Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
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Mittwoch, 29. März 2017

Lesung: Nur ein toter Loveinterest ist ein guter Loveinterest, Fantasy Leseabend auf der Leipziger Buchmesse 2017

Nur ein toter Loveinterest ist ein guter Loveinterest
Fantasy Leseabend im Theaterhaus Schille mit Alana Falk, Markus Heitz, Kai Meyer und den Seraph Preisträgern Julia Lange und Katharina Seck.


Wer gut im Tetris spielen ist, kommt an diesem Abend weiter. Gewohnheitsgemäß ist der Andrang vor der Schille schon früh sehr groß, und wenn beliebte Autoren wie Markus Heitz und Kai Meyer kommen, dann ohnehin noch mehr. Wie üblich bedeutet das, dass die Schille übervoll ist und nicht alle Besucher aufnehmen kann. Nicht einmal dann, als die Leute an den unmöglichsten Plätzen platziert wurden: auf der Treppe der Bühne, neben der Bühne, gar hinter der Bühne (eine sehr unangenehme Erfahrung, wie ich von letztem Jahr noch weiß) und sogar im Nebenraum. Dort ist die Akustik miserabel (auch da spreche ich aus Erfahrung), doch irgendwie geht alles. Der Ärger bleibt dennoch: Es ist jedes Jahr dasselbe Theater, warum zum Henker verkauft man nicht limitierte Karten oder sucht sich schlicht eine größere Location?!

Nun ja, irgendwie arrangiert man sich doch damit und hat zumindest einen Vorsatz: Morgen zum Piper Fantasyabend mit Brandon Sanderson wesentlich früher da sein.

Mittwoch, 22. März 2017

Lesung: Die Tram lauert überall. Markus Heitz liest aus seinem Roman »Des Teufels Gebetbuch«

Die Tram lauert überall
Eine Eventlesung mit und von Markus Heitz zu seinem Buch »Des Teufels Gebetbuch« in der Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG.


Wer denkt, er sei eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn überpünktlich da, hat sich geschnitten. Bereits jetzt ist der Nebenraum der Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG sehr gut gefüllt und der Strom der Interessenten reißt nicht ab. Doch jahrelanges Tetris spielen trägt dazu bei, dass am Ende alle einen Platz finden. Der Hauptakteur des Abends, Herr Heitz, ist eine viertel Stunde vor Beginn da, lässt es jedoch ruhig angehen mit dem Beginn. Es soll schließlich ein gemütlicher Abend in geselliger Runde werden. Sehr gesellig, wie ein Blick in die Runde verrät.

Das Publikum besteht überwiegend aus dunkel gekleideten Gestalten und hat sich damit ganz intuitiv dem Kleidungsstil des Autoren angepasst. Umso mehr fallen einige etwas reifere, aber noch rüstige Damen auf. Nicht unbedingt das Klientel, das man hier erwartet aber nun gut. Augenscheinlich haben sie tatsächlich Interesse, was durchaus verwundert; Heitz' Fanclub ist anscheinend sehr breit aufgestellt.