Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!
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Dienstag, 21. Oktober 2025

Libro.fm und Graphic Audio angetestet

Mehr aus einer Laune heraus fing ich bei meinen Kreuzsticharbeiten an, ein paar der wenigen Hörbücher zu hören, die ich besitze. Normalerweise so gar nicht mein Medium, weil mein Hirn zu schnell abschaltet, bis ich merke, dass ich die letzten 10 Minuten der Handlung nicht mitbekommen habe. Wenn ich dabei aber ein Stück Stoff immer und immer wieder aufspieße, bietet das anscheinend meinem Hirn genau die richtige Menge Stimulus, um am Ball zu bleiben. Ich habe also zunächst »The Sword of Kaigen« durchgehört, das ich schon seit Jahren immer mal wieder anfing, aber aus den genannten Gründen wieder abbrach (eine Rezension dazu gibt es hier), und plötzlich hat es mich gepackt.

Theoretisch mag ich die Konzepte von Kindle Unlimited und Audible. Monatlich eine Flatrate zahlen und Zugang zu all den Geschichten erhalten, ähnlich einem Netflix-Abo ist schon geil. Was ich aber bei all diesen Anbietern, sei es nun Amazon, Kindle, Audible oder sonst irgendein Streaming-Anbieter, wie die Pest hasse, ist dass Kaufen nicht gleichzusetzen mit Besitz ist, und das ist scheiße. Nun könnte ich natürlich die Flaggen hissen und die Sieben Weltmeere durchsegeln (denn wenn kaufen nicht besitzen ist, ist piracy auch kein Diebstahl), aber das ist auch scheiße für all die kleinen Autor*innen, die da um ihr Geld gebracht werden.

Dienstag, 28. Februar 2017

Ein Lied von Anfang und Ende: Vergleich von Hörbuch und Serie, Teil 1

Quelle: audible, ©Verlag
Mein Game of Thrones Rewatch ist eine mehr oder weniger regelmäßige Postingreihe, die sich zumindest bei einigen einer gewissen Beliebtheit erfreut (was wiederum mich freut). Eigentlich hatte ich auch ein Reread der Bücher angedacht, was nach dem ersten Band vor einem Jahr irgendwie im Sand verlief. Das will ich nun wieder aufnehmen. Und warum nicht beides verbinden? 

Im Lied von Anfang und Ende möchte ich die Serie mit den Büchern vergleichen, um genau zu sein, deren Anfänge und Enden, wie der Titel der Postingreihe verrät. Im ersten Teil der Reihe möchte ich außerdem das Hörbuch zum ersten Band von A Song of Ice and Fire vorstellen, das ich auf audible erworben habe, welches ich damit gleich ebenfalls testete und auch ein wenig darüber sprechen möchte. Den ersten Band der Reihe habe ich ebenfalls bereits rezensiert, weshalb ich hier nicht auf den Inhalt des Hörbuches eingehen möchte, sondern nur ein paar Worte zum Sprecher verliere.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Hörbuch-Vorstellung: The Children of Húrin von J.R.R. Tolkien, gelesen von Christopher Lee

Lob für meinen Elrond geht an http://elfenfaden.de/
Mit seinen eigenen Worten eröffnet Christopher Tolkien das epische Werk seines Vaters: die Narn i Chîn Húrin, die Geschichte der Kinder Húrins, nebst dem Fall von Gondolin und der Geschichte Berens und Lúthiens eine der drei zentralen Geschichten des Legendariums aus den Älteren Tagen, als Sauron selbst nur ein Diener Morgoths gewesen war und die Noldor ihren hoffnungslosen Krieg gegen den Schwarzen Feind führten, um die silmarilli zurückzuerobern.

Húrin aus dem Hause Hadors ist einer der großen unter den Edain. Nicht zuletzt durch seinen Kampf in der Nirnaeth Arnoediad, der Schlacht der Ungezählten Tränen, erlangte er unsterblichen Ruhm. Doch auch der größte Krieger kann übermannt werden, und so geriet Húrin in Gefangenschaft. Doch statt ihn hinzurichten, legte Morgoth einen Fluch auf ihn, den Untergang seines Hauses aus der Ferne an die Gipfel des Thangorodrims gekettet miterleben zu müssen. Túrin, sein Sohn, wächst in Dor-lómin nun ohne Vater auf. Wie es in jenen Tagen Brauch war, schickt Morwen, seine Mutter, ihn nach Doriath zu König Thingol, wo er unter Elben aufgezogen wird. Als er ein junger Mann ist, tötet er im Zorn und doch im Versehen einen von Thingols Beratern und flieht aus Doriath, womit sein Schicksal seinen Lauf nimmt. Wo Túrin Turambar auch erscheint, verfolgt ihn sein Schicksal, der Fluch Morgoths, der den Ruin über Húrins Kinder brachte.