Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
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Samstag, 1. September 2018

#Buchshit Blogtour: Warum ich gern Trash lese anhand des Fallbeispiels der Welt von Ardeen


Heute beginnt meine Buchshit Blogtour, eine Blogtour mit vielen tollen Teilnehmern, die sich alle mit dem Thema grausiger Literatur beschäftigen werden. Ich habe den Teilnehmern freigestellt, wie sie ihren Beitrag gestalten wollen, daher werden euch hoffentlich einige schöne Überraschungen erwarten. Wenn ihr noch einmal nachlesen wollt, was genau es mit der Blogtour auf sich hat und wer alles teilnimmt, könnt ihr diesemLink folgen.

Ich eröffne die Runde mit der Antwort auf die Frage, warum ich denn überhaupt gern hin und wieder ein schlechtes Buch lese. Dafür nehme ich mir als Fallbeispiel meine Lieblingstrashreihe Ardeen der Autorin Sigrid Kraft. Gelesen habe ich bisher Band 1-3, erschienen sind bisher 9 Bände und einige Einzelbände, die man unabhängig von der Hauptreihe lesen kann. In der Reihe geht es kurz gesagt um den jungen Eryn, der eigentlich überhaupt nichts mit Magie am Hut hat, dann aber doch und damit beginnt die literarische Katastrophe.

Ich muss zugeben, dass die Reihe nicht nach dem üblichen Trash klingt, den man so auf Amazon findet (nicht so wie ein gewisses schwarzes Einhorn … fragt nicht). Aber wer bunte Schrift für eine gute Idee hält, um gedankliche Rede wiederzugeben, nun ja … Und nein, da steht dann nicht etwa »›…‹, dachte XY.« Nein, die gedankliche Rede ist einfach nur in Farbe wiedergegeben, und der Leser darf dann gefälligst selbst erraten, welcher Charakter in welcher Farbe denkt. Nun, dazu gleich mehr, erst einmal zur Eingangsfrage. Also: Warum lese ich gern Trash?

Freitag, 24. November 2017

Rezension: Nimrod (Ardeen #3) von Sigrid Kraft

© Sigrid Kraft, Quelle: Amazon
Hinweis: Die Rezi erschien vor knapp zwei Jahren auf Amazon, ich habe sie nun für den Blog noch einmal etwas überarbeitet.

Noch immer bleibt die Ardeen-Reihe mit „Ardeen Band 3: Nimrod“ von Sigrid Kraft so schlecht wie seine Vorgänger.

Endlich findet Raiden mit Eryns Hilfe den Weg ins Nimrod. Und anstatt Antworten auf ihre vielen Fragen zu erhalten, verkompliziert sich alles nur noch mehr.
Das Nimrod stellt sich als großes Refugium für magische Wesen aller Art heraus. Vom blutdurstigen Monster bis hin zur ersten Spezies der Schöpfung findet man dort alles … nur keine wirklichen Verbündeten. Und doch wird Hilfe in Aussicht gestellt, als Austausch für den Schlüssel.
Dazu meldet sich eine geheimnisvolle Stimme in Eryns Kopf zu Wort, die die Suchenden zu den sechs Orten der Macht schickt … damit sich Eryns Schicksal endlich erfüllen kann.
Meinung des Forscherdrachens: Na wenn das mal keine Falle ist …
(Quelle: Amazon)

Rezension: Neue Wege (Ardeen #2) von Sigrid Kraft

© Sigrid Kraft, Quelle: Amazon
Hinweis: Die Rezi erschien vor knapp zwei Jahren auf Amazon, ich habe sie nun für den Blog noch einmal etwas überarbeitet.

Wenn ich könnte, würde ich »Ardeen Band 2: Neue Wege« von Sigrid Kraft null Sterne geben. Ich wünsche mir die Möglichkeit mit dieser Reihe wirklich sehr, denn der eine Stern signalisiert mir, dass wenigstens irgendwas daran gut ist. Das ist nicht der Fall, wie ich bereits in meiner Rezension zum ersten Teil deutlich machte.

Die verzweifelte Suche einen Weg ins Nimrod zu finden setzt sich fort. Gezielte Forschungen bringen Meister Raiden diesem Ziel stetig näher, auch wenn der große Durchbruch noch nicht in Sicht ist.
Währenddessen werden Eryn und Ravenor mit verschiedensten Aufgaben bedacht, denen sie sich mit Intelligenz, Witz und Schlagkraft stellen. Dabei begeben sie sich auch auf Reisen, um mehr über Eryns Herkunft zu erfahren.
Als sich dann aber der Schleier lüftet, werden Wahrheiten zu Tage gefördert, die am besten im Dunklen geblieben wären …
(Quelle: Amazon)

Rezension: Der Kreis der Magie (Ardeen #1) von Sigrid Kraft

© Sigrid Kraft, Quelle: Amazon
Hinweis: Die Rezi erschien vor knapp zwei Jahren auf Amazon, ich habe sie nun für den Blog noch einmal etwas überarbeitet.

Mehr durch Zufall stieß ich auf die Autorenseite der Selfpublisherin Sigrid Kraft: Ardeen.de. Ein wenig angefixt auch durch das groß angepriesene Weihnachtsangebot der E-Books für knapp 2€ klickte ich mich durch die Seite und kaufte ich mir gleich die ersten drei Bände. Nach dem Lesen des ersten Bandes weiß ich, dass das wieder einmal ein großer Fehler war. Ich kann nur sagen: Lasst die Finger davon und lasst euch nicht von Lobhymnen darauf täuschen!


Der junge Eryn wächst abgeschieden von der restlichen Welt in den Bergen Nordardeens auf. In der Clangemeinschaft der Fenn, fern ab jeglicher Magie, wird ihm beigebracht, die Zauberei zu verteufeln und an die Macht der Götter zu glauben. Als Krieg das Land überzieht, wird er in den Strudel der Geschehnisse hineingezogen. Von seinen Feinden schließlich in die Tieflande verschleppt, entdecken Zauberer zufällig, über welch großes magisches Potential er verfügt und eine ganz neue Welt beginnt sich ihm zu eröffnen. Mühsame Jahre des Lernens beginnen und Eryn versucht die Geheimnisse, die sich um ihn ranken, zu entschlüsseln. Wobei sich die Dinge oft als ganz anders herausstellen, als zunächst vermutet. Die Welt Ardeens ist ein Ort voller Magie und Fabelwesen. Mit viel Witz und Ironie entwickelt sich die Geschichte in meist kleineren abgeschlossenen Kapiteln. Und man merkt schnell, dass auch Magier mit recht alltäglichen Problemen zu kämpfen haben ...
(Quelle: Amazon)

Montag, 27. März 2017

Lesung: Darauf erst mal 'ne Fettbemme! Sigrid Kraft lässt aus ihrem neuen Roman »In einem fernen Land« lesen

Die Autorin Sigrid Kraft (l.) und ihr Verleger Tobias Fahnauer (r.)

Darauf erst mal 'ne Fettbemme!
Sigrid Kraft lässt ihren neuen Roman »In einem fernen Land« von ihrem Verleger Tobias Fahnauer verlesen.


Es gibt da diesen Effekt bei Unfällen, wo alle anfangen zu glotzen, und dann schlimmstenfalls noch mehr Unfälle gebaut werden. Inwiefern hier Folgeunfälle gebaut wurden und wenn ja, wie diese aussehen, bleibt offen, aber ein Unfall war es. Die Autorin Sigrid Kraft hatte es sich doch sehr leicht gemacht, als sie wieder einmal den Fauxpas vom vergangenen Jahr wiederholte und sich wieder auf die faule Haut legte, statt selbst ihren Roman zu verlesen. Stattdessen musste ihr Verleger Tobias Fahnauer in die Bresche springen und ihre Arbeit tun. Warum? Das weiß keiner. Ich erinnere mich aber an einen Facebook-Post der Autorin von vor über einem Jahr, in dem sie meinte, dass eine männliche Stimme besser zu ihren Figuren passen würde. Wie schon vor einem Jahr frage ich mich auch dieses Mal: Und was machen denn Hörbuchsprecherinnen, wenn sie männliche Rollen sprechen? Oder umgekehrt? Aber Frau Kraft weiß da natürlich voll Bescheid! Wehe, jemand sagt etwas anderes!

Die Besucher der Lesung werden jedenfalls an dieser Stelle über diese Kuriosität im Unklaren gelassen. Überhaupt werden sie über vieles im Unklaren gelassen. Wer die Autorin ist, was sie macht, was sie schreibt, worum es in ihren Büchern geht, wer ihre Charaktere sind, warum ich mir das antue, wieso sich sowas verkauft, warum dieselben Fehler des Vorjahres wieder haargenau wiederholt werden, warum kein Lerneffekt eintritt. »Friss oder stirb!«, lautet die Devise. Ardeen ist natürlich so toll, dass die Leute allein durch ihre Anwesenheit dazu motiviert werden, das Buch sofort zu kaufen! Nee, irgendwie nicht. Irgendwie riecht die Bemme in meiner Tasche da wesentlich ansprechender. Essen wäre jetzt nicht schlecht …

Freitag, 24. Februar 2017

Freitagsprobe: Nimrod (Ardeen #3) von Sigrid Kraft

Quelle: Amazon, ©Verlag
Es wurden sich mehr Verrisse gewünscht, es soll mehr Verrisse geben. Noch von der letzten LBM hatte ich diesen Flyer mit einer Leseprobe aus dem dritten Ardeen-Band »Nimdrod« von Sigrid Kraft, erschienen im Fahnauer Verlag. Gelegentlich lese ich sehr gern Trash, der so schlecht ist, dass es schon wieder lustig ist, und das gehört, so kann ich sicher nach der Lektüre von Band 1, 2 und 3 sagen, zu 100% in diese Kategorie. (Ich muss immer noch meine Amazon Bewertungen für den Blog aufhübschen und Band 4 fehlt mir immer noch, weil ich den Sale verpasst hatte. Ärgerlich.) Damit soll dieser Flyer nun also einem Sinn zugeführt werden. Fangen wir wie immer mit der Inhaltsangabe an:

Endlich findet Raiden mit Eryns Hilfe den Weg ins Nimrod. Und anstatt Antworten auf ihre vielen Fragen zu erhalten, verkompliziert sich alles nur noch mehr.

Das Nimrod stellt sich als großes Refugium für magische Wesen aller Art heraus. Vom blutdurstigen Monster bis hin zur ersten Spezies der Schöpfung findet man dort alles … nur keine wirklichen Verbündeten. Und doch wird Hilfe in Aussicht gestellt, als Austausch für den Schlüssel.

Dazu meldet sich eine geheimnisvolle Stimme in Eryns Kopf zu Wort, die die Suchenden zu den sechs Orten der Macht schickt … damit sich Eryns Schicksal endlich erfüllen kann.

Meinung des Forscherdrachen: Na wenn das mal keine Falle ist … llen kann. [sic]

Meinung des Forscherdrachen: Na wenn das mal keine Falle ist [sic]
[Quelle: Klappentext, Verlag] 

Montag, 21. März 2016

Lesung: Pompös! Pompöser! Am pompösesten! – Sigrid Kraft stellt ihre Welt Ardeen vor.


Es hätte ein Fest für alle Sinne werden sollen. Ja, sollen. Die Realität bestand leider aus seltsamen Herumgefuchtel hinter dem Moderator Richard Haxel, um die angepriesenen Kampfsportfähigkeiten zu untermalen, Technik, die nicht mitspielt, und einem seltsamen Buchtrailer. Die äußerst … motivierte Autorin und ihren Verleger nicht zu vergessen.

Die Rede ist von Sigrid Kraft, die gemeinsam mit ihrem Verleger Tobias Fahnauer aus dem dritten Band ihrer Ardeen-Reihe, „Nimrod“, vorliest. Nun: vorlesen lässt. Sie selbst hält sich während der Lesung vornehm zurück und gibt ihrem Verleger den Vortritt. Warum, das bleibt dem geneigten Messebesucher schleierhaft. Erst ein Post auf ihrer Facebook-Seite verrät mehr: „weil eine männliche Stimme besser zu den Charakteren passt als eine weibliche.“