Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Samstag, 23. April 2016

Neuzugänge April 2016

In den letzten Wochen hatte ich mir immer mal wieder neue Bücher bestellt. Da die Lieferwege teils etwas länger waren, beispielsweise sogar aus den USA zu mir, läpperte sich bei einigen Büchern die Lieferzeit ganz schön. So ergab es sich, dass fast alle Bücher mehr oder weniger gleichzeitig bei mir eintrafen. Sie so gestapelt vor mir zu sehen, war dann doch der Moment, in dem ich mir dachte: „Oh … Ups …“ Da das aber so viele sind und einige kleine Schätze dabei sind, will ich hier ein paar Wörtchen dazu verlieren.

Demon Cycle 3 ist noch auf dem Weg zu mir, wird aber hoffentlich in absehbarer Zeit bei mir eintreffen. 

„Alcatraz vs. The Evil Librarians“ von Brandon Sanderson stand schon lange auf meinem Plan. Damit habe ich nun endlich jede Reihe von ihm zumindest teilweise in Besitz; sowohl Alcatraz als auch The Rithmatist besitze ich, habe sie aber nebst wenigen Kurzgeschichten von ihm noch nicht gelesen. Die Betonung liegt freilich auf „noch“. Ich mag das Cover der Neuauflage sehr. Comicstyle ist nicht jedermanns Sache, und mir sagt auch nicht alles zu, aber ich denke, von dem, was ich von der Reihe bisher hörte, passt das ganz gut dazu.


Sehr lachen musste ich auch bei der Autorenbiographie. Das ist definitiv mal etwas Kreatives und Humor nach meinem Geschmack.
 
Ausgesprochen gut hat mir auch die Idee gefallen, auf der Innenseite des Covers eine Weltkarte beizufügen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass das beim Lesen hinderlich wird, da ich die Cover immer abmache, um sie zu schonen, und sie dementsprechend nicht immer bei mir habe.

Beim Durchblättern bemerkte ich auch die auf dem Cover versprochenen Illustrationen. Sie folgen stilistisch dem Cover, und ich hoffe, dass sie sich gut in die Geschichte einfügen. Ich werde es ja lesen, wenn ich mich des Buches annehme.

„The Ice Dragon“ von George R.R. Martin hat das mit der Innenillustration des Covers besser gelöst, indem dort noch einmal das Cover selbst ohne Paratexte gedruckt wurde, sodass man es in vollen Zügen genießen kann. Auch das kleine Büchlein selbst ist eine Augenweide mit der passend gewählten Farbe und dem mit Silberfarbe darauf gedruckten Drachen.

Schlägt man das Buch auf, wird man auf den Innenseiten der Klappen mit zwei wundervollen Illustrationen Luis Royos begrüßt, die die Atmosphäre des Buches wunderbar einfangen. Auch sind viele der Seiten in ebenso wunderbarer Art illustriert, dass das Lesen ein Fest für die Augen wird.

Da ich die kleine Geschichte auch bereits las, wird zeitnah meine Rezension dazu folgen.

„Zeit der Raubtiere“ war etwas, das ganz überraschend ins Haus flog. Als ich „The Ice Dragon“ und „Alcatraz“ aus dem Laden abholte, ließ ich mir dieses Payback-Punkte-System aufschwatzen, da ich erfuhr, dass man für englische Bücher Punkte bekommt, da die nicht preisgebunden sind, was sich bei mir durchaus lohnt. Als Geschenk für den Abschluss dieser Karte konnte ich mich zwischen „Thor“ von Wolfgang Hohlbein, einem Kinderrucksack und diesem Buch hier entscheiden. Ich liebäugelte sehr mit dem Rucksack, entschied mich dann aber doch für „Zeit der Raubtiere“. Unbedingt mein Genre ist es nicht, aber ich werde zumindest reinlesen und offen für neues sein. Und wenn es mir nicht gefällt: Mama bekundete bereits ihr ausdrückliches Interesse daran. Also alles richtig gemacht.
 
Tja, Twin-Pryx. Das Buch erhielt ich auf Anfrage vom Verlag. An dieser Stelle danke dafür. Man hörte über den Autoren in vergangenen Jahren ja so einiges, was mich sehr neugierig darauf gemacht hatte. Here we go. Ich werde es wahrscheinlich parallel zu anderen Büchern lesen.
 
Dreamwalker 3 stand ohnehin auf dem Plan, habe es mir auch kurz nach der Veröffentlichung gekauft und wird auch als nächstes gelesen. Nachdem mich der zweite Teil nach dem so guten Auftakt des ersten allerdings etwas enttäuscht hatte, verspreche ich mir hier nicht mehr ganz so viel, freue mich aber dennoch darauf zu erfahren, wie Befros und Errols Abenteuer ein Ende finden.

„Etwas endet, etwas beginnt“ stand schon lange auf der Liste. Also habe ich die Gelegenheit genutzt, um nach „The Ice Dragon“ und „Alcatraz“ meinen Gutschein endgültig auf den Kopf zu kloppen. Ich bin ein sehr großer Fan der Geralt-Saga sowie den Spielen dazu (hat bereits jemand das Hexer-Amulett in meinem Header entdeckt?). So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis dieses Buch bei mir landete. Ich werde es nutzen, um gleichzeitig einen Eindruck von Sapkowskis anderen Texten zu bekommen.

„The  Warded Man“ habe ich bereits auf Deutsch gelesen und auch rezensiert. Ihr könnt die Rezension hier nachlesen. „The Skull Throne“ wird ebenso in absehbarer Zeit nachfolgen, aber dazu muss erst Band 3 eintreffen. Ich habe alle Bücher aus der Reihe gebraucht erstanden, weshalb ich ganz erstaunt war, dass Band 4 in einem so exzellenten Zustand ist. Ich persönlich mag die Cover der amerikanischen Ausgaben sehr und die Titel passen ohnehin besser zum Inhalt als die deutschen, wie so oft. Leider.

Fast ebenso überraschend flatterte mir „The Broken World“ von James D. Oswald ins Haus, der vierte Teil der Ballads of Sir Benfro, welche im Deutschen als Dreamwalker geführt werden. Ich war, da in den deutschen Büchern stets von einer Trilogie die Rede war, auch davon ausgegangen, dass es nur drei Bücher gibt. Umso überraschter war ich, als das Buch mit einem sehr gemeinen Cliffhanger endete. Recherchen und ein kleines Gespräch mit dem Autoren auf Twitter ergaben, dass man, während er noch am dritten Band geschrieben hatte, den Vertrag für die deutsche Übersetzung zunächst für drei Bände machte und mehr folgen würden, sollte es sich gut verkaufen. Da ich darauf gerade nach diesem Cliffhanger nicht warten wollte, habe ich mir Band 4 also kurzerhand auf Englisch bestellt.

Das war es an dieser Stelle dazu. Ich gehe jetzt leise weinen und verzweifelt Platz für die ganzen Bücher suchen. Wahrscheinlich müssen ein paar Poster daran glauben. 

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