»Krieg. Krieg bleibt immer gleich.« Egal, ob man nun von
Fallout 3 spricht, von realen Kriegen wie dem Vietnamkrieg oder von
Zukunftsvisionen in Science-Fiction-Romanen: Irgendwie ist dieser Spruch doch
stets zutreffend. So oft und gern die USA und andere Nationen Krieg auch
verherrlichen, so bleibt seine Realität doch stets grausam und unbarmherzig. In
»Der ewige Krieg« verarbeitet Joe Haldeman seine Erlebnisse im Vietnamkrieg und
setzt, obwohl sein Protagonist viele Hundert Jahre in der Zukunft lebt, doch
ein zeitloses Denkmal gegen den Krieg.
William Mandella lebt in einer Welt, in der die geistige
Elite in einem kosmischen Krieg verpulvert wird. Jeder mit einem hohen IQ wird
in die Armee eingezogen und muss gegen die Alienrasse der Taurier kämpfen,
welche die Pionierzüge der Menschheit in neue Sternensysteme bedrohen. Dabei
sind nicht nur die Taurier eine tödliche Bedrohung, sondern auch die feindliche
Umgebung der extraterrestrischen Planeten. Und immer, wenn die Soldaten mit
Lichtgeschwindigkeit von Einsatzort zu Einsatzort reisen, vergehen auf der Erde
Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte. Wenn sie eines Tages wieder die Heimat
sehen dürfen, hat sich das Gesicht der Erde teils bis zur Unkenntlichkeit
verändert.

