Wer träumt nicht davon, einen leibhaftigen Drachen
erforschen zu dürfen? Marie Brennan nimmt ihre Leser zusammen mit Lady Trent in
»A Natural History of Dragons« auf eine abenteuerliche Reise hinaus aus dem
viktorianischen Heim einer jungen Dame und mitten hinein in ein wildes
Abenteuer voller Drachen.
Isabella ist ein aufgewecktes Mädchen – für ein Mädchen
ihres Standes etwas zu aufgeweckt. Eine tote Taube auszuweiden, um zu sehen,
was in ihr drin ist, gehört sich einfach nicht, erst recht nicht für eine
Tochter eines feinen Hauses. Isabella hat eine Leidenschaft für Flügel,
besonders für Drachenflügel und überhaupt für Drachen an sich, doch sich mit
Naturkunde zu befassen, wird als nicht angemessen für eine junge Dame
angesehen. Isabella hat jedoch Glück, dass ihr Vater sie an einen nachsichtigen
Ehemann, Jacob Camherst, verheiratet. Sie ist umso glücklicher, als Jacob ihr
erlaubt, ihn mit auf eine Expedition in Drachengebiet zu begleiten. Sie
erwartet ein großes Abenteuer, ahnt jedoch nicht, wie groß dieses Abenteuer
wirklich wird und welche Bedeutung ihre Entdeckungen haben werden.
Liebe Leute, der nachfolgende Beitrag ist der erste Gastbeitrag auf meinem Blog, worüber ich mich sehr gefreut habe! Er stammt von Katharina (magicblue). Wenn ihr mehr zum Thema Gastbeiträge auf meinem Blog erfahren wollt, dann schaut einmal hier vorbei.
Als ich das Buch in der Buchhandlung meines Vertrauens sah,
machte mich der Titel sogar neugierig genug um mir den Klappentext
durchzulesen. Allerdings muss ich sagen, dass ich es dennoch nicht gekauft
hätte oder überlegt hätte es zu lesen, wenn nicht die Challenge von Wortmagie
gewesen wäre und ich deshalb ein Buch gebracht hätte, in dem eine legendäre
Waffe vorkommt. Aber so habe ich mich einmal darauf eingelassen, auch wenn mich
die Kurzbeschreibung nicht gerade ungeheuer neugierig machte.
Danr wird von den Menschen nur "Trolljunge"
genannt, da sein Vater den Stanen angehörte, dem dunklen Volk, das unter den
Eisenbergen herrscht. Als von dort unheimliche Wesen in das Reich der Menschen
eindringen, bekommt Danr einen Auftrag: Er soll die Unterirdischen aufhalten,
doch dazu muss er die legendäre Axt finden - Weltenspalter. Doch diese Axt ist
keine gewöhnliche Waffe, und Danr Auftraggeber ist alles andere als menschlich.
Es ist der Tod persönlich…
Die Vorstellung einer Alieninvasion beschäftigt die
Menschheitsgeschichte seit vielen Jahren, seit »Krieg der Welten« wurden
unzählige Szenarien durchgespielt. Manche sind weniger sinnvoll (ich sag nur
»Independence Day«) andere mehr (»Arrival«!). Nun reiht sich auch der
chinesische Autor Cixin Liu mit »Die Drei Sonnen«, Auftakt seiner »Remembrance
of Earth’s Past«-Trilogie dort ein. Erzählt wird eine ganz klassische
Erstkontakt-Geschichte. Aber eine, die es in sich hat!
Die Wissenschaftlerin Ye Wenjie wird in den Wogen der
chinesischen Kulturrevolution auf die entlegene Astrostation Roter Horizont
gespült. Dort soll sie zunächst nur einfache technische Aufgaben übernehmen,
doch bald wird sie unersetzlich und lebt sich gut in ihrem politisch auferlegten
Exil ein. Tag für Tag lauscht sie in die unendlichen Weiten des Alls. Bis sie
eines Tages eine Botschaft empfängt und eine verhängnisvolle Antwort schickt.
Fünfzig Jahre später gerät der Nanowissenschaftler Wang Miao unversehens in
eine Terrorgruppe, die die Menschheit von einer fremden Zivilisation
ausgelöscht sehen will.
Die Götter der alten Welt sind tot und nun nehmen neue ihren
Platz in unserer Welt ein und ringen um die Anbetung durch die Menschen. Neil
Gaiman widmet sich in seinem Roman »American Gods« einem ausgesprochen aktuellen
Thema, das bei weitem nicht nur Amerika betrifft.
Shadow hat nichts mehr. Als er aus dem Gefängnis entlassen
wird, erfährt er, dass wenige Tage zuvor seine Frau bei einem Autounfall ums
Leben kam. Seinen alten Job kann er ebenso wenig zurück haben und in seiner
Heimat ist er auch nicht mehr wirklich willkommen. Da begegnet ihm der
schlitzäugige Mr Wednesday und bietet ihm an, für sich zu arbeiten.
Hauptsächlich als Fahrer, vielleicht auch dem einen oder anderen Typen eins
überziehen. Da Shadow ohnehin keine Alternativen mehr im Leben hat, nimmt er
nach einigem Zögern an. Und ahnt nicht, dass er in einen Krieg der Götter
hineingeraten ist.
Ziemlich spontan in einer wortwörtlich Nacht und Nebel
Aktion habe ich die erste Runde meines Regalputzes begonnen und mir dafür nicht
die Regale meiner gelesenen Bücher, sondern meinen SuB vorgenommen. Wenn ihr
nicht wisst, was das für eine Aktion ist, könnt ihr hier vorbeischauen. Obwohl
das mit dem Regalputz eine Mitidee von mir war (immerhin zog ich das Projekt
zusammen mit Nenatie auf), fiel mir auf, dass ich mich etwas schwer tat, die
Bücher auch wirklich auszusortieren. Vielleicht kommt das noch, wenn ich das
noch ein bisschen länger verfolge, dass es mir nicht mehr so schwer fällt.
Übrigens könnt ihr die aussortierten Bücher erstehen, wenn
ihr wollt. Schaut dafür einfach hier vorbei.
Brandon Sandersons Cosmere ist auf meinem Blog immer wieder ein Thema. Aber was ist der Cosmere überhaupt? Ganz kurz gesagt: ein richtig, richtig geiles Konstrukt. Und da ich so unglaublich begeistert von der Idee bin, die hinter dem Cosmere steckt, möchte ich ihn euch in diesem Post näher vorstellen und am Ende auch ein paar Tipps geben, wo ihr am besten anfangt, wenn ihr euch tiefer in die Weiten des Cosmere voran wagen wollt.
Außerdem möchte ich euch gleich noch einen Podcast empfehlen, den ich neulich entdeckte: Cosmere Conversations besprechen den Cosmere und all die verschiedenen Theorien, die es dazu gibt. Wenn ihr des Englischen mächtig seid und euch für den Cosmere interessiert, dann ist dieser Podcast auf jeden Fall eine Empfehlung.
Ein kleiner Hinweis: Da ich Brandons Bücher seit einigen Jahren nur noch auf Englisch lese, werde ich im Folgenden auch stets die englischen Begriffen wie eben zum Beispiel Shards oder Investiture verwenden.
Und da war schon wieder ein Jahr vorbei. Die Zeit zwischen den Feiertagen hatte ich ein wenig dazu genutzt, um über mein Leseverhalten zu reflektieren. Zum Einen stand zum Jahresbeginn natürlich wieder die Reading Challenge bei Goodreads an. Goodreads will mich mal wieder dazu motivieren, mehr zu lesen als im Vorjahr, aber da kam mir in den Sinn, dass Lesen ja kein Leistungswettbewerb sein soll, kein Massenkonsum von möglichst vielen Büchern, von denen effektiv am Ende eh kaum was hängen bleibt. Deshalb habe ich beschlossen, dieses Jahr nicht an der Challenge teilzunehmen. Da ich aber nun mal mag, wenn ich bunte Bildchen auf meinem Profil habe, habe ich dennoch eine symbolische Challenge von ganzen 12 Büchern eingerichtet. Das habe ich spätestens im Februar erledigt, aber wie gesagt will es mir ja nicht darum gehen, immer mehr und mehr zu lesen.
Des weiteren mein SuB. Die einen werden jetzt mitfühlend nicken, die anderen genervt aufstöhnen, wenn wieder dieses Thema aufkommt. Irgendwie wurde das mit meinem SuB (jetzt sag ich doch SuB und nicht mehr StuB) im letzten Jahr ein wenig überhand. Im dreistelligen Bereich, das finde ich doch etwas heftig. Da kam mir Steam in den Sinn. Was hat Steam mit dem SuB zu tun? Aber passt auf: Steam haut regelmäßig satte Sales raus, bei denen ich zwar gern einmal zuschlage, in der Regel aber sehr gut abwarten kann, bis ich mal wieder ein paar Spiele beendet habe und/oder das gewünschte Spiel bei dem Preis angelangt ist, wo ich mir sagte, dass ich zuschlagen will. Bei ESO sind das zum Beispiel 20€, momentan landet das Spiel bei Sales regelmäßig bei 25€. Außerdem macht es bei einigen Spielen für mich keinen großen Sinn, Teil 5 zu kaufen, wenn ich grad bei Teil 3 hänge, weshalb ich sehr gut darauf verzichten kann, bei den regelmäßigen Sales für die Assassin's Creed Reihe mir die Spiele zu kaufen, da der nächste 80% Sale garantiert kommt.
So, und warum kann ich das nicht bei Bücher? Genau das will ich ändern, allein schon des Platzes wegen, der hier arg eng wurde in den letzten Monaten. Ich hatte schon überlegt, meinen SuB auszusortieren, aber dazu konnte ich mich noch nicht durchringen. Vielleicht irgendwann? Ich will das alles ehrlich gesagt nicht Vorsatz für's neue Jahr nennen, denn: Warum so etwas an einen bestimmten Moment koppeln und nicht einfach machen? Also mache ich einfach. Oder versuche.
Wie das zu Jahresbeginn so ist, erscheinen ein Haufen Listen mit heiß ersehnten Neuerscheinungen des Jahres. Das wird es bei mir wieder nicht geben, nicht mal eine Wunschliste, weil ich einfach die vom letzten Jahr weiter fortsetze. Und zu den Neuerscheinungen: Es gibt nur vier für mich dieses Jahr, die ich heiß ersehne. Nein, mit Decades, dem neuen Album von Nightwish, eigentlich fünf. An erster Stelle steht ganz klar und unangefochten Ori ans the Will of the Wisps. Ori 2 wurde 2017 auf der E3 angekündigt und es war einfach Liebe! Wieder mal. Mir ist noch kein genaues Release Datum bekannt, kommt hoffentlich noch dieses Jahr. Danach Skyward von Brandon Sanderson, außerdem sein dritter Legion Band in einem Sammelband sowie Das Imago-Projekt von Robert Corvus.
Apropos Listen. Vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen, dass die Zahlen in meiner Monatstatistik nicht immer ganz hinhauen. In diesem Monat zum Beispiel habe ich drei Neuzugänge, vier gelesene Bücher und trotzdem am Ende des Monats mehr Bücher auf dem SuB als zu Beginn. Bisher hatte ich das einfach so stehen lassen, habe aber irgendwie das Gefühl, doch mal ein Wort dazu zu sagen. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich selbst meinen SuB nie gezählt habe. Ich hab einfach alle Bücher, die da sind, bei Goodreads in das entsprechende Shelf getan, und einige Bücher waren eben zu dem Zeitpunkt, wo ich das Shelf anlegte oder ich die Bücher bekam, noch nicht bei Goodreads erschienen (und ich zu faul, sie einzutragen), weshalb sie dann irgendwann anders dazu stießen. Die Zahl meiner Bücher auf dem SuB ist also nicht zu 100% genau. Wenn er irgendwann mal überschaubar wird, ändert sich das vielleicht.
Und noch ne Liste. Ich hatte spontan Lust, für dieses Jahr ein Spreadsheet anzulegen, ihr wisst, diese umfassenden Lesestatistiken mit coolen Excelgrafiken, die irgendwelche Nerds bei Excel eintippen, die mehr Ahnung von Tabellenkalkulation haben als ich. Und daher suchte ich mir für dieses Jahr dieses hier heraus:
»Angst ist hier draußen das einzig
richtige Gefühl.« So lautet der Leitspruch von Jens Artschwagers
zweitem Roman »Plasmaherz«, ein Science Fiction Horrortrip in die
Tiefen des Weltalls.
Desmon K’larian ist Schatzjäger. Er
fliegt quer durch das Weltall auf der Suche nach kostbaren
Artefakten, die er verkaufen kann. Eine dieser Reisen führt ihn
weiter als jemals zuvor in kaum erforschte Gebiete. Dort, so sagte
ihm seine Quelle, solle das Plasmaherz verborgen sein, ein Artefakt
von unschätzbarem Wert. Gemeinsam mit seiner Jugendliebe Anbel macht
er sich auf die Reise ins Unbekannte und ahnt nicht, was ihn dort
tatsächlich erwarten wird.
Endlich,
endlich ist es so weit! Meine Tolkien Folio Society Sammlung ist vollständig!
Jedenfalls mit den neueren Ausgaben, an die alten Bücher denke ich erst, wenn
ich drei Nullen mehr auf dem Konto habe. Ich hatte den Hobbit und das
Silmarillion schon im August bekommen, den Herrn der Ringe sparte ich mir für
Weihnachten auf, was dann doch aus verschiedenen Gründen erst jetzt im Januar
wurde.
Die
Bücher sind eine wahre Augenweide im Regal. Ich liebe die Musterung auf den
Büchern, die auch über die Rücken hinweg ineinander übergehen! Zusammen mit den
weinroten Schubern sowie der Goldprägung auf dem Schuber des Herrn der Ringe
sieht das einfach klasse aus. Ich war schon schwer verliebt, als ich Bilder
davon sah. Aber als ich die Bücher dann zusammen in meinem Regal erblickte, da
war vorbei!
Jetzt, da der Regalputz angelaufen ist (wer nicht weiß, was
das ist, kann es hier nachlesen), stellt sich sicher bei einigen die Frage:
»Wohin mit den ausgemisteten Büchern?«
Bücher wegzugeben, die ich nicht mehr lesen möchte, war für
mich anfangs schwer, aber notwendig. Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten
dafür, die auch noch Spaß machen und die ich euch hier vorstellen möchte.