Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Samstag, 28. März 2026

Rezension: Toxische Weiblichkeit von Sophia Fritz

Toxische Männlichkeit ist hinlänglich bekannt. All die Andrew Tates und Christians dieser Welt, das 0815 Macho Alpha Männchen, bis hin zum Bayrischen Foodblogger und ... was auch immer Frizze Merz ist (Spoiler: alles, nur kein Bundeskanzler, ich tendiere zu labbrigem Toastbrot), es gibt unzählige Bücher darüber, wie diese cis Männer im Patriarchat ihre Macht erhalten. Aber gibt es ähnliche Verhaltensmuster auch bei weiblich sozialisierten Personen? Eine toxische Weiblichkeit also?

So lautet der Titel von Sophia Friz’ Buch, und als ich es zufällig in der Buchhandlung meines Vertrauens sah, dachte ich sogleich: »Oh, schau an. Die Cissen haben ja tatsächlich mal so etwas wie Selbsterkenntnis!« In erwartungsvoller Vorfreude sackte ich das Buch also gleich ein und fing sogar schon auf dem Heimweg an, darin zu lesen. Ich wollte dieses Buch mögen, wirklich. Am Ende stellte es sich als kompletter Reinfall heraus. Um es kurz und knapp zu machen: Dieses Buch unerträglich privilegiert, weiß und cissig.

Dienstag, 24. März 2026

Rezension: Das Licht ungewöhnlicher Sterne von Ryka Aoki


Wenn es ein Buch gibt, das mein Herz zum Singen bringt, dann ist es »Das Licht ungewöhnlicher Sterne« von Ryka Aoki. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber ganz gewiss nicht eine Geschichte, die mich sprichwörtlich zum Weinen bringt mit ihrer Schönheit.

»Einst war Shizuka Satomi ein Star, heute ist sie die gefragteste Geigenlehrerin der Welt. Wer bei ihr studiert, dem ist eine glänzende Karriere gewiss. Niemand ahnt, dass Shizuka einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat: Sieben Musikerseelen muss sie ihm bringen. Sechs davon hat sie bereits der Hölle übergeben. Nur mit der siebten will es nicht klappen, und langsam läuft Shizuka die Zeit davon. Als sie eines Tages das Geigenspiel der jungen Katrina hört, ist Shizuka sich sicher, die letzte Seele gefunden zu haben. Doch dann begegnet Shizuka der geheimnisvollen Lan Tran, die von geradezu außerirdischer Schönheit ist, und mit einem Mal werden all ihre Pläne über den Haufen geworfen. Es ist der Beginn eines mitreißenden Abenteuers voll Magie und Hoffnung. Eines Abenteuers, das zeigt, dass man für die Liebe manchmal ganze Sternensysteme überwinden muss ...«
(Quelle: Klappentext)