Ausflüge in ein anderes Genre sind für mich eher unüblich,
wenn auch nicht völlig ausgeschlossen. Meinen jüngsten Besuch ins Genre der
Jugendliteratur bar jeglicher phantastischer Elemente habe ich zugegebener
Maßen auch nicht ganz freiwillig unternommen, da ich dieses Buch für meine
Hausarbeit wählte. Ich schließe nicht aus, dass sich das in meinem Urteil
niederschlägt. Widmen wir uns nun also »Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das
Leben nahm«, dem Debütroman von Jessie Ann Foley aus dem Bastei Lübbe Imprint
One.
Ein Buch wie ein Grunge-Hit: wild, laut und gefühlvoll.
1993. Das ist das Jahr, in dem Nirvana ihr letztes Album ihr
letztes Album [sic] veröffentlichen. Und das Jahr, in dem Maggie von Chicago
nach Irland zieht. Maggie vermisst ihr Zuhause ebenso wie ihren chaotischen und
musikbegeisterten Onkel Kevin, Einzig seine Musiktipps sind Lichtblicke im
regenverhangenen Irland. Mit der Musik von Pearl Jam, den Smashing Pumpkins und
Nirvana ist alles Neue erträglich. Als Eoin auftaucht, der Junge mit dem unergründlichen
Lächeln, lässt ihr Heimweh langsam nach. Doch gerade, als die beiden sich
näherkommen, erreicht Maggie eine schreckliche Nachricht. Und auf einmal steht
sie vor der Frage, was wirklich wichtig ist im Leben ...
[Quelle: Klappentext, Verlag]

