Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Donnerstag, 29. August 2019

Meine Feel Good Bücher


Manche Bücher verdienen einfach einen besonderen Platz im Regal. Sei es, weil sie die Lieblingsbücher sind, sei es, weil ich so verrückt bin und tausend verschiedene Ausgaben von Tolkiens Büchern sammle, obwohl immer dasselbe drin steht (überwiegend jedenfalls), oder sei es, weil es ganz besondere Wohlfühlbücher sind. Seit einer kleinen Weile habe ich ein solches Regal, dem ich immer mal wieder neue Herzensstücke hinzufüge. Wohlfühlbücher sind für mich Bücher, die ich immer wieder lesen kann und weiß, dass sie mich auch in meinen Tiefphasen wieder aufheitern können. Das ist auch der Grund, warum ich sie mit kleinen Doodles in meinem therapeutischen BuJo verewige, damit ich in einer solchen Phase einfach fix nachschlagen kann, zu welchem Buch ich denn greifen könnte. In diesem Beitrag möchte ich euch diese Bücher vorstellen.

Freitag, 23. August 2019

Rezension: Evie and the Animals von Matt Haig

»Some people talk to animals. Not many listen though. That is the problem.«
- A.A. Milne

Der britische Autor Matt Haig ist unter anderem für seine Bücher über psychische Gesundheit bekannt. Doch seit längerem setzt er sich auch für den Umweltschutz ein und unterstützt die junge Aktivistin Greta Thunberg in ihrem Bestreben, die Politiker der Welt endlich zu einer zielführenden Klimapolitik zu bewegen. Nun hat er ihr sein erstes Buch zum Thema Umwelt und Artenschutz gewidmet: »Evie and the Animals« erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das mit Tieren sprechen kann und diese Fähigkeit nutzt, um sich für deren Wohl einzusetzen.

Evie hat die besondere Fähigkeit, Tiere nicht nur zu verstehen, sondern auch mit ihnen reden zu können. Schon lange hat sie sich mit den Tieren ihrer Nachbarschaft angefreundet und erfährt so, was ihnen alles durch den Menschen zustößt. Der Schulhase beispielsweise erzählt ihr, dass er von der Direktorin aus dem Wald entführt wurde. Dass sie ihn darauf befreit und wieder im Wald aussetzt, bringt sie in einige Schwierigkeiten. Doch der Ärger beginnt erst dann so richtig, als ein kleiner Junge in das Löwengehege des örtlichen Zoos fällt und sie hinterher springt, um ihn vor den Löwen zu retten.

Freitag, 16. August 2019

Die #WitcherWochen - Gemeinsamer Readalong der Hexer-Romane anlässlich der kommenden Netflix Serie


Viele unter euch kennen sicherlich die Hexer-Bücher des polnischen Autors Andrzej Sapkowski, in denen er die Geschichte des Hexers Geralt erzählt, der mit einem silbernen und einem stählernen Schwert sowohl gegen ordinäre Monster als auch die Monster in Menschengestalt kämpft. Und wer sie nicht kennt, hat vielleicht aber schon einmal von der Witcher-Trilogie des polnischen Spieleentwicklers und Puplishers CD Projekt gehört, die auf den Büchern basiert. Die einen hassen die Spiele, die anderen lieben sie; ich gehörte zu letzteren. (Wer sich insgesamt 600€ für Spiel und Grafikkarte zusammen spart, um Teil 3 spielen zu können … Na ja, ich sag nichts mehr :D) Nun hat Netflix angekündigt, die Bücher in einer Serie umsetzen zu wollen, und ich finde, das ist der perfekte Zeitpunkt, mir mal wieder die Bücher zur Brust zu nehmen. Und gemeinsam mit anderen macht das gleich noch mehr Spaß. Findet ihr nicht auch?

Darum rufe ich die Witcher Wochen ins Leben, ein Readalong, in dem wir die Romane zusammen (wieder)entdecken. Eingeladen sind alle, die Lust dazu haben, gemeinsam mit Geralt und seinen Freunden auf Monsterjagd zu gehen. Es kann selbstredend auch quer eingestiegen werden.

Donnerstag, 15. August 2019

Rezension: Zorngeboren (Empirium-Trilogie #1) von Claire Legrand

Ich greife nur sehr selten zu Jugendbüchern, weil ich oft nicht warm werde mit einigen der gängigsten Tropes solcher Romane. Als ich die Anfrage erhielt, ob ich »Zorngeboren« von Claire Legrand für Literatopia rezensieren möchte, dachte ich nicht zweimal über die Zielgruppe nach, sondern sagte zu. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Roman ist der fesselnde Auftakt der vielversprechenden »Empirium«-Trilogie.

Die Welt von Avitas wird von einer Prophezeiung überschattet: Zwei Königinnen, getrennt durch ein Jahrtausend, eine von ihnen die verehrte Sonnenkönigin, die andere die verhasste Blutkönigin. Doch wer ist wer?
Rielle zeigt besondere magische Kräfte: Die Beherrschung aller Elemente, wo sonst jeder Magiebegabte nur eines beherrschen kann. Um zu beweisen, dass sie die Sonnenkönigin ist und nicht die Blutkönigin, muss sie sich einem Tribunal stellen und unter Beweis stellen, dass sie ihre Kräfte nur zum Wohl des Königreichs einsetzen wird.
Ein Jahrtausend später wird man sich ihrer jedoch nur als Blutkönigin erinnern. Eliana schlägt sich mit kleinen (und nicht so kleinen) Gaunereien durch die Gossen der Stadt, um ihre kleine Familie zu ernähren. Unversehens gerät sie jedoch ins Visier des feindlichen Engelkaisers Corien, der mehr über sie und ihre Vergangenheit zu wissen scheint, als sie selbst. Doch nicht nur er weiß, dass sie eine zentrale Rolle in der Prophezeiung spielt.

Mittwoch, 14. August 2019

Dunkle Jahreszeiten Challenge

Ich habe mal wieder eine Challenge ausgebuddelt, die vielversprechend und dabei auch ganz entspannt klingt. Also so, wie ich es eigentlich mag. Mal sehen, wie viel Durchhaltevermögen ich dieses Mal habe *hüstel* Die Dunkle Jahreszeiten Challenge stammt von angeltearz und ich kopiere hier mal ganz frech einfach die Regeln und Aufgaben.

Montag, 5. August 2019

Fäden for Future: Zum Umweltaspekt von Wolle


Werbehinweis: In diesem Beitrag finden sich Links zu Shops. Dies sind keine Affiliate-Links, ich verdiene also kein Geld damit, indem ich sie verlinke. Außerdem gibt es keine versteckten Abofallen, ihr seid auch nicht zum Kauf verpflichtet, wenn ihr darauf geht. Ganz normale Links also.

Triggerwarnung: Ich gehe auf Tierquälerei (Mulesing) ein, poste aber keine konkreten Bilder davon.

Viele tolle Wolle und doch erstaunlich viel Leid

Das Thema Umweltschutz wird immer präsenter, denn es ist höchste Eisenbahn. Wir haben mittlerweile 5 nach 12 und es muss jetzt sofort gehandelt werden. Ich hoffe mal, dass das vielen meiner Leser*innen bewusst ist, weshalb ich da jetzt nicht tiefer darauf eingehen möchte. Stattdessen möchte ich mich in diesem Post mit den Umweltaspekten von Handarbeiten befassen. Dazu hatte bereits meine Freundin Augurey auf Twitter und StoryHub einige Informationen zusammengetragen. Sie hat mir erlaubt, das alles in diesem Blogpost noch einmal zu veröffentlichen. Vielen Dank dafür!

Kleiner Hinweis, falls ihr es nicht mitbekommen habt: Ich habe einen Twitteraccount für meine Handarbeiten gestartet. Ihr findet ihn unter WooldragonDE. Da gibt es dann hoffentlich auch ab nächstem Jahr einen offiziellen Shop mit Handarbeiten.

Sonntag, 28. Juli 2019

Rezension: Das Erbe der Seher (Die Licanius-Saga #1) von James Islington


Manche Autor*innen haben das Glück, zunächst im Selbstverlag tätig zu sein und dann von einem großen Verlag entdeckt zu werden. So erging es auch James Islington mit seinem Debüt »Das Erbe der Seher«, der Auftakt seiner klassischen Epic Fantasy Trilogie »Die Licanius-Saga«.

»Der Auftakt zur Licanius-Saga - das neue magische Epos in der Tradition der großen Fantasy-Bestseller von Robert Jordan und Raymond Feist!

In Feuer und Blut endete vor 20 Jahren die Herrschaft der Auguren, mächtige Magier mit seherischen Fähigkeiten. Jene, die ihnen dienten – die Begabten – wurden nur verschont, weil sie sich dem rigiden neuen Gesetz unterworfen haben, das ihre Macht beschränkt.
Der junge Begabte Davian und seine Freunde wachsen in einer Welt auf, die sie verachtet und strengstens überwacht. Doch als Davian herausfindet, dass er über die bei Todesstrafe verbotene Magie der Seher verfügt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles für immer verändern werden.
Denn im Norden regt sich ein Feind, den man zu lange besiegt glaubte …

James Islingtons Fantasy-Saga nahm zunächst Australien im Sturm ein; nun schickt sich "Das Erbe der Seher" an, die Welt zu erobern!«
(Quelle: Verlag)

Dienstag, 23. Juli 2019

Rezension: Wandernde Himmel von Hao Jingfang


Science Fiction aus China ist im Kommen. Eine aufstrebende junge Frau ist ebenfalls unter den zahlreichen neuen Namen, die auch im europäischen Buchmarkt ihre Fans finden. Hao Jingfang schrieb mit »Wandernde Himmel« einen wunderbar zarten und einfühlsamen Roman über die Frage: »Wie wollen wirHimmel leben?«

»Zwei Gesellschaften und eine große Frage:
Wie wollen wir leben?
2096: Die Erde hat eine Kolonie auf dem Mars gegründet, um neuen Lebensraum zu erschließen. Doch die will unabhängig sein: Während die Mars-Bewohner den Raubtierkapitalismus der Erde verdammen, halten die Erdenmenschen den roten Planeten für ein System unkontrollierter Alleinherrschaft. Zur Verständigung zwischen den Völkern sendet der Mars hundert Jahre später einige Jugendliche auf die Erde – darunter auch die kürzlich verwaiste Luoying, eine Enkelin des Mars-Machthabers. Ihr Bruder bleibt zurück. Fünf lange Jahre dauert es, bis die nun erwachsene Frau den loyalen und erfolgreichen Rudy in der roten Heimat wiedersieht. Die Weltenwanderin Luoying muss sich entscheiden: Für oder gegen das starre System - mit möglicherweise tödlichen Konsequenzen nicht nur für sie selbst.«
(Quelle: Verlag)

Sonntag, 30. Juni 2019

DIY: Luftig fruchtige Melone Sommersöckchen


English note: The important parts are in the chart. The pattern works toe up and top down, with every cuff, gusset and toe. Choose what you want.

Sommer, Sonne, Sonnenschein und frisches Obst! Sommer kann echt toll sein. Bis auf den Fakt, dass das einfach kein Wetter für kuschelige Wollsocken ist. Oder doch? Aber sicher! Socken kann man IMMER stricken! Ich habe hier für euch ein luftiges Muster mit dem Sommergarn Tutti Frutti Color in der Farbe Wassermelone von Regia. Pro Socke gibt es einen Verbrauch von ca. 20-50g je nach Fußgröße und Länge des Schafts. Durch den hohen Baumwollanteil im Garn hält die Wolle die Füße schön kühl, während sie gleichzeitig die Wärme gut draußen hält. Ich stricke mit einem 2,5 Nadelspiel.

Das Muster funktioniert top down und toe up, mit jedem Zeh, Ferse, Spickel und Bündchen. Ich gehe hier davon aus, dass du bereits Socken stricken kannst. Falls nicht, habe ich hier eine Basisanleitung für top down Socken mit Käppchenferse und Bändchenspitze.

Die linke Socke habe ich toe up gestrickt und mit einem gehäkelten Picot Rand versehen.

Das ist die Strickschrift für das Muster
Achtung! Ich habe in der Anleitung nur die Musterreihen angegeben. Zwischen jeder Musterreihe kommt eine Reihe/Runde komplett rechts gestrickter Maschen. Das Muster hat einen Rapport von 3 Maschen und 6 Reihen/Runden, sodass es leicht auch für größere Füße angepasst werden kann.
Attention! I've written down only the pattern rows/rounds. Knit every stitch for one row/round between the pattern rows/rounds. Repeat the pattern every 3 stitches and 6 rows/rounds.

toe up mit gehäkelten Picot Rand

Klassisch top down

Und jetzt viel Spaß beim Nachstricken! Es ist erlaubt, fertige Produkte zu verkaufen, ich bitte aber darum, mich beim Verkauf zu erwähnen und zur Anleitung zu verlinken. Die Anleitung selbst darf nicht verkauft werden! Danke!

Freitag, 14. Juni 2019

Und noch ein Wort zu Triggerwarnungen


Ich befürchte fast, dass dieses Thema mittlerweile den Allermeisten auf die Nerven geht, zumal auch ich schon ein, zwei Worte dazu auf meinem Blog verloren habe. Es gibt da aber dennoch ein paar Kleinigkeiten, die mir zum Thema Triggerwarnungen in Romanen unter den Nägeln brennen.

Zunächst einmal die Frage danach, was ein Trigger überhaupt ist. Als Trigger (englisch für Auslöser)  wird in der Psychologie ein Schlüsselreiz bezeichnet, der den oder die Betroffene*n in eine bestimmte Situation zurückversetzt. Grundsätzlich kann das alles sein, ein bestimmtes Geräusch oder ein Geruch beispielsweise. Rieche ich beispielsweise ein ganz bestimmtes Parfum, muss ich unweigerlich sofort an meinen Ex denken, weil er dieses Parfum immer aufgetragen hatte. Ein Trigger ist also per se erst einmal nichts Schlimmes, sondern ist einfach.

Meistens werden Triggerwarnungen jedoch in Kontexten verwendet, in denen Betroffene durch den Trigger in retraumatisierende Situationen zurückversetzt werden (können). Der Anblick einer bestimmten Getränkemarke kann ein Gewaltopfer beispielsweise wieder in eine missbräuchliche Situation zurückversetzen, weil der Täter in solchen Situationen immer dieses Getränk zu sich nahm. Damit ist auch gleich gezeigt, das wirklich alles ein Trigger sein kann.