Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
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Dienstag, 24. März 2026

Rezension: Das Licht ungewöhnlicher Sterne von Ryka Aoki


Wenn es ein Buch gibt, das mein Herz zum Singen bringt, dann ist es »Das Licht ungewöhnlicher Sterne« von Ryka Aoki. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber ganz gewiss nicht eine Geschichte, die mich sprichwörtlich zum Weinen bringt mit ihrer Schönheit.

»Einst war Shizuka Satomi ein Star, heute ist sie die gefragteste Geigenlehrerin der Welt. Wer bei ihr studiert, dem ist eine glänzende Karriere gewiss. Niemand ahnt, dass Shizuka einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat: Sieben Musikerseelen muss sie ihm bringen. Sechs davon hat sie bereits der Hölle übergeben. Nur mit der siebten will es nicht klappen, und langsam läuft Shizuka die Zeit davon. Als sie eines Tages das Geigenspiel der jungen Katrina hört, ist Shizuka sich sicher, die letzte Seele gefunden zu haben. Doch dann begegnet Shizuka der geheimnisvollen Lan Tran, die von geradezu außerirdischer Schönheit ist, und mit einem Mal werden all ihre Pläne über den Haufen geworfen. Es ist der Beginn eines mitreißenden Abenteuers voll Magie und Hoffnung. Eines Abenteuers, das zeigt, dass man für die Liebe manchmal ganze Sternensysteme überwinden muss ...«
(Quelle: Klappentext)

Donnerstag, 10. April 2025

Rezension: Kontakt: Am Abgrund der Zeit von Joshua Tree

„Kontakt: Am Abgrund der Zeit“ von Joshua Tree ist für den Seraph 2025 nominiert. Da mir der Sinn nach Hard Science Fiction mit Erstkontakt stand und mich immer interessiert, was auf der Longlist des Seraph stand, griff ich also kurzerhand auf der LBM 25 zu und ließ den Roman ausnahmsweise auch nicht jahrelang auf meinem Stub gammeln. Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

Im unendlichen Nichts des Weltraums erwacht eine einsame Astronautin aus der Kryostase. Etwas ist schiefgegangen. Sie weiß weder wer, noch wo sie ist. Erst nach und nach findet sie heraus, dass sie Teil einer ihr unbekannten Crew war, die mehrere Jahrhunderte lang geschlafen hat. Alle anderen sind tot, in ihren Stasistanks gestorben. Einzig ein beschädigter, aber freundlicher Roboter scheint sich mit ihr an Bord zu befinden. Das Raumschiff ist in einem schlechten Zustand und leidet unter merkwürdigen Türen, die sich öffnen und schließen, Lichter, die flackern. Und es ist in einem fremden Sonnensystem gestrandet, 25 Lichtjahre von seinem Startpunkt entfernt. Als sie mit der Reparatur beginnen will, stößt sie auf einen nicht verzeichneten Frachtraum im Heck, der einen Großteil der Energie verschlingt und sich nicht öffnen lässt. Zeitgleich empfangen die Sensoren ein merkwürdiges Lichtsignal aus den Ringen eines nahen Gasriesen. Ist sie vielleicht doch nicht so allein, wie sie angenommen hatte?

(Quelle: Klappentext)

Sonntag, 30. März 2025

Rezension: To Sleep In A Sea Of Stars (Fractalverse #1) von Christopher Paolini

Ich bin, wie wahrscheinlich sehr viele meiner Generation, mit Eragon aufgewachsen. Die Romane sind nicht so gut gealtert, das gebe ich zu (die Nostalgie bleibt), daher war ich umso gespannter, wie Paolini in all der Zeit sein Schreiben weiterentwickelt hat, als er „To Sleep In A Sea Of Stars“ herausbrachte. Und dabei hat er sowohl die Zielgruppe (der Roman richtet sich an Erwachsene) als auch das Genre (hard science fiction) gewechselt!

Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden:

Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.

Kira ist allein. Wir sind es nicht. Und wir müssen einen Weg finden, um zu überleben.

(Quelle: Verlagstext)

Dienstag, 4. Februar 2025

Rezension: Unbestimmt von Lisa Dröttboom

© ASP Verlag, Grit Richter
Unbestimmt von Lisa Dröttboom fiel mir sofort wegen des in den enby Farben gehaltenen Covers auf, und obwohl die Prämisse nicht die ausgefallenste ist, war die Aussicht auf einen cozy Roman mit einer nonbinären Hauptperson genau das, was ich wollte. Es war auch genau das, was ich bekommen habe.

Vor wenigen Jahrzehnten stürzte das Raumschiff der Pan auf der Erde ab, welche daraufhin mit den Menschen koexistieren mussten. Die Pan haben die besondere Eigenschaft, dass sich ihre DNS ihrer Umgebung anpasst, und die heutige Generation der Pan lässt sich nicht mehr von den Menschen unterscheiden. Ihr einziges Unterscheidungsmerkmal ist lediglich, dass alle Pan ihr Geschlecht wechseln können, wie es ihnen beliebt. Um sich in die Gesellschaft der Menschen einzugliedern, haben sie jedoch zugestimmt, dass sie sich mit dem Erreichen des Erwachsenenalters auf ein Geschlecht festlegen. Gray hat nur noch wenige Wochen bis zum Apfelblütenfest, bei dem junge Pan ihr Geschlecht verkünden, und steht vor dem „Problem“, dass ser sich nicht entscheiden kann. In den Wochen vor dem Fest switcht ser so häufig, dass sich sogar gesundheitliche Probleme ergeben und ser nur noch wenige Male switchen darf. Die Wochen vergehen und Gray findet keine Antwort auf die Frage, was ser wählen soll.

Dienstag, 28. Januar 2025

Rezension: Heavenly Tyrant (Iron Widow #2)

Wu Zetian ist wieder da! Die alte Regierung ist zerschmettert und Qin Zheng aus seinem 200 Jahre dauernden Schlaf erwacht. Gemeinsam richten sie nun ihren Blick zum Himmel und den Göttern.

Nachdem Wu Zetian die alte Regierung mit dem Yellow Dragon zerschmettert hat, dabei jedoch Li Shimin an die Götter verlor, findet sie sich nun an der Seite Qin Zhengs als seine Kaiserin wieder. Sie beide führen eine Rebellion gegen die Überbleibsel der alten Weltordnung an, um eine neue, kommunistische Staatsordnung (mit einem Kaiserpaar an der Spitze) zu etablieren. Doch sie beide wissen, dass die Menschen erst dann wirklich frei sein können, wenn sie die Götter selbst stürzen.

Mittwoch, 30. November 2022

Rezension: Iron Widow (Iron Widow #1) von Xiran Jay Zhao

Wuxia und actiongeladene Mecha Kämpfe in einem? Da bin ich dabei! Mit „Iron Widow“ legt Xiran Jay Zhao ein Debüt hin, das sich sehen lässt, eine beeindruckende Reimagination der chinesischen Zhou Dynastie.

In Hualia werden junge Mädchen auf ihre geistige Stärke hin getestet, und ist diese hoch genug, werden sie als Konkubine mit einem männlichen Piloten zusammen in einen Chrysalis genannten Mecha gesetzt, gigantische Kampfmaschinen, die das Kaiserreich von den Aliens jenseits der Großen Mauer beschützen sollen. Sie sind die einzige Waffe der Menschheit gegen die Invasoren aus dem All. In den allermeisten Fällen überleben die Mädchen diese Einsätze nicht.
Wu Zetian ist ein solches Mädchen. Ihre ältere Schwester wurde von einem der angesehensten Piloten der Gegenwart getötet, und Wu Zetian schwört nun blutige Rache. Sie schreibt sich als Konkubine ein und kann den Mörder ihrer Schwester stellen. Sie tötet in ihn seiner Chrysalis und wird so zur gefürchteten Iron Widow, eine Pilotin, die männliche Piloten tötet, um den Mecha zu steuern, statt umgekehrt. Doch damit fängt ihr Kampf erst an. Wu Zetian hat Geschmack an Macht gefunden und will sie nun nicht mehr so schnell hergeben.

Montag, 19. Juli 2021

Rezension: Shape Me von Melanie Vogltanz

© und Quelle: Verlag

Fatshaming, Skinnyshaming, Bodypositivity, Body acceptance und so weiter und so fort. In unserer heutigen Zeit sind unsere Körper und deren Form viel diskutierte Objekte. Die Abnehmindustrie boomt, an allen Ecken und Enden prangen uns normschöne Körper von Werbeplakaten entgegen und Influencer nutzen jeden nur erdenklichen Trick, um ihre Dehnungsstreifen und Cellulite vor der Kamera zu verbergen. Das kann mitunter extreme Züge annehmen. Melanie Vogltanz hat diesen Gedanken in ihrem Roman „Shape Me“ jedoch noch weiter gedacht und eine Gesellschaft entworfen, in der Kalorien zur Währung werden.

Tess arbeitet als Trainerin bei der SHAPE ME Corporation. Mittels einer neuartigen Technologie können zwei Menschen die Körper tauschen, und Tess’ Aufgabe ist es, die Körper ihrer Kund*innen wieder in Form zu bringen. Dann jedoch wird das dazu benötigte Gerät aus der Firma gestohlen und die Probleme beginnen. Etwa zur gleichen Zeit muss Nena erfahren, was es in diesem System heißt, keine ID mehr zu haben. Urplötzlich funktioniert ihr Chip nicht mehr, womit sie sich nicht ausweisen und damit auch nicht einmal mehr essen kaufen kann. Denn damit kann sie ihre Gewichtsklasse nicht mehr nachweisen und damit auch nicht die Kalorien, die ihr täglich zustehen. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als um Essen zu betteln und Mülltonnen zu durchwühlen. Und dann geschieht auch noch das Undenkbare: Ihr Körper wird gestohlen.

Montag, 12. Juli 2021

Rezension: Wasteland von Judith & Christian Vogt

Die Rezension bezieht sich ausschließlich auf die ersten 181 Seiten des Romans.

Mitten in einer Pandemie einen Roman über die verheerenden Folgen einer Pandemie zu lesen, ist vielleicht nicht die einfallsreichste Idee, aber hier sind wir nun. Denn in Judith und Christian Vogts Roman „Wasteland“ hat ein tödliches Virus des gleichen Namens die Gesellschaft, wie wir sie kennen, ausgelöscht und nur noch Ödland zurückgelassen.

Laylay zieht mit ihrem Vater durch das verwüstete Europa. Er ist Arzt, was ihm wertvolle Fähigkeiten verleiht – nicht nur, um Menschen zu heilen, sondern auch um die eine oder andere Droge zusammenzupanschen. Das macht sie beide zu gern gesehenen Gästen in den letzten Siedlungen der Menschheit, wo sie seine Fähigkeiten gegen Unterkunft und Proviant eintauschen. Zudem besitzt Laylay eine einmalige Immunität gegen das Virus, das die Menschheit an den Rand der Auslöschung getrieben hat. In einer dieser Siedlungen lebt Zeeto, ein Freund Laylays. Die beiden kennen sich von früheren Besuchen und sind gute Freunde, haben sogar etwas Romantisches am Laufen. Dennoch geht Zeeto in das Wasteland hinaus, das vom Virus verseuchte Ödland, das für jeden Menschen ohne entsprechenden Schutz tödlich ist. Als er nicht zurückkehrt, folgt Laylay ihm – und findet ihn mit zerstörter Schutzausrüstung, sein Todesurteil. Doch nicht nur das, denn dort draußen hat er ein kerngesundes Baby gefunden, etwas, das es nicht geben sollte.

Freitag, 10. April 2020

#Bücherhamstern in Zeiten von #SocialDistancing und Covid-19



Late to the party, aber besser spät als nie.

Leider fiel die Leipziger Buchmesse aufgrund des neuartigen Coronavirus aus. Gerade für kleine Verlage und Selfpublisher kam das einem Genickbruch sehr nahe. Noch schlimmer wurde es für viele und nun auch für unabhängige Buchhandlungen, als die Ausgangsbeschränkungen in Kraft traten und noch mehr Einkünfte wegfielen. Daher hat Grit vom Artskript Phantastik Verlag das #bücherhamstern ins Leben gerufen. Weil Bücher hamstern schon immer cooler war als Klopapier! Mit diesem Post möchte ich meine Empfehlungen an Geheimtipps für das Bücherhamstern geben mit einer Menge Indie, Frauen der deutschen Phantastik und so einigen anderen Perlen.

Die Reihenfolge ist beliebig und stellt keine Rangliste dar. Kauft einfach alles in beliebiger Reihenfolge. Grüßt euren Geldbeutel bitte von mir *unschuldig pfeifend ab*

Sonntag, 1. März 2020

Das Fantasy Programm der Leipziger Buchmesse 2020

[8.3.2020] Bisschen spät mit der Aktualisierung, aber egal. Leider wurde die Buchmesse abgesagt, womit auch das Programm hinfällig wurde. Vereinzelt gibt es noch Veranstaltungen, aber das liegt alles im Ermessen der einzelnen Veranstalter. Die Messe selbst findet nicht statt.

Das ist ein herber Schlag vor allem für Kleinverlage und Selfpublisher, weshalb Verlegerin Grit vom ASP Verlag und Autorin Sabrina Železný die Aktion #Bücherhamstern ins Leben gerufen haben. Schaut auf Twitter, Frazenbuch und Instagram unter diesem Hashtag nach und findet ganz viele Empfehlungen an Büchern, die ihr erstehen könnt, damit die Verlage und Autor*innen die Messeausfälle etwas auffangen können. Wenn das für euch finanziell nicht drin ist, dann könnt ihr jetzt ganz fleißig Beiträge zum Bücherhamstern teilen. Ich habe hier eine Liste an Büchern getwittert, die ich euch ans Herz legen möchte, die meisten davon auch hier auf meinem Blog rezensiert.

Alle Jahre wieder gibt es auch dieses Jahr wieder meine Auswahl des Phantastik Programms der Leipziger Buchmesse. Zu den farbig markierten Veranstaltungen werde ich höchst wahrscheinlich gehen (entscheide ich aber trotzdem spontan und tagesformabhängig). Dieses Jahr werde ich Samstag aber nicht mehr auf der Messe selbst sein, es sei denn Brandon Sanderson kommt wieder oder Tolkien höchstselbst steigt aus seinem Grab auf und signiert mir meine Sammlung.

Weil das mit der HTML Einbindung immer nicht sooo cool ist, hier noch mal der Link zur Google Tabelle.

Dienstag, 25. Februar 2020

Rezension: In die Dunkelheit (Odyssey One #1) von Evan Currie


Seit jeher hat die Menschheit nach den Sternen gegriffen, stets mit der drängenden Frage: »Sind wir allein im Universum?« Auch der Autor Evan Currie stellt sich mit »In die Dunkelheit«, dem Auftakt seiner »Odyssey One«-Reihe, diese Frage.

Ich habe den Roman auf Seite 384 abgebrochen, daher bewerte ich auch nur so viel.

»Als Commander Eric Weston, ehemaliger Oberbefehlshaber der Elite-Flugstaffel Archangels, zum Kapitän des Forschungsraumschiffes Odyssey befördert wird, ahnt er noch nicht, dass sich sein Leben für immer verändern wird. Die Besatzung der Odyssey hat den Auftrag die Grenzen des bekannten Universums zu erkunden und die Erde in möglichen intergalaktischen Bündnissen zu repräsentieren. Doch je weiter sich die Odyssey vom irdischen Sonnensystem entfernt, desto eigenartigere Dinge erleben Weston und seine Crew: Sie begegnen einzigartigen Wundern, abenteuerlichen Gefahren und Wesen, die fantastischer sind, als alles, was sich die Menschen der Erde je hätten ausmalen können. Die größte Herausforderung aber steht Weston und der Crew der Odyssey erst noch befor, denn in den dunklen Tiefen des Universums lauert eine tödliche Gefahr...«
(Quelle: Goodreads)

Dienstag, 23. Juli 2019

Rezension: Wandernde Himmel von Hao Jingfang


Science Fiction aus China ist im Kommen. Eine aufstrebende junge Frau ist ebenfalls unter den zahlreichen neuen Namen, die auch im europäischen Buchmarkt ihre Fans finden. Hao Jingfang schrieb mit »Wandernde Himmel« einen wunderbar zarten und einfühlsamen Roman über die Frage: »Wie wollen wirHimmel leben?«

»Zwei Gesellschaften und eine große Frage:
Wie wollen wir leben?
2096: Die Erde hat eine Kolonie auf dem Mars gegründet, um neuen Lebensraum zu erschließen. Doch die will unabhängig sein: Während die Mars-Bewohner den Raubtierkapitalismus der Erde verdammen, halten die Erdenmenschen den roten Planeten für ein System unkontrollierter Alleinherrschaft. Zur Verständigung zwischen den Völkern sendet der Mars hundert Jahre später einige Jugendliche auf die Erde – darunter auch die kürzlich verwaiste Luoying, eine Enkelin des Mars-Machthabers. Ihr Bruder bleibt zurück. Fünf lange Jahre dauert es, bis die nun erwachsene Frau den loyalen und erfolgreichen Rudy in der roten Heimat wiedersieht. Die Weltenwanderin Luoying muss sich entscheiden: Für oder gegen das starre System - mit möglicherweise tödlichen Konsequenzen nicht nur für sie selbst.«
(Quelle: Verlag)

Montag, 3. Juni 2019

Rezension: Orbs (Orbs #1) von Nicholas Sansbury Smith

Wenn es den Film »Independence Day« als Buch gibt, dann ist es wohl »Orbs« von Nicholas Sansbury Smith. Und ich hätte darauf verzichten können.

»Es ist das Jahr 2061, und die Erde ist langsam, aber sicher unbewohnbar geworden. Die letzte Chance der Menschheit ist der Mars. In Vorbereitung auf die Mission lässt sich Dr. Sophie Winston mit ihrem Team in einem Biosphären-Habitat in den Rocky Mountains einschließen. Doch schon wenige Tage später sind die Wissenschaftler gezwungen, den Einschluss abzubrechen. Als sich die Türen des Habitats öffnen, stehen Dr. Winston und ihre Leute vor dem Nichts: die Menschen sind spurlos verschwunden, ebenso die Wasserreserven des gesamten Planeten. Stattdessen tauchen plötzlich überall mysteriöse, blau leuchtende Kugeln auf. Kugeln, die ein tödliches Geheimnis bergen ...«
(Quelle: Verlag)

Freitag, 3. Mai 2019

Rezension: Arrival – Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes von Ted Chiang


Aufmerksam wurde ich auf »Arrival – Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes« von Ted Chiang durch, man ahnt es bereits, die Verfilmung der titelgebenden Geschichte des Kurzgeschichtenbandes (welche ironischerweise eigentlich mit »Geschichte deines Lebens« betitelt ist). Nachdem der Film zu einen meiner absoluten Lieblinge zählt, war für mich klar, dass ich auch die literarische Vorlage dazu lesen musste. Umso mehr freue ich mich, dass der Golkonda-Verlag mir nun die Möglichkeit dazu bot.

»Geschichten, die ein ganzes Universum enthalten: Die Wahrheit über den Turmbau zu Babel; der folgenreiche Erstkontakt mit einer außerirdischen Spezies; die Verzweiflung angesichts des Verlusts eines unersetzlichen Menschen; ein Zeitreiseabenteuer der anderen Art; und ein bestürzender Ausflug an die Grenzen des wissenschaftlich Machbaren ...

Kein anderer Science-Fiction-Autor hat in den letzten zwanzig Jahren auch nur ansatzweise so viel Begeisterung ausgelöst wie Ted Chiang. Kein anderer Science-Fiction-Autor wurde für ein so schmales Werk mit mehr Preisen ausgezeichnet. Nun liegt endlich auch auf Deutsch ein Auswahlband mit seinen Erzählungen vor.«
(Quelle: Verlag)

Mittwoch, 20. März 2019

Rezension: Das Erbe der Sterne (Riesen-Trilogie #1) von James P. Hogan

Ich mag meine Science Fiction sehr wissenschaftsbasiert. Vielleicht daher nicht verwunderlich, dass ich früher oder später über den SciFi-Klassiker »Das Erbe der Sterne« von James P. Hogan stolpern musste. Der Roman ist der Auftakt einer mehrbändigen Reihe, die Ende der 70er erstmalig erschien.

»In einer felsigen Höhle auf dem Mond wird eine Leiche in einem roten Raumanzug entdeckt. Niemand weiß, wer der Mann ist. Niemand weiß, woher er kam. Niemand weiß, wer oder was ihn umgebracht haben könnte. Als Wissenschaftler die Leiche daraufhin genauer untersuchen, stellen sie fest, dass der verblichene Raumfahrer 50.000 Jahre alt ist. Er wurde also zu einer Zeit geboren, als es weder die Raumfahrt noch menschliches Leben auf der Erde gab. Es ist das größte Rätsel in der Geschichte des Universums.«
(Quelle: Goodreads)

Sonntag, 20. Januar 2019

Rezension: Guides - Die erste Stunde von Robison Wells

Andere finden Überraschungen in den Buchläden, ich in der Bibliothek. Ganz unerwartet stolperte ich dort über »Guides – Die erste Stunde«, ein Science Fiction Roman von Robison Wells. Auch wenn es sich hier um eine sehr klassische Erstkontaktgeschichte handelte, konnte ich mich doch sehr dafür erwärmen.

»Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet, das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht - ausgerechnet mitten ins Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …«
(Quelle: Goodreads)

Freitag, 4. Januar 2019

Rezension: Terra von T.S. Orgel

Egal ob nun über Land oder interplanetar: Ware muss transportiert werden. Die Trucker steuern dann eben statt Lastwagen Weltraumkonvois. In ihrem Roman »Terra« erzählt das Autorenduo Tom und Stephan Orgel die Geschichte eines ebensolchen Konvois, welcher sich soeben auf dem Weg vom Mars zur Erde befinden. An Bord: eine ungeahnte Gefahr für die Menschheit.

»In der Zukunft hat sich die Erde in ein ökologisches Wrack verwandelt. Der Mond ist ein einziges Bergwerk, und alle Hoffnungen liegen nun auf der Besiedlung des Mars. Dessen Terraforming ist in vollem Gange, und mit Raumfrachtern werden die Rohstoffe des roten Planeten abtransportiert. Jak ist Mechaniker an Bord eines dieser vollautomatischen Frachter, der gerade mit zwei Millionen Tonnen Erz auf dem Weg zur Erde ist. Was er nicht weiß: Einer der Container ist vollgestopft mit Bomben. Und auch Jak hat ein paar Geheimnisse zu verbergen. Für ihn und seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um nichts weniger geht als um das Schicksal des Planeten Erde …«
(Quelle: Goodreads)

Sonntag, 30. Dezember 2018

Rezension: Binti (Binti #1-3) von Nnedi Okorafor

© und Quelle: Verlag
Dieser Tage wird Science Fiction aus Afrika wie auch China immer beliebter. Eine*r der auch in westlichen Ländern immer bekannter werdenden Autor*innen ist auch Nnedi Okorafor, Autorin der Binti-Reihe, eine Reihe von Novellen, die sich um die junge Studentin Binti drehen. Man hört viel Gutes über Binti, aber auch einige durchmische Stimmen. Für mich war es leider ein Abbruch nach einem Viertel der Novellen.

»Der Nebula-Award-Gewinner endlich auf Deutsch: Die Sammlung der drei Novellen "Binti - Allein", "Binti - Heimat" und "Binti - Nachtmaskerade".

Ihr Name ist Binti und sie ist die erste Himba, die jemals an der Oomza Universität, einer der besten Lehranstalten der Galaxis, angenommen wurde. Aber diese Möglichkeit wahrzunehmen bedeutet, dass sie ihren Platz innerhalb ihrer Familie aufgeben und mit Fremden zwischen den Sternen reisen muss, die weder ihre Denkweise teilen, noch ihre Bräuche respektieren.

Die Welt, deren Teil sie werden möchte, hat einen langen Krieg gegen die Medusen hinter sich und Bintis Reise zwischen den Sternen lässt sie dieser Spezies näherkommen als ihr lieb ist. Wenn Binti das Vermächtnis eines Krieges überleben will, mit dem sie nichts zu tun hatte, wird sie die Gaben ihres Volkes brauchen und die Weisheit, die sich in der Universität verbirgt - aber zuerst muss sie es bis dorthin schaffen, lebendig.«
(Quelle: Goodreads)

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Rezension: The Long Way To A Small Angry Planet (Wayfarer #1) von Becky Chambers


Manche Bücher sind wie eine kuschelige Decke und ein warmer Kakao in einem. Sie hüllen dich in ganz viel Wohlfühlen und Wärme und können dich gleichzeitig sogar noch in fremde Welten entführen. »The Long Way To A Small Angry Planet«, der erste Teil der »Wayfarer«-Trilogie von Becky Chambers, ist so ein Roman.

»Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.«
(Quelle: Amazon. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten, Fischer Tor)

Sonntag, 5. August 2018

Rezension: Gork der Schreckliche von Gabe Hudson

Ich hatte mich so sehr auf das Buch gefreut. Drachen und Humor? Muss doch was für mich sein! Aber wie das so mit Humor ist ... »Gork der Schreckliche« von Gabe Hudson konnte mich leider absolut nicht von sich überzeugen.

Gork ist ein Drache und entstammt dazu auch noch der glorreichen Linie der Schrecklichs. Leider wird er beidem nicht gerecht. Er hat ein fürchterlich großes Herz und sein WILLEZURMACHT-Index liegt bei KuschelBär. Lachhaft! Und mit diesen unterirdischen Werten muss er seine große Liebe ergattern und sie fragen, ob sie seine Königin werden will, damit sie zusammen eine neue Welt erobern können. Denn wenn sie ablehnt, wird er versklavt.