»Elantris« mag vielleicht nicht Brandon Sandersons erster
geschriebener Roman sein, aber der erste, der es 2005 in die Buchhandlungen
schaffte. Auch nach über zehn Jahren verzaubert Elantris noch immer tausende
Leser Sandersons und ist für viele einer seiner besten Romane. Mit der 10th
Anniversary wird der stete Erfolg des Buches gewürdigt und wartet zur Feier mit
einigen Neuheiten rund um Elantris auf.
Elantris war einst die Stadt der Götter. Nun ist sie ein
verfallenes Asylum für all die armen Seelen, die von der Shaod getroffen und zu
Elantriern wurden. Es kann jeden treffen, egal ob armer Bauer oder wohlhabender
Adeliger. Wo sie einst dank der Shaod zu Göttern wurden, sind sie seit dem Fall
von Elantris nur mehr wandelnde Leichen, zu einem lebenden Tod verdammt. Für
Prinz Raoden war die Shaod immer ein Ereignis, das immer nur »die anderen«
betrifft – bis er eines Morgens ahnungslos aufwacht und selbst ein Elantrier ist.
Sarene, die Prinzessin des verbündeten Reiches Teod hätte ihn heiraten sollen,
steht aber nun ob seines formalen »Todes« und durch den Verlobungsvertrag
gebunden als Witwe da. Dennoch ist sie gewillt, weiter für das Fortbestehen des
Landes zu kämpfen. Denn König Iadon, ein einstiger Händler, der dank seines
Reichtums nach dem Fall von Elantris an die Macht kam, ist ein miserabler
Herrscher und das mächtige Kaiserreich Fjorden schickt seinen Abgesandten
Hrathen, um die Bürger Arelons zu konvertieren und das Land zu erobern.

