Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
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Donnerstag, 28. Mai 2020

Rezension: Die Schamanin (Im Zeichen der Mohnblume #1) von R.F. Kuang


Manche Autor*innen schüchtern ein. Rebecca F. Kuang gehört dazu. Gleich der Erstlingsroman der jungen Frau wurde zu einem internationalen Erfolg. Mit »Die Schamanin« hat es »The Poppy War« nun auch in die deutschen Regale geschafft.

Rin ist ein junges Mädchen aus einem provinzialen Dorf. Als Kriegswaise hat sie keine allzu rosigen Zukunftsaussichten: Ihre Pflegeeltern benutzen sie als billige Arbeitskraft und wollen sie als Braut an einen wohlhabenden Händler verkaufen. Rins einzige Chance auf ein Entkommen ist die renommierte Militärakademie von Sinegard. Um dort aufgenommen zu werden, muss sie jedoch zu den Besten der Besten gehören und konkurriert mit den Söhnen und Töchtern der Feudalherren, die ihr Leben lang dafür gelernt haben. Rin schafft es tatsächlich, doch damit fängt ihre Reise erst an. Mit einem Male stehen ihr alle Türen offen und Rin hat ihre Zukunft selbst in der Hand. Als die benachbarte Nation, die Föderation von Mugen, in das Nikarische Reich einfällt und Rin mit einem Mal ein Schwert in die Hand gedrückt bekommt, scheint ihr Pfad klar zu sein: Sie lebt, um ihre Kaiserin zu verteidigen. Doch jene birgt ein düsteres Geheimnis.

Sonntag, 18. Februar 2018

[Gastbeitrag] Rezension: Weltenspalter von Steven Harper

© Katharina
Liebe Leute, der nachfolgende Beitrag ist der erste Gastbeitrag auf meinem Blog, worüber ich mich sehr gefreut habe! Er stammt von Katharina (magicblue). Wenn ihr mehr zum Thema Gastbeiträge auf meinem Blog erfahren wollt, dann schaut einmal hier vorbei.

Als ich das Buch in der Buchhandlung meines Vertrauens sah, machte mich der Titel sogar neugierig genug um mir den Klappentext durchzulesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich es dennoch nicht gekauft hätte oder überlegt hätte es zu lesen, wenn nicht die Challenge von Wortmagie gewesen wäre und ich deshalb ein Buch gebracht hätte, in dem eine legendäre Waffe vorkommt. Aber so habe ich mich einmal darauf eingelassen, auch wenn mich die Kurzbeschreibung nicht gerade ungeheuer neugierig machte.

Danr wird von den Menschen nur "Trolljunge" genannt, da sein Vater den Stanen angehörte, dem dunklen Volk, das unter den Eisenbergen herrscht. Als von dort unheimliche Wesen in das Reich der Menschen eindringen, bekommt Danr einen Auftrag: Er soll die Unterirdischen aufhalten, doch dazu muss er die legendäre Axt finden - Weltenspalter. Doch diese Axt ist keine gewöhnliche Waffe, und Danr Auftraggeber ist alles andere als menschlich. Es ist der Tod persönlich…

Montag, 18. Dezember 2017

Rezension: Bitterholz (Die Herrschaft der Drachen #1) von James Maxey

Hin und wieder verschmelzen Fantasy und Science Fiction, was die spannendsten Mischungen ergeben kann. Auch James Maxey hat sich daran versucht: »Bitterholz« ist der Auftakt der »Herrschaft der Drachen«-Reihe, die die Geschichte des Drachentöters Bitterholz erzählt.

Schon vor langer Zeit haben sich die Drachen als Herrscher über die Menschen aufgeschwungen und haben sie versklavt, um für ihre Tyrannen zu arbeiten. Doch nicht jeder hat den Kampf aufgegeben. Bitterholz ist ein legendärer Drachentöter, doch als er den Sohn des Königs tötet, schwört dieser bittere Rache. Sein Plan: Alle Menschen zu vernichten. Ein blutiges Massaker droht.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Gemeinsam lesen #58: Bitterholz (Die Herrschaft der Drachen #1) von Jamey Maxey

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Bitterholz (Die Herrschaft der Drachen #1) von Jamey Maxey auf der Seite 17.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Das traurige kleine Feuer verbreitete mehr Rauch als Wärme.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Rezension: Das erste Gesetz der Magie (Das Schwert der Wahrheit #1) von Terry Goodkind

Man mag ein wenig Respekt vor der Reihe haben: Weit über 10 Bände, allesamt jeder für sich ein Todschläger. Terry Goodkind ist definitiv kein Mann der wenigen Worte. Er hat Richard und Kahlan, den Protagonisten seiner berühmtem Reihe »Das Schwert der Wahrheit« eine Menge Raum gegeben. Der Auftakt ihrer Geschichte ist »Das erste Gesetz der Magie«, ein Roman, der auf den ersten Seiten wie ein klassischer Fantasyroman wirkt, aber am Ende doch so viel mehr wird.

Richard ist ein Waldführer, mehr nicht. Während sein Bruder zum Obersten Rat der friedlichen Westlands ernannt wird, ist Richard allein in den Wäldern unterwegs, um den Mord an seinem Vater aufzuklären. Dabei begegnet er Kahlan, einer geheimnisvollen Frau, die aus den Midlands kommt und der es irgendwie gelungen ist, die magische Barriere zwischen den Ländern zu überqueren. Kahlan wird verfolgt, wie sich herausstellt von den Handlangern des Tyrannen Darken Rahl. Sie sucht jemanden, der ihr in ihrem Kampf gegen Rahl zur Seite steht. Wie es sich herausstellt, ist es der alte Zedd, Richards Freund. Und er ist mehr, als er zu sein vorgab: Zauberer der Ersten Ordnung, in dessen alleiniger Macht es steht, den wahren Sucher zu ernennen, dessen Aufgabe es sein wird, Darken Rahl aufzuhalten. Und er ernennt Richard.

Donnerstag, 10. März 2016

Rezension: Königin im Exil von George R.R. Martin, Gardner Dozois (Hrsg.)


Erwartungen sind alles bei „Königin im Exil“ (Original Dangerous Women), herausgegeben von George R.R. Martin und Gardner Dozois. Versprochen werden im Vorwort von Dozois Powerfrauen und Amazonen und keine zarten Prinzessinnen und schmachtende Hausfrauen. Hier erschlägt die Prinzessin selbst den Drachen und zeigt dem Prinzen, wer hier die Hosen anhat. Die üblichen Genderklischees der schwachen Frau, die sich bereitwillig von ihrer großen Liebe unterbuttern lässt, sollen hier nicht bedient werden.