Denn ich fresse nicht nur Jungfrauen!

Dienstag, 3. Januar 2017

Kommentierter Readthrough: The Lord of the Rings, Teil 2: The Two Towers von J.R.R. Tolkien

Am 3. Januar 1892 wurde John Ronald Reuel Tolkien geboren. Er würde heute seinen 125. Geburtstag feiern.

The English-speaking world is divided into those who have read The Lord of the Rings and The Hobbit and thoes who are going to read them.
Sunday Times

Der Herr der Ringe ist für mich kein Buch oder Film. Er ist nicht einfach nur eine exzellent erzählte Geschichte, die mich nach Mittelerde entführt und die mich Frodo und seine Gefährten begleiten lässt auf ihrem Weg, den Herrscherring zu zerstören und den Dunklen Herrscher Sauron niederzuwerfen. Tolkiens Lebenswerk, das Legendarium, geht für mich schon lange weit darüber hinaus. Es ist für mich Teil meines Lebens geworden, und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich im Auenland heimischer bin als in Deutschland. Das macht den Herrn der Ringe in meinen Augen unmöglich zu rezensieren. Seine Genialität lässt sich nicht paraphrasieren, sondern am besten immer noch am eigenen Leib spüren. Da ich, sobald es um Tolkien geht, zu einem sprudelnden Quell der Begeisterung werde, möchte ich euch nun mit dem kommentierten Reread mit auf eine Reise durch Mittelerde nehmen.

Am Ende des Posts finden sich ausgesuchte Zitate aus dem Herrn der Ringe. Hier noch einmal der Hinweis auf Tolkiengateway.com. Ich weiß nicht, wie der Wissensstand meiner Leser ist, weshalb ich einfach mal von mir ausgehe. Da mich Freunde gern einmal das wandelnde Tolkien Lexikon nennen, kann es sein, dass ihr zwischenzeitlich nur Bahnhof versteht. Tolkiengateway ist da eine gute Aushilfe. (Ich kann immer noch nicht fließend Sindarin und Quenya sprechen, Asche auf mein Haupt.)

Die Gemeinschaft des Ringes ist zerfallen, an Parth Galen wurden die getrennt. Frodo und Sam brechen allein nach Mordor auf, Merry und Pippin wurden von den Urûk-hai gefangen genommen und Boromir fand den Tod. Aragorn, Legolas und Gimli beginnen ihre legendäre Jagd, um Merry und Pippin zu befreien.


Rohan, Land der Pferdeherren. Mich fasziniert, was Tolkien über sie schrieb, weil hier das Echo einer alten, aber stolzen und starken Kultur mitschwingt, bei der man stets unterschwellig seine Liebe zu England mitfühlt. Ich meine, die Rohirrim sind schon sehr angelsächsisch, oder? Die heroischen Taten ihrer Vorfahren werden noch immer hoch in Ehren gehalten – und erwachen schließlich zu neuem Leben unter Théoden und seinen Reitern.

Merry und Pippin müssen indes einiges durchmachen, während sie von den Orks gefangen gehalten werden, und verstehen schnell, wonach der Feind sucht: dem Ring. Die Orks wissen nicht, dass sie ihn nicht haben und dass sie die falschen Hobbits haben. Unverhofft kommen Éomer und seine Reiter und töten die Orks, was den Hobbits mit mehr Glück als Verstand die Möglichkeit zur Flucht in den nahen Wald gibt.

Fangorn. Die Ents sind wohl mit dem Auenland Tolkiens Inkanation seiner Vorstellung eines guten Lebens. Das Auenland ist das friedliche, ländliche Mittelengland des ausgehenden neunzehnten und beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts, das Tolkien so sehr liebte. Und er als Liebhaber von Bäumen muss natürlich den Bäumen eine Seele geben, die wirklich ganz und gar baumisch ist. Die Ents werfen Isengard nieder, Natur sieht über Technik und Industrie. Seit jeher ist bei Tolkien das Böse stets mit Industrie attribuiert. Schon Gondolin wurde mit Maschinen Morgoths niedergeworfen. Auch Saruman hatte am Ende nur noch Räder und Metall im Sinn, wie es heißt. Deutlicher hätte Tolkien seine Weltanschauung nicht literarisch verarbeiten können.

Kleiner Funfact am Rande: Tolkien hatte mal ein Auto besessen, er war aber ein schrecklicher Fahrer. »Draufhalten und sie werden schon türmen!«, war sein Fahrmotto. Nachdem er aber spitz bekam, dass Autos nicht gut für die Umwelt sind, flog das Auto ganz schnell aus dem Haushalt und die Garage wurde zu seinem Arbeitsplatz umgebaut.

Der zweite Teil ist auch dann wichtig und interessant, wenn es darum geht, Legolas‘ Alter zu diskutieren. Es ist nicht bekannt, man kann nur Vermutungen anstellen. Sein Filmalter von 2931 Jahren ist nur eine Anspielung auf Aragorns Geburtsjahr am 1. März 2931 DZ und von Tolkien in keiner Weise belegt. Aber man kann es zumindest etwas eingrenzen – wobei »etwas« hier relativ zu sehen ist.

Legolas sagt über Meduseld, dass die Halle seit fünfhundert Jahren stünde und das für jemanden aus seinem Volk keine allzu lange Zeitspanne sei. Er sagt auch, dass er sehr gern einen Ent, insbesondere Fangorn, sehen würde, da er sich dann wahrlich wieder jung fühlen würde, mehr noch, als seit er mit solchen »Kindern« (children im Englischen) wie Aragorn und Gimli reist. Gimli ist zu dem Zeitpunkt 140 Jahre alt, Aragorn 88 und von Fangorn wird gesagt, dass er das älteste lebende Wese ist, das noch auf Erden wandelt. Das heißt, er ist wahrscheinlich sogar älter als Leute wie Olwe oder Ingwe, welche zu den 144 Erwachten am See Cuiviénen gehören. Wahrscheinlich, weil man hier diskutieren könne, dass besagte Elben in Aman weilen, und dieses den Kreisen der Welt entrückt wurde, weshalb es vielleicht nicht in jeder Definition de facto noch zur Welt gehört.

Das lässt wie gesagt keine genaue Angabe zu, man kann es aber wie folgt eingrenzen: 500 Jahre sind für einen Elben also keine allzu lange Zeitspanne, was heißt, dass er wesentlich mehr als 500 Jahre auf dem Buckel hat. Er hat aber auch nicht so viele Jahre auf dem Buckel, als dass er sich neben Baumbart nicht wieder wirklich sehr jung fühlen würde – was wiederum den Schluss zulässt, dass er ein Alter haben muss, das auch für einen Elben nicht mehr als »jung« gilt. Was das wäre, kann ich leider nicht sagen.

Er ist meiner Ansicht nach definitiv älter als Elronds Kinder, es ist sogar möglich, seine Geburt auf das Erste Zeitalter (und vielleicht sogar die Zeit davor) zurückzudatieren. Meiner Meinung nach verhält es sich nämlich so, dass Thranduil Menegroth noch mit eigenen Augen gesehen haben muss, da seine Hallen Menegroth nachempfunden sind, was am ehesten dann noch geht, wenn er selbiges selbst sah. Elben werden mit 50 Sonnenjahren erwachsen und heiraten relativ bald danach (relativ nach Elbenmaßstäben). Die Verlobung dauert immer mindestens ein Jahr. Die ersten Kinder folgen ebenfalls relativ bald danach.  So steht es in den Laws ans Customs, sehr, sehr lesenswert. Es gibt zwar zahlreiche Ausnahmen von der Regel insbesondere in den noldorischen Fürstenhäusern (ausgerechnet der Hohe König Gil-galad starb kinderlos), aber so lange nicht explizit von einer Ausnahme die Rede ist, gehe ich von der Regel aus.

Für die Festlegung von Legolas‘ Alter gibt es also einen großen Spielraum. Das Erste Zeitalter ist genauso möglich wie das Zweite oder vielleicht sogar älter. In meinem Headcanon wurde er gegen Ende des Zweiten Zeitalters geboren und erlebte die Schlacht des Letzten Bündnisses aus der Ferne als Teenager, da er nicht mit Vater und Großvater in den Krieg zog.

Kleiner Funfact, der allerdings nur Fancanon ist, also nichts Offizielles. Elwe und Olwe haben einen von Tolkien belegten, im Silmarillion aber nicht erwähnten Bruder namens Elmo. Der Fancanon besagt, dass einer dessen Söhne Oropher war. Damit ist es möglich, Legolas in den Stammbaum der ganzen verschwippschwagerten Noldor einzubasteln, womit er um drölfzigmilliarden Ecken schlussendlich auch mit Aragorn verwand ist. Aber wie gesagt: Elmo als Orophers Vater ist nur Fancanon. Ich find den Gedanken dennoch lustig.

Théoden flieht nun nach Helms Klamm, da sich die Hornburg besser verteidigen lässt als Edoras. Dort wird die erste große Schlacht des Ringkrieges geschlagen, die Schlacht um Rohan. Sarumans Armee wird zurückgeworfen und die Schlacht ist gewonnen. Gandalf macht sich auf nach Isengard, um seine Angelegenheiten mit Saruman zu klären.

Sarumans Stimme ist so bemerkenswert, dass ihr sogar ein eigenes Kapitel gewidmet wird, das einfach zum Niederknien ist. Schon allein der Dialog dieses Kapitels bereitet einfach Gänsehaut. Wenn man das noch mit Sir Christopher Lees Stimme liest, ist das unbeschreiblich großartig! Lee war (leider!) ein so großartiger Schauspieler mit dieser unglaublichen Ausstrahlung. Kein anderer hätte besser auf Saruman gepasst. Außerdem ist er Tolkien persönlich begegnet. Bei dieser Begegnung meinte Tolkien interessanterweise, dass Lee einen sehr guten Gandalf abgeben würde. Auch wenn man ihn natürlich vordergründig mit Saruman assoziiert, kann ich mir das sehr gut vorstellen.

Eine ebenso epische Szene war zweifelsohne der Marsch der Ents und ihr Marschlied. »To Isengard! To Isengard!«, singen sie, und das ist wieder einmal einer der Momente, wo man am liebsten mit marschieren will. Es ist so unglaublich krass, wie Tolkien es schafft, durch bloße Worte so sehr mitzureißen. Unterstützt wird das Ganze auch noch, wenn ich dabei die Interpretation des Tolkien Ensemble im Ohr habe.

Als letztes Abschiedsgeschenk wirft Gríma den Palantír herab. Pippin hebt ihn auf, doch Gandalf nimmt ihm das Artefakt ab. Das Unglück ist dennoch angerichtet.

Da schaut Pippin in den Palantír und dann das! Auch wenn es schon eine ganze Ecke her ist, dass ich die Nachrichten aus Mittelerde las, weiß ich noch, dass da drin stand, was für eine komplizierte Angelegenheit es ist, einen Palantír zu benutzen. Es war schon ein sehr großer Zufall, dass Pippin ihn richtig ausgerichtet hatte, um ihn zu benutzen. Erst dadurch erfahren ja alle, dass dieser Stein mit dem in Barad-dûr verbunden ist, was Glück und Unglück zugleich ist. Sauron erfährt zwar einiges über Hobbits und denkt, Pippin habe den Ring, was für diesen noch viel mehr Gefahren aufdeckt. In seiner Gier ist Sauron aber auch übereilt und enthüllt seinerseits einiges. Diese Szene ist echt nicht ohne!

„to look across the wide seas of water and of time on Tirion the Fair, and perceive the unimaginable hand and mind of Fëanor at their work, while both the White Tree and the Golden were in flower!“

So spricht Gandalf zu Pippin über den Orthanc-Palantír. Ich frage mich, wie unglaublich mindblowing das für einen einfachen Hobbit sein muss. Ich meine, Gandalf spricht hier von einer mythischen Figur, die zu diesem Zeitpunkt bereits locker 7000 Jahre tot ist, deren Werke aber sagenhaften Wert in den Legenden aller Völker hat. Und wenn man bedenkt, dass Olórin das alles selbst erlebt hat ... Das ist Pippin wahrscheinlich gar nicht bewusst. Und was wäre, wenn?

Und was ich mich auch frage: Die Dinge, von denen Gandalf hier spricht, waren den Lesern, als Der Herr der Ringe erschien, gar nicht bekannt. Muss das nicht ein unbeschreiblich tolles Gefühl sein, wenn man hier das Echo von etwas so viel Größerem heraushört, über das man vielleicht eines Tages mehr lernen darf?

Mit Gandalfs Ritt nach Minas Tirith endet das dritte Buch und wir kommen nun zu Frodo, Sam und Gollum. In den Emyn Muil zähmen sie die Kreatur und nehmen sie als ihren Führer nach Mordor.

Was ich an Gollum ja so richtig krass finde, ist, dass Tolkien es anscheinend geschafft hat, ihn so gut zu beschreiben, dass viele sehr ähnliche Vorstellungen von ihm haben. Schaut man sich mal Adaptionen in Film, Ton und vor allem Bild der Prä-Jackson-Zeit an, ähneln sich die Darstellungen Gollums oftmals sehr.

Sie durchqueren die Totensümpfe und die Dagorlad, nur um das Morannon verschlossen zu finden. Ein neuer Weg muss gesucht werden. Ganz unverhofft treffen sie in Ithiliën auf Faramir und seine Männer.

Was sie aus Faramir in den Filmen, besonders im zweiten, gemacht haben, ärgert mich ja ehrlich gesagt. Über Boromir habe ich bereits zum ersten Teil noch gesprochen und wie sein Tod zu deuten ist. Gerade deswegen ist es doch so wichtig, Faramir so zu belassen, wie er ist. Er im Gegensatz zu seinem Bruder widersetzt sich der Versuchung. Er sagt sogar offen zu Frodo, dass er nichts mehr über Isildurs Fluch hören will und das, was er weiß, genug ist, wenn nicht vielleicht sogar zu viel. Er denkt nicht einen Moment darüber nach, dieses Ding für sich und seine Heimat zu nehmen und Gondor damit (scheinbar) zu stärken. Ich glaube sogar, dass er diesen Gedanken höchst absurd finden würde. Er ist der Gelehrte der beiden Brüder und steckt tiefer in der Geschichte seines Landes als Boromir, der seit jeher eher der Krieger war und auch eher wie ein Soldat denkt. Aus dem Aspekt heraus ist es auch wahrscheinlicher, dass Boromir eher der Gedanke käme, den Ring als Waffe zu benutzen als Faramir.

Im Film will Faramir aus dem Schatten seines Bruders treten und selbigen nach dessen Tod versuchen zu ersetzen. Im Film wurde das auch von Anfang an so etabliert, weshalb es da auch plausibel erscheint – mehr oder weniger jedenfalls. Ein wenig gekünstelt wirkt es dennoch, finde ich. Es verfälscht vor allem aber Faramirs Charakter, nimmt ihm dieses Edle und Weise, auch wenn er sich schließlich doch gegen den Ring entscheidet. Trotzdem: Das Bild ist kaputt, da rettet es auch nicht mehr, dass er doch noch die Kurve bekommt.

Er warnt Frodo und Sam vor Cirith Ungol (und ich frage mich: Die können doch alle Sindarin, kommen die echt nicht auf die Idee, welche Gefahr da lauert?), dennoch nehmen Frodo und Sam den Weg durch Imlad Morgul und die Treppen hinauf. Dort geraten sie in Gollums Falle und in die Fänge Kankras. Sam glaubt Frodo tot und alles scheint verloren.

Vielleicht die größte Tat überhaupt während des Ringkrieges verbrachte Sam ganz allein im Cirith Ungol. Er glaubt seinen Meister tot und damit alle Hoffnung verloren. Und doch beschließt er, die Aufgabe, die Frodo auferlegt worden war, auf sich zu nehmen und allein weiter zu gehen, auch wenn er sich dafür viel zu klein und schwach wähnt. Und vielleicht ist genau das seine Stärke. Denn der Ring verspricht ihm große Reichtümer und endlose Ländereien und doch legt Sam all das ab und besinnt sich auf das, was ihm wirklich wichtig ist: Ein kleiner Garten, den er bewirtschaften kann, ist ihm völlig genug. Was will er mit endlosen Ländereien und großen Reichtümern, wenn er doch bereits alles hat, was er braucht und liebt? Dagegen kann selbst der Ring so leicht nicht ankommen. Geht einem da nicht das Herz auf, wenn man an diesen so tapferen und mutigen Hobbit denkt, so ganz allein im Land des Feindes, ohne Hoffnung dennoch weitermachend? Denn irgendwo verborgen ist immer Hoffnung, auch wenn alles vergebens scheint. Ein schöneres Schlusswort für das vierte Buch konnte Tolkien nicht finden.

Und wisst ihr, was ich am Herrn der Ringe noch so großartig finde? Dass es so viele tolle Sentenzen gibt, die entweder in ihrer Situation sehr stimmig sind und/oder auch losgelöst davon wirken und eine allgemeine Gültigkeit haben. Darum hier erneut ausgewählte Zitate aus dem zweiten Teil. 

„Real names tell you the story of the things they belong to in my language, in the Old Entish as you might say.“

„Together we will take the road that leads into the west,
And far away will find a land where both our hearts may rest.“

„Hoom, hom! Here we come with a boom, here we come at last!“, called Treebeard.  „Come, join the moot! We are off! We are off to Isengard!“

We come, we come with roll of drum: ta-runda runda runda rom!
We come, we come with horn and drum: ta-runa runa runa rom!
To Isengard! Though Isengard be ringed and barred with doors of stone;
Though Isengard be strong and hard, as cold as stone and bare as bone,
We go, we go, we go to war, to hew the stone and break the door;
For bole and bough are burning now, the furnace roars - we go to war!
To land of gloom with tramp of doom, with roll of drum, we come, we come;
To Isengard with doom we come!
With doom we come, with doom we come!

„Wizards ought to know better; they do know better. There is no curse in Elvish, Entish, or the tongues of Men bad enough for such treachery.“

„Down with Saruman!“

„Of course, it is likely enough, my friends“, he said slowly, „likely enough that we are going to our doom: the last march of the Ents.“

„It is old, very old“, said the Elf. „So old that almost I feel young again, as I have not felt since I journeyed with you children.“

„Indeed I am Saruman, one might almost say, Saruman as he should have been.“

„Treebeard is Fangorn, the guardian of the forest; he is the oldest of the Ents, the oldest living thing that still walks beneath the Sun.“

„Does he not shine like silver, and run as smoothly as a swift stream? He hase come for me: the horse of the White Rider.“

Where now the horse and the rider? Where is the horn that was blowing?
Where is the helm and the hauberk, and the bright hair flowing?
Where is the hand on the harpstring, and the red fire glowing?
Where is the spring and the harvest and the tall corn growing?
They have passed like rain on the mountain, like a wind in the meadow;
The days have gone down in the West behind the hills into shadow.
Who shall gather the smoke of the dead wood burning,
Or behold the flowing years from the Sea returning?

Thus Aragorn for the first time in the full light of day beheld Éowyn, Lasy of Rohan, and thought her fair, fair and cold.

Now tall and straight he stood, and his eyes were blue as he looked into the opening sky.
„Dark have been my dreams of late“, he said.

Arise now, arise, Riders of Théoden!
Dire deed awake, dark is it eastward.
Let horse be bridled, horn be sounded!
Forth Eorlingas!

„The king shall come again“, he said. „Fear not! Not West but East does our doom await us.“

„Gúthwinë!", cried Éomer. „Gúthwinë for the Mark!“
„Andúril!“, cried Aragorn. „Andúril for the Dúnedain!“

Andúril! Andúril goes to war. The Blade that was Broken shines again!

Baruk Khazâd! Khazâd ai-mênu!

„Yet dawn is ever the hope of men“, said Aragorn.

„It is not said that no foe has ever taken the Hornburg, if men defend it?“

„How shall any tower withstand such numbers and such reckless hate?“

„When dawn comes, I will bid men sound Helm's horn, and I will ride forth. Will you ride with me then, son of Arathorn?“

And then, sudden and terrible, from the tower above, the sound of the great horn of Helm rang out.

„But you comfort me, Gimli, and I am glad to have you standing nigh with your strout legs and your hard axe.“

Light sprang in the sky. Night departed.
„Forth Eorlingas!“

Down from the hills leaped Erkenbrand, lord of Westfold. Down leaped Shadowfax like a dear that runs surefooted in the mountains.

The White Rider was upon them, and the terror of his coming filled the enemy with madness.

Wailing they passed under the waiting shadows of the trees; and from that shadow none ever came again.

„Forty-two, Master Legolas!“, he cried.

„You rascals, you woolly-footed and wool-pated truants! A fine hunt you have led us! [...] And here we find you feasting and idling – and smoking! Smoking! Where did you come by the weed, you villains?“

„Here you find us sitting on a field of victory.“

„How old Toby came by the plant...“
„You do not know your danger, Théoden“, interrupted Gandalf.

„So that is the King of Rohan!“, said Pippin in an undertone. „A fine old fellow. Very polite.“

„When you hang from a gibbet at your window for the sport of your own crows, I will have peace with you and Orthanc. […] We will have peace, when you and all your works have perished - and the works of your dark master to whom you would deliver us.“

„A fool, but an honest fool, you remain, Peregrin Took. Wiser one might have done worse in such a pass.“

„Where iss it, where iss it: my Precious, my Precious? It's outs, it is, and we wants it. The tieves, the thieves, the filthy little thieves.“

„What's taters, preciuos, eh, what's taters?“
„Po-ta-toes“, said Sam.
„Give me fish now, and keep nasty chips!“
„Oh you're hopeless.“ [eingekürzt]

„Olórin I was in my youth in the West that is forgotten.“

„You took the chance, sir.“
„Did I so?", said Faramir.“
„Yes sir, and showed your qualitiy: the very highest.“

„Wake up, sleepies!“
„It can't be tea-time even, leastways not in decent places where there is still tea-time.“
„We're not in decent places.“ [eingekürzt]

„Look, Sam!“, he cried, startled into speech. „Look! The king has got a crown again!“

„They cannot conquer for ever!“, said Frodo. And then suddenly the glimpse was gone.

„That there’s some good in this world, Mr. Frodo. And it’s worth fighting for.“ Auch wenn's ein Filmzitat ist. Es ist großartig.

„Sam: I wonder if we'll ever be put into songs or tales. Frodo: [turns around] What? Sam: I wonder if people will ever say, 'Let's hear about Frodo and the Ring.' And they'll say 'Yes, that's one of my favorite stories. Frodo was really courageous, wasn't he, Dad?' 'Yes, my boy, the most famousest of hobbits. And that's saying a lot.' Frodo: [continue walking] You've left out one of the chief characters - Samwise the Brave. I want to hear more about Sam. [stops and turns to Sam] Frodo: Frodo wouldn't have got far without Sam. Sam: Now Mr. Frodo, you shouldn't make fun; I was being serious. Frodo: So was I. [they continue to walk] Sam: Samwise the Brave...“ Zitiert nach Goodreads

Aiya Eärendil Elenion Ancalima!

But none could rival her, Shelob the Great, last child of Ungoliant to trouble the unhappy world. 

He was out in the darkness. Frodo was alive but taken by the Enemy.

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