Was ist
erstrebenswerter? Keine Erinnerungen an die früheren Lebensjahre besitzen und
dafür in Frieden leben, oder all die Erinnerungen wiedererlangen und damit
einen blutigen Krieg heraufbeschwören? Kazuo Ishiguro widmet sich dieser Frage
in seiner Geschichte über kleine und große Entscheidungen des Lebens und die
Treue zueinander.
Mittwoch, 30. März 2016
Samstag, 26. März 2016
Rezension: Das Lied der Dunkelheit (Demon Cycle #1) von Peter V. Brett
„Das Lied der Dunkelheit“ (Original The Warded Man) ist ein
Erstlingswerk, doch eines, das um die Welt ging. Peter V. Brett hat damit etwas
geschafft, von dem viele träumen, doch nur wenige es auch in die Tat umsetzen
können. Mit seinem Demoncycle hat er sich einen Namen in der Fantasy gemacht
und seinen Platz neben Patrick Rothfuss und anderen Größen der amerikanischen
Fantasy verdient. Im „Lied der Dunkelheit“ erzählt er die Geschichte dreier
junger Menschen, die den Kampf gegen die allnächtlich aus dem Horc
aufsteigenden Dämonen aufnehmen wollen.
Montag, 21. März 2016
Lesung: Pompös! Pompöser! Am pompösesten! – Sigrid Kraft stellt ihre Welt Ardeen vor.
Es hätte ein
Fest für alle Sinne werden sollen. Ja, sollen. Die Realität bestand leider aus
seltsamen Herumgefuchtel hinter dem Moderator Richard Haxel, um die
angepriesenen Kampfsportfähigkeiten zu untermalen, Technik, die nicht
mitspielt, und einem seltsamen Buchtrailer. Die äußerst … motivierte Autorin
und ihren Verleger nicht zu vergessen.
Die Rede ist von
Sigrid Kraft, die gemeinsam mit ihrem Verleger Tobias Fahnauer aus dem dritten
Band ihrer Ardeen-Reihe, „Nimrod“, vorliest. Nun: vorlesen lässt. Sie selbst
hält sich während der Lesung vornehm zurück und gibt ihrem Verleger den
Vortritt. Warum, das bleibt dem geneigten Messebesucher schleierhaft. Erst ein Post
auf ihrer Facebook-Seite verrät mehr: „weil eine männliche Stimme besser zu den
Charakteren passt als eine weibliche.“
Lesung: Im Doppelpack – Tom und Stephan Orgel lesen aus ihrem neuen Roman Die Blausteinkriege.
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Tom (links) und Stephan (rechts)
Orgel
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„Da wir die Autoren sind, wissen
wir, dass sich Marten in ziemlich große Scheiße manövriert.“ Tom Orgel hat im
Grunde in diesem einen Satz „Die Blausteinkriege“ zusammengefasst. Zusammen mit
seinem Bruder Stephan haben die Beiden unter dem Pseudonym T.S. Orgel über den
Verfall des einst mächtigen Kaiserreiches Berun geschrieben und sich dabei nach
Leibeskräften bemüht, die Charaktere des jeweils Anderen in die größtmöglichen
Schwierigkeiten zu bringen.
Sonntag, 20. März 2016
Lesung: Selfie mit dem Publikum gefällig? – Fragerunde mit Peter V. Brett
„I’m scared of this giant crowd“, gesteht er seinen
Zuschauern, und obwohl er einen ganz gelassenen Eindruck macht, nimmt man Peter
V. Brett sein Geständnis dank seiner einnehmenden Art dennoch ab. Er ermuntert
mit freundlichem Lächeln immer wieder das Publikum, ihm eine Frage zu stellen. „Don’t
be shy“, sagt er.
Es ist ein Schäkern zwischen Autor
und Publikum. Mit überschlagenen Beinen sitzt er da und untermalt seine Aussagen
gestenreich. Alle seine Charaktere würden im fünften Band seiner
Demoncycle-Reihe sterben, rutscht ihm in einem Nebensatz heraus. Mit einem
Lachen in den Augen hält er sich die Hand vor den Mund.
Freitag, 18. März 2016
Rezension: Drachenelfen (Drachenelfen #1) von Bernhard Hennen
Er ist einer der Großen der deutschen Fantasy: Mit seinen
Elfenromanen stürmte Bernhard Hennen die Bestsellerlisten und schrieb sich in
die Herzen seiner Fans. Die Drachenelfen sind sein Exkurs in die frühesten Tage
seiner Welten.
Die Drachenelfen, Diener der mächtigen, fast gottartigen
Regenbogenschlagen, sind ausgebildete Mörder und Agenden. Sie wachen im
Verborgenen über das Wohl Albenmarks und beobachten die Menschen der Welt Daia
und ihre Expansionsbestrebungen auf die Welt Nangog.
Donnerstag, 17. März 2016
Rezension: Calamity (Reckoners #3) von Brandon Sanderson
Noch während
seines Studiums des Kreativen Schreibens an der Brigham Young University wurde
Brandon Sanderson immer wieder gesagt, er solle doch besser keine Fantasy
schreiben, das brächte keinen Erfolg. Er tat es dennoch unbeirrt und musste
mittlerweile einsehen, was seine Fans schon lange wissen: Er gehört zu den
Großen der amerikanischen Fantasy. Bekannt wurde er zwar durch die
Mistborn-Bücher aus seinem Cosmere-Zyklus, mit den Reckoners jedoch wagt er
sich erstmals in die Gefilde der Jugenddystopien vor.
Mit Calamity finden die Reckoners ihren Abschluss. Prof ist durch einen hinterhältigen Trick Regalias seinen Kräften zum Opfer gefallen und wütet nun durch die zerbrochenen Staaten, bis er sich in Ildithia, dem ehemaligen Atlanta, niederlässt, dem dort regierenden Epic Larencer die Herrschaft streitig macht und sich zum neuen Herrscher der Stadt aus Salz aufschwingt. David ist bestrebt, Prof von der Dunkelheit in ihm zu befreien, statt ihn einfach zu töten, wie es die Reckoners üblicherweise tun würden. Gleichzeitig gilt es, das Geheimnis von Calamity zu lösen, denn es scheint, dass Prof mit Calamity selbst Kontakt aufnehmen und der mächtigste Epic aller Zeiten werden will.
Mit Calamity finden die Reckoners ihren Abschluss. Prof ist durch einen hinterhältigen Trick Regalias seinen Kräften zum Opfer gefallen und wütet nun durch die zerbrochenen Staaten, bis er sich in Ildithia, dem ehemaligen Atlanta, niederlässt, dem dort regierenden Epic Larencer die Herrschaft streitig macht und sich zum neuen Herrscher der Stadt aus Salz aufschwingt. David ist bestrebt, Prof von der Dunkelheit in ihm zu befreien, statt ihn einfach zu töten, wie es die Reckoners üblicherweise tun würden. Gleichzeitig gilt es, das Geheimnis von Calamity zu lösen, denn es scheint, dass Prof mit Calamity selbst Kontakt aufnehmen und der mächtigste Epic aller Zeiten werden will.
Mittwoch, 16. März 2016
Rezension: Firefight (Reckoners #2) von Brandon Sanderson
Noch während seines Studiums des Kreativen Schreibens an der
Brigham Young University wurde Brandon Sanderson immer wieder gesagt, er solle
besser keine Fantasy schreiben. Er tat es dennoch unbeirrt und musste
mittlerweile trotz seiner eigenen Zweifel einsehen, was seine Fans schon lange
wissen: Er gehört zu den Großen der amerikanischen Fantasy. Bekannt wurde er
zwar durch die Mistborn-Bücher aus seinem Cosmere-Zyklus, mit den Reckoners
jedoch wagt er sich in die Gefilde der Jugenddystopien vor und zeigt eine
Version unserer Zukunft.
Steelheart ist tot, getötet von den Reckoners. Newcago ist
nun eine freie Stadt. Die Reckoners tun ihr Bestes, um es auch dabei zu
belassen, doch sie haben es nicht leicht. Immer wieder greifen andere Epics die
Stadt an. Allen scheint eines gemeinsam zu sein: Sie kommen aus Babylon
Restored, dem einstigen New York. Prof beschließt, nach Babilar zu gehen und
Regalia, dem dort regierenden High Epic, das Handwerk zu legen, David soll mit
ihm kommen. Dieser folgt dem Anführer der Reckoners nur allzu bereitwillig,
nicht zuletzt weil Megan, bekannt als Firefight, zuletzt in Babilar gesehen
worden war.
Dienstag, 15. März 2016
Rezension: Mitosis (Reckoners #1.5) von Brandon Sanderson
Noch während seines Studiums des Kreativen Schreibens an der
Brigham Young University wurde Brandon Sanderson immer wieder gesagt, er solle
besser keine Fantasy schreiben. Er tat es dennoch unbeirrt und musste
mittlerweile trotz seiner eigenen Zweifel einsehen, was seine Fans schon lange
wissen: Er gehört zu den Großen der amerikanischen Fantasy. Bekannt wurde er
zwar durch die Mistborn-Bücher aus seinem Cosmere-Zyklus, mit den Reckoners
jedoch wagt er sich in die Gefilde der Jugenddystopien vor und zeigt eine
Version unserer Zukunft.
Die Novelle knüpft in sehr schöner Weise an die Ereignisse
in „Steelheart“ an und leitet weiter zu „Firefight“. Sanderson gibt hier einen
schönen Einblick in das Leben in Newcago nach Steelhearts Tod. Zunächst scheint
alles friedlich und die Reckoners albern in ihrer üblichen Manier ein wenig
herum, während sie ihren Stadtrundgang machen. Dann taucht plötzlich der High
Epic Mitosis auf und sofort wird die Situation mit jeder Seite brenzliger und
bedrohlicher, als er David herausfordert.
Montag, 14. März 2016
Rezension: Steelheart (Reckoners #1) von Brandon Sanderson
Noch während seines Studiums des Kreativen Schreibens an der
Brigham Young University wurde Brandon Sanderson immer wieder gesagt, er solle
besser keine Fantasy schreiben. Er tat es dennoch unbeirrt und musste
mittlerweile trotz seiner eigenen Zweifel einsehen, was seine Fans schon lange
wissen: Er gehört zu den Großen der amerikanischen Fantasy. Bekannt wurde er
zwar durch die Mistborn-Bücher aus seinem Cosmere-Zyklus, mit den Reckoners
jedoch wagt er sich in die Gefilde der Jugenddystopien vor und zeigt eine
Version unserer Zukunft.
Steelheart stellt den Auftakt einer neuen Trilogie dar. Calamity
ist am Himmel erschienen, eine mysteriöse Erscheinung, über die man kaum mehr
weiß, als dass sie mit der Verwandlung normaler Menschen in sogenannte Epics in
Zusammenhang steht. Epics besitzen mehr oder weniger starke übernatürlich
Kräfte, die sich ganz unterschiedlich ausprägen können. Die stärksten von ihnen
sind so mächtig, dass sie unverwundbar scheinen. Naturgewalten gleich herrschen
sie wie Götter über die Menschen und haben sie sich Untertan gemacht.
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