen Namen bekommt, wird durch die Namenmagie erst wirklich zu einer Persönlichkeit. Nummer 19 träumt davon, ein großer Name zu werden. Als seine Namenzeremonie kommt und er den Namen Tirasan Passario bekommt, ist er jedoch enttäuscht. Niemand scheint den Namen zu kennen und wirklich etwas hat sich durch die Namenmagie auch nicht verändert. Wer ist Tirasan Passario? Tir und seine Freunde brechen zum großen Namensarchiv auf, um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen.

Montag, 26. Juni 2017

Rezension: Drachenmahr von Robert Corvus

Robert Corvus ist für düstere Fantasy immer zu haben – sowie für angenehme Standalones im Meer der überproportionierten, regalfüllenden Epen. Mit »Drachenmahr« tischt er einen weiteren solchen Roman auf, Magie und Action kommen hier nicht zu kurz. Und das alles vor der Kulisse eines furchterregenden Drachens!

Seit vielen Jahren lebt die Stadt Koda im Schatten der Kathedrale. Ebenjene beherbergt einen schrecklichen Drachen, zugleich Tyrann und Gefangener der Stadt. Er wird gefürchtet, doch gleichzeitig auch verehrt, denn ohne seine Magie könnte die von einem undurchdringlichen Moor umgebene und von rachsüchtigen Geistern bedrohte Stadt nicht überleben. Zarria, Gardistin der Wache, will einen Mord aufklären, wird dabei jedoch immer tiefer in den Sumpf der Intrigen der Herrschenden gezogen. Bald schon erkennt sie, dass im Zentrum des Intrigennetzes der Drache steht. Mit ihm steht und fällt alles.

Mittwoch, 29. März 2017

Rezension: Schattenkaiser (Schattenkaiser #1) von Christoph Hardebusch

Es gibt für alles ein erstes Mal. Zählt man die Kurzgeschichte nicht dazu, die ich vor Jahren mal in einer Anthologie gelesen habe, war »Schattenkaiser« von Christoph Hardebusch für mich ein erstes Mal. Im Nachhinein betrachtet wäre es vielleicht doch besser gewesen, als erste Lektüre des Autoren zu den »Sturmwelten« zu greifen.

Das Imperium der Menschen, das sich um die Metropole Anthanopolis gebildet hat, bildet seit vielen Jahren eine unbezwingbare Macht. Doch lange Jahre des Erfolgs und der Übermacht haben das Reich schwach werden lassen. Der Kaiser ist paranoid und die Feinde regen sich. Als der Kaiser einen Fehler nach dem anderen begeht, wittern sie ihre Stunde. Sie regen sich in den Schatten und rütteln an den Grundfesten des Imperiums. Doch in den Schatten lauern weitaus größere Gefahren, die nun ebenfalls ihre Stunde gekommen sehen.

Sonntag, 19. März 2017

Rezension: Feuer der Leere von Robert Corvus

Robert Corvus mausert sich allmählich zu einem von mir sehr gern gelesenen Autor. Mit der Schwertfeuer-Saga bin ich bereits in eine seiner Fantasy-Welten abgetaucht, mit »Grauwacht« ging es in die Science-Fantasy und nun verschlugen mich die Zeilen in seinen Science-Fiction-Roman »Feuer der Leere«.

Der Weltraum der Zukunft ist hart und unerbittlich. Die Erde wurde vor Jahrtausenden zerstört, die letzten Menschen ziehen als Nomaden in einem Raumschiffschwarm durch das All und ernten Planeten zur Nahrungsgewinnung ab, während sie von feindlichen Lebensformen verfolgt werden. Im Schwarm weilt auch die SQUID, ein Raumschiff, das eigentlich eine fremdartige Lebensform ist. Die Menschen an Bord der SQUID, die sie Mutter nennen, verändern sich auf seltsame Weise. Ugrôn, einer der Bewohner der SQUID, scheint auf eine ganz einmalige Weise verändert zu sein, da er eine besondere Verbindung zu Mutter hat – eine Verbindung, die ihn Wege eingehen lässt, die kein Mensch zuvor gegangen ist.

Freitag, 10. März 2017

Freitagsprobe: Die Magie der Namen von Nicole Gozdek

Quelle und ©: Verlag
Bücher, die irgendwas mit meinem Studium zu tun haben, interessieren mich immer. Auf »Die Magie der Namen« von Nicole Gozdek hatte ich allerdings schon ein Auge geworfen, bevor ich mein Wahlfach Onomastik (Namenkunde) belegt hatte. Danach war es allerdings noch einmal um ein vielfaches interessanter. Hier wird den Menschen mit der Verleihung ihrer Namen nicht nur ihre Seele gegeben, wie es in germanischer Zeit Brauch war, sondern gleich ihre ganze Identität, ihr komplettes Leben.

Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ...
[Quelle: Klappentext, Verlag] 

Freitag, 27. Januar 2017

Rezension: Söldnergold (Schwertfeuer-Saga #1.5) & Weißes Gold (Schwertfeuer-Saga #2) von Robert Corvus & Papego getestet

»Hammerschlag!«, ertönt erneut der Schlachtruf der Legion des Schwertfeuers. Dieses Mal sogar im Doppelpack, denn zusammen mit dem zweiten Teil der Schwertfeuer-Saga »Weißes Gold« von Robert Corvus erschien auch die Novelle »Söldnergold«, welche zeitlich zwischen Band 1 und 2 spielt. Außerdem wird »Weißes Gold« von Papego unterstützt, welches ich ebenfalls getestet habe.

Sonntag, 6. November 2016

Rezension: Rotes Gold (Schwertfeuer-Saga #1) von Robert Corvus

Das Leben eines Söldners ist einfach, mag man meinen. Er dient dem Höchstbietenden und verkauft ihm sein Schwert. Einstmalige Feinde können morgen schon der neue Auftraggeber sein. In »Rotes Gold«, dem Auftakt seiner Schwertfeuer-Saga, zeigt uns Autor Robert Corvus, dass die Dinge nicht immer so leicht sind. 

Samstag, 8. Oktober 2016

Rezension: Plötzlich Banshee von Nina MacKay

Quelle: Verlag
Gelegentlich gibt es sie doch, die Internetberühmtheiten, die den Sprung ins »richtige« Geschäft schaffen. Die Autorin Nina MacKay gehört dazu. Sie gewann den #erzaehlesuns-Award von Piper auf dem Geschichtenarchiv Wattpad.com. Als Belohnung winkte die Veröffentlichung ihres Romans »Plötzlich Banshee«, in welchem der Leser die tollpatschige Privatdetektivin – und Banshee – Alana auf ihrem Versuch begleitet, mal eben die Welt zu retten. 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Gemeinsam lesen #18: Plötzlich Banshee von Nina MacKay

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion Gemeinsam Lesen“, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Plötzlich Banshee von Nina MacKay auf der Seite 135 laut Reader.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Gut.

Freitag, 16. September 2016

Rezension: Raum von Emma Donoghue

Die Vorstellung ist entsetzlich: jahrelang in einem Verlies gefangen gehalten zu werden, ohne Kontakt zur Außenwelt und mit mehrfachem Missbrauch durch den Entführer und Peiniger. In „Raum“ erzählt Emma Donoghue die Geschichte des fünfjährigen Jack, dessen gesamte Welt aus Raum, seiner Mutter und seinen Freunden im Fernseher besteht. 

Sonntag, 12. Juni 2016

Rezension: Grauwacht von Robert Corvus

Fantasy? Science-Fiction? Warum nicht beides zugleich? Mit „Grauwacht“ ist Robert Corvus die Fusion beider Subgenres der Phantastischen Literatur mit Bravour gelungen. Er erzählt darin die Geschichte eines Planeten, der kurz vor dem Abgrund steht – und niemand will die Augen für die Gefahr öffnen, bis es beinahe zu spät ist. 

Dienstag, 7. Juni 2016

Gemeinsam lesen #7: Grauwacht von Robert Corvus

http://schlunzenbuecher.blogspot.de
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion Gemeinsam Lesen“, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
Grauwacht  von Robert Corvus auf der Seite 123

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Hier gab es keine hilfreichen Geister, wie man sie im Astrovatorio oder der Bilteca beschwören konnte.