Man mag ein
wenig Respekt vor der Reihe haben: Weit über 10 Bände, allesamt jeder für sich
ein Todschläger. Terry Goodkind ist definitiv kein Mann der wenigen Worte. Er
hat Richard und Kahlan, den Protagonisten seiner berühmtem Reihe »Das Schwert
der Wahrheit« eine Menge Raum gegeben. Der Auftakt ihrer Geschichte ist »Das
erste Gesetz der Magie«, ein Roman, der auf den ersten Seiten wie ein
klassischer Fantasyroman wirkt, aber am Ende doch so viel mehr wird.
Richard ist ein
Waldführer, mehr nicht. Während sein Bruder zum Obersten Rat der friedlichen
Westlands ernannt wird, ist Richard allein in den Wäldern unterwegs, um den
Mord an seinem Vater aufzuklären. Dabei begegnet er Kahlan, einer
geheimnisvollen Frau, die aus den Midlands kommt und der es irgendwie gelungen
ist, die magische Barriere zwischen den Ländern zu überqueren. Kahlan wird
verfolgt, wie sich herausstellt von den Handlangern des Tyrannen Darken Rahl.
Sie sucht jemanden, der ihr in ihrem Kampf gegen Rahl zur Seite steht. Wie es
sich herausstellt, ist es der alte Zedd, Richards Freund. Und er ist mehr, als
er zu sein vorgab: Zauberer der Ersten Ordnung, in dessen alleiniger Macht es
steht, den wahren Sucher zu ernennen, dessen Aufgabe es sein wird, Darken Rahl
aufzuhalten. Und er ernennt Richard.

