»Manche Geschichten sind wie
Melodien.« (S. 29) Auf die Romane Christoph Marzis trifft das auf jeden Fall
zu. Egal, was er schreibt, die Zeilen singen. In »Die wundersame Geschichte der
Faye Archer« ist es ein lockerflockiges Spätsommerlied, dem man am liebsten in
der Sonne im Park oder am Strand liegend lauscht.
Faye Archers Leben ist bunt und
geprägt von Musik und Kunst. Sie arbeitet in einem kleinen Buchladen, und alles
scheint gut zu sein. Bis eines schönen Septembertages ein Kunde in den Laden
kommt und ihr Leben gehörig durcheinander wirbelt. Faye sieht ihn nicht, hört
nur seine Stimme, doch sie ist sofort von ihm in den Bann gezogen. Sie macht
ihn auf Facebook ausfindig und beginnt mit ihm einen Mailwechsel, in dessen
Folge sie sich immer mehr zu Alex hingezogen fühlt. Doch kurz bevor sie sich
das erste Mal treffen können, passieren Dinge, die Faye an Alex und seiner
Ehrlichkeit zweifeln lassen.
