Vor
Jahren klang die »Kingmaker, Kingbreaker«-Reihe von Karen Miller verlockend. Da
war es in aller Munde. Als es in einem Antiquariat stand, wanderten gleich Band
1 und 2 in meine Tasche. Trotz exzessiven Popcornkonsums während des Lesens kam
ich jedoch nicht über die ersten 350 Seiten des ersten Bandes hinaus, ehe ich
die Lektüre abbrach. Ursache: Gähnende Langeweile.
Asher
ist ein ach so gewöhnlicher Junge vom Land, der, darauf kam ja auch noch
niemand, sein Glück in der großen Stadt versuchen will. Dort rennt er dem
Prinzen über den Weg, wird sofort dicke mit ihm und steigt in rasender
Geschwindigkeit vom stinkenden Kerl vom Land zum Berater des Prinzen auf. Aber
das kommt ja alles nicht von ungefähr, denn es war eine Prophezeiung oder
besser Prophezeiung™, die Asher in die Stadt geführt hat. Denn er ist der
Innocent Mage – was auch immer das heißen mag.

