Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
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Dienstag, 21. Oktober 2025

Libro.fm und Graphic Audio angetestet

Mehr aus einer Laune heraus fing ich bei meinen Kreuzsticharbeiten an, ein paar der wenigen Hörbücher zu hören, die ich besitze. Normalerweise so gar nicht mein Medium, weil mein Hirn zu schnell abschaltet, bis ich merke, dass ich die letzten 10 Minuten der Handlung nicht mitbekommen habe. Wenn ich dabei aber ein Stück Stoff immer und immer wieder aufspieße, bietet das anscheinend meinem Hirn genau die richtige Menge Stimulus, um am Ball zu bleiben. Ich habe also zunächst »The Sword of Kaigen« durchgehört, das ich schon seit Jahren immer mal wieder anfing, aber aus den genannten Gründen wieder abbrach (eine Rezension dazu gibt es hier), und plötzlich hat es mich gepackt.

Theoretisch mag ich die Konzepte von Kindle Unlimited und Audible. Monatlich eine Flatrate zahlen und Zugang zu all den Geschichten erhalten, ähnlich einem Netflix-Abo ist schon geil. Was ich aber bei all diesen Anbietern, sei es nun Amazon, Kindle, Audible oder sonst irgendein Streaming-Anbieter, wie die Pest hasse, ist dass Kaufen nicht gleichzusetzen mit Besitz ist, und das ist scheiße. Nun könnte ich natürlich die Flaggen hissen und die Sieben Weltmeere durchsegeln (denn wenn kaufen nicht besitzen ist, ist piracy auch kein Diebstahl), aber das ist auch scheiße für all die kleinen Autor*innen, die da um ihr Geld gebracht werden.

Mittwoch, 10. Mai 2023

Queer Reading Month 2023

Den meisten ist wohl bewusst, dass gerade in Deutschland die Buchbranche noch immer ein großes Problem mit dem immer gleichen heteronormativen Einheitsbrei hat. Romanzen zwischen einem dyaallocishet Typen und seiner dyaallocishet Herzensdame verkaufen sich nach wie vor wie geschnitten Brot. Das weicht erst jetzt so langsam auf. Um Literatur von und über Queers aber so wirklich eine große Bühne zu bieten, fehlt es immer noch an Motivation, gerade in großen Verlagshäusern. Oftmals reicht es dann gerade noch dafür, eine Quotenfrau ins Rampenlicht zu stellen, weil Frauen müssen ja gefördert werden. Dabei verstecken sich gerade in queerer Literatur so einige Perlen, die viel mehr Aufmerksamkeit bieten.


Und genau das soll der Queer Reading Month bewirken!


June T. Michael und ich haben uns daher zusammengesetzt und diese Aktion ins Leben gerufen. Unter #QueerReadingMonth könnt ihr den ganzen Juni über auf allen Social Media Kanälen über die queere Literatur reden, die ihr gerade lest, die euch begeistert und die ihr unbedingt anderen empfehlen wollt. Tauscht euch fröhlich untereinander aus und hoffentlich findet ihr auch die eine oder andere Perle.


Falls ihr euch direkter mit anderen Teilnehmenden austauschen wollt, haben wir auch einen Discord-Server eingerichtet, den Invite findet ihr hier: https://discord.gg/KRfXZC4CCx


Was ist Literatur von und über Queers?

Alles, was ihr unter queer versteht! Queer ist ein Umbrella Begriff, der absichtlich schwammig gehalten ist, da Menschen komplex sind und sich selten exakt in Textbuchdefinitionen quetschen lassen. Wenn ihr der Meinung seid, dass ein Werk passt, dann wird es auch so sein.


Ein paar Leseanregungen von uns:

  • „Blutbuch“ von Kim de l’Horizon (dey, keine Pronomen)
  • „Die Zukunft ist nichtbinär“ von Lydia Meyer (keine Pronomen)
  • „Plastikefeu hält sich gut“ von Tristan Lánstad (er/ihn)
  • „Exit gender“ von Lann Hornscheidt (ex) & Lio Oppenländer (ex)
  • „Felix Ever After“ von Kacen Callender (they/them)
  • „Ich bin Linus” von Linus Griese (er/ihn)
  • „She Who Became The Sun“ von Shelley Parker-Chan (she/they)
  • „Undoing Gender” von Judith Butler (she/they)
  • „Iron Widow” von Xiran Jay Zhao (they/them)
  • „Unter einem Banner” von Elea Brandt (sie/ihr)
  • „The Broken Earth Trilogy” von N.K. Jemisin (she/her)

Sonntag, 7. Mai 2023

Wir sind keine women lite! - Meine Gedanken zur Feminisitischen Buchwoche 2023

Die BücherFrauen rufen zur Feministischen Buchwoche vom 6. Bis 14. Mai 2023 auf. „Cool!“, denke ich. „Perfekte Gelegenheit, mal ein bisschen Aufmerksamkeit auf trans Literaturschaffende zu lenken.“

Falsch gedacht. Die Freude verpufft beinahe schon im ersten Satz des Posts der BücherFrauen. Darin wird die Aktion Frauen zählen referiert und auch sonst ist in dem Post ausschließlich die Rede von Autorinnen (nein, kein Gendersternchen). Und auch ein Blick auf die von den Organisatorinnen empfohlenen Bücher enthüllt eine ernüchternde Bilanz: Bei einer schnellen Recherche der Autorinnen habe ich genau eine trans Person, Felicia Ewert, gefunden, und das auch nur als Co-Autorin. Immerhin muss ich der Liste zugutehalten, dass sie einige PoC Personen beinhaltet. Dann hört es eigentlich auch schon auf.

Im Rahmen der Aktion gibt es mehrere Veranstaltungen, in denen es über Frauen in der Literatur und Literatur von Frauen geht sowie um Frauen im Genre. Frauen, Frauen, Frauen, Frauen. Durch die Bank weg alle cis.

Feminismus muss intersektional sein. Das heißt nicht nur, dass wir weißen auch mal Schwarzen die Bühne überlassen, weil wir ja gute Feminist*innen sein wollen /s Randnotiz: Intersektionaler Feminismus wurde von einer Schwarzen Frau, Kimberlé Crenshaw, ins Leben gerufen.

Freitag, 7. April 2023

Die Konstruktion von gender in Kim de L’Horizons Blutbuch

Vorbemerkung: Der nachfolgende Text ist ursprünglich eine Seminararbeit, die allerdings thematisch gut auf den Blog passte.

1. Einleitung

2022 gewann Kim de L’Horizons Debütroman Blutbuch den Deutschen Bruchpreis – welcher damit erstmals an eine nichtbinäre Person ging, ein bedeutendes Zeichen für mehr Diversität auf dem deutschsprachigen Buchmarkt. Wie so häufig dieser Tage bei nicht-cis Personen löste das Buch eine mediale Debatte um das Geschlecht Kims aus, leider nur nicht auf literarischer Ebene. Dabei ist es interessant zu betrachten, wie in den Roman der abstrakte Begriff gender konstruiert wird und welche Mittel Kim de L’Horizon dafür zur Hilfe nimmt, um etwas Abstraktes greifbarer zu machen. Deswegen möchte ich mich hier auch näher damit auseinandersetzen.

 

2. Genre

Der Roman verortet sich in der Autofiktion. Festmachen lässt sich das unter anderem am Paratext des Romans, in dem es heißt, Kim sei 2666 auf Gethen geboren. Gethen ist dabei eine Anspielung auf den Schauplatz des Romans Die Linke Hand der Dunkelheit von Urusula K. Le Guin und das Jahr 2666 eine Anspielung auf dem gleichnamigen Roman von Roberto Bolaño. Auch liegen mitunter verfremdende Dialoge vor, so zum Beispiel der Dialog des Kindes mit der Blutbuche unter anderem auf Seite 76 und 93f. Dort heißt es unter anderem, dass die Blutbuche das Blut des Kindes „trinkt“, eine Personifikation des Baumes. Direkt darauf spricht die Buche und eine Wurzel bewegt sich scheinbar autonom.

Teils wird das Genre sogar direkt angesprochen; so diskutiert Kim beispielsweise, was so inhärent queer an Autofiktion sei: „to start writing from a reality that repeats the fiction that we don’t exist. To start writing from a reality that isn’t real to us, that puts us in the realm of fiction.” (de L’Horizon 2022: 270) Die allocisheteronormative Gesellschaft behandelt queere Identitäten und besonders all jene gender, die unter den nichtbinären Oberbegriff fallen, noch immer nicht als real, begegnet ihnen gar oft mit Feindseligkeit; um das zu sehen, reicht ein Blick in die Rezensionen auf Amazon zu Blutbuch, in denen Kim de L‘Horizons Identität als ausgedacht und geisteskrank und allerlei andere entwürdigende Dinge bezeichnet wird. Ein autofiktionales Werk zu schreiben, drückt also den Wunsch aus, eine alternative Realität zu erschaffen, in der queere Menschen als die Menschen existieren dürfen, die sie sind, eben weil Fiktion derzeit die einzige Welt ist, in der sie existieren dürfen. Es ist vielleicht der urtümlichste Wunsch von allein: einfach in Frieden zu leben.

 

Dienstag, 10. Januar 2023

Interview mit Tristan Lánstad, Autor von "Plastikefeu hält sich gut"

 

Hi Tristan, vielen Dank, dass du bereit bist, ein paar Fragen zu beantworten. Wie wäre es, wenn du zu Anfang dich und deinen Roman “Plastikefeu hält sich gut” kurz vorstellst? Worum geht es in dem Roman?

Hallo, ich bin Tristan Lánstad, Autor und Sensitivity Reader. Ich schreibe seit 2015 Romane und Kurzgeschichten. Außerdem sammle ich als 'Desasterotik' auf Twitter lustige Zitate aus Erotikromanen.

"Plastikefeu hält sich gut" ist zuallererst eine klassische Romanze zur Zeit der Coronapandemie. Der Protagonist Kay arbeitet freiberuflich als Personenschützer. Er wird vom Virologen Marian Engel eingestellt, um ihn vor einem mutmaßlichen Stalker zu beschützen, der ihm Drohbriefe schreibt. Dabei kommen sich die beiden unerwartet näher. Gleichzeitig ist der Roman auch eine Detektivgeschichte: Wer verfolgt Marian und warum? Da Marian als Virologe gerade im Fokus des öffentlichen Interesses steht und sich die Briefe direkt auf seinen Job beziehen, liegt die Vermutung nahe, dass Coronaleugner*innen ihn aus dem Weg haben wollen. Kay wird eher zufällig in diese Frage involviert, macht es sich aber dann zur Aufgabe, der Sache auf den Grund zu gehen.


Was brachte dich auf die Idee zu dem Roman?

Ich fand es faszinierend, wie Virolog*innen plötzlich zu Beginn der Pandemie zu regelrechten Stars wurden. Es ging nicht nur um die faktischen Inhalte, sondern auch das Auftreten, die Attraktivität, das Privatleben. Es kommt eher selten vor, dass ein Haufen Menschen plötzlich davon schwärmt, wie gut ein männlicher Wissenschaftler aussieht. Das wollte ich aufgreifen. 

Gleichzeitig hat mich das Genre von Romanzen zwischen Personenschutz und Stars schon immer gereizt. Ich mag komplexe zwischenmenschliche Situationen, in denen es keine klaren Machtverhältnisse gibt. Einerseits sind die Auftraggeber*innen von Personenschützer*innen ganz direkt in einer Machtposition, weil sie ja die Arbeitsleistung bezahlen. Andererseits nimmt man Personenschutz ja in Anspruch, weil man vor etwas geschützt werden muss. So sind also die Auftraggeber*innen gleichzeitig in einem Abhängigkeitsverhältnis, sie brauchen die Dienstleistung. Das zu beleuchten, fand ich spannend. Dass Marian BDSM praktiziert und Kay dann quasi eine dritte Ebene von Machtverhältnissen entdeckt, war aus dem Konstrukt heraus eine weitere spannende Ebene.

Sonntag, 20. März 2022

Lasst das Harry Potter Franchise sterben

Progress Pride Flag, die Regenbogenflagge mit den Farben für die trans und BIPoC Community
Kein LGB ohne das T

Ich bin wütend, und ich will das auch gar nicht schönreden oder runterspielen. Erst hatte ich überlegt, das einfach als einen Twitterthread zu schreiben, aber es ist einfach so viel, das es dazu zu sagen gibt, und dann versumpft das doch eh nur wieder nach einem Tag in den Untiefen von Twitter. Denn was gerade wieder mit genderqueeren Menschen gemacht wird, ist ungeheuerlich, und das muss angesprochen werden. Es wird die, um die es sich hier handelt, nicht erreichen, sie werden nicht einlenken. Aber schweigen kann auch nicht die Lösung sein.

Sie, die nicht genannt werden soll, soll nun doch einmal auf diesem Blog thematisiert werden, denn mit dem kommenden Release von Hogwarts: Legacy wurde Social Media einmal mehr zu einem Minenfeld für genderqueere Leute und sie hat leider wieder einmal den Mund geöffnet. Ich will gar nicht im Detail wiedergeben, was genau sie sagte, weil es einfach immer wieder auf‘s Neue abscheulich ist, aber ich bin stark für eine „Rowling, shut the fuck up“-Challenge. Ich bin dafür, dass wir dieses Franchise kollektiv sterben lassen und ihm keinerlei Reichweite mehr geben. Erst dann nehmen wir einer der einflussreichsten TERFs der Gegenwart ihre Waffe, mit der sie trans Personen dämonisiert.

Dienstag, 10. November 2020

Gute und schlechte Könige und was Moash wirklich falsch gemacht hat

Der folgende Text enthält Spoiler für The Way of Kings, Words of Radiance und Oathbringer, bezieht aber keine Inhalte aus Rythm of War mit ein.

"Moash did nothing wrong!" So geht ein geflügeltes Wort im Stormlight-Fandom. Moash ist ein sehr zwiespaltiger Charakter: Entweder man hasst ihn oder ist eben der Meinung, dass er ja nichts falsch gemacht habe, als er Elhokar tötete. Wie so oft im Leben ist die Antwort darauf, ob das, was Moash tat, richtig oder falsch war, jedoch nicht so einfach. Moash hat nämlich genau eine Sache sehr wohl falsch gemacht.

Bemerkenswert finde ich an der Diskussion, dass in diesem Zusammenhang wenig über Adolin gesprochen wird. Auch Adolin beging in brutaler Selbstjustiz einen Mord, als er Sadeas erstach. Warum aber applaudieren wir Adolin und hassen Moash? Die Antwort liegt im Charakter der Männer, die sie töteten, und in Kaladins dritten Ideal: "I will protect even those I hate, so long as it is right."

Donnerstag, 29. August 2019

Meine Feel Good Bücher


Manche Bücher verdienen einfach einen besonderen Platz im Regal. Sei es, weil sie die Lieblingsbücher sind, sei es, weil ich so verrückt bin und tausend verschiedene Ausgaben von Tolkiens Büchern sammle, obwohl immer dasselbe drin steht (überwiegend jedenfalls), oder sei es, weil es ganz besondere Wohlfühlbücher sind. Seit einer kleinen Weile habe ich ein solches Regal, dem ich immer mal wieder neue Herzensstücke hinzufüge. Wohlfühlbücher sind für mich Bücher, die ich immer wieder lesen kann und weiß, dass sie mich auch in meinen Tiefphasen wieder aufheitern können. Das ist auch der Grund, warum ich sie mit kleinen Doodles in meinem therapeutischen BuJo verewige, damit ich in einer solchen Phase einfach fix nachschlagen kann, zu welchem Buch ich denn greifen könnte. In diesem Beitrag möchte ich euch diese Bücher vorstellen.

Freitag, 16. August 2019

Die #WitcherWochen - Gemeinsamer Readalong der Hexer-Romane anlässlich der kommenden Netflix Serie


Viele unter euch kennen sicherlich die Hexer-Bücher des polnischen Autors Andrzej Sapkowski, in denen er die Geschichte des Hexers Geralt erzählt, der mit einem silbernen und einem stählernen Schwert sowohl gegen ordinäre Monster als auch die Monster in Menschengestalt kämpft. Und wer sie nicht kennt, hat vielleicht aber schon einmal von der Witcher-Trilogie des polnischen Spieleentwicklers und Puplishers CD Projekt gehört, die auf den Büchern basiert. Die einen hassen die Spiele, die anderen lieben sie; ich gehörte zu letzteren. (Wer sich insgesamt 600€ für Spiel und Grafikkarte zusammen spart, um Teil 3 spielen zu können … Na ja, ich sag nichts mehr :D) Nun hat Netflix angekündigt, die Bücher in einer Serie umsetzen zu wollen, und ich finde, das ist der perfekte Zeitpunkt, mir mal wieder die Bücher zur Brust zu nehmen. Und gemeinsam mit anderen macht das gleich noch mehr Spaß. Findet ihr nicht auch?

Darum rufe ich die Witcher Wochen ins Leben, ein Readalong, in dem wir die Romane zusammen (wieder)entdecken. Eingeladen sind alle, die Lust dazu haben, gemeinsam mit Geralt und seinen Freunden auf Monsterjagd zu gehen. Es kann selbstredend auch quer eingestiegen werden.

Samstag, 20. Oktober 2018

Gewinne! Gewinne! Gewinne! Verlosung von 1x Maleficus von Melanie Vogltanz

Der Papierverzierer Verlag hat mir die wunderbare Möglichkeit gegeben, unter meinen Followern eine eBook Ausgabe von Maleficus von Melanie Vogltanz zu verlosen. Da ich die komplette Schwarzes Blut Reihe bisher sehr mochte, möchte ich das gern an euch weiterreichen. Falls euch interessiert, was ich zum ersten Teil dachte, könnt ihr hier nachlesen. Ganz unbezahlt füge ich auch an, dass ihr mal auf der Verlagsseite vorbeischauen und stöbern könnt :)

Was müsst ihr tun?
Zu gewinnen gibt es ein eBook im Wunschformat zu Maleficus, Teil 1 der Schwarzes Blut Reihe. Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mir nur irgendetwas Lustiges über Vampire und/oder Werwölfe schreiben. Vielleicht kommen dem Vampir bei Sonnenlicht ja Blumen aus den Ohren? Oder die Werwölfe sind reversed und verwandeln sich bei Vollmond in einen, nun, Vollmond. Lasst euch einfach irgendetwas einfallen.

Schreibt mir eure Antwort in die Kommentare unter diesen Post. Am 28.10.18 werde ich gegen Abend hier den Gewinner bekannt geben, den ich per Zufall auslosen werde. Der- oder diejenige meldet sich dann bitte bis zum 31.10.18 um 23:59 selbstständig bei mir an die im Impressum angegebene Mailadresse und gibt mir das Wunschformat durch. Falls nicht, lose ich jemand anderen aus.

Im Falle des Gewinns musst du bereit sein, dass ich deine Mailadresse und dein Wunschformat an den Verlag weitervermittle, welcher dir daraufhin deinen Gewinn zukommen lässt.

Der Gewinner steht fest! Detective Inspector Me, bilde melde dich bis zum 31.10. um 23:59 bei mir und schreibe mir eine Mail an die im Impressum angegebene Adresse mit deinem Wunschformat. Solltest du dich bis dahin nicht gemeldet haben, lose ich erneut aus.

Teilnahmebedingungen
- Teilnahme ab 18 Jahren
- Eine Auszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
- nur eBook
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Jeder darf nur genau einmal teilnehmen
- Weitersagen gern erwünscht :)

Sonntag, 9. September 2018

Blogtour: My all time favourite author Brandon Sanderson

In Julias (TheBookDynasty) Blogtour geht es um die All Time Favourite Authors. Wer diesen Blog schon etwas länger verfolgt, dürfte es nicht schwer haben zu erraten, welche Autoren das bei mir sind. Da ich schon vor einer kleinen Weile berichtete, wie ich zu Tolkien kam, möchte ich mich in diesem Beitrag Brandon Sanderson widmen.

Sanderson wurde 1975 in Lincoln, Nebraska, geboren und lebt heute in Salt Lake City. Seine erste Veröffentlichung war »Elantris«, auch wenn das bei weitem nicht sein erster Roman gewesen war. »Elantris« gingen ganze 16 weitere Romane voran, die mittlerweile nach und nach aus der Schublade geholt werden. Einer davon ist »White Sand«, welcher derzeit als Graphic Novel adaptiert wird; Band 1 und 2 sind bereits erschienen. Sanderson gilt heute als einer der einflussreichsten Autoren der Fantasy der Gegenwart.

Ich kam zu Sanderson wie viele andere auch durch die »Mistborn«-Reihe (dt. Nebelgeborene), welche seinen internationalen Durchbruch markierte. Schnell war mir klar, dass ich Sandersons Werke ebenso feiere wie Tolkiens Mittelerde. Beide sind absolut umwerfend, jedes auf seine Art. Und damit ihr alle auch mehr Sanderson lest, möchte ich euch hier fünf Gründe nennen, warum ihr das unbedingt tun solltet.

Samstag, 1. September 2018

#Buchshit Blogtour: Warum ich gern Trash lese anhand des Fallbeispiels der Welt von Ardeen


Heute beginnt meine Buchshit Blogtour, eine Blogtour mit vielen tollen Teilnehmern, die sich alle mit dem Thema grausiger Literatur beschäftigen werden. Ich habe den Teilnehmern freigestellt, wie sie ihren Beitrag gestalten wollen, daher werden euch hoffentlich einige schöne Überraschungen erwarten. Wenn ihr noch einmal nachlesen wollt, was genau es mit der Blogtour auf sich hat und wer alles teilnimmt, könnt ihr diesemLink folgen.

Ich eröffne die Runde mit der Antwort auf die Frage, warum ich denn überhaupt gern hin und wieder ein schlechtes Buch lese. Dafür nehme ich mir als Fallbeispiel meine Lieblingstrashreihe Ardeen der Autorin Sigrid Kraft. Gelesen habe ich bisher Band 1-3, erschienen sind bisher 9 Bände und einige Einzelbände, die man unabhängig von der Hauptreihe lesen kann. In der Reihe geht es kurz gesagt um den jungen Eryn, der eigentlich überhaupt nichts mit Magie am Hut hat, dann aber doch und damit beginnt die literarische Katastrophe.

Ich muss zugeben, dass die Reihe nicht nach dem üblichen Trash klingt, den man so auf Amazon findet (nicht so wie ein gewisses schwarzes Einhorn … fragt nicht). Aber wer bunte Schrift für eine gute Idee hält, um gedankliche Rede wiederzugeben, nun ja … Und nein, da steht dann nicht etwa »›…‹, dachte XY.« Nein, die gedankliche Rede ist einfach nur in Farbe wiedergegeben, und der Leser darf dann gefälligst selbst erraten, welcher Charakter in welcher Farbe denkt. Nun, dazu gleich mehr, erst einmal zur Eingangsfrage. Also: Warum lese ich gern Trash?

Dienstag, 21. August 2018

Buchshit Blogtour Übersicht

Mit etwas Verspätung kommt nun der Übersichtspost zu meiner ersten Blogtour. Einen Header konnte ich leider nicht auf die Beine stellen, aber das soll uns ja nicht hindern ;)  Falls ihr noch einmal nachlesen wollt, worum es in der Blogtour gehen wird, könnt ihr das gern hier tun. Da sich leider nicht so viele Teilnehmer fanden, wie ich gehofft hatte, werfe ich in die Runde, dass ihr gern euch noch spontan mit einem noch unveröffentlichten Post melden könnt und ich weise euch einen freien Tag zu.

Ihr lieben Teilnehmer, wenn euch ein Termin nicht passt, dann schreibt mich bitte kurz an und wir klären das. Ansonsten verlinkt bitte den jeweiligen Blog vor und nach euch in eurem Beitrag. Den Rest dürft ihr gestalten, wie ihr wollt. 

Dienstag, 31. Juli 2018

Buchshit Blogtour Ankündigung

Es gibt Menschen, die erstellen Listen mit ihren Top 10 Lieblingsbüchern oder Must Reads. Und dann gibt es mich, die überlegt, eine Liste mit ihren Top 10 Buchshits anzulegen. Aber das wären dann doch nur zehn schlechte Bücher und die Welt des Trashs ist unerschöpflich! Die Lösung? Machen wir eine Blogtour daraus! Dann können wir alle ranten und haben noch viel mehr Spaß. Wenn du also ebenfalls gern Trash liest oder einfach nur deinen Frust ablassen willst, dann ist diese Blogtour bestimmt etwas für dich!

Dienstag, 24. Juli 2018

Im Kopf der Protagonist*innen von »Opfermond«


Was wäre ein Buch ohne seine Helden? Allerdings sind Elea Brandt Held*innen in ihrem Roman »Opfermond« alles andere als der strahlende Held in schimmernder Rüstung. In meinem Beitrag zur Blogtour möchte ich mit euch einen Blick auf die beiden Hauptcharaktere Idra und Varek oder eher einen Blick in ihre Köpfe und ihre Psyche werfen und entdecke dabei so einige spannende Details.

Im Zuge der Blogtour zum Roman (die Facebook Veranstaltung findet ihr hier) konntet ihr bereits bei Elea etwas über Mythen und Legenden rund um den Blutmond erfahren, bei KeJas Blogbuch erfahrt ihr, wie die Mischung aus Fantasy und Thriller wirkt, bei Myna Kaltschnee ging es um Sekten in »Opfermond« und ich widme mich nun den beiden Hauptprotagonist*innen Idra und Varek. Opfermond lebt sehr stark von der Dynamik zwischen beiden und ihren starken Charakteren. Jeder von ihnen ist etwas Besonderes und belebt den Roman ungemein. Schauen wir uns einmal an, was das Innenleben der beiden uns so zu bieten haben. Lady’s first, fangen wir mit Idra an.

Sonntag, 22. Juli 2018

Neuerscheinungen im zweiten Halbjahr 2018, auf die ich mich freue

Zu Beginn des Jahres sah es für mich noch relativ mau aus in den Jahresvorschauen der Verlage. Ein paar Bücher waren dabei (natürlich ein neuer Sanderson), die ich unbedingt lesen will, aber nichts, das seitenweise Vorschaulisten gefüllt hätte. Jetzt zur Mitte des Jahres sieht es da schon anders aus und es gibt so einige Bücher, die unbedingt ihren Weg in meine Regale finden müssen. Aufgrund der Blogpause haben sich ein paar Posts angestaut, weshalb ich diesen hier großzügig vorschreibe und ein paar Bücher werden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auch schon erschienen sein. Alle Daten und Zitate stammen, soweit nicht anders angegeben, von Goodreads.

Dienstag, 19. Juni 2018

Weshalb Triggerwarnungen alles andere als nerviges SJW-Blabla sind


Neulich wurde ich beim Lesen mal wieder unerwartet und ziemlich heftig getriggert. Und ich war wütend. So richtig. Denn es ließe sich so einfach vermeiden! Ich verstehe wirklich nicht, warum sich Leute mit Händen und Füßen gegen eine Triggerwarnung oder sagen wir ganz neutral gegen einen Inhaltshinweis sperren. Solche Hinweise können andere Menschen vor Schäden bewahren, psychischen wie physischen, und denen, die solcher Hinweise nicht benötigen, schaden drei Zeilen im Impressum eines Buches nun wirklich nicht. Aus dem Bauch heraus und ziemlich frei will ich hier meine Gedanken und ein wenig auch meinen Frust zu diesem Thema aufschreiben.

Samstag, 7. April 2018

Regalputz #4: Soooo viel Platz auf einmal!


Weiter geht es mit dem Regalputz von Nenatie und mir, und ich bin mittlerweile bei meinem dritten von vier Bücherregalen angelangt (abzüglich diverser Sonderlagerstätten für die besonderen Exemplare). Dieses Mal wurden so einige Bücher aussortiert und mein Regal sieht so allmählich sehr leer aus. Das heißt Platz für all die neuen Bücher, juchu!

Donnerstag, 29. März 2018

Regalputz #3: Eine spontane dritte Runde


Recht spontan bin ich mein zweites Regal und damit die dritte Runde des Regalputzes angegangen. Ein bisschen vom SuB, ein bisschen aus den Regalen.

Mittwoch, 14. März 2018

Regalputz #2: Frühjahrsputz


Nun endlich geht es im Regalputz auch wirklich an meine Regale. Wer nicht weiß, was es mit dem Regalputz auf sich hat, kann gern hier vorbeischauen. Meine Regale sind alphabetisch nach Vorname des Autoren sortiert. Dementsprechend folgen auch die Bücher in den kommenden Beiträgen (ein kleiner Blick in den Teil meines Regals, den ich nicht rezensiert hab 😉)