Mit seinem Namen wurde einem Menschen auch seine Seele
gegeben, sagten sich bereits die alten Germanen. Und den Spruch »Nomen est
omen« kennt sicher jeder. Namen haben eine Bedeutung, vielleicht auch eine
gewisse Macht. Nicole Gozdek hat das in ihrem Jugendfantasy-Roman »Die Magie
der Namen« auf die Spitze getrieben und Namen mächtige Magie zugeschrieben.
Zu Beginn ihres Lebens sind alle Menschen bloße Nummern.
Wenn sie sechzehn Jahre alt werden, wird ihnen ihr Name verliehen, der ihr
ganzes weiteres Leben bestimmt. Denn wer einen Namen bekommt, wird durch die
Namenmagie erst wirklich zu einer Persönlichkeit. Nummer 19 träumt davon, ein
großer Name zu werden. Als seine Namenzeremonie kommt und er den Namen Tirasan
Passario bekommt, ist er jedoch enttäuscht. Niemand scheint den Namen zu kennen
und wirklich etwas hat sich durch die Namenmagie auch nicht verändert. Wer ist
Tirasan Passario? Tir und seine Freunde brechen zum großen Namensarchiv auf, um
eine Antwort auf diese Frage zu bekommen.

