Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
Posts mit dem Label Legendarium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Legendarium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 29. August 2019

Meine Feel Good Bücher


Manche Bücher verdienen einfach einen besonderen Platz im Regal. Sei es, weil sie die Lieblingsbücher sind, sei es, weil ich so verrückt bin und tausend verschiedene Ausgaben von Tolkiens Büchern sammle, obwohl immer dasselbe drin steht (überwiegend jedenfalls), oder sei es, weil es ganz besondere Wohlfühlbücher sind. Seit einer kleinen Weile habe ich ein solches Regal, dem ich immer mal wieder neue Herzensstücke hinzufüge. Wohlfühlbücher sind für mich Bücher, die ich immer wieder lesen kann und weiß, dass sie mich auch in meinen Tiefphasen wieder aufheitern können. Das ist auch der Grund, warum ich sie mit kleinen Doodles in meinem therapeutischen BuJo verewige, damit ich in einer solchen Phase einfach fix nachschlagen kann, zu welchem Buch ich denn greifen könnte. In diesem Beitrag möchte ich euch diese Bücher vorstellen.

Sonntag, 1. Juli 2018

Tolkien Time: Charakterstudie Elrond

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem Lieblingscharakter Elrond unter den Mittelerde-Fans etwas alleine stehe. Nicht so sehr wie jene, die zum Beispiel an dieser Stelle Celeborn nennen würden, aber immerhin. Die meisten nennen da doch eher Legolas oder Aragorn oder Frodo. Und außerdem muss ich doch meinem legendären Ruf als wandelndes Tolkien-Lexikon gerecht werden! *lach* Daher lade ich euch heute ein, eine kleine Charakterstudie mit Meister Elrond zu veranstalten. Tolkiens Mittelerde ist riesig und seit vielen Jahren Gegenstand lebendiger und detailreicher Diskussionen. Auch ich entdecke immer und immer wieder neue Details. Auch wenn Elrond immer wieder eine recht prominente Rolle im Hobbit und Herrn der Ringe spielt, wissen viele nichts darüber hinaus. Oder wusstest du, dass er der Hofharfenist des Hohen Königs Gil-galad war? Wenn nicht, dann interessiert dich dieser Artikel hoffentlich.

Ich trage im Folgenden alle Fakten zusammen, die mir zu Elrond bekannt sind und führe auch einige eigene Ideen, Interpreationen und Headcanons mit an. Ich hoffe, der Post kann ein wenig zur Erhellung beitragen.

Samstag, 20. Januar 2018

Tolkien Collection: Folio Society Edition

Endlich, endlich ist es so weit! Meine Tolkien Folio Society Sammlung ist vollständig! Jedenfalls mit den neueren Ausgaben, an die alten Bücher denke ich erst, wenn ich drei Nullen mehr auf dem Konto habe. Ich hatte den Hobbit und das Silmarillion schon im August bekommen, den Herrn der Ringe sparte ich mir für Weihnachten auf, was dann doch aus verschiedenen Gründen erst jetzt im Januar wurde.

Die Bücher sind eine wahre Augenweide im Regal. Ich liebe die Musterung auf den Büchern, die auch über die Rücken hinweg ineinander übergehen! Zusammen mit den weinroten Schubern sowie der Goldprägung auf dem Schuber des Herrn der Ringe sieht das einfach klasse aus. Ich war schon schwer verliebt, als ich Bilder davon sah. Aber als ich die Bücher dann zusammen in meinem Regal erblickte, da war vorbei!

Donnerstag, 31. August 2017

Tolkien Collection: Das große Hobbit Buch mit Douglas A. Anderson

Zur Leipziger Buchmesse 2017 hatte die Deutsche Tolkien Gesellschaft ein Gewinnspiel veranstaltet, wo sie unter anderem Das große Hobbit Buch, erschienen bei der Hobbit Presse, verlost hatte. Ich hatte das große Glück, dieses Buch zu gewinnen, was mich besonders gefreut hatte, denn ich hatte schon lange ein Auge auf dieses Buch geworfen. Zu Recht, denn es ist ein wahrer Schatz!

Im Englischen heißt das Buch The Annotated Hobbit und wurde von Douglas A. Anderson bearbeitet. Es beinhaltet im Deutschen die Übersetzung des Hobbits von Wolfgang Krege. Der Tolkienforscher Anderson hat den Text mit zahlreichen Anmerkungen versehen, die Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Hintergründe des Hobbits geben. Die Anmerkungen wurden von Lisa Kuppler übersetzt und editiert, sodass sie auch etwas zur deutschen Geschichte des Hobbits sagen.

Sonntag, 9. Juli 2017

Tolkien Time: Wer oder was ist Elrond? (Headcanon)

Die Frage nach dem Wer ist, denke ich, relativ leicht zu beantworten und sollte den meisten bewusst sein. Auch wenn es da ein paar interessante Kleinigkeiten in der HoME gibt, die nicht jedem bewusst sind. Beispielsweise war Elrond nicht nur Gil-galads Herold, sondern auch sein Hofharfenist (das sagt er in einer rausgekürzten Version (»The book is too short«, jepp) des Ringrates in der HoME 6). Außerdem wuchs er mit Elros auf dem Amon Ereb auf, während im Silmarillion dazu nur eine recht unbestimmte Aussage existiert.

Aber das nur am Rande. Die Frage nach dem Was ist da schon weitaus interessanter. Wie das mit den Halbelben und der (Un)Sterblichkeit ist, behandle ich ein andermal. Die Frage nach seiner Volkszugehörigkeit sollte allerdings durchaus einmal gestellt werden: Sieht sich Elrond als Noldo oder als Sinda?

Freitag, 7. Juli 2017

Tolkien Time: Der Tod des Ancalagon

Wie ich drauf kam, will ich gar nicht näher erläutern, das ist eine längere Geschichte, also gleich zu den Fakten. In the War of Wrath am Ende des Ersten Zeitalters, in dem Morgoth niedergeworfen wurde, entbrannte auf dem Höhepunkt der Schlacht eine Schlacht in den Wolken, bei der Morgoth seine tödlichste Waffe auf seine Feinde losließ: die geflügelten Feuerdrachen. Die Heerscharen der Valar setzten dem die Adler und zahlreiche andere Vögel entgegen, alle geführt von Earendil in seinem (nun fliegenden) Schiff Vingilot. Earendil soll in dieser Schlacht Ancalagon, den größten und mächtigsten Drachen aller Zeiten getötet haben. Ancalagons Fall soll gewaltig gewesen sein, dabei begrub er Thangorodrim unter sich, eine Gruppe sehr hoher Berge. Mit anderen Worten: Ancalagon war wortwörtlich ein fliegendes Gebirge.

Nehmen wir das alles als Fakten, sämtliche Größenrelationen, und mögen sie noch so abstrus erscheinen, und legen nichts als literarische Übertreibung aus. Dann stellt sich einem natürlich die Frage nach dem »WIE?!« Wie bitte schön konnte Earendil Ancalagon töten? Die schon rein physikalische Unmöglichkeit ist offensichtlich. Die Schuppen des wehrten Drachen müssen härter als der härteste Stahl gewesen sein und Ancalagon war schlau genug, auch seinen weicheren Bauch genügend gepanzert zu haben. Bei seiner Masse ist jedoch davon auszugehen, dass die Haut Rüstung genug gegen jede Art von konventionellen Waffen gewesen sein müsste, die in der Zeit in Mittelerde vertrieben wurde. Bedenkt man die Schichten der Haut und die notwendige Dicke besagter bei der Beachtung der Körpermasse ... Nun, ihr wisst, was ich meine. Earendil hätte Ancalagon, wenn er nahe genug herangekommen wäre, ohne vorher durch Drachenfeuer in seine feinsten Atome zerpulvert zu werden, maximal ins Auge oder Maul stechen können. Selbst beim Auge frage ich mich, ob es Earendil geschafft hätte, sein Schwert durch die Hornhaut zu stechen. Dennoch starb Ancalagon, obwohl er schon durch seine Größe unverwundbar ist.

Sonntag, 25. Juni 2017

Tolkien Collection: Roots and Beginnings - Meine ersten Tolkien-Bücher

Vor ein paar Tagen habe ich eine Twitterumfrage  gemacht, ob ihr daran interessiert seid, dass ich euch ein paar ausgewählte Stücke meiner Tolkien-Sammlung präsentiere. Das Ergebnis fiel recht eindeutig aus ^^



Ich kam schon in recht jungen Jahren zu Tolkien, und zwar durch meine Eltern und durch die Filme. Als die Filme 2001 ins Kino kamen, war ich noch in der Grundschule. Ich weiß noch bis heute, wie ich damals abends immer mega Schiss hatte, wenn Mama und Papa die Filme geguckt hatten. Mein erster Kontakt verlief also eher unrühmlich. Ein paar Jahre später, vielleicht war ich da 12, wollte ich aber doch wissen, was meine Eltern da so toll fanden. Papa, total begeistert, dass seine Erziehung wirkte, setzte mich vor den Fernseher und schaltete den ersten Teil an. Wirklich, ungelogen, ich saß mit offenem Mund da. Und es war um mich geschehen.

Meine ersten Tolkien-Bücher wanderten ganz klammheimlich aus der elterlichen Sammlung in meine Regale und sind bis heute, obwohl es an und für sich keine besonderen Bücher sind, mit meine größten Schätze.


Folgt übrigens in den Social Medias #Tolkiencollection und #Tolkiencollector, da findet ihr wirklich tolle Bücher. Meine Hauptquelle für Neuentdeckungen. »Ohhho!! <3 Die Ausgabe brauche ich UNBEDINGT!« »Aber du hast doch schon drölfzig Herr der Ringe Ausgaben.« »NIEMALS! Mein Schatzzzzzz!«

Papa empfahl mir damals, mit dem Hobbit zu beginnen, dann zum Herrn der Ringe überzugehen und zum Schluss das Silmarillion zu lesen. So empfehle ich es auch heute noch jedem und so werde ich auch in diesem Post vorgehen.

Samstag, 17. Juni 2017

Tolkien Time: Legolas' Alter und Haarfarbe

Während einer schlaflosen Nacht spukte mir mein Hirn die Idee einer unregelmäßigen Diskussionsreihe aus. Hauptsächlich poste ich hier eben doch Rezensionen und Montaszusammenfassungen, was ich schon seit einer Weile auflockern wollte. Mir fehlen nur oft die Themen. Wo das jedoch nicht der Fall ist, ist definitiv Tolkien, und daher möchte ich das nutzen, um hin und wieder etwas Abwechslung hinein zu bringen. Headcanons, Fantheorien und andere Themen werden aufgegriffen, und vielleicht habt ja auch ihr Anregungen für Tolkien-Diskussionsrunden.

Das erste Thema zu Legolas‘ Alter und Haarfarbe ist eines, das mit recht kontroversen Meinungen besetzt ist – Hauptsache deswegen, weil wir kaum Anhaltspunkte beziehungsweise auch teils widersprüchliche haben. Die einen sagen, dass er nur wenige hundert Jahre alt ist, manche sprechen von tausenden von Jahren. Für den einen ist er blond, für den anderen dunkelhaarig. Denn dass Peter Jackson Orlando Bloom eine blonde Perücke aufsetzte, ist so bei weitem nicht in Stein gemeißelt.

Samstag, 10. Juni 2017

Vorstellung: Beren and Lúthien von J.R.R. & Christopher Tolkien

Pünktlich zur deutschen Veröffentlichung von »Beren and Lúthien« von J.R.R. und Christopher Tolkien bei Klett-Cotta am 10.6.17 möchte ich euch das Buch etwas näher vorstellen. Was wird euch erwarten und taugt es überhaupt etwas? Ich habe das Buch bereits zum internationalen Erscheinen bei HarperCollins am 1.6.17 gelesen.

Die Geschichte von Beren, einem Sterblichen, und der Elbenprinzessin Lúthien ist eine der bewegendsten im gesamten Legendarium. Gejagt von Morgoths Schergen flieht Beren nach Doriath und findet dort Lúthien auf einer Lichtung tanzend. Er verliebt sich in sie und kann auch ihr Herz gewinnen, doch Lúthiens Vater, der Elbenkönig Thingol, ist gegen die Verbindung und verlangt einen hohen Brautpreis für seine kostbare Tochter: Beren soll ihm einen der drei Silmaril in Morgoths Eisenkrone bringen. Jeder weiß, dass Thingol Beren damit eigentlich zum Tode verurteilt hat, dennoch zieht er aus, um zu vollbringen, was von ihm verlangt wird. Mithilfe von Lúthien und ihrer Magie gelangt er bis vor Morgoths Thron, wo Lúthien den Dunklen Herrscher in den Schlaf singt. Beren bricht einen der Silmaril aus der Krone, dann fliehen sie, verfolgt vom Höllenhund Carcharoth, der Beren die Hand mit dem Silmaril abbeißt. In Doriath angekommen hält Thingol sein Versprechen und vermählt seine Tochter mit Beren, ehe sie zur Jagd auf Carcharoth ausziehen. In dieser Jagd wird Beren von Carcharoth tödlich verwundet und der Höllenhund selbst von Huan, dem Jagdhund der Valar, getötet. Beren stirbt an seinen Verletzungen, und Lúthiens Leid ist so groß, dass sie ihm in die Hallen der Erwartungen nachfolgt. Dort kann sie Mandos‘ Herz so sehr bewegen, dass er ihnen erlaubt, wieder nach Mittelerde zurückzukehren, wo sie fortan ein Leben als Sterbliche führen.

Dienstag, 2. Mai 2017

Gemeinsam lesen #37: The Silmarillion von J.R.R. Tolkien

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
The Silmarillion von J.R.R. Tolkien auf der Seite 3.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
There was Eru, the One, who in Arda is called Ilúvatar; and he made first the Ainur, the Holy Ones, that where the offsprings of his thoughts, and they were with him before aught else was made.

Sonntag, 8. Januar 2017

Kommentierter Readthrough: The Lord of the Rings, Teil 3: The Return of the King von J.R.R. Tolkien

The English-speaking world is divided into those who have read The Lord of the Rings and The Hobbit and thoes who are going to read them.
Sunday Times

Der Herr der Ringe ist für mich kein Buch oder Film. Er ist nicht einfach nur eine exzellent erzählte Geschichte, die mich nach Mittelerde entführt und die mich Frodo und seine Gefährten begleiten lässt auf ihrem Weg, den Herrscherring zu zerstören und den Dunklen Herrscher Sauron niederzuwerfen. Tolkiens Lebenswerk, das Legendarium, geht für mich schon lange weit darüber hinaus. Es ist für mich Teil meines Lebens geworden, und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich im Auenland heimischer bin als in Deutschland. Das macht den Herrn der Ringe in meinen Augen unmöglich zu rezensieren. Seine Genialität lässt sich nicht paraphrasieren, sondern am besten immer noch am eigenen Leib spüren. Da ich, sobald es um Tolkien geht, zu einem sprudelnden Quell der Begeisterung werde, möchte ich euch nun mit dem kommentierten Reread mit auf eine Reise durch Mittelerde nehmen.

Am Ende des Posts finden sich ausgesuchte Zitate aus dem Herrn der Ringe. Hier noch einmal der Hinweis auf Tolkiengateway.com. Ich weiß nicht, wie der Wissensstand meiner Leser ist, weshalb ich einfach mal von mir ausgehe. Da mich Freunde gern einmal das wandelnde Tolkien Lexikon nennen, kann es sein, dass ihr zwischenzeitlich nur Bahnhof versteht. Tolkiengateway ist da eine gute Aushilfe. (Ich kann immer noch nicht fließend Sindarin und Quenya sprechen, Asche auf mein Haupt.)

Frodo ist in Cirith Ungol gefangen und seine Aufgabe scheint verloren. Doch noch gibt Sam nicht auf. Die Schlacht um Rohan ist geschlagen, doch die Schlacht um Mittelerde steht noch bevor. Auch der Verräter Saruman ist noch nicht gänzlich aus der Welt. Das Schicksal Mittelerdes steht auf Messers Schneide.

Dienstag, 3. Januar 2017

Kommentierter Readthrough: The Lord of the Rings, Teil 2: The Two Towers von J.R.R. Tolkien

Am 3. Januar 1892 wurde John Ronald Reuel Tolkien geboren. Er würde heute seinen 125. Geburtstag feiern.

The English-speaking world is divided into those who have read The Lord of the Rings and The Hobbit and thoes who are going to read them.
Sunday Times

Der Herr der Ringe ist für mich kein Buch oder Film. Er ist nicht einfach nur eine exzellent erzählte Geschichte, die mich nach Mittelerde entführt und die mich Frodo und seine Gefährten begleiten lässt auf ihrem Weg, den Herrscherring zu zerstören und den Dunklen Herrscher Sauron niederzuwerfen. Tolkiens Lebenswerk, das Legendarium, geht für mich schon lange weit darüber hinaus. Es ist für mich Teil meines Lebens geworden, und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich im Auenland heimischer bin als in Deutschland. Das macht den Herrn der Ringe in meinen Augen unmöglich zu rezensieren. Seine Genialität lässt sich nicht paraphrasieren, sondern am besten immer noch am eigenen Leib spüren. Da ich, sobald es um Tolkien geht, zu einem sprudelnden Quell der Begeisterung werde, möchte ich euch nun mit dem kommentierten Reread mit auf eine Reise durch Mittelerde nehmen.

Am Ende des Posts finden sich ausgesuchte Zitate aus dem Herrn der Ringe. Hier noch einmal der Hinweis auf Tolkiengateway.com. Ich weiß nicht, wie der Wissensstand meiner Leser ist, weshalb ich einfach mal von mir ausgehe. Da mich Freunde gern einmal das wandelnde Tolkien Lexikon nennen, kann es sein, dass ihr zwischenzeitlich nur Bahnhof versteht. Tolkiengateway ist da eine gute Aushilfe. (Ich kann immer noch nicht fließend Sindarin und Quenya sprechen, Asche auf mein Haupt.)

Die Gemeinschaft des Ringes ist zerfallen, an Parth Galen wurden die getrennt. Frodo und Sam brechen allein nach Mordor auf, Merry und Pippin wurden von den Urûk-hai gefangen genommen und Boromir fand den Tod. Aragorn, Legolas und Gimli beginnen ihre legendäre Jagd, um Merry und Pippin zu befreien.

Freitag, 30. Dezember 2016

Kommentierter Readthrough: The Lord of the Rings, Teil 1: The Fellowship of the Ring von J.R.R. Tolkien

The English-speaking world is divided into those who have read The Lord of the Rings and The Hobbit and thoes who are going to read them.
Sunday Times

Der Herr der Ringe ist für mich kein Buch oder Film. Er ist nicht einfach nur eine exzellent erzählte Geschichte, die mich nach Mittelerde entführt und die mich Frodo und seine Gefährten begleiten lässt auf ihrem Weg, den Herrscherring zu zerstören und den Dunklen Herrscher Sauron niederzuwerfen. Tolkiens Lebenswerk, das Legendarium, geht für mich schon lange weit darüber hinaus. Es ist für mich Teil meines Lebens geworden, und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich im Auenland heimischer bin als in Deutschland. Das macht den Herrn der Ringe in meinen Augen unmöglich zu rezensieren. Seine Genialität lässt sich nicht paraphrasieren, sondern am besten immer noch am eigenen Leib spüren. Da ich, sobald es um Tolkien geht, zu einem sprudelnden Quell der Begeisterung werde, möchte ich euch nun mit dem kommentierten Reread mt auf eine Reise durch Mittelerde nehmen.

Beginnen wir mit ein paar allgemeinen Gedanken. Am Ende des Posts finden sich ausgesuchte Zitate aus dem Herrn der Ringe. Hier noch der Hinweis auf Tolkiengateway.com. Ich weiß nicht, wie der Wissensstand meiner Leser ist, weshalb ich einfach mal von mir ausgehe. Da mich Freunde gern einmal das wandelnde Tolkien Lexikon nennen, kann es sein, dass ihr zwischenzeitlich nur Bahnhof versteht. Tolkiengateway ist da eine gute Aushilfe. (Ich kann immer noch nicht fließend Sindarin und Quenya sprechen, Asche auf mein Haupt.)

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Hörbuch-Vorstellung: The Children of Húrin von J.R.R. Tolkien, gelesen von Christopher Lee

Lob für meinen Elrond geht an http://elfenfaden.de/
Mit seinen eigenen Worten eröffnet Christopher Tolkien das epische Werk seines Vaters: die Narn i Chîn Húrin, die Geschichte der Kinder Húrins, nebst dem Fall von Gondolin und der Geschichte Berens und Lúthiens eine der drei zentralen Geschichten des Legendariums aus den Älteren Tagen, als Sauron selbst nur ein Diener Morgoths gewesen war und die Noldor ihren hoffnungslosen Krieg gegen den Schwarzen Feind führten, um die silmarilli zurückzuerobern.

Húrin aus dem Hause Hadors ist einer der großen unter den Edain. Nicht zuletzt durch seinen Kampf in der Nirnaeth Arnoediad, der Schlacht der Ungezählten Tränen, erlangte er unsterblichen Ruhm. Doch auch der größte Krieger kann übermannt werden, und so geriet Húrin in Gefangenschaft. Doch statt ihn hinzurichten, legte Morgoth einen Fluch auf ihn, den Untergang seines Hauses aus der Ferne an die Gipfel des Thangorodrims gekettet miterleben zu müssen. Túrin, sein Sohn, wächst in Dor-lómin nun ohne Vater auf. Wie es in jenen Tagen Brauch war, schickt Morwen, seine Mutter, ihn nach Doriath zu König Thingol, wo er unter Elben aufgezogen wird. Als er ein junger Mann ist, tötet er im Zorn und doch im Versehen einen von Thingols Beratern und flieht aus Doriath, womit sein Schicksal seinen Lauf nimmt. Wo Túrin Turambar auch erscheint, verfolgt ihn sein Schicksal, der Fluch Morgoths, der den Ruin über Húrins Kinder brachte.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Gemeinsam lesen #26: The Fellowship of the Ring (The Lord of the Rings #1) von J.R.R. Tolkien

http://www.schlunzenbuecher.de/
Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird. 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 
The Fellowship of the Ring (The Lord of the Rings #1) von J.R.R. Tolkien auf der Seite 32.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
That very month was September, and as fine as you could ask.

Samstag, 12. November 2016

Gestrickt: Zwergenarmstulpen (Hobbit-Merch)

Der Schal ist nun endlich fertig, und ehe es an das nächste Großprojekt des Cosplays geht, hatte ich mich zunächst an Oris Handstulpen gesetzt. Selbige sind schnell gestrickt, hat man einmal verstanden, dass die seltsam verschlungenen Maschen nichts weiter als verschränkt gestrickte Maschen sind.

Ich habe dieselbe Wolle wie für den Schal verwendet, also katia inca mit der Farbe 100 (grau-braun), ebenso auch mit Rundstricknadeln Stärke 8 gestrickt. Insgesamt habe ich ca. 50g Wolle verbraucht. Der Maschenanschlag variiert je nach Dicke der Wolle und dem Umfang eurer Hand beziehungsweise eures Unterarmes. Ich habe sehr dünne Arme, deswegen reichte es für mich, 18 Maschen anzuschlagen. Messt den Umfang eurer Hand am Daumengelenk, um zu ermitteln, wie viele Maschen ihr anschlagen müsst.

Der Anschlag wird wie gewohnt gemacht, die Stulpen sind im Rippenmuster 1 rechts 1 links mit verschränkten Maschen gestrickt. Verschränkt heißt, dass ihr nicht wie gewohnt vor der linken Nadel in die Masche einstecht, sondern dahinter. Für rechte Maschen sieht das so aus, für linke so. Der Einfachheit halber kann man wie eliZZZA (seeeeehr empfehlenswerter Kanal) in den Videos die erste Runde noch mit normalen Maschen stricken und danach zu verschränkten Maschen übergehen. 

Sonntag, 2. Oktober 2016

Gestrickt: Zwergenschals Teil 2: Oris Schal mit Kapuze (Hobbit-Merch)


Nachdem ich nun bestimmt vier Jahre immer wieder mit Pausen am Wollmonster gearbeitet habe, ist mein Zwergenschal doch tatsächlich fertig. Wie der Schal selbst gestrickt wird, habe ich bereits vorgestellt. Heute kommt der letzte Schliff dazu.
Die Kapuze ist separat gearbeitet und  besteht aus zwei Teilen. Man kann sie bequem auch in einem Teil stricken, ich habe sie jedoch geteilt, um nicht zu viele Maschen auf einmal auf der Nadel zu haben. 

Samstag, 10. September 2016

#buchpassion: Der Mittelerde-Roadtrip, der zum Lebensinhalt wurde

Literatur ist fleischgewordene Schönheit, Phantastik greifbare Magie. Lese ich phantastische Literatur, dann träume ich nicht nur von Faerie, ich bin dort. Seite an Seite ziehe ich mit Frodo nach Mordor und greife zu meinem Speer, um zusammen mit Éomer die Éorlingas in einen glorreichen Untergang zu führen. Gemeinsam ziehe ich mit Beren und Lúthien aus, um Morgoth die Stirn zu bieten und einen der silmarilli zu erstreiten. Lese ich phantastische Literatur, sitze ich nicht mehr zu Hause, eingemummelt in meine Kuscheldecke bei schöner Musik und einer Schale Sencha. Nein, dann wetze ich mein Schwert, spitze meine Pfeile und poliere meine Rüstung, um mit den tapferen Rittern den Drachen zu bekämpfen und die Jungfrau zu befreien. Dann jage ich mit zwei Schwertern auf meinem Rücken wie Geralt von Riva Monster oder streite für Aslan und Narnia. Ein guter phantastischer Roman ist nicht nur eine kleine Laune, um die Zeit zu vertreiben. Er lässt mich den Zauber der Elben am eigenen Leib spüren und zeigt mir, dass all das keine Mythen und Märchen sind. Es ist viel mehr: Es ist real. 

Mittwoch, 31. August 2016

Gestrickt: Zwergenschals Teil 1: Oris Schal ohne Kapuze (Hobbit-Merch)

Kennt ihr die Hobbit-Filme? Bestimmt. Und mit Sicherheit ist euch aufgefallen, dass viele der Zwerge Strick tragen. Ich stricke nun schon seit einigen Jahren mit Begeisterung, und daher begeisterte mich damals auch dieses Detail. Ori ist mein Lieblingsfilmzwerg, also war klar: Seinen Schal muss ich haben! Möglichst origialgetreu! Der Schal sieht nicht nur  gut aus, wie ich finde, sondern hat den Vorteil, dass er ein straßentaugliches Cosplay abgibt, das man nicht nur einmal zu diversen Cons und Messen trägt, sondern auch im Alltag ein ziemlicher Hingucker ist.