Manche Bücher verdienen einfach einen besonderen Platz im
Regal. Sei es, weil sie die Lieblingsbücher sind, sei es, weil ich so verrückt
bin und tausend verschiedene Ausgaben von Tolkiens Büchern sammle, obwohl immer
dasselbe drin steht (überwiegend jedenfalls), oder sei es, weil es ganz
besondere Wohlfühlbücher sind. Seit einer kleinen Weile habe ich ein solches
Regal, dem ich immer mal wieder neue Herzensstücke hinzufüge. Wohlfühlbücher
sind für mich Bücher, die ich immer wieder lesen kann und weiß, dass sie mich
auch in meinen Tiefphasen wieder aufheitern können. Das ist auch der Grund,
warum ich sie mit kleinen Doodles in meinem therapeutischen BuJo verewige,
damit ich in einer solchen Phase einfach fix nachschlagen kann, zu welchem Buch
ich denn greifen könnte. In diesem Beitrag möchte ich euch diese Bücher
vorstellen.
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Donnerstag, 29. August 2019
Sonntag, 1. Juli 2018
Tolkien Time: Charakterstudie Elrond
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem Lieblingscharakter Elrond unter den Mittelerde-Fans etwas alleine stehe. Nicht so sehr wie jene, die zum Beispiel an dieser Stelle Celeborn nennen würden, aber immerhin. Die meisten nennen da doch eher Legolas oder Aragorn oder Frodo. Und außerdem muss ich doch meinem legendären Ruf als wandelndes Tolkien-Lexikon gerecht werden! *lach* Daher lade ich euch heute ein, eine kleine Charakterstudie mit Meister Elrond zu veranstalten. Tolkiens Mittelerde ist riesig und seit vielen Jahren Gegenstand lebendiger und detailreicher Diskussionen. Auch ich entdecke immer und immer wieder neue Details. Auch wenn Elrond immer wieder eine recht prominente Rolle im Hobbit und Herrn der Ringe spielt, wissen viele nichts darüber hinaus. Oder wusstest du, dass er der Hofharfenist des Hohen Königs Gil-galad war? Wenn nicht, dann interessiert dich dieser Artikel hoffentlich.
Ich trage im Folgenden alle Fakten zusammen, die mir zu Elrond bekannt sind und führe auch einige eigene Ideen, Interpreationen und Headcanons mit an. Ich hoffe, der Post kann ein wenig zur Erhellung beitragen.
Samstag, 20. Januar 2018
Tolkien Collection: Folio Society Edition
Endlich,
endlich ist es so weit! Meine Tolkien Folio Society Sammlung ist vollständig!
Jedenfalls mit den neueren Ausgaben, an die alten Bücher denke ich erst, wenn
ich drei Nullen mehr auf dem Konto habe. Ich hatte den Hobbit und das
Silmarillion schon im August bekommen, den Herrn der Ringe sparte ich mir für
Weihnachten auf, was dann doch aus verschiedenen Gründen erst jetzt im Januar
wurde.
Die Bücher sind eine wahre Augenweide im Regal. Ich liebe die Musterung auf den Büchern, die auch über die Rücken hinweg ineinander übergehen! Zusammen mit den weinroten Schubern sowie der Goldprägung auf dem Schuber des Herrn der Ringe sieht das einfach klasse aus. Ich war schon schwer verliebt, als ich Bilder davon sah. Aber als ich die Bücher dann zusammen in meinem Regal erblickte, da war vorbei!
Die Bücher sind eine wahre Augenweide im Regal. Ich liebe die Musterung auf den Büchern, die auch über die Rücken hinweg ineinander übergehen! Zusammen mit den weinroten Schubern sowie der Goldprägung auf dem Schuber des Herrn der Ringe sieht das einfach klasse aus. Ich war schon schwer verliebt, als ich Bilder davon sah. Aber als ich die Bücher dann zusammen in meinem Regal erblickte, da war vorbei!
Donnerstag, 31. August 2017
Tolkien Collection: Das große Hobbit Buch mit Douglas A. Anderson
Zur Leipziger Buchmesse 2017 hatte
die Deutsche Tolkien Gesellschaft ein Gewinnspiel veranstaltet, wo sie unter
anderem Das große Hobbit Buch, erschienen bei der Hobbit Presse, verlost hatte.
Ich hatte das große Glück, dieses Buch zu gewinnen, was mich besonders gefreut
hatte, denn ich hatte schon lange ein Auge auf dieses Buch geworfen. Zu Recht,
denn es ist ein wahrer Schatz!
Im Englischen heißt
das Buch The Annotated Hobbit und wurde von Douglas A. Anderson bearbeitet. Es
beinhaltet im Deutschen die Übersetzung des Hobbits von Wolfgang Krege. Der
Tolkienforscher Anderson hat den Text mit zahlreichen Anmerkungen versehen, die
Einblicke in die Entstehungsgeschichte und Hintergründe des Hobbits geben. Die
Anmerkungen wurden von Lisa Kuppler übersetzt und editiert, sodass sie auch
etwas zur deutschen Geschichte des Hobbits sagen.
Samstag, 5. August 2017
Tolkien Collection: Roots and Beginnings 2 - English Edition
Allmählich wird es Zeit für einen weiteren Teil meiner
Tolkien-Sammlung, dieses Mal wieder Erstlingswerke, wenn man so will: meine
ersten englischen Bücher, zumindest von Tolkien. Im Falle des Hobbits war es
auch tatsächlich mein erstes englisches Buch, das ich freiwillig gelesen hatte
und nicht für die Schule lesen musste.
The Hobbit or there
and Back Again
Ich besitze eine Taschenbuchausgabe, die in ihrem Design der
Erstausgabe nachempfunden ist mitsamt all den Bildern und Karten. Wie auch in
der deutschen Ausgabe gibt es hier das kleine Vorwort, in dem Tolkien die Runen
auf der Zwergenkarte erklärt. Selbige ist ebenso vorhanden, genau wie die Karte
von Wilderland.
Ich mag an dieser Ausgabe besonders, dass alle
Illustrationen von Tolkien selbst stammen. Das Cover ist jenes, welches er
damals für die Erstausgabe zeichnete. Auf der Innenseite findet sich ein
farbiges Bild, welches einen Blick auf Hobbingen zeigt. Im Buch selbst finden
sich weitere Federzeichnungen Tolkiens, die verschiedene Stationen Bilbos
zeigen. Tolkiens Zeichenstil ist etwas eigenwillig, aber ich mag ihn.
Dem Buch selbst sieht man mittlerweile an, wie ich es
abgeliebt habe, da ich es schon so oft las. Für das Viellesen eignet sich diese
Ausgabe also nicht, da es eine einfache Taschenbuchbindung ist und das Buch
allmählich den Geist aufgibt.
Bibliographische Daten
351 Seiten, Harper Collins, ISBN 978-0-261-10221-7, 2006,
Originalpreis 6.99 £
The Lord of the Rings
3 Book Box Set
Das ist die Ausgabe, die wahrscheinlich jeder hat, wenn er
sich ein wenig mehr über die deutsche Übersetzung dafür interessiert, aber
nicht genug, um nicht ein heiden Geld für tolle Schmuckausgaben auszugeben. Die
Ausgabe ist ganz gewöhnlich. Sie enthält alle drei Teile und die Anhänge,
aufgeteilt auf drei Bücher, ebenso das Vorwort, und ein paar Worte zur Ausgabe,
die vorliegt. Keine Illustrationen, dafür eine Karte von Mittelerde, vom
Auenland und im dritten Buch auch eine Karte von Gondor und Mordor. Allerdings
sind auch hier die Cover von Tolkien entworfen. Nach den Anhängen folgt ein Index,
der nach allen möglichen Kriterien sortiert, darunter auch Liedtitel und
Liedbeginne.
Auch diese Ausgabe ist ein ganz gewöhnliches Taschenbuch. Ich
würde sie allerdings nicht mehr empfehlen, da auch diese Bücher mir
mittlerweile auseinander fallen und sie nicht einmal mehr in den Schuber
bekomme. Es gibt stabilere und relativ preisgünstige Schmuckausgaben, die ich
ein andermal vorstellen werde und die sich eher lohnen als diese Ausgabe.
Bibliographische Daten
1496 Seiten, Harper Collins, ISBN 978-0-261-10238-5, 2007,
Originalpreis ? (einzeln kosten die Bücher 7.99£)
The Silmarillion
Tatsächlich noch nicht so abgeliebt wie die anderen
Editionen, aber auf dem besten Weg dorthin, und damit auch Gefahr laufend,
auseinander zu fallen. Auch das ist eine Taschenbuchausgabe von Harper Collins,
diese hier kommt allerdings mit Illustrationen von Tad Nasmith einher, welcher
auch das Coverbild gemalt hat. Das Buch enthält wie jede ordentliche Ausgabe
des Silmarillion die Ainulindale, die Valaquenta, die Quenta Silmarillion, die
Akallabêth und Of the Rings of Power and the Third Age. Danach folgen
verschiedene Stammbäume der Menschen und Eldar sowie ein Index. Das Buch hat
insgesamt 16 farbige Illustrationen auf Glanzpapier, welche allesamt wunderbar
die Stimmung des Silmarillion einfangen. Ted Nasmith ist nicht mein liebster
Tolkien Illustrator aber durchaus zu Recht einer der bekannteren. Am Ende des Buches
finden sich die Karten von Beleriand.
![]() |
| Sauron plant schon wieder etwas! |
Bibliographische Daten
366 Seiten, Harper Collins, ISBN 978-0-00-728424-5, 2008,
Originalpreis 10.99 £
Sonntag, 9. Juli 2017
Tolkien Time: Wer oder was ist Elrond? (Headcanon)
Die Frage nach dem Wer ist, denke ich, relativ leicht zu
beantworten und sollte den meisten bewusst sein. Auch wenn es da ein paar
interessante Kleinigkeiten in der HoME gibt, die nicht jedem bewusst sind.
Beispielsweise war Elrond nicht nur Gil-galads Herold, sondern auch sein
Hofharfenist (das sagt er in einer rausgekürzten Version (»The book is too
short«, jepp) des Ringrates in der HoME 6). Außerdem wuchs er mit Elros auf dem
Amon Ereb auf, während im Silmarillion dazu nur eine recht unbestimmte Aussage
existiert.
Aber das nur am Rande. Die Frage nach dem Was ist da schon
weitaus interessanter. Wie das mit den Halbelben und der (Un)Sterblichkeit ist,
behandle ich ein andermal. Die Frage nach seiner Volkszugehörigkeit sollte
allerdings durchaus einmal gestellt werden: Sieht sich Elrond als Noldo oder
als Sinda?
Freitag, 7. Juli 2017
Tolkien Time: Der Tod des Ancalagon
Wie ich drauf kam, will ich gar nicht näher erläutern, das
ist eine längere Geschichte, also gleich zu den Fakten. In the War of Wrath am
Ende des Ersten Zeitalters, in dem Morgoth niedergeworfen wurde, entbrannte auf
dem Höhepunkt der Schlacht eine Schlacht in den Wolken, bei der Morgoth seine
tödlichste Waffe auf seine Feinde losließ: die geflügelten Feuerdrachen. Die
Heerscharen der Valar setzten dem die Adler und zahlreiche andere Vögel
entgegen, alle geführt von Earendil in seinem (nun fliegenden) Schiff Vingilot.
Earendil soll in dieser Schlacht Ancalagon, den größten und mächtigsten Drachen
aller Zeiten getötet haben. Ancalagons Fall soll gewaltig gewesen sein, dabei
begrub er Thangorodrim unter sich, eine Gruppe sehr hoher Berge. Mit anderen
Worten: Ancalagon war wortwörtlich ein fliegendes Gebirge.
Nehmen wir das alles als Fakten, sämtliche Größenrelationen,
und mögen sie noch so abstrus erscheinen, und legen nichts als literarische
Übertreibung aus. Dann stellt sich einem natürlich die Frage nach dem »WIE?!«
Wie bitte schön konnte Earendil Ancalagon töten? Die schon rein physikalische
Unmöglichkeit ist offensichtlich. Die Schuppen des wehrten Drachen müssen
härter als der härteste Stahl gewesen sein und Ancalagon war schlau genug, auch
seinen weicheren Bauch genügend gepanzert zu haben. Bei seiner Masse ist jedoch
davon auszugehen, dass die Haut Rüstung genug gegen jede Art von
konventionellen Waffen gewesen sein müsste, die in der Zeit in Mittelerde
vertrieben wurde. Bedenkt man die Schichten der Haut und die notwendige Dicke
besagter bei der Beachtung der Körpermasse ... Nun, ihr wisst, was ich meine.
Earendil hätte Ancalagon, wenn er nahe genug herangekommen wäre, ohne vorher
durch Drachenfeuer in seine feinsten Atome zerpulvert zu werden, maximal ins
Auge oder Maul stechen können. Selbst beim Auge frage ich mich, ob es Earendil
geschafft hätte, sein Schwert durch die Hornhaut zu stechen. Dennoch starb
Ancalagon, obwohl er schon durch seine Größe unverwundbar ist.
Sonntag, 25. Juni 2017
Tolkien Collection: Roots and Beginnings - Meine ersten Tolkien-Bücher
Vor ein paar Tagen habe ich eine
Twitterumfrage gemacht, ob ihr daran
interessiert seid, dass ich euch ein paar ausgewählte Stücke meiner
Tolkien-Sammlung präsentiere. Das Ergebnis fiel recht eindeutig aus ^^
Sagt mal, was haltet ihr davon, wenn ich euch meine Tolkien Sammlung vorstelle, jedenfalls die bemerkenswerteren Teile selbiger?— BuchDrache 🐲📚 (@Buchdrache) 19. Juni 2017
Ich kam schon in recht jungen
Jahren zu Tolkien, und zwar durch meine Eltern und durch die Filme. Als die
Filme 2001 ins Kino kamen, war ich noch in der Grundschule. Ich weiß noch bis
heute, wie ich damals abends immer mega Schiss hatte, wenn Mama und Papa die
Filme geguckt hatten. Mein erster Kontakt verlief also eher unrühmlich. Ein
paar Jahre später, vielleicht war ich da 12, wollte ich aber doch wissen, was meine
Eltern da so toll fanden. Papa, total begeistert, dass seine Erziehung wirkte,
setzte mich vor den Fernseher und schaltete den ersten Teil an. Wirklich,
ungelogen, ich saß mit offenem Mund da. Und es war um mich geschehen.
Meine ersten Tolkien-Bücher
wanderten ganz klammheimlich aus der elterlichen Sammlung in meine Regale und
sind bis heute, obwohl es an und für sich keine besonderen Bücher sind, mit
meine größten Schätze.
Folgt übrigens in den Social Medias
#Tolkiencollection und #Tolkiencollector, da findet ihr wirklich tolle Bücher.
Meine Hauptquelle für Neuentdeckungen. »Ohhho!! <3 Die Ausgabe brauche ich
UNBEDINGT!« »Aber du hast doch schon drölfzig Herr der Ringe Ausgaben.«
»NIEMALS! Mein Schatzzzzzz!«
Papa empfahl mir damals, mit dem
Hobbit zu beginnen, dann zum Herrn der Ringe überzugehen und zum Schluss das
Silmarillion zu lesen. So empfehle ich es auch heute noch jedem und so werde
ich auch in diesem Post vorgehen.
Samstag, 17. Juni 2017
Tolkien Time: Legolas' Alter und Haarfarbe
Während einer schlaflosen Nacht spukte
mir mein Hirn die Idee einer unregelmäßigen Diskussionsreihe aus. Hauptsächlich
poste ich hier eben doch Rezensionen und Montaszusammenfassungen, was ich schon
seit einer Weile auflockern wollte. Mir fehlen nur oft die Themen. Wo das jedoch
nicht der Fall ist, ist definitiv Tolkien, und daher möchte ich das nutzen, um
hin und wieder etwas Abwechslung hinein zu bringen. Headcanons, Fantheorien und
andere Themen werden aufgegriffen, und vielleicht habt ja auch ihr Anregungen
für Tolkien-Diskussionsrunden.
Das erste
Thema zu Legolas‘ Alter und Haarfarbe ist eines, das mit recht kontroversen
Meinungen besetzt ist – Hauptsache deswegen, weil wir kaum Anhaltspunkte
beziehungsweise auch teils widersprüchliche haben. Die einen sagen, dass er nur
wenige hundert Jahre alt ist, manche sprechen von tausenden von Jahren. Für den
einen ist er blond, für den anderen dunkelhaarig. Denn dass Peter Jackson
Orlando Bloom eine blonde Perücke aufsetzte, ist so bei weitem nicht in Stein
gemeißelt.
Samstag, 10. Juni 2017
Vorstellung: Beren and Lúthien von J.R.R. & Christopher Tolkien
Pünktlich zur deutschen Veröffentlichung von »Beren and
Lúthien« von J.R.R. und Christopher Tolkien bei Klett-Cotta am 10.6.17 möchte
ich euch das Buch etwas näher vorstellen. Was wird euch erwarten und taugt es
überhaupt etwas? Ich habe das Buch bereits zum internationalen Erscheinen bei
HarperCollins am 1.6.17 gelesen.
Die Geschichte von Beren, einem Sterblichen, und der
Elbenprinzessin Lúthien ist eine der bewegendsten im gesamten Legendarium.
Gejagt von Morgoths Schergen flieht Beren nach Doriath und findet dort Lúthien
auf einer Lichtung tanzend. Er verliebt sich in sie und kann auch ihr Herz
gewinnen, doch Lúthiens Vater, der Elbenkönig Thingol, ist gegen die Verbindung
und verlangt einen hohen Brautpreis für seine kostbare Tochter: Beren soll ihm
einen der drei Silmaril in Morgoths Eisenkrone bringen. Jeder weiß, dass
Thingol Beren damit eigentlich zum Tode verurteilt hat, dennoch zieht er aus,
um zu vollbringen, was von ihm verlangt wird. Mithilfe von Lúthien und ihrer
Magie gelangt er bis vor Morgoths Thron, wo Lúthien den Dunklen Herrscher in
den Schlaf singt. Beren bricht einen der Silmaril aus der Krone, dann fliehen
sie, verfolgt vom Höllenhund Carcharoth, der Beren die Hand mit dem Silmaril abbeißt.
In Doriath angekommen hält Thingol sein Versprechen und vermählt seine Tochter
mit Beren, ehe sie zur Jagd auf Carcharoth ausziehen. In dieser Jagd wird Beren
von Carcharoth tödlich verwundet und der Höllenhund selbst von Huan, dem
Jagdhund der Valar, getötet. Beren stirbt an seinen Verletzungen, und Lúthiens
Leid ist so groß, dass sie ihm in die Hallen der Erwartungen nachfolgt. Dort
kann sie Mandos‘ Herz so sehr bewegen, dass er ihnen erlaubt, wieder nach
Mittelerde zurückzukehren, wo sie fortan ein Leben als Sterbliche führen.
Dienstag, 2. Mai 2017
Gemeinsam lesen #37: The Silmarillion von J.R.R. Tolkien
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Jeden Dienstag gibt es bei den Schlunzen die Aktion »Gemeinsam lesen«, bei der vier kleine Fragen rund um das Buch beantwortet werden, das gerade gelesen wird.
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
The Silmarillion von J.R.R. Tolkien auf der Seite 3.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
There was Eru, the One, who in Arda is called Ilúvatar; and he made first the Ainur, the Holy Ones, that where the offsprings of his thoughts, and they were with him before aught else was made.
Sonntag, 8. Januar 2017
Kommentierter Readthrough: The Lord of the Rings, Teil 3: The Return of the King von J.R.R. Tolkien
The English-speaking world is divided into those who have
read The Lord of the Rings and The
Hobbit and thoes who are going to read them.
Sunday Times
Der Herr der Ringe ist für mich kein Buch oder Film. Er ist
nicht einfach nur eine exzellent erzählte Geschichte, die mich nach Mittelerde
entführt und die mich Frodo und seine Gefährten begleiten lässt auf ihrem Weg,
den Herrscherring zu zerstören und den Dunklen Herrscher Sauron niederzuwerfen.
Tolkiens Lebenswerk, das Legendarium, geht für mich schon lange weit darüber
hinaus. Es ist für mich Teil meines Lebens geworden, und manchmal habe ich das
Gefühl, dass ich im Auenland heimischer bin als in Deutschland. Das macht den
Herrn der Ringe in meinen Augen unmöglich zu rezensieren. Seine Genialität
lässt sich nicht paraphrasieren, sondern am besten immer noch am eigenen Leib
spüren. Da ich, sobald es um Tolkien geht, zu einem sprudelnden Quell der Begeisterung
werde, möchte ich euch nun mit dem kommentierten Reread mit auf eine Reise
durch Mittelerde nehmen.
Am Ende des Posts finden sich ausgesuchte Zitate aus dem
Herrn der Ringe. Hier noch einmal der Hinweis auf Tolkiengateway.com. Ich weiß nicht, wie der Wissensstand meiner Leser ist,
weshalb ich einfach mal von mir ausgehe. Da mich Freunde gern einmal das
wandelnde Tolkien Lexikon nennen, kann es sein, dass ihr zwischenzeitlich nur
Bahnhof versteht. Tolkiengateway ist da eine gute Aushilfe. (Ich kann immer
noch nicht fließend Sindarin und Quenya sprechen, Asche auf mein Haupt.)
Frodo
ist in Cirith Ungol gefangen und seine Aufgabe scheint verloren. Doch noch gibt
Sam nicht auf. Die Schlacht um Rohan ist geschlagen, doch die Schlacht um
Mittelerde steht noch bevor. Auch der Verräter Saruman ist noch nicht gänzlich
aus der Welt. Das Schicksal Mittelerdes steht auf Messers Schneide.
Dienstag, 3. Januar 2017
Kommentierter Readthrough: The Lord of the Rings, Teil 2: The Two Towers von J.R.R. Tolkien
Am 3. Januar 1892 wurde John
Ronald Reuel Tolkien geboren. Er würde heute seinen 125. Geburtstag feiern.
The English-speaking world is divided into those who have
read The Lord of the Rings and The
Hobbit and thoes who are going to read them.
Sunday Times
Der Herr der Ringe ist für mich kein Buch oder Film. Er ist
nicht einfach nur eine exzellent erzählte Geschichte, die mich nach Mittelerde
entführt und die mich Frodo und seine Gefährten begleiten lässt auf ihrem Weg,
den Herrscherring zu zerstören und den Dunklen Herrscher Sauron niederzuwerfen.
Tolkiens Lebenswerk, das Legendarium, geht für mich schon lange weit darüber
hinaus. Es ist für mich Teil meines Lebens geworden, und manchmal habe ich das
Gefühl, dass ich im Auenland heimischer bin als in Deutschland. Das macht den
Herrn der Ringe in meinen Augen unmöglich zu rezensieren. Seine Genialität
lässt sich nicht paraphrasieren, sondern am besten immer noch am eigenen Leib
spüren. Da ich, sobald es um Tolkien geht, zu einem sprudelnden Quell der
Begeisterung werde, möchte ich euch nun mit dem kommentierten Reread mit auf
eine Reise durch Mittelerde nehmen.
Am Ende des Posts finden sich ausgesuchte Zitate aus dem
Herrn der Ringe. Hier noch einmal der Hinweis auf Tolkiengateway.com. Ich weiß nicht, wie der Wissensstand meiner Leser ist,
weshalb ich einfach mal von mir ausgehe. Da mich Freunde gern einmal das
wandelnde Tolkien Lexikon nennen, kann es sein, dass ihr zwischenzeitlich nur
Bahnhof versteht. Tolkiengateway ist da eine gute Aushilfe. (Ich kann immer noch
nicht fließend Sindarin und Quenya sprechen, Asche auf mein Haupt.)
Die
Gemeinschaft des Ringes ist zerfallen, an Parth Galen wurden die getrennt.
Frodo und Sam brechen allein nach Mordor auf, Merry und Pippin wurden von den
Urûk-hai gefangen genommen und Boromir fand den Tod. Aragorn, Legolas und Gimli
beginnen ihre legendäre Jagd, um Merry und Pippin zu befreien.
Freitag, 30. Dezember 2016
Kommentierter Readthrough: The Lord of the Rings, Teil 1: The Fellowship of the Ring von J.R.R. Tolkien
The
English-speaking world is divided into those who have read The
Lord of the Rings and The Hobbit and thoes who are going to
read them.
Sunday
Times
Der
Herr der Ringe ist für mich kein Buch oder Film. Er ist nicht
einfach nur eine exzellent erzählte Geschichte, die mich nach
Mittelerde entführt und die mich Frodo und seine Gefährten
begleiten lässt auf ihrem Weg, den Herrscherring zu zerstören und
den Dunklen Herrscher Sauron niederzuwerfen. Tolkiens Lebenswerk, das
Legendarium, geht für mich schon lange weit darüber hinaus. Es ist
für mich Teil meines Lebens geworden, und manchmal habe ich das
Gefühl, dass ich im Auenland heimischer bin als in Deutschland. Das
macht den Herrn der Ringe in meinen Augen unmöglich zu rezensieren.
Seine Genialität lässt sich nicht paraphrasieren, sondern am besten
immer noch am eigenen Leib spüren. Da ich, sobald es um Tolkien
geht, zu einem sprudelnden Quell der Begeisterung werde, möchte ich
euch nun mit dem kommentierten Reread mt auf eine Reise durch
Mittelerde nehmen.
Beginnen
wir mit ein paar allgemeinen Gedanken. Am Ende des Posts finden sich
ausgesuchte Zitate aus dem Herrn der Ringe. Hier noch der Hinweis auf
Tolkiengateway.com.
Ich weiß nicht, wie der Wissensstand meiner Leser ist, weshalb ich
einfach mal von mir ausgehe. Da mich Freunde gern einmal das
wandelnde Tolkien Lexikon nennen, kann es sein, dass ihr
zwischenzeitlich nur Bahnhof versteht. Tolkiengateway ist da eine
gute Aushilfe. (Ich kann immer noch nicht fließend Sindarin und
Quenya sprechen, Asche auf mein Haupt.)
Donnerstag, 29. Dezember 2016
Hörbuch-Vorstellung: The Children of Húrin von J.R.R. Tolkien, gelesen von Christopher Lee
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| Lob für meinen Elrond geht an http://elfenfaden.de/ |
Húrin aus dem Hause Hadors ist einer der großen unter den
Edain. Nicht zuletzt durch seinen Kampf in der Nirnaeth Arnoediad, der Schlacht
der Ungezählten Tränen, erlangte er unsterblichen Ruhm. Doch auch der größte
Krieger kann übermannt werden, und so geriet Húrin in Gefangenschaft. Doch
statt ihn hinzurichten, legte Morgoth einen Fluch auf ihn, den Untergang seines
Hauses aus der Ferne an die Gipfel des Thangorodrims gekettet miterleben zu
müssen. Túrin, sein Sohn, wächst in Dor-lómin nun ohne Vater auf. Wie es in
jenen Tagen Brauch war, schickt Morwen, seine Mutter, ihn nach Doriath zu König
Thingol, wo er unter Elben aufgezogen wird. Als er ein junger Mann ist, tötet
er im Zorn und doch im Versehen einen von Thingols Beratern und flieht aus
Doriath, womit sein Schicksal seinen Lauf nimmt. Wo Túrin Turambar auch
erscheint, verfolgt ihn sein Schicksal, der Fluch Morgoths, der den Ruin über
Húrins Kinder brachte.
Dienstag, 13. Dezember 2016
Gemeinsam lesen #26: The Fellowship of the Ring (The Lord of the Rings #1) von J.R.R. Tolkien
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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
The Fellowship of the Ring (The Lord of the Rings #1) von J.R.R. Tolkien auf der Seite 32.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
That very month was September, and as fine as you could ask.
Dienstag, 6. Dezember 2016
Gemeinsam lesen #25: Finn and Hengest von J.R.R. Tolkien
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| http://www.schlunzenbuecher.de/ |
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Finn and Hengest von J.R.R. Tolkien, editiert von Alan Bliss auf der Seite 146.
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"......... [hor]nas byrnað," (Tolkien übersetzt es mit "... gables are burning.")
Samstag, 12. November 2016
Gestrickt: Zwergenarmstulpen (Hobbit-Merch)
Der Schal ist nun endlich fertig,
und ehe es an das nächste Großprojekt des Cosplays geht, hatte ich mich
zunächst an Oris Handstulpen gesetzt. Selbige sind schnell gestrickt, hat man
einmal verstanden, dass die seltsam verschlungenen Maschen nichts weiter als
verschränkt gestrickte Maschen sind.
Ich habe dieselbe Wolle wie für den Schal verwendet, also katia
inca mit der Farbe 100 (grau-braun), ebenso auch mit Rundstricknadeln Stärke 8
gestrickt. Insgesamt habe ich ca. 50g Wolle verbraucht. Der Maschenanschlag
variiert je nach Dicke der Wolle und dem Umfang eurer Hand beziehungsweise
eures Unterarmes. Ich habe sehr dünne Arme, deswegen reichte es für mich, 18
Maschen anzuschlagen. Messt den Umfang eurer Hand am Daumengelenk, um zu
ermitteln, wie viele Maschen ihr anschlagen müsst.
Der Anschlag wird wie gewohnt gemacht, die Stulpen sind im
Rippenmuster 1 rechts 1 links mit verschränkten Maschen gestrickt. Verschränkt
heißt, dass ihr nicht wie gewohnt vor der linken Nadel in die Masche einstecht,
sondern dahinter. Für rechte Maschen sieht das so
aus, für linke so.
Der Einfachheit halber kann man wie eliZZZA (seeeeehr
empfehlenswerter Kanal) in den Videos die erste Runde noch mit normalen Maschen
stricken und danach zu verschränkten Maschen übergehen.
Sonntag, 2. Oktober 2016
Gestrickt: Zwergenschals Teil 2: Oris Schal mit Kapuze (Hobbit-Merch)
Nachdem ich nun bestimmt vier Jahre immer wieder mit Pausen
am Wollmonster gearbeitet habe, ist mein Zwergenschal doch tatsächlich fertig.
Wie der Schal selbst gestrickt wird, habe ich bereits vorgestellt. Heute kommt
der letzte Schliff dazu.
Die Kapuze ist separat gearbeitet und besteht aus zwei Teilen. Man kann sie bequem
auch in einem Teil stricken, ich habe sie jedoch geteilt, um nicht zu viele
Maschen auf einmal auf der Nadel zu haben.
Samstag, 10. September 2016
#buchpassion: Der Mittelerde-Roadtrip, der zum Lebensinhalt wurde
Literatur ist fleischgewordene Schönheit, Phantastik greifbare
Magie. Lese ich phantastische Literatur, dann träume ich nicht nur von Faerie, ich
bin dort. Seite an Seite ziehe ich
mit Frodo nach Mordor und greife zu meinem Speer, um zusammen mit Éomer die Éorlingas
in einen glorreichen Untergang zu führen. Gemeinsam ziehe ich mit Beren und
Lúthien aus, um Morgoth die Stirn zu bieten und einen der silmarilli zu erstreiten. Lese ich phantastische Literatur, sitze
ich nicht mehr zu Hause, eingemummelt in meine Kuscheldecke bei schöner Musik
und einer Schale Sencha. Nein, dann wetze ich mein Schwert, spitze meine Pfeile
und poliere meine Rüstung, um mit den tapferen Rittern den Drachen zu bekämpfen
und die Jungfrau zu befreien. Dann jage ich mit zwei Schwertern auf meinem
Rücken wie Geralt von Riva Monster oder streite für Aslan und Narnia. Ein guter
phantastischer Roman ist nicht nur eine kleine Laune, um die Zeit zu
vertreiben. Er lässt mich den Zauber der Elben am eigenen Leib spüren und zeigt
mir, dass all das keine Mythen und Märchen sind. Es ist viel mehr: Es ist real.
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