Manche Bücher sind wie eine kuschelige Decke und ein warmer
Kakao in einem. Sie hüllen dich in ganz viel Wohlfühlen und Wärme und können
dich gleichzeitig sogar noch in fremde Welten entführen. »The Long Way To A
Small Angry Planet«, der erste Teil der »Wayfarer«-Trilogie von Becky Chambers,
ist so ein Roman.
»Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer
anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der
ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint
reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen
weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als
glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum
zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt
es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches
Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und
den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie
riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten
anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary
verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte
Abenteuer ihres Lebens.«
(Quelle: Amazon. Der lange Weg zu einem kleinen zornigen
Planeten, Fischer Tor)
