Noch während seines Studiums des Kreativen Schreibens an der
Brigham Young University wurde Brandon Sanderson immer wieder gesagt, er solle
besser keine Fantasy schreiben. Er tat es dennoch unbeirrt und musste
mittlerweile trotz seiner eigenen Zweifel einsehen, was seine Fans schon lange
wissen: Er gehört zu den Großen der amerikanischen Fantasy. Bekannt wurde er
zwar durch die Mistborn-Bücher aus seinem Cosmere-Zyklus, mit den Reckoners
jedoch wagt er sich in die Gefilde der Jugenddystopien vor und zeigt eine
Version unserer Zukunft.
Die Novelle knüpft in sehr schöner Weise an die Ereignisse
in „Steelheart“ an und leitet weiter zu „Firefight“. Sanderson gibt hier einen
schönen Einblick in das Leben in Newcago nach Steelhearts Tod. Zunächst scheint
alles friedlich und die Reckoners albern in ihrer üblichen Manier ein wenig
herum, während sie ihren Stadtrundgang machen. Dann taucht plötzlich der High
Epic Mitosis auf und sofort wird die Situation mit jeder Seite brenzliger und
bedrohlicher, als er David herausfordert.
